Donnerstag, 5. September 2019

Angedacht (S. Laurentii Justiniani)

Zum heutigen Heiligen lese man den Eintrag im ökumenischen Heiligenlexikon.
Nach der Kalenderreform rückte das Fest vom 5. September auf den 8. Januar.
Die alte Bauernregel:
"Lorenz im Sonnenschein,
wird der Herbst gesegnet sein"
Von der zutreffenden und kurzfristigen Wetterprognose hin zur unseriösen "Kaffeesatzleserei"
Eine weitere Frucht des Konzils ...

In aller Kürze nur ein paar Lesehinweise:

a) Etappenhase statt Che Guevara
Summorum Pontificum Blog: "Reden über Schisma und Spaltung" vom 3. September 2019
Hier findet man einige Hinweise für eine neue Art der geistlichen Kriegsführung, mit denen man den synodalen Reiterstaffeln des galoppierenden Wahnsinns aus Generalvikariaten, antimarianischen Frauenzirkeln und sonstigen ewigjungen Freikorps siegreich begegnen könnte:
M'r tut einfach nix! Rückzug in die Etappe!
Kein Guerillakrieg, keine Angiffe fahren, jedes Scharmützel vermeiden, wie man weiland Napoleon quasi widerstandlos bis vor Moskau hat durchrauschen lassen. Einfach warten, bis der ganze Tross vorbeigerumpelt und in den Sümpfen des Amazonas angekommen ist.
Vorrangige Ziele:
- Keine Anlässe bieten, die der Nomenklatura Möglichkeiten gibt, weitere Priester zu füsilieren.
- Derweil fitmachen für die entscheidende Schlacht: Rosenkranz beten, Sakramente empfangen, in Musik und Künsten üben, sich am Leben erfreuen und die guten Dinge aus Küche und Keller genießen!
- Diskret den Untergrund organisieren, bis hin zu finanziellen Unterstützungsmaßnahmen für Kaltgestellte.
Das klingt sehr vernünftig und sympathisch.

b) Am Rhein scheint langsam einer wach zu werden:
http://kath.net/news/69017

c) Tatata tamm "Hier ist ..."
... die Stimme der Vernunft (im Exil) zu vernehmen:
http://kath.net/news/69003

d) Ein Opfer an der Propagandafront:
https://dunkelkathole1.blogspot.com/2019/08/kardinal-pell-vom-multimedial-liberalen.html


Mittwoch, 7. August 2019

Angedacht (an S. Joannis Mariæ Vianney)

Heilig- und Seligsprechungen sind so eine Sache für sich. Die Verfahren sind kompliziert, mitunter recht langwierig, manchmal bleibt der Akt auch Jahrhunderte liegen. Zur Ehre der Altäre erhoben zu werden, ist eine ernste Angelegenheit. Die Kriterien sind klar, die Frage ganz einfach: Haben wir es bei XY mit einer Person zu tun, von der wir mit Gewißheit annehmen können, daß sie bei Gott vollendet ist, wir sie als Fürsprecher anrufen dürfen und von der wir nicht annehmen müssen, daß sie unserer Fürbitte bedürfte, da sie im Purgatorium oder sonstwo schmort und der Erlösung harrt.
Die geforderten Wunder sind, wenn man so will, eine Art "Praxistest" und keine überflüssige katholische Folklore.
"Quid sum miser tunc dicturus?
Quem patronum rogaturus
cum vix iustus sit securus?
"
Das wäre schließlich ein böses Erwachen, wenn man dann beim Gericht feststellen muß, der steht selbst an ...
Die Folgen eines solchen Verfahrens sind also gewichtig. Es gab auch immer mal einen "Santo subito", per Akklamation aus dem Volke, aber gern macht man das nicht. Entschieden wird nach Abwägung von pro und contra unter Hinzuziehung modernster Techniken (besonders bei der heiklen Wunderfrage) und nach Aktenlage.
Die schon angesprochene wundersame Gebetserhörung ist dabei auch ein Indiz dafür, ob die Person XY angerufen und verehrt wird. Hat XY eine Relevanz für die Gläubigen? XY kann noch so viel für die Christen, die Armen, die Bekehrung der Heiden, die Lehre oder die Kirche allgemein getan haben, ja sein Leben als Martyrer gelassen haben, wenn niemand ihn verehrt und um Eröffnung eines Verfahrens bittet, wird XY kaum aus der Wolke der Zeugen heraustreten und es bleibt beim 1. November (Allerheiligen), keine Altar, kein Patrozinium. 
Ein anderer Aspekt "öffentlicher Relevanz" ergibt sich, wenn die Kirche sich in einer Krise befindet und eines Korrektives bedarf. Denken wir an St. Johannes Paul (II.), der eine Fülle von Opfern der diversen Totalitarismen des 20. Jahrhunderts mit diesen Ehren bedacht hat. In einer Zeit, in der man in der Kirche offensichtlich vergaß, was z. B. der antichristliche Kommunismus für Opfer gefordert hatte und forderte, man mit sozialistischen Ideen liebäugelte und spielte.
Als einige Jahre später Benedikt XVI. den Heiligen Jean Marie Vianney als Vorbild für das Priesterjahr wählte, ein Priester, der aus Sorge um das Heil der Seelen beinahe im Beichtstuhl verhungerte, (und fälschlich des Mißbrauchs bezichtigt worden war), wurde die Initiative des Papstes klar boykottiert. Das Signal war zu deutlich. Die Relevanz dieses Heiligen besteht gerade in seiner mangelnden Opportunität, in seiner Opposition zum Zeitgeist.

Der überaus fragwürdige Zustand der Kirche läßt in mir manchen Zweifel aufkeimen. Wenn wir einmal die Verfahren im momentanen Pontifikat betrachten, so sind einige Kandidaten nicht gerade im traditionell langsam-gesitteten Prozessionsschritt die Stufen zum Altar erhoben worden, sondern eher im Laufschritt einer Sanitätseinheit hochgetragen.

Betrachten wir einmal die Causa Paul VI.
Wo läßt sich bei ihm eine besondere Heiligkeit feststellen, die sich zum Beispiel von Pius XI. oder Pius XII. als besonders abhebt?
Wo sind seine besonderen Verdienste?
Wo sind die signifikanten Gruppen der Verehrung?
Wundersame Gebetserhörungen? Nice to have ...

Er hat sich Humanae vitae schwerst abgerungen.
Er hat dem berüchtigten Annibale Bugnini frei Hand bei der "Neugestaltung" der Liturgie und des Kirchenjahres gelassen und hat dann eines morgens in der Sakristei "dat arme Dier gekriecht", als er merkte, was er da promulgiert hatte. Dann läßt er sich (Deo Gratias!) zu einem Induld breitschlagen, weil Agatha Christie die Petition der Künstler mitunterzeichnet hat.
Paul der VI. steht für Brüche, Abbrüche, vielleicht getrieben von seiner inneren Zerissenheit.
... und damit ist er ein würdiger Vertreter des in der Kirche herrschenden Zeitgeistes.
Anders gewendet:
Reihen wir ihn also ein, in die Reihe der Großen unserer Kirche und stellen wir ihn für einen Moment neben St. Benedikt von Nursia.
Frage: Würde dieser heute noch heilig gesprochen oder würde er eher wegen seiner Regel "Dem Gottesdienste ist nichts vorzuziehen!" nicht abgestraft wie andere junge kontemplative Orden, die nach Meinung Franz I. zu viel beten und sich zu sehr von der Welt abschließen?

Da kommt Juliane von Lüttich vorbei. Gut, daß ihr Verfahren 1869 beendet wurde. Sog. "Tabernakelfrömmigkeit" ist heute nicht gerade ein Sternchen auf der Fleißkarte. Und dann noch das Fronleichnamsfest, das den interkonfessionellen Dialog so belastet ...
Und Bernhard von Clairvaux ... der Erfolg des Ordens mach ihn auch zu einer suspekten Person und dann die Kreuzfahrerpredigt ... Störung des interreligiösen Dialogs ...
St. Stephanus, Erzmartyrer, belastet das Verhältnis zum Judentum ...

Und damit bin ich bei der Causa Gilbert Keith Chesterton angelangt!
Hier hat der zuständige Diözesanbischof die Einstellung des Verfahrens verkündet und hat dabei mit beiden Füßen auf die Bremse getreten:
Fuß 1:
Es gäbe in seiner Diözese keine signifikante Verehrung.
("Dafür gibt es auf dem halben Globus Gesellschaften, die sein Erbe pflegen."
"Mag sein, aber nicht bei mir in der Diözese! Schade.")

Fuß 2: Vorwurf des Antisemitismus
Gilbert Keith Chesterton hat sich in seinem analytischen Denken und in seiner Kritik niemals von Autoritäten oder postulierten Tabus bremsen lassen (besonders wenn sie rein aus historischen Gründen noch gar nicht bestanden haben). Fakten waren Fakten. Heilige Kühe kannte er nicht. Er forschte, bis er zu den Ursachen durchdrang. So hat er versucht zu verstehen, woher der irrationale und unverständliche Haß auf Juden seine Ursache hatte. Denn nur wer die Ursachen kennt, kann zu einer wahrhaftigen Lösung kommen. Seine Feder war spitz und benannte ohne Schnörkel wunde Punkte. Ja, er hat unbequeme Fragen auch an jüdische Vertreter der Hochfinanz gestellt, aber nicht wegen ihrer Religion, sondern wegen der (biblischen) Fragwürdigkeit des Reichtums allgemein und deren Einflußnahme auf die Politik, die nicht zum Vorteil des Landes und der Bürger, sondern der Konzerne und Großbanken war.
Humor und Ironie waren seine Waffen im Kampf um die Wahrheit.
Wenn ihm im Brief von Bischof Doyle wieder einmal der Vorwurf des Antisemitismus gemacht   wird, so ist das nichts anderes als die Wiederholung der Vorwürfe, die ihm vor 100 Jahren von Leuten gemacht wurden, die sich von ihm auf den Schlips getreten fühlten und  ihn durch geschickte Kompilation von (aus den Zusammenhängen gerissenen) Zitaten zu diskreditieren suchten. Damals hat das offensichtlich nicht verfangen. Sonst hätten ihn sicherlich nicht Zionisten als Alliierten ausgesucht, um einen prominenten Fürsprecher für ihr Ziel, einen neuen Staat Israel erstehen zu lassen, zu gewinnen. Aus einer Lüge wird keine Wahrheit, nur weil man sie wiederholt, aber sie wird irgendwann geglaubt.
Und hier ergibt sich aus einer Beobachtung mein Zweifel an der Lauterkeit des Verfahrens.
Der Wunsch zur Eöffnung des Verfahrens wurde vom Präsidenten der American Chesterton Society, Dale Ahlquist geäußert und befördert. Er hatte die Kontakte nach England auch zu Bischof Doyle. 2013 wurde das Verfahren eröffnet.
2010 also drei Jahre zuvor hatte Dale Ahlquist eine "Lesson" zum dem von Bischof Doyle als belastend angeführten Buch veröffentlicht, die die für Chesterton entlastende Faktenlage zu diesem alten Vorwurf zusammenfaßt. Es empfiehlt sich, den kleinen Vortrag in voller Länge zu lesen (Link unten). Es wäre für den Bischof ein Leichtes gewesen, sich dieses entlastende Material zu beschaffen.
Man spürt die Absicht und ist verstimmt!

Gilbert Keith Chesterton wäre als Seliger (und Heiliger) in gefährlicher Gegner der kirchlichen Nomenklatura, besonders, wenn sich seine Schriften im Zuge seiner Seligsprechung in einer weiteren Leserschaft verbreiteten. Mit dem Vorwurf des Antisemitismus hat man ihn noch in den Startblöcken disqualifiziert, will man ihn schlichtweg zum "Unberührbaren" machen.
Der Apostel des gesunden Menschenverstandes steht für die Wiederentdeckung der orthodoxen Lehre und die Entlarvung der Häresie durch unerschütterliches Fragen, Denken und Forschen. Er ist ein Verteidiger der Tradition wider allen Zeitgeist, weil in ihr alle diejenigen zu Wort kommen, die sonst in der Kirche keine Stimme mehr finden: "Tradition ist die Demokratie der Toten!"
Hier dürfte der Hase im Pfeffer liegen. Chesterton wird von Menschen gelesen, zitiert und verehrt, die sich gegen den Zeitgeist stellen. Sein klares Denken, sein schlichter, fröhlicher und lebenszugewandter Glaube enttarnt bis heute die endlosen und verwirrenden Wortgirlanden der Reformgläubigen und ihr kryptoprotestantisches, humorbefreites Spießertum.

"Wenn ein Mensch seinen Glauben verliert, so glaubt er nicht einfach an nichts, sondern an alles mögliche. Und die Propheten sind viele!"



... und sie gehen im Haus der heiligen Martha ein und aus!

Link zur Tagespost I
Link zur Tagespost II
Link zur Lesson 35 von Dale Ahlquist vom 09.12.2010 über The New Jerusalem (1920)


Donnerstag, 1. August 2019

Angedacht

Mit der "Reinigung der Kirchen" nahm man den Gläubigen nicht nur den Anblick der Heiligen, man entzog sich auch der ständigen Erinnerung an eine Vergangenheit, der man sich nicht mhr stellen wollte, an der man sich nicht mehr messen lassen wollte. Der Abbruch der Figuren und Altäre, die Übertünchung der Wände stehen nicht für ein geändertes ästhetisches Empfinden, sie sind Ausdruck einer Flucht aus der Tradition, die man Fortschritt nannte und nennt. Frucht dieses Fortschrittes sind leere weiße Hallen, die weder Auge noch Herz etwas bieten, keine Betrachtung zulassen, keine Ablenkung gönnen, wenn man an dem, der in den Mittelpunkt gerückt ist, vorbeischauen möchte, um den Herrn nicht aus dem Blick zu verlieren.
Dieser Zeit der Entleerung der Gotteshäuser folgte im Sauseschritt die Entleerung der Theologie, der Musik und der Glaubenspraxis. Was zunächst nach Verinnerlichung und Indiviualisierung und tätiger Liebe aussah und wie ein später Sieg der Devotio moderna wirkte, die auch allen Formen des zweckfreien Gotteslobes mit Skespsis begegnete und den schönen Künsten abhold war, war letztlich nichts anderes als ein Versuch, den (Selbst-)vorwürfen der angeblichen Rückständigkeit und Inferiorität durch radikale Maßnahmen zu überwinden und sich in die Avantgarde zu katapultieren. Alles was bremste, jeder "unnötige Ballast" mußte weg. Man begann sich seiner Vergangenheit zu schämen, zu verleugnen, zu verlachen. Neu war und ist das alles nicht. Die Wurzeln lassen sich weit zurückverfolgen. Die Paidagogisierung der Gemeinde (Die Belehrung angeblich rückständiger, unverständiger und abergläubisch tumber Nichttheologen durch einen "Fachmann" als Ersatz für den Ritus der Kirche) läßt sich z. B. schon in privaten (und bischöflich geduldeten) Bestattungsagenden des späten 18. Jh's feststellen.)
Nun will man Kirche sein. Man will den epochalen Wandel schaffen, endlich auch noch die Reste verklappen. Weg mit der Ewigkeit! Ab in die Zukunft der schönen neuen Welt! Doch können die, die vorgeben, die Kirche (der Zukunft) zu sein, überhaupt Kirche machen?
Wenn sie die göttliche Gründung von Ewigkeit zu Ewigkeit leugnen, dann ist das zukünftige Gebilde vielleicht noch 'ekklesia' (Versammlung) aber auch noch 'tou theou' (Gottes, von Gott her)? Sie wäre eine Versammlung ohne Gründung in Gott, ein menschliches Konstrukt.
Wer einen epochalen Wandel herbeiführen will, herrscht, macht sich zum Herrn einer Sache, dient nicht mehr.
Wer einen epochalen Wandel herbeiführen will, hinter den es kein zurück mehr geben soll, der droht mit nichts anderem als mit einem Bruch der Tradition, mit der Durchtrennung des Bandes, das uns mit unseren Vorfahren im Glauben verbindet.
Es ist schlicht und einfach Ausdruck eines defizitären Glaubens, der schon so fortgeschritten ist, daß man ihn als in die Irre gelaufen bezeichnen muß. Es ist Häresie.

Ich bin das Alpha und das Omega
Ob eine ungenannte Frau Professor dies oder das leugnet, ist nur ihr eigenes Problem, solange sie dies nicht vom Katheder tut.
Wenn nun ein ungenannter Ruhrbischof meint, ihm und seinen Brüdern im Amte stünde es an, Brüche zu fabrizieren, so ist es schon ein Problem für die Kirche, wenn er es allein schon denkt und nicht gegen diese Gedanken anbetet und erst recht, wenn er sie in Medienaussendungen verbreitet.
Wenn ein zum Papst gewählter Kardinal der Kirche Gottes seine Position dazu nutzt, Fromme grundlos zu drangsalieren und zu strafen, älteste Diözesen grundlos aufzulösen, lieber Gefangenen die Füße wäscht, als der Feier der Heiligen Geheimnisse vorzustehen, den Leib des Herrn nicht sonderlich verehrt, wie man es  an seinem ständigen Fehlen am Fronleichnamstag ablesen kann, sich in Fragen der Lehre und Disziplin ansonsten indifferent erweist und Theologien durch die Hintertür zu rehabilitieren sucht, die von seinem Heligen Vorgänger als Irrlehre verdammt worden sind, dann haben wir ein Problem. Nicht mehr Servus servorum Dei, sondern Servus servorum mundi!
Ist der Papst katholisch? Früher eine Scherzfrage, heute eine schwierige Frage!
Ist mein Bischof noch katholisch?
Wie kann ich es bleiben?


In meinem Arbeitszimmer gibt es eine Reihe von Bildern und Portraits, Lebende, Tote, Familienmitglieder, Heilige, Päpste, ein verfemter Monarch, Freunde, Kunst und Krempel bis ins 20. Jh. Alles sammelt sich unter einem Art Deco Kreuz, das den erhöhten Herrn zeigt. Im unmittelbaren Blickfeld stehen auf meinem Schreibtisch zwei Bilder: eine Reproduktion des Gnadenbildes von Kevelaer und eine Schwarzweißaufnahme aus einer Kirche. Die Kirche ist von Bomben schwer zerstört. Durch die gesprengten Mauern kann man in die Trümmerlandschaft der Stadt blicken. Doch der Altar ist festlich geschmückt, Kerzen brennen, Meßbuch und Kanontafeln sind bereit. Priester, Diakon und Subdiakon stehen vor dem Altar, Ministranten versehen ihren Dienst. Es ist ein Foto aus dem Dom zu Münster, um 1945.
Neben der Trösterin der Betrübten ist diese Photographie ein Andachtsbild für mich geworden. In allen Verwüstungen, die uns die "großen Macher" immer wieder hinterlassen, weitermachen, ihm Vertrauen und treu den Dienst tun, wie Don Camillo sich nicht von der Feier der sonntäglichen Messe abhalten ließ, bloß weil die Kirche überflutet war.
Weitermachen, auch wenn um uns herum alles in Schutt und Asche fallen sollte, wenn der Kreis der Gläubigen auch kleiner wird. Gott hat keinem das Bad in der jubelnden Menge versprochen, nicht das Umfragehoch dank neuer Hochglanzoptik. Der applaudierende Mainstream steht zu Palmsonntag am Straßenrand, sog. Schwarmintelligenz. Am Ende stehen Johannes und Maria unter dem Kreuz, aus Liebe. Gott hat seiner Kirche ewigen Bestand zugesagt, ob nun Bomben explodieren oder ein geistliches Vakuum implodiert. Es ist eine kleine Herde, die geblieben war und vielleicht am Ende der Zeiten nur geblieben sein wird.
Ego sum pastor bonus et cognosco oves meas et cognoscunt me meae.
Als ich letztens Bilder von der ersten Messe in Notre Dame nach dem Brand sah, fiel mir sofort ein Detail auf, daß mich verstörte: Man trug Bauhelme ...


Montag, 29. Juli 2019

Bella figura? (2.809 Betaversion)

Spätestens seit dem 2015 verhängten (und dann von Rom kassierten) Predigtverbot gegen einen islamkritischen Kleriker vom Niederrhein häufen sich Merkwürdigkeiten. Doch die Schlagzahl steigt deutlich.

- Hokuspokus-Verschwindikus
Vor einigen Wochen hatte sich ein Priester in einer Nacht- und Nebelaktion verabsentiert. Das "nicht ganz innige Miteinander" hat ihn wohl zu dieser Verzweifelungstat gezwungen. Er hat mittlerweile ein Lebenszeichen von sich gegegeben. Deo Gratias!
Ganz herzliche Grüße von "dieser meiner Seite" verbunden mit den besten Wünsche, Hochwürden!
Nun verschwindet wieder ein Priester nach kurzer Dienstzeit vor Ort, ohne Angabe von Gründen und ohne Verabschiedung und wird versetzt. (Bericht bei den Ruhr-Nachrichten vom 22.07.2019, Olfen) Zumindest taucht die Personalie auf der Zwischennetzseite des Bistums auf.

- Aktenzeichen xy ungelöst?
Es gäbe noch weitere Fälle zu erwähnen, die nach einem ersten Hype einfach ungelöst izwischen Aktendeckeln verschwunden zu sein scheinen.
Was ist da los?
Hat sich da so manche hochgejazzte Nummer mittlerweile als Luftnummer erwiesen, eine Art "kirchliche Kachelmann"-Affaire?
Oder gab es im Sinne der Übernahme von Techniken der Säkulargesellschaft - horribile dictu - andere Beweggründe?
Das kann und will ich mir nicht vorstellen, aber muß ich das vielleicht doch?

- Jenseits von "Ferner liefen"
Bei anderen Berufsgruppen sind momentan besonders die Küster betroffen, die auf die eine oder andere Weise weggespart werden (mit unbedachten und unabsehbaren Folgen für Gebäude und Inventar). Aber wen interessiert das schon?
Wie hieß es früher bei Presseleuten: Gestern noch Abertausende zu Tränen gerührt, heute Verpackung für ein paar tote Makrelen.

- Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen
den Vorhang zu und alle Fragen offen.
(B. Brecht)

Es sind immer wieder die gleichen Fragen, die sich Kirche wohl oder übel gefallen lassen muß und auch keine Antwort schuldig bleiben darf:
Wo bleibt bitteschön der einzelne Mensch, sein Leben, daß doch so einzigartig und so schützenswert ist?
Wo bitteschön bleibt da die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers im Allgemeinen und die Hirtenpflicht im Besonderen? (Joh 10,14)
[Mal so am Rande ein unfairer Vergleich: Wie oft hat der selige Ildefons Schuster als Erzbischof von Mailand jede seiner Pfarreien besucht? Nota bene: Ein nicht geringer Teil der Gemeinden lag in den Bergen und konnte nur per unklimatisiertem Eselsrücken erreicht werden.]

- Sale! Sale! Sale!
Wenn ich mir die Plakate der "Markenkampagne" (Das steht so auf der Seite des Bistums!) ansehe, frage ich mich: Ist das unfreiwillig komisch oder schon zynisch?
Oder schauen Sie sich mal unter dem Stichwort "Kulturwandel" dort um.
Realsatire (oder 5 Euronen in das Phrasenschwein)!

- Bella figura?
Alles das ist m. E. für die sog. "Außenwirkung" mehr als verheerend. Momentan bestätigt Kirchens damit alle gängigen Vorurteile. So gewinnt man niemanden, man verliert nur noch die letzten Getreuen, die den "Laden" (Zitat B. F. Genn) am Laufen halten.

- Du Held des Glaubens, Himmelszier ...
Der Heilige Ludgerus wollte seine letzte Ruhe bekanntlich nicht in der Erde des ungenannten Bistums finden, sondern leitete quasi aus dem Himmel heraus seinen eigenen Kondukt bis an die schöne Ruhr nach Werden. Ich habe mich schon seit meiner Kindheit gefragt, warum er das nicht wollte und manchmal denke ich ...
... aber dann hätte er auch was vom Ruhrbistum ...

Ne, komm, is egal! Kannze echt nur noch für beten!
Ich möchte nicht eines Tages mit dem Satz "Kannze 'nen Ei drüberklatschen" enden müssen, wie so manche treue Seele, die in den letzten Jahren mit den Füßen abgestimmt hat!


Donnerstag, 25. Juli 2019

Novitäten

Unter den "Empfehlungen des Hauses" ist eine neue Seite eingetragen worden. "Der Dunkelkathole" bietet einen interessanten Mix an Beiträgen, die neben aktuellen und ernsthaften theologischen Beiträgen auch wichtige Fragen aus dem Alltag beantworten, die wir schon immer mal stellen wollten, uns aber nicht getraut haben, wie z. B.: Zu welcher Diözese gehört eigentlich der Mond?

Einige Überschriften "zum Anfüttern":
Jonathan Pageau: "Liturgische Kunst ist die einzige Lösung für das kulturelle Problem"

Antikatholische Affekte als Ausrede für EU-Versagen? (Zur aktuellen Lage in Italien.)
[Ergänzend zu diesem Beitrag noch ein Hinweis: Herr Klonovsky hat ein Bild des italienischen Innenministers Salvini einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht (Acta diurna vom 12.07.2019), das ihn als waschechten (und damit neuerdings dissidenten) Katholiken zeigt. Er hält lächelnd ein T-Shirt in die Kamera, auf dem (neben einer wenig vorteilhaften) Darstellung von Franz I. folgender Text zu lesen ist:
IL MIO PAPA È BENEDETTO
Das Bild läßt sich über Tante Gugel finden, wenn sie den Text im Bereich "Bilder" eingeben.]

"Haben menschliche Wesen einen intrinsisch moralischen Wert oder nicht? Die Linken glauben, dass sie das nicht haben."
Ein hervorragender Beitrag des "Enfant terrible" Milo Yiannopoulos, dessen andere Beiträge auf dieser Seite ich nur ans Herz legen kann. Warum sein Buch "Diabolical" bisher nicht auf Deutsch erschienen ist, darüber kann man sich auf dieser Seite im Beitrag vom 1. April 2019 ein Bild machen.

Gutes von gestern
Nicht nur die Fernsehprogramme liefern gerne Wiederholungen. Im Sommerloch veröffentlich auch kath.net so manchen Artikel, der schon mal gelaufen ist. Dabei gibt es Artikel, die man eigentlich nicht oft genug wiederholen kann. Einer davon ist der Artikel: "Vor 75 Jahren: Pius XII., Stauffenberg und der Ochsensepp" von Michael Hesemann.
Link!!!


Vorschlag für die Sommerlektüre (analoges Format):
Matthias Matussek hatte in der Druckausgabe von "Tichys Einblick" (Ausgabe 7/2019) einige Leseempfehlungen gegeben, die er mit dem schlichten Imperativ "Lesen Sie!" betitelt hatte. Neben Alexander Kisslers Phrasenanalyse "Widerworte" stellte er ein Buch der finnischen Erzählerin Beile Ratut vor, dessen sperriger Titel schon allein eine Herausforderung darstellt: "Das Fanal des Ego auf den Stufen zur Kirche". 
Frau Ratut hält dem nordischen Protestantismus einen Spiegel vor, der verbürgerlicht auf ein gelingendes Leben (mein Haus, mein Auto, meine Frau, meine Kinder, happy happy) abhebt und dabei die Vorbereitung auf das Ewige Leben verlernt hat. Dem sich angleichenden Katholizismus wird auch manche Spritze erteilt. Das Problem verortet sie im Verlust des Theozentrismus und den durch die Reformation zum Aufstieg gekommenen Egozentrismus. Sie schließt sich hier dem Münsteraner Paul Hacker an (den man in Finnland offensichtlich kennt, der aber in den Stammlanden der Reformation zu den Verfemten gerechnet werden muß) und auch mancher Anklang an Kierkegard findet sich in dem Essay. Ein kantiges Buch einer Konvertitin (Orthodoxie). Die bedingungslose Liebe zu Gott, Vater, Sohn und Heiligem Geist, weil man Gott als Gott erkannt hat, zweckfreie Liebe, die Gott nicht zum Maskottchen degradiert. Die Liturgie und das Hören auf die Schriften der Väter sollen vor allen Fehlhaltungen schützen.

Dazu eine Randnotiz: Ein Freund schrieb vor ein paar Tagen einen Kommentar bei kath.net. In dem Artikel ging es um "evangelikalen Katholizismus" (kath.net/news/68575) als Ausweg aus der Krise. Er empfahl mit Blick auf die Zersplitterungen in den evangelikalen Gemeinden und dem Egozentrismus ("personal Jesus") in der "Frömmigkeit" nicht dieser Spielart des calvinsitischen Protestantismus auch noch hinterherzurennen, sondern eher von den Orthodoxen zu lernen, denen sich der Heilige Vater ja momentan annähere.
Der Kommentar wurde nicht veröffentlicht.
Zur Lage von Kirche und Nation (Ich warte auf den Tag, an dem die amtliche Rechtschreibung uns ein "z" vordiktieren wird!) anstelle eines Kommentares einen kleinen Ausschnitt aus einem Gespräch zwischen dem Minister für administrative Angelegenheiten (DAA), James Hacker MP und seinem Staatssekretär, Bernard Woolley, das vor einigen Tagen auf Twitter erschienen ist:
LINK!!!
Wohl dem, der einen solch mutigen Berater hat!


Samstag, 20. Juli 2019

Ein Vermutung am Samstag

Die Zahl der Kirchen, in denen der ordentliche Ritus ordentlich gefeiert wird, dürfte genauso klein sein wie die, in denen der außerordentliche Ritus gefeiert wird.

Donnerstag, 11. Juli 2019

Bella figura?

Zur Zeit redet man sich um Kopf und (Römer-)Kragen.
Die Causa Z. in einem ungenannten Bistum treibt weiter unschöne Blüten.
Pfr. Z. hat sich wenig sensibel bei Interviews und Nachgesprächen gezeigt.
Vielleicht fehlt ihm auch einfach Kompetenz im Umgang mit den heutigen Medien?
Allein sich vom WDR vor seiner Teddybärensammlung ablichten zu lassen, zeugt nicht von hoher Sensibilität für das Thema und die eigene heikle Situation.

Aber auch der Hirte macht, wenn man seine Stellungnahme ansieht, die bei kath.net abgedruckt ist, bei genauer Betrachtung einen wenig günstigen Eindruck.
Zunächst einmal ist positiv zu berichten:
E zeigt nicht nur Verständnis für die Leute, er äußert sein Unverständnis über das Verhalten seines Priesters, doch wie!
Er beschreibt sich als fassungslos. In einem solchen Zustand sollte man nicht an die Öffentlichkeit treten. Oder war das nur eine Floskel, um sich zu distanzieren?
Ein Chef, der sich genötigt sieht, wegen eines geschossenen Bockes vor die Aufnahmegeräte zu treten, sollte klar die Fehler des Mitarbeiters benennen und auch Konsequenzen andeuten. Da er aber nicht nur eine Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit hat, sondern auch dem gestrauchelten Mitarbeiter gegenüber, sollten gewisse Regeln der Diskretion, des Mitarbeiterschutzes,  ...
Exc. führt in vor, hängt ihn hin!
Die Fassungslosigkeit bricht sich dadurch bahn, daß er sich in seiner Wortwahl den Empörten angleicht, läßt ihn m. E. aus dem Rahmen fallen.

Mir liegt nicht im Wortlaut vor ... Er soll sich mittlerweile ...

Ja was denn, Monsignore, auf "Hörensagen" hin?

Auf die Aussagen einer aufgebrachten Gruppe von Leuten hin, den Ihnen zugespielten Zitaten aus einem Interview, den angeblichen Beiträgen im Internet?

Haben Sie selbst prüfend gelesen? Das klingt alles nach Infos aus zweiter Hand!

Audiatur et altera pars, will sagen:
Haben S. Exc. überhaupt ein Gespräch mit ihm geführt? Kein Hinweis dazu in Ihrem Statement.

Sollten solche Gespräche nicht von Ihnen, Monsignore, geführt werden, im Interesse der Mitarbeiter und im Interesse der Öffentlichkeit, besonders wenn es sich um solche sensiblen Fälle handelt und bevor solche drakonischen Maßnahmen verhängt werden?

Führen Sie überhaupt regelmäßige Gespräche mit Ihren Diözesanpriestern?

Wie sieht es insgesamt mit der Mitarbeiterführung (Stichworte "leiten" und "fördern") aus?

Sind das die üblichen Umgangsformen im Bistum?

Ein altgedienter, bisher unauffälliger Mitarbeiter bekommt wegen einer offensichtlichen Verirrung ein striktes Öffentlichkeitsverbot. Gut! Er bekommt auf seine alten Tage deswegen auch noch die Bezüge gekürzt. Ist das nicht hart, ja unbarmherzig?

Apropos "altgedient": Könnte es sein, daß der Prediger wegen seines Alters, sagen wir mal Opfer degenerativer Prozesse ist? Bedürfte er dann nicht eher der Hilfe und müßte man ihn dann nicht vor sich selbst schützen?
Schutz? Fürsorge? Vergebung?

Man könnte Sie fragen, ob Ihr drakonisches Durchgreifen vielleicht weniger ein Zeichen von Tatkraft und Entschlosssenheit ist als vielmehr Zeichen großer Schwäche, eine Kapitulation vor dem Druck einer aufgestachelten Öffentlichkeit?
Wie würden Sie einem solchen Vorwurf begegnen?

Bella figura geht anders, nicht wahr Monsignore?



http://kath.net/news/68526

Mittwoch, 10. Juli 2019

Ernstfall Vergebung

Werte Leser,

Sicherlich ist Ihnen auch schon die Geschichte von der angeblich so skandalösen Predigt eines münsteraner Priesters untergekommen. Er thematisierte nicht nur die Unversöhnlichkeiten, die  Frauen in Bezug auf ihre Ehemänner (verflossen oder unverflossen) in Gesprächen untereinander immer wieder zeigten.
Er nahm den kirchlichen Ernstfall schlechthin als Aufhänger für die Frage nach der Vergebung im Sinne Christi, der (angeblich oder tatsäschlich) mißbrauchthabende Kleriker.
Die Pointe seiner Predigt nicht abwartend, haben einige das Gotteshaus unter Protest frühzeitig verlassen. Der Prediger wurde durch Niederbrüllen an der weiteren Verkündigung gehindert.
Ich kenne den Prediger nicht persönlich, war auch nicht anwesend, aber das Verhalten der Gemeinde ist weder bürgerlich anständig, noch viel weniger christlich, aber durchaus biblisch.
Überrascht?
Interessiert?
Dann holen Sie jetzt eine Ihrer Bibelausgaben an den Rechner und lesen dann einfach weiter.

Warnhinweis:
"Schneeflocken", sowie Anhänger sog. "kirchlicher Reformbewegungen" könnten durch den nachfolgenden Text aus dem inneren Gleichgewicht gebracht werden!


In medias res!

Mit freundlicher Genehmigung des Autors, drucke ich hier ein paar Zeilen aus einem privaten Strombrief ab:

"Lieber xxx,

ich habe zu diesem "Skandal" einen interessanten Artikel gefunden. Der Autor ist weder Kirchgänger, noch unbedingt Christ, kann aber als Verleger offensichtlich sinnergreifend lesen.
Der Skandal liegt m. E. wohl eher bei der aufgebrachten Menge Volkes (im Sinne von Lk 4,28).
Ich selbst habe mir gedacht, daß der Einstieg in die Predigt vielleicht schon der "Casus cnactus" sein könnte. Haben sich da vielleicht zuviele der anwesenden Witwen/Weiber/Geschiedenen als unversöhnliche (und somit nicht im Sinne Christi lebende) Waschweiber ertappt und getroffen gefühlt?
Es ist irritierend, die "Leitungsfunktionstragenden" der Kirche Gottes immer häufiger auf der Seite der Hysteriker, Skandalisierer und Dumpfköpfe zu finden.
2 Tim 4,2 (Praedica verbum, insta opportune, importune, argue, increpa, obsecra in omni longanimitate et doctrina.) scheint durch den Unfug "Schwarmintelligenz" ersetzt worden zu sein.
Immer brav mit dem Wind, wie das Fähnlein auf dem Turme, egal ob von Zeitgeist oder Ungeist getrieben.

http://antides.de/denn-sie-wissen-nicht-was-sie-glauben

Grußformel,

xxx"

Wer jetzt einen Raum mit gestalteter Mitte aufsuchen muß oder hektisch nach niedlichen Katzenbildchen auf dem Smartphone sucht ...
Ich hatte Sie gewarnt, wie Lots Frau auch gewarnt wurde!
(Sie wissen schon: die aus Gen 19 (Stichwort "Salzsäule"))
Apropos Lots Frau!
Auch der Herr selbst erinnerte an ihr Schicksal:
Lesen Sie einfach bei Lk 17, 22-37 nach.

Gute Andacht!


Dienstag, 9. Juli 2019

Antidot bei Weltrettungsphantasien

Folgende Sätze sind dringend wieder zu lernen, besonders von den Herren mit "diversen Stadien der Knopflochentzündung"!

Aus der "Summa Theologiae" des Aquinaten (II-II, q. 101 a. 1 co.):
"Ich antworte, der Mensch werde je nach den erhaltenen Wohlthaten in verschiedener Weise gegenüber den anderen ein Schuldner und ebenso je nach dem Vorrange dieser anderen: Nach beiden Seiten steht Gott zuvörderst an der Spitze; denn Er ist die höchste Vollendung und das erste Princip unseres Seins und Thuns. In zweiter Linie kommen dann die Eltern und das Vaterland, von denen wir erzeugt und genährt sind worden. Also nach Gott ist der Mensch am meisten Schuldner den Eltern und dem Vaterlande. Wie somit es zur Gottesverehrung gehört, an erster Stelle Gott einen Kult darzubringen; so geht es die Hingebung oder Pietät an, an zweiter Stelle die Eltern und das Vaterland zu ehren. In der den Eltern erwiesenen Ehre ist nun eingeschlossen die den blutsverwandten gegenüber; denn blutsverwandt sind eben Personen deshalb, weil sie von den nämlichen Eltern abstammen. (8 Ethic. 12.) Und in der dem Vaterlande erwiesenen Hingebung ist eingeschlossen die allen Mitbürgern gegenüber und allen Freunden des Vaterlandes. Auf diese Personen also erstreckt sich vor Allem die Hingebung.c) I. Im Größeren ist das Geringere eingeschlossen. Im Kulte Gottes also liegt wie in der Wurzel begründet die den Eltern zu erweisende Ehrfurcht, so daß Malach. 1. es heißt: „Wenn ich euer Vater, wo ist meine Ehre?“ Deshalb wird der Name der Pietät oder Hingebung auch Gott gegenüber gebraucht." (zitiert nach: BKV)

Von Wetter- (vulgo "Klima") oder Weltrettung steht da nichts!

Mittwoch, 3. Juli 2019

Feng shui in Rom

Version 1:
Stimme aus dem Off: Also hier war ich noch nie drin! Ker, wer braucht den sowatt! Wat is datten für ne Kiste? Is dat wat drin? Kumma, der Schlüssel steckt!
Iihh, nee, Knochen! Bah tu dat wech! ...
Wieso geht dat nich? Paß ma auf: Ich bin hier Schichtführer, Kollege ...
Wie? ... 
Meinste? ...
Wattemal, ich hab ne Idee! Die Kumpels vom Bosporus kommen doch nächste Tage, die stehen doch auf son Nippes ...
Und für den Rest hier, find ich auch noch ne Lösung!
Wat is, Reinhard? ...
Ob ich wen?...
ob ich Horst Lichter kenne? ...
"Baret für Raret"? 
Ne, klingt abber nich schlecht!
Wie wär et mit ner Eigenproduktion "Baret für Birett" ...

Version 2:
Ach ne Kinders, dat Wetter isse so schön, da wollen wir uns gar nicht ärgern lassen!
Und weil der Tach so schön is, da gibt der Pappa heut mal einen aus!
Guckt mal, wat der Pappa da für euch gefunden hat. Isset nich schön! Dürft ihr allet behalten! Will ich nix von wiederhaben!
Und jetzt freut euch alle auch schön, sonst wird Pappa ganz traurig und BÖSE!
...
Mehr dazu unter:
http://kath.net/news/68434
http://www.summorum-pontificum.de/#kommentar
(summorum-pontificum.de vom 3.7.2019)


Dienstag, 25. Juni 2019

Flectamusne genua(?)

Eine Dichterin wie Gertrud Auguste Freiin von le Fort wußte noch darum, daß die Knie unsere Flügel sind. Die moderne Prothetik vollbringt heutigentags kleine medizinische Wunder, die den Behandelten größtmögliche Bewegungsmöglichkeiten wieder herstellen. Doch in den Gefilden des Klerus scheint eine neuartige Erkrankung die Formen des des Betens mit Körper und Seele immer mehr einzuschränken.
Der sog. "meniscus episopalis" (Kürzel:  m.e.) erlaubt es einer immer größeren Anzahl älterer und auch jüngerer Angehöriger des Klerus nicht mehr, vor Tabernakel oder ausgesetztem Allerheiligsten die Ausführung einer einfachen bzw. doppelten Kniebeuge. Ob es sich dabei um eine Übertragung des sog. "meniscus populi" (Kürzel: m.p.) auf den Klerus handelt, ist bisher unklar, da die Ursachen bisher noch völlig im Dunkel liegen.
Beim m.p. ließen sich seit einigen Jahrzehnten vor Ausbruch der Krankheit wiederholt folgende Symptome beobachten: Die Betroffenen litten an allgemeiner Unzufriedenheit. Daneben ließen sich Bewegungseinschränkungen der oberen Extremitäten beobachten (Aufgabe der Gebetshaltung und des Kreuzzeichens) oder plötzlicher Stimmverlust bei Credo und Marienliedern.
Sowohl m.e. als auch m.p. werden von den Betroffenen als Makel angesehen. Übellaunigkeit, mangelnde Freude an hohen kirchlichen Festen und die Ersatzgesten ( z. B. schnelle, verhuschte  Verbeugungen) sind wohl Ausdruck eines tiefen Schamgefühls.
Während es in einigen Diözesen schon Versuche gibt, den Betroffenen barrierefreie Veranstaltungen anzubieten (hier ein Link zu kath.net), sieht es in Rom selbst anders aus. Die Erkrankung des Papstes scheint dabei eine Sonderform zu sein (m. pap. = meniscus papalis), da die Unbeweglichkeiten nur lokal und temporär auftreten (in Kirchen, beim Hochgebet, oder zu Fronleichnam, nicht jedoch in Gefängnissen bei der Fußwaschung von verurteilten Kriminellen). Franz I. meidet an entsprechenden Tagen die Öffentlichkeit, wenn er seine Erkrankung nicht durch entsprechende Ersatzgesten kaschieren kann. Einzelne Kardinäle scheinen jedoch (der Herr sei gepriesen!) immun zu sein (ein Link zu katholisch.de). Vielleicht wird es in einiger Zeit möglich werden, durch Impfungen oder ähnliches die weitere Ausbreitung der Krankheit zu stoppen.

Zur Zeit gibt es nur ein Mittel:
Halten Sie sich fit
- durch häufige Kirchenbesuche
- machen Sie das ganze Fitnessprogramm in Messen und Andachten mit
- legen sie zum Schlußsegen eine Extrakniebeuge oben drauf!
- Üben Sie selbständig vor dem Tabernakel und vergessen Sie dabei Ihre innere Haltung nicht!

Denn auch Fitnesstrainer wissen: Die Kniebeuge ist die Königin der Fitnessübungen!

Freitag, 24. Mai 2019

Täuferreich 2.0

In der Stadt, wo man die Una Sancta gerne auch mal von leitender Stelle als "Laden" bezeichnet, haben die minderjährigen Anhänger der Thunberg-Sekte nun durch die Stadtverwaltung den Notstand ausrufen lassen. Das Zentrum der "Wärme-Adventisten" will nun entschiedener gegen - Sie wissen schon - vorgehen. Die Formel zur Weltrettung heißt: Mehr Busse, mehr Radwege!
Die Gerüchte, daß es auch schon Pläne zur Bremsung der Plattentektonik geben soll, liessen sich bisher nicht erhärten.

Dienstag, 16. April 2019

Ohne Worte ...








Montag, 15. April 2019

Paris: Notre Dame steht in Flammen!

Meine Güte ...

Samstag, 30. März 2019

Der Laden

Eine sehr persönliche Betrachtung in der Fastenzeit

Der Bischof eines ungenannten Bistums bezeichnete zu Beginn der Fastenzeit die Kirche Gottes als "Laden". So sehr mich diese Bezeichnung zunächst störte, umso passender finde ich sie mittlerweile.
es werden dieselben Fehler gemacht wie bei den ehemaligen, gut funktionierenden Behörden, aus denen man unbedingt "Global Player" machen mußte:
Ich denke an die Fernsprechsparte der alten Bundespost, der die Bestandskunden in den Bilanzen zu langweilig wurde. Es galt nur der gewonnene Neukunde, möglichst in Großstädten. Altkunden wurden Dienstleistungen nicht mehr angeboten, Verträge einseitig gekündigt ... und sich dann wundern, wenn alle zur Konkurrenz gehen.Netzausbau in der Provinz verschlafen ...

Oder der tiefe Fall der guten alten DB:
Fahrpläne ausdünnen und dann feststellen, daß die Fahrgäste ausbleiben. Also Nebenstrecken stillgelegt.
Und heute fehlen die Strecken, die man mit EU-Mitteln zu Fahrradwegen umgebaut hat ...
"Rollmaterial", Zug-, Service- und Instandsetzungspersonal abbauen und sich dann wundern, wenn der Betrieb nicht mehr rund läuft.

Dazu die allgemeine Freundlichkeit Wechselbäder zwischen Warteschleifenmusik und überlasteten "Servicemitarbeitern" (Kellner in HO-Gaststätten konnte man wenigstens mit ein paar Westmark etwas gnädig stimmen!)

Beide "Läden" haben sich vom Kerngeschäft verabschiedet. Das Sortiment ist unübersichtlich, wird aber regelmäßig von Experten "optimiert", geht an den eigentlichen Bedürfnissen der Kunden vorbei, aber die Vorstandsetage freut sich über jeden neuen Hochglanzprospekt und den Schwung, den dieser bringen soll.

Besinnung auf das Kerngeschäft täte not.

Die Leitung macht aber weiter, einfach weiter.
Und das Fachpersonal beherrscht nicht einmal mehr das kleine Einmaleins!
Stattdessen übt man sich in der Ausschaltung kritischer Denker und Organe im Sinne der Gleichschaltung. Es gibt Schreiben, an die sich die Autor*inerixe nicht mehr erinnern möchten, wenn sich die Zeiten mal wieder ändern sollten.

Zustandsbeschreibung:
Ein Saftladen mit HO-Mentalität beim Personal!

Auch sonst sind die Zeichen deutlich, wenn man Bilanzen zu lesen vermag:
sich rapide leerende Kirchen
Blitzeinschlag im Peterdom
Zusammenbruch einer Titularkirche eines gewissen Kardinals
Ein Korpus fällt vom Kruzifix, als ein novitätenversessener Bischof an ihm vorbeizieht.

Besinnung auf das Kerngeschäft, Umkehr ...

Donnerstag, 21. März 2019

Strenge Scholzocht?

Kennen Sie den Unterschied zwischen einem deutschen Otto-Normalverbraucher-Realschüler und einem vierjährigen Kindergartenkind in Kenia?
Knapp 291 geschriebene DIN A 5 Seiten!
Diesen und weitere erschütternde Vergleiche zieht Prof. Dr. Reinhard Franzke in seinem Artikel "Bildungswüste Deutschland!", nachzulesen auf der wie immer lesenswerten Seit von Frau Vera Lengsfeld.
https://vera-lengsfeld.de/2019/03/19/bildungswueste-deutschland/

Prof. Krey hatte recht: "Mit der Schole ist es wie met der Mädizin: Sie moß bätter schmäcken, sonst nötzt sie nechts!"

Samstag, 16. März 2019

Fiskus, Fiskus, über alles ...

Kurz vor der EU-Wahl macht eine westfälische Zeitung mit folgender Schlagzeile auf
"Fiskus besteuert Kirchenfeste"
und sagt damit eine Halbwahrheit.

Nicht das Finanzamt greift nach den Einnahmen von Kirchenbasaren und Pfarrfesten.
Durch eine sog. "Harmonisierung des Steuerrechts" in der EU, die schon Anno 2006 beschlossen worden war (2006/112/EG), im Bundestag am 24.09.2015 (sic!) so gut wie überhaupt nicht debattiert worden ist und eigentlich schon seit 2017 gilt,
wird nun ab 1.1.2021 der Umsatzsteuerwahnsinn Kirchengemeinden und Vereine das Leben schwer machen.

Beispiele?
Kaufe ich eine Opferkerze, um sie U. L. F. zu dedizieren, so bleibt diese Kerze steuerfrei, da sie "Ausdruck de Gebetes" ist und in der Kirche verbleibt.
Kaufe ich eine Osterkerze, die nun mal für die katholische Illumination des heimischen Herrgottswinkels oder Frühstückstisches dienen kann, so sind 19 % Märchen...  äh Umsatzsteuer zu entrichten.

Kirchenführer: 19 %
fromme Postkarte: 7 %

Bestattung auf dem Pfarrfriedhof: steuerfrei
Pflege eines Rasengrabes durch den angestellten Friedhosgärtner: Klingeling! Umsatzsteuer!
(Begründung: Könnte ja jeder externe Gärtner auch machen!)

Waffel auf dem Pfarrfest: Klingeling! Umsatzsteuer!
Tasse Kaffee: Klingeling! Je nach Milchanteil werden entweder 7 % bzw. 19 % Zwecklossteuer fällig!
 Ob die Einnahmen für einen caritativen Zweck sind, spielt keine Rolle!



JA, MOMENT MAL DA GIBT ES ABER DOCH FREIBETRÄGE!

Stimmt!
17500 Euronen im Jahr für die gesamte Pfarrei, wobei auch alle Einnahmen von nicht selbständigen Vereinen zusammengerechnet werden.

Nun kommen alle lieben Kassenwarte demnächst in die Haftungszone und dürfen erst einmal Steuerrecht büffeln.

Laut Aussage eines MdB haben die Kirchen im damals laufenden Gesetzgebungsverfahren keine Anstalten gemacht, gegen diesen Wahnsinn Einspruch zu erheben.

Mittlerweile schwant den Verantwortlichen in den Bistümern und Landeskirchen, welche Folgen das haben könnte.
Man hat sich zu einer gemeinsamen Stellungnahme durchgerungen (Hurra, eine Denkschrift! Dann ist ja alles nicht so schlimm ... *ironieoff*) und will demnächst Schulungen für die Verwalter (Rendanten) in den Gemeinden anbieten.
Und danach erst will man dann die Verantwortlichen in den Gruppen und Vereinen ansprechen, (sprich: wenn es noch später als zu spät ist) und damit wohl noch den letzten Gutwilligen endgültig vergraulen!



Guten Morgen, meine Herren! Wünsche, wohl geruht zu haben!

BRÜSSEL HAT ES VERBOCKT UND IHR HABT ES VERSÄGT, IHR SCHLAFMÜTZEN!!!

Gute Nacht, lebendige Gemeinde!

Dienstag, 12. März 2019

Kulturbolschewismus 2.0

Finden Sie nicht auch, daß Tubisten, Piccolo-Flötisten und Triangelspieler seit jeher zu den Unterdrückten und Minderrepräsentierten in den Symphonieorchestern der Welt gehören?
Brauchen wir nicht einen Einstellungsstop bei den Streichern und eine entsprechende Quote für Tubisten, bis eine Gleichstellung erreicht ist?

Wenn Sie sich jetzt Gedanken über meine geistige Gesundheit gemacht haben sollten,
dann werden Sie wahrscheinlich ähnliche Gedanken beim Lesen des folgenden Artikels beschleichen:

https://www.deutschlandfunk.de/knabenchoere-stimmrecht-fuer-maedchen.886.de.html?dram:article_id=442979

Wenn schon, denn schon! Ich denke, man sollte sofort gegen das "Zentrum toxischer Maskulinität" vorgehen und die Bässe nur noch mit Mädchen besetzen!



Wer soetwas fordert, weiß nichts um die speziellen Klangqualitäten von Knabenchören!
Eine historischer Probenmitschnitt des Babenberger Gymnasialchores möge das verdeutlichen:




Jetzt muß nur noch die Aktion "Dresdener Jahresend-Stollin" ins Leben gerufen werden!





Damit es nicht heißt, ich prügelte nur auf die armen ungebildeten Genossen (aller Couleur) ein,  zum Abschluß ein ganz großer Musikkenner und - liebhaber des europäischen Hochadels, der Schrecken aller Pompfunebrer, Klosterschleifer und Brauchtumsfeind ("Aufklärer"):



Mahlzeit, zusammen!

Mittwoch, 27. Februar 2019

Ein demnächstiger Dodo?

Der kürzlich verstorbene Karl Lagerfeld hat uns ein Dictum zu Hosen hinterlassen, das in letzter Zeit gerne zitiert worden ist. Doch das flatternde blaue Band des Vorfrühlings beschert uns etwas, was ich persönlich noch viel weniger schätze, als eine langbeinige Laufhose außerhalb von Turnhallen oder Laufbahnen, die kurze Hose mit aufgesetzten Taschen, auch "Cargo shorts" genannt, sprich die gemeine Bollerbuchse. Sie gehört zur Tropenexpedition oder an den Unterleib eines Extremkletterers in der Steilwand. Getragen wird sie stattdessen ab 10 °C zu jeder Gelegenheit von überernährten Computerzombies mit mobilfunkbedingten Halswirbelsäulenschäden. Im Sommer gesellen sich noch Lieferdienste (Wo sind Walter Sparbier oder Onkel Heini geblieben?) und Handwerker dazu.
Da auch Senioren heutzutage den Traum von ewiger Jugend durch den Kauf inadäquater Kleidung zu verwikrlichen suchen, muß man damit rechnen, z. B. an Wallfahrtsorten auf ältere Männer zu treffen, die das zu kurze Beinkleid durch hautfarbene Spezialstrümpfe würdelos zu verlängern suchen.
Vor nicht allzu langer Zeit, begann man zu dieser Jahreszeit damit, die Winterkleidung für die jährliche Reinigung vorzubereiten und ein Kleidungsstück zu aktivieren, den Übergangsmantel.
Ich selbst habe den klassischen Trenchcoat in unterschiedlichen Variationen seit nunmehr 35 Jahren in Gebrauch. Bei Wind und Wetter praktisch und von sportlicher wie zeitloser Eleganz! War er in meiner Jugend eine Art Standard, ist er heute nur noch selten im Habitat des Mitteleuropäers zu entdecken. Und während man sich gemeinhin unnötigerweise Sorgen macht, daß das Klima "menschengemacht" kippen könnte, bemerkt niemand, was wir an Kultur längst zerstört haben.
Der Übergangsmantel ist zwischen Bollerbuchsen und "Outdoorjacken" beinahe verschwunden.
Es haben noch viel mehr die Kontrolle über das Leben verloren ...


Mittwoch, 30. Januar 2019

Kickeriki, Eminenz!

schrieb ein Kommentator bei kath.net zu dieser Meldung:

Marx spendet nochmals 50.000 Euro an umstrittene 'Seerettung'

Ich verweise an dieser Stelle noch einmal auf das passende Orgelregister im "alten Peter" zu München (siehe dazu den vorhergehenden Eintrag).

Zur Stimmungsaufhellung jetzt ein Stück Musik aus "Minga", welches Vorlage für das bekannte Verkehrsfunksignal von br3 gewesen ist:




Mahlzeit, meine Herrschaften!