Montag, 20. November 2017

Kurzbetrachtungen 2

Quid est veritas?
Am Ende soll nun die FDP, die nach Aussage der Medien angeblich zu allem bereit gewesen sein soll, nun mit nichts einverstanden gewesen sein?

Vanitas
Die geschäftsführende Exkanzlerin sieht sich, wie sie vorhin in einem Fernsehinterview sagte, in ein oder zwei Jahren immer noch an der Regierung. Der letzte Regierungschef ihres Heimatlandes war eine Woche vor seiner überfälligen Demission ähnlich "der Zukunft zugewandt"!

Gegenreformation I
Matthias Matussek hat eine bemerkenswerte Rückschau auf Luther, Thesenanschlag, Lutherdekade und das Jubeljahr der Reformation verfasst. Als Katholik ist er von der Notwendigkeit einer neuen Gegenreformation ebenso überzeugt wie von der Unfähigkeit der momentanen Kirchenverwaltung, diese einzuleiten und durchzuführen.

Musica sacra
Ich muß zu meiner Schande gestehen, ihn bisher nicht gekannt zu haben, Dom. Joseph Gajard. Die willigen Vollstrecker der angeblichen Konzilsbeschlüsse haben auch in diesem Fall ganze Arbeit geleistet.

Gegenreformation II
Der Newsletter von Radio Vaticano brachte vor einigen Tage eine Vorankündigung, die mich nicht überraschte und auch nicht mehr erzürnte:
Franz der Erste will nun auch im Petersdom im Namen der Barmherzigkeit ein großes Essen für mehrere Tausend  Bedürftige veranstalten.
In Amerika stellt man sich eine Frage, die ich mittlerweile in einen Aussagesatz umzuwandeln gewillt bin! Das erklärte auch den Applaus und die bedingungslose Unterstützung aus den Kreisen deutschsprachiger Theologieprofessoren.

Mobilitas
Erheiternde wie ernüchternde Gedanken irgendwo zwischen DB und Duroplast.

Nobilitas
Seine Kaiserliche Hoheit, Prinz Georg Friedrich von Preußen, Chef des Hauses Hohenzollern, übersiedelt mit seiner Familie zum Jahresende nach Potsdam. Ein guter, ein wichtiger Schritt!

Sonntag, 12. November 2017

Kurzbetrachtungen 1

Gegenreformation I:
Die vatikanische Post gibt eine Briefmarke heraus, die ein Sujet der lutherischen (= antikatholischen) Malerei wiedergibt. Luther und Schwarzerd haben Maria und Johannes unter dem Kreuz abgelöst.

O tempora:
Die BRD hat inzwischen mehr akzeptierte Geschlechter als akzeptierte Meinungen.
(Von der Seite des Kirchenfahrters)

Vanitas:
Der Reanimateur der ehemals liberalen Mehrheitsbeschaffungsorganisation FDP (vulgo "Fast 3 %"), Christian Lindner, hat sein Wahlversprechen zum sog. NetzDG erst knapp sechs Wochen nach der Wahl gebrochen. Chapeau

Gegenreformation II:
Neues vom großen Vater aller Katholiken:
Die Erweiterung ignatianischer Leitungsideale auf die Gesamtkirche macht deutliche Fortschritte, selbstverständlich in aller Liebe, Demut und Barmherzigkeit ...

Donnerstag, 9. November 2017

Zerbrochene Krüge

"Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht." oder "Der zerbrochene Krug"?
Das Sprichwort steht, wenn wir einer weitverbreiteten Deutung folgen, für Verhaltensweisen oder Zustände, die letztlich zum Scheitern führen. Man darf sich aufgrund einiger Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes der letzten Jahre schon fragen, ob der Krug nicht schon etwas früher gebrochen sei. Wer aber einen letzten Beweis dafür brauchte, daß der bundesdeutschen Juristerei Augenmaß und gesunder Menschenverstand abhanden gekommen ist, dürfte ihn nun bekommen haben. Die Ideologie hat über den Blick in den Spiegel gesiegt!
Ach, ich vergaß: Iustitia hat man ja die Augen verbunden! Und außerdem halten die Hände Schwert und Waage. So ist auch die Möglichkeit eines vergewissernden Griffs in die Körpermitte nicht gegeben.

Doch auch Heinrich von Kleist darf in diesen Tagen nicht vergessen werden, wenn man den Weg betrachtet, der zur Einführung eines Ankreuzkästchens führte, der Leuten, die nicht wissen, ob sie Männlein oder Weiblein sind, die Möglichkeit einräumt, ein deutsches Formblatt vollständig auszufüllen.
Nach Recherchen von Hadmut Danisch gibt es neben den juristischen Zweifelhaftigkeiten eventuell auch eine gewisse Verquickung zwischen einer Richterin des Senates und gewissen Kreisen, die für eine zahlenmässige Aufstockung der Geschlechter kämpfen.
Dorfrichter Adam, durch den Wolf des modernen Regietheaters gedreht, entbietet seinen Gruß als Marionette in einem "postbürgerlichen Trauerspiel"!

Und aus dem sich herbstlich lichtenden Staatsforst fliegen, von einem lauen Lüftchen getragen, die rot verfärbten Blätter zu uns herüber. Sie umtanzen uns im fröhlichen Reigen und der Wind singt dazu sein immer gleiches Lied vom Sieg der guten Sache.
Jucheee ... Jucheeeee ...

Dann lieber Löns/Künneke: