Samstag, 17. November 2018

Was wäre geschehen,

wenn Karl Friedrich, Erbprinz von Jülich, Kleve und Berg, sowie der Grafschaften Mark und Ravensberg, nicht mit 19 Jahren in Rom an den Blattern gestorben wäre?
Die Geschichte Europas wäre völlig anders verlaufen.
Die Gegenreformation hätte ganz anders gegriffen.
Die Preussen wären nicht an den Rhein gekommen.
Kein "Siebzicheinundsiebzich"!
Kein "Wilhelm Zwo"!
Kein WK I!
Kein GröFaZ Schicklgruber!
Kein WK II!

... ob ein gewisser Horst Kazmierczak jemals eine Tochter bekommen hätte?

Der Adenauer, also der wäre vielleicht doch auch so Bürgermeister in Köln geworden gewesen, gewesen worden, äh ... könnte ich mir gut vorstellen ...

Ob wir überhaupt Kartoffeln hätten?
Ohne Alten Fritz keine Reibekuchen!
Himmel un äd?
Nie gehört!

Das wäre doch mal ein Stoff für einen sog. "alternativen Geschichtsroman" gewesen!

Ich weiß gar nicht mehr, wo ich die Sache gelesen habe.
Bei einem einschlägig bekannten Zwischennetzlexikon findet der interessierte Leser einige eindrückliche Zeilen.

Tja, der Niederrhein!

Samstag, 3. November 2018

Liturgie und ihre Zielgruppen

Ein australischer Bischof hat in einem Twitterbeitrag eine eigene Analyse veröffentlicht, wer welche Messformen besucht. Die letzten beiden Beobachtungen lassen sich bei uns auch machen:

"Over 50's: Youth Mass
Over 70's and one child is present: Children's Liturgy"

Die erste Beobachtung kann hierzulande wegen mangelden Angebotes in den Gemeinden nicht verifiziert werden:

"Under 30's: 1962 Missal"

Quelle: katholisches.info

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Allerheiligen

Selten ist mir dieser Tag so wichtig gewesen, wie in diesem Jahr. Es tut gut, sich in diesen Tagen all jener zu erinnern, die - ob sie nun einen eigenen Gedenktag im Kalender der Kirche haben, ob sie offiziell kanonisiert sind oder nicht - dem Ruf Gottes gefolgt sind. Ob als Einsiedler in der Wüste, Kaiserin, Familienvater, Arzt, Priester, Nonne, Soldat, Martyrer, Beter, Bauer, Beichtvater, Äbtissin, Bischof, Papst. Der Schott mit seinen kurzen und nüchternen Einführungen zu den Festtagen deutet uns ihre Wege an. So verschieden sie auch waren, sie waren letztlich alle Dienst.
Eines meiner Lieblingslieder ist ein weiterer Wegweiser:

1. Alles meinem Gott zu Ehren,
in der Arbeit in der Ruh!
Gottes Lob und Ehr zu mehren,
ich verlang und alles tu.
Meinem Gott nur will ich geben
Leib und Seel, mein ganzes Leben.
Gib, o Jesu, Gnad dazu;
gib, o Jesu, Gnad dazu.

2. Alles meinem Gott zu Ehren,
alle Freude, alles Leid!
Weiß ich doch, Gott wird mich lehren,
was mir dient zur Seligkeit.
Meinem Gott nur will ich leben,
seinem Willen mich ergeben.
Hilf, o Jesu, allezeit;
hilf, o Jesu, allezeit.

3. Alles meinem Gott zu Ehren,
dessen Macht die Welt regiert,
der dem Bösen weiß zu wehren,
daß das Gute mächtig wird.
Gott allein wird Frieden schenken,
seines Volkes treu gedenken.
Hilf, o Jesu, guter Hirt;
hilf, o Jesu, guter Hirt.

Es gibt eine marianische Strophe, die ich erst vor kurzer Zeit entdeckt habe:

Dich, Maria, will ich ehren,
die du uns das Heil gebracht,
und dein Leben soll mich lehren,
was mich ewig selig macht.
Hilf mir, hoch gebenedeite
in des Lebens hartem Streite.
Schütze mich bei Tag und Nacht!
Schütze mich bei Tag und Nacht!

Allerheiligen.

Ein Tag des Dankes
Ein Tag der Freude
Ein Tag, der mich zutiefst demütig werden läßt.
Ein Tag, an dem ich die "Forderungen" angegrauter nylonbedresster Reformschwesterfunktionärinnen nur noch mit einem Kopfschütteln quittiere.