Dienstag, 20. Januar 2026

Fingerübungen

Nach einer längeren Pause habe ich mich dazu entschlossen, ein paar frische Zeilen in den Orbit zu schießen. Den gemütsverschattenden Gedanken, wahrscheinlich eher für den orcus zu produzieren, habe ich schnell wieder verabschiedet. Mit einem ermunternden Wort des verkannten Philosophen Valentin im Gepäck wollen wir es nach einem längeren inneren Gespräch angehen: 
"Hoffentlich wird es nicht so schlimm, wie es schon ist!"
Seit meinem letzten Eintrag ist viel passiert: ein paar Jahreswechsel hat es gegeben, Regierungswechsel, Kriege sind vom Zaun gebrochen worden, Kriege sind beendet worden, Menschen sind geboren worden, ander sind gestorben, es wurde geliebt, gehaßt, belogen, betrogen, halt das übliche Weltgeschäft. Die Queen ist bedauerlicherweise von uns gegangen und so schaut's jetzt auch aus im noch Vereinigten Königreich, traurig halt! Der beste Papst mit dem Namen Franz, den wir je hatten, ist auch abgetreten. Früher war nicht alles schlecht.
Mir ging letzte Tage, als ich, dem vorrückenden Lebensalter entsprechend, an die immer länger werdende Vergangenheit dachte, der Gedanke durch den Kopf, um wieviel besser früher doch so viel war.
Meine Fingerübungen der nächsten Zeit werden das in der nächsten Zeit bedenken.
Beginnen werde ich mit einem Blick auf Moeck und Konsorten.

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