Donnerstag, 21. März 2019

Strenge Scholzocht?

Kennen Sie den Unterschied zwischen einem deutschen Otto-Normalverbraucher-Realschüler und einem vierjährigen Kindergartenkind in Kenia?
Knapp 291 geschriebene DIN A 5 Seiten!
Diesen und weitere erschütternde Vergleiche zieht Prof. Dr. Reinhard Franzke in seinem Artikel "Bildungswüste Deutschland!", nachzulesen auf der wie immer lesenswerten Seit von Frau Vera Lengsfeld.
https://vera-lengsfeld.de/2019/03/19/bildungswueste-deutschland/

Prof. Krey hatte recht: "Mit der Schole ist es wie met der Mädizin: Sie moß bätter schmäcken, sonst nötzt sie nechts!"

Samstag, 16. März 2019

Fiskus, Fiskus, über alles ...

Kurz vor der EU-Wahl macht eine westfälische Zeitung mit folgender Schlagzeile auf
"Fiskus besteuert Kirchenfeste"
und sagt damit eine Halbwahrheit.

Nicht das Finanzamt greift nach den Einnahmen von Kirchenbasaren und Pfarrfesten.
Durch eine sog. "Harmonisierung des Steuerrechts" in der EU, die schon Anno 2006 beschlossen worden war (2006/112/EG), im Bundestag am 24.09.2015 (sic!) so gut wie überhaupt nicht debattiert worden ist und eigentlich schon seit 2017 gilt,
wird nun ab 1.1.2021 der Umsatzsteuerwahnsinn Kirchengemeinden und Vereine das Leben schwer machen.

Beispiele?
Kaufe ich eine Opferkerze, um sie U. L. F. zu dedizieren, so bleibt diese Kerze steuerfrei, da sie "Ausdruck de Gebetes" ist und in der Kirche verbleibt.
Kaufe ich eine Osterkerze, die nun mal für die katholische Illumination des heimischen Herrgottswinkels oder Frühstückstisches dienen kann, so sind 19 % Märchen...  äh Umsatzsteuer zu entrichten.

Kirchenführer: 19 %
fromme Postkarte: 7 %

Bestattung auf dem Pfarrfriedhof: steuerfrei
Pflege eines Rasengrabes durch den angestellten Friedhosgärtner: Klingeling! Umsatzsteuer!
(Begründung: Könnte ja jeder externe Gärtner auch machen!)

Waffel auf dem Pfarrfest: Klingeling! Umsatzsteuer!
Tasse Kaffee: Klingeling! Je nach Milchanteil werden entweder 7 % bzw. 19 % Zwecklossteuer fällig!
 Ob die Einnahmen für einen caritativen Zweck sind, spielt keine Rolle!



JA, MOMENT MAL DA GIBT ES ABER DOCH FREIBETRÄGE!

Stimmt!
17500 Euronen im Jahr für die gesamte Pfarrei, wobei auch alle Einnahmen von nicht selbständigen Vereinen zusammengerechnet werden.

Nun kommen alle lieben Kassenwarte demnächst in die Haftungszone und dürfen erst einmal Steuerrecht büffeln.

Laut Aussage eines MdB haben die Kirchen im damals laufenden Gesetzgebungsverfahren keine Anstalten gemacht, gegen diesen Wahnsinn Einspruch zu erheben.

Mittlerweile schwant den Verantwortlichen in den Bistümern und Landeskirchen, welche Folgen das haben könnte.
Man hat sich zu einer gemeinsamen Stellungnahme durchgerungen (Hurra, eine Denkschrift! Dann ist ja alles nicht so schlimm ... *ironieoff*) und will demnächst Schulungen für die Verwalter (Rendanten) in den Gemeinden anbieten.
Und danach erst will man dann die Verantwortlichen in den Gruppen und Vereinen ansprechen, (sprich: wenn es noch später als zu spät ist) und damit wohl noch den letzten Gutwilligen endgültig vergraulen!



Guten Morgen, meine Herren! Wünsche, wohl geruht zu haben!

BRÜSSEL HAT ES VERBOCKT UND IHR HABT ES VERSÄGT, IHR SCHLAFMÜTZEN!!!

Gute Nacht, lebendige Gemeinde!

Dienstag, 12. März 2019

Kulturbolschewismus 2.0

Finden Sie nicht auch, daß Tubisten, Piccolo-Flötisten und Triangelspieler seit jeher zu den Unterdrückten und Minderrepräsentierten in den Symphonieorchestern der Welt gehören?
Brauchen wir nicht einen Einstellungsstop bei den Streichern und eine entsprechende Quote für Tubisten, bis eine Gleichstellung erreicht ist?

Wenn Sie sich jetzt Gedanken über meine geistige Gesundheit gemacht haben sollten,
dann werden Sie wahrscheinlich ähnliche Gedanken beim Lesen des folgenden Artikels beschleichen:

https://www.deutschlandfunk.de/knabenchoere-stimmrecht-fuer-maedchen.886.de.html?dram:article_id=442979

Wenn schon, denn schon! Ich denke, man sollte sofort gegen das "Zentrum toxischer Maskulinität" vorgehen und die Bässe nur noch mit Mädchen besetzen!



Wer soetwas fordert, weiß nichts um die speziellen Klangqualitäten von Knabenchören!
Eine historischer Probenmitschnitt des Babenberger Gymnasialchores möge das verdeutlichen:




Jetzt muß nur noch die Aktion "Dresdener Jahresend-Stollin" ins Leben gerufen werden!





Damit es nicht heißt, ich prügelte nur auf die armen ungebildeten Genossen (aller Couleur) ein,  zum Abschluß ein ganz großer Musikkenner und - liebhaber des europäischen Hochadels, der Schrecken aller Pompfunebrer, Klosterschleifer und Brauchtumsfeind ("Aufklärer"):



Mahlzeit, zusammen!