Freitag, 29. Juli 2016

Gebetsempfehlung

Gerade bei et nunc gefunden:

Gebet für das eigene Volk, für ein christliches Deutschland.


Heiliger Apostel Matthias, ruhend in deutscher Erde,
   -bitte für uns!
Heiliger Bonifatius, großer Apostel Deutschlands,
   -bitte für uns!
Heiliger Petrus Kanisius, Kirchenlehrer und Retter Deutschlands aus Glaubensnot,
   -bitte für uns!
Heiliger Kilian, Totnan und Kolnat, Blutzeugen Christi im Frankenland,
   -bitte für uns!
Heiliger Kolumban und Gallus, Apostel der Alemannen,
   -bitte für uns!
Heiliger Disibod, Zeuge Christi in der Pfalz,
   -bitte für uns!
Heiliger Ingbert und Philipp von Zell, als Gottes Einsiedler Vorbild christlichen Lebens,
   -bitte für uns!
Heiliger Pirmin, Glaubensbote und Volksmissionar,
   -bitte für uns!
Heiliger Fridolin, Apostel am Oberrhein,
   -bitte für uns!
Heiliger Korbinian, Apostel der Bayern,
   -bitte für uns!
Heiliger Willibrord, Apostel der Friesen,
   -bitte für uns!
Heiliger Bischof Ansgar, Apostel der nordischen Völker,
   -bitte für uns!
Heilige Bischöfe Adalbert und Bruno, Blutzeugen Christi im Preußenland,
   -bittet für uns!
Heiliger Severin, Ratgeber und Führer in gefahrvollen Zeiten,
   -bitte für uns!
Alle heiligen Apostel deutscher Lande,
   -bittet für uns!

Heiliger Florian und Gefährten, Blutzeugen in Oberösterreich,
   -erflehet uns Treue im Glauben!
Heiliger Gereon, Märtyrer in Köln, erflehe uns Treue im Glauben,
   -erflehe uns Treue im Glauben!
Heiliger Trudpert, Blutzeuge im Breisgau,
   -erflehe uns Treue im Glauben!
Heiliger Bischof Engelbert von Köln, Schirmvogt der Schwachen,
   -erflehe uns Treue im Glauben!
Heiliger Werner von Oberwesel, Märtyrer des Allerheiligsten Sakraments,
   -erflehe uns Treue im Glauben!
Heiliger Fidelis von Sigmaringen, im Kampf gegen die Irrlehren treu bis in den Tod,
   -erflehe uns Treue im Glauben!
Seliger Liborius Wagner, Blutzeuge für ein katholisches Deutschland im Dreißigjährigen Krieg,
   -erflehe uns Treue im Glauben!
Heiliger Eppo, heiliger Gottschalk, als wendische und deutschblütige Fürsten treue Blutzeugen für ein katholisches Brandenburg,
   -erflehet uns Treue im Glauben!
Alle heiligen Märtyrer Deutschlands,
   -erflehet uns Treue im Glauben!

Heiliger Papst Leo IX., Verteidiger der kirchlichen Einheit,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Albertus Magnus, Geistesfürst des Mittelalters,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Bischof Otto von Freising, du Mann des Glaubens und der Wissenschaft,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Bischof Rupert, Missionar der Alpenländer,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Bischof Burkhard, Glaubensbote in Thüringen,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Bischof Willibald, treuer Gefährte des Heiligen Bonifatius,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Bischof Liudger, Missionar in Westfalen und Friesland,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Maximilian vom Pongau, du Vorbild eines christlichen Lebens,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Bischof Ulrich von Augsburg, Retter des Abendlandes,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Wolfgang, Bischof von Regensburg,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Hartwig, Bischof von Salzburg, du Helfer der Armen,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heilige Bischöfe Bernward und Godehard, tätig im Sachsenland,
   -bittet um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Bischof Konrad von Konstanz, Vater der Priester und Armen,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Bischof Benno von Meißen,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Bischof Otto, Bischof von Bamberg, Apostel der Pommern,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Bischof Norbert, Stifter des Prämonstratenserordens,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Alle Heiligen deutschen Bischöfe,
   -bittet um Licht und Kraft für uns!

Heiliger Wunibald, Abt von Heidenheim,
   -sei unser Fürsprecher bei Gott!
Heiliger Sturmin, Abt von Fulda,
   -sei unser Fürsprecher bei Gott!
Heiliger Meinhold, Erzdiakon in Paderborn,
   -sei unser Fürsprecher bei Gott!
Heiliger Meinrad,
   -sei unser Fürsprecher bei Gott!
Seliger Jordan von Sachsen,
   -sei unser Fürsprecher bei Gott!
Seliger Hermann Joseph,
   -sei unser Fürsprecher bei Gott!
Seliger Petrus Faber,
   -sei unser Fürsprecher bei Gott!
Heiliger Klemens Maria Hofbauer, Apostel Wiens,
   -sei unser Fürsprecher bei Gott!
Heiliger Konrad von Parzham, demütiger Pförtner in Altötting,
   -sei unser Fürsprecher bei Gott!
Alle heiligen Priester und Ordensleute Deutschlands,
   -seid unsere Fürsprecher bei Gott!

Selige Kaiserin Hildegard,
   -bitte für unser Volk und Vaterland!
Heilige Kaiserin Irmgard,
   -bitte für unser Volk und Vaterland!
Selige Königin Hemma,
   -bitte für unser Volk und Vaterland!
Heilige Kaiserin Richardis,
   -bitte für unser Volk und Vaterland!
Heilige Königin Matilde,
   -bitte für unser Volk und Vaterland!
Heilige Kaiserin Adelheid,
   -bitte für unser Volk und Vaterland!
Heiliger Kaiser Heinrich, Lehrer des Gottesreiches,
   -bitte für unser Volk und Vaterland!

Heilige Kaiserin Kunigunde,
   -hilf uns!
Heilige Königin Radegunde von Thüringen und Franken,
   -hilf uns!
heiliger Bernhard, Markgraf von Baden, bitte für unser Volk und Vaterland,
   -hilf uns!
Heilige Elisabeth von Thüringen, Fürstin der Caritas,
   -hilf uns!
Heilige Hedwig von Schlesien, groß in Pflicht und Leid,
   -hilf uns!
Alle heiligen Fürsten und Fürstinnen Deutschlands,
   -bittet für uns!

Heilige Ursula und Gefährtinnen, Märtyrerinnen von Köln,
   -bittet für uns bei Gott!
Heilige Walburga und Lioba, Erzieherinnen deutscher Frauenjugend,
   -bittet für uns bei Gott!
heilige Hildegard von Bingen, erleuchtete Seherin,
   -hilf uns durch deine Fürbitte!
heilige Mechthild und Gertrud von Helfta, Verehrerinnen des Herzens Jesu,
   -helft uns durch eure Fürbitte!
Heilige Notburga, fromme Dienstmagd in Tirol,
   -hilf uns!
Heilige Kreszentia von Kaufbeuren, Leidensbraut Christi,
   -hilf uns!
Heilige Hemma, du Landesmutter und Schutzfrau Kärntens,
   -hilf uns!
Alle Heiligen deutschen Frauen und Jungfrauen,
   -helft uns!

Heiliger Koloman, du Helfer derer, die Unrecht leiden,
   -bitte für uns!
Seliger Klemens August Graf von Galen,
   -bitte für uns!
Heiliger Rochus, Patron der Pestkranken,
   -bitte für unser Volk und Vaterland!
Selige Bernhard Lichtenberg, Jakob Gapp, Karl Leisner, Rupert Mayer, Otto Neururer, Georg Häfner, Märtyrer des Sozialismus,
   -bittet für unser Volk und Vaterland!
Alle Märtyrer von Sozialismus und Kommunismus, alle Opfer des linken Terrors,
   -bittet für uns!
Alle Heiligen Deutschlands,
   -bittet für uns!

Sankt Michael, Schirmherr des Reiches der Deutschen,
   -beschütze uns und unser Vaterland!

Maria, unsere liebe Frau,
   -breite deinen Mantel aus über unser deutsches Volk!

Lasset uns beten.
Gott und Vater, siehe in Gnaden auf unser Volk und Vaterland. Du hast aus ihm eine große Zahl von Heiligen und Seligen berufen. Sie haben dich allzeit geliebt und Dir in Treue gedient. Ihre Heimat ist auch unsere Heimat. Ihre Sprache ist auch unsere Sprache. Ihre Treue ist darum auch unsere Treue. An deinem Throne bitten sie für uns. Erhöre ihr Flehen. Laß uns nach diesem irdischen Leben zu ihnen gelangen, unseren Brüdern und Schwestern, durch Christus unseren Herren. Amen.

Ich füge dem noch fü kirche und Welt das Gebet zum Erzengel Michael an, wie es uns Leo XIII. geschenkt hat (ungekürzte Fassung):

Heiliger Erzengel Michael
von Papst Leo XIII. (1810 - 1903)


Heiliger Erzengel Michael,
Du ruhmreicher Prinz der himmlischen Heerscharen,
verteidige uns in diesem schlimmen Krieg, den wir gegen Mächte und Gewalten,
gegen die Beherrscher der Welt der Finsternis
und gegen die bösen Geister in den Himmelshöhen führen müssen.
Komme den Menschen zu Hilfe,
die Gott nach seinem Bild und Gleichnis gemacht, unsterblich erschaffen,
und aus der Tyrannei des Teufels um einen teuren Preis erkauft hat.

Kämpfe - vereint mit dem Heer der seligen Engel – heute wieder so die Schlachten des Herrn,
wie Du einst gegen Luzifer, den Anführer des teuflischen Stolzes
und seine abtrünnigen Engel gekämpft hast!
Denn sie siegten nicht! Ihre Stätte ward nicht mehr gefunden im Himmel.
Hinab gestürzt wurde stattdessen der grausame Drache, die alte Schlange,
die Teufel und Satan genannt wird und der die ganze Welt verführt.
Er wurde vom Himmel hinabgeworfen auf die Erde, und mit ihm all seine Engel.

Doch sieh! Der Urfeind hat sich wieder erhoben.
Der Menschenmörder hat wieder Mut gefasst.
Als Engel des Lichts verwandelt und getarnt schweift er mit einer Vielzahl böser Geister
in Raubzügen auf der Erde umher,
um hier den Namen Gottes und seines Gesalbten auszumerzen
und sich der Seelen zu bemächtigen, die für die Krone ewigen Ruhms bestimmt waren,
um sie umzubringen und dem ewigen Untergang zu weihen.
Wie Abwasser gießt der feindselige Drache
das Gift seiner Bosheit auf Menschen, deren Geist und Herzen er verführt verdorben hat:
Den Geist der Lüge, der Ehrfurchtslosigkeit und Gotteslästerung;
den todbringenden Hauch der Ausschweifung und aller Laster und Gemeinheit.

Die überaus durchtriebenen Feinde erfüllen die Kirche,
die Braut des unbefleckten Lammes,
mit Galle und Bitterkeit und berauschen sie mit Wermut.
Ihre frevlerischen Hände haben sie an die heiligsten Schätze gelegt.
Selbst am heiligen Ort, wo der Sitz des heiligen Petrus und der Lehrstuhl der Wahrheit
zur Erleuchtung der Völker errichtet ist,
haben sie den Thron ihrer abscheulichen Gottlosigkeit aufgestellt,
voller Heimtücke, damit, nachdem der Hirt geschlagen ist,
sie auch die Herde zerstreuen können.

Erhebe Dich also, unbesiegbarer Prinz,
und stehe dem Gottesvolk gegen den Ansturm der bösen Geister bei! Gib Du ihm den Sieg!
Die heilige Kirche verehrt Dich als ihren Hüter und Beschützer.
Du bist ihr Ruhm, weil Du sie gegen die bösen Mächte der Erde und Unterwelt verteidigst.
Dir hat der Herr die Seelen der Menschen anvertraut,
um sie in die himmlische Glückseligkeit zu geleiten.

Bitte inständig den Gott des Friedens,
Er möge den Satan unter unseren Füßen zermalmen,
damit er die Menschen nicht länger gefangen halten und der Kirche schaden könne!
Bringe Du unsere Bitten vor das Angesicht des Allerhöchsten,
lass sie zur Aussöhnung mit der Gnade und dem Erbarmen des Herrn kommen,
während Du den Drachen ergreifst,
die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist,
und ihn gefesselt in den Abgrund stürzt und bindest,
damit er die Völker nicht mehr verführe.
Amen.

Sie hat's schon wieder gesagt!

In meiner Kindheit kursierten Witze die unter dem Titel "Frage an Radio Eriwan". Die Antworten des Sowjetsenders waren entweder dumm oder amoralisch oder linientreu oder entlarvten den Wahnsinn der Ideologie, zumeist waren sie alles zur selben Zeit.
"Das Mädchen" (Dr. H. Kohl) hat gestern eine sog. Pressekonferenz gegeben, deren Verlauf ungefähr so war, wie ich mir als geborener Westdeutscher eine Pressekonferenz in der DDR vorstellte: Das Politbüro stellt sich den kritischen Fragen der (handverlesenen) ADN-Redakteure!
Die Software des automatischen Worthülsengeneratos (chancellortogo2.0) (siehe dazu meine am Dienstag aufgestellten These im Zusammenhang mit der Presseerklärung von FürstErzbischof Marx) hat offensichtlich noch mehr bugs als die Version mit dem Zusatzsprachpaket churchtogo. Es kommt zu Redundanzen und Fehlverknüpfungen, wie man z. B. an dem immer wieder ausgeworfenen Bausteinen "Wir schaffen das"/"Das schaffen wir" sehen kann, die glasklar aus "kids_box_bob_the_builder_funny5.72" stammen.
Auch im Programmbereich "sensitive communications" gibt es große Probleme, wie man an Wendungen wie "völlig egal" erkennen konnte.
Das Programm hat versagt und die Urlaubsunterbrechung hätte sie sich besser gespart. Es hat sowieso jeder verstanden, daß sie nichts sagen wollte und das auch getan hat.

Und was tut die einheimische Bevölkerung? Anstatt die Politiker argumentativ vor sich her zu jagen, jagt ein Großteil lieber POCKEMONZ in den Städten und Dörfern! Zustand einer ehemaligen Kulturnation nach 40 Jahren  reformpaidagogischer Schulexperimente.
Mir fällt dazu nichts, aber auch gar nichts mehr ein!!!

Meine Leseempfehlungen (neben den acta diurna):
1.  eine knallharte Durchsicht der Worthülserei von A. Kämmerer
2. die von mir hochverehrte Vera Lengsfeld stellt die wirklich wichtigen Fragen an den Text!
3. eine Presseschau (mit lesenswerten Kommentaren von Lesern)
4. für alle, die es noch nicht genug gruselt, hier aus derselben Postille ein Beispiel für servilen Staatsjournaillismus  (mit den ebenfalls lesenswerten Kommentaren)

Mahlzeit!

PS: Die (im besten Sinne konservative, vulgo "neurechte") "Junge Freiheit" hat in dieser Woche eine Würdigung des Schriftstellers Martin Mosebachs zum 65. Geburtstag abgedruckt ...

Mittwoch, 27. Juli 2016

Ein Wort am Dienstag

"Wo ist Woelki?" möchte man angesichts der Ereignisse in Gedenken an Bruno Moravetz ausrufen.

Sehr wahrscheinlich ist er im Urlaub wie Sternberg und die anderen Genossen vom ZK, die nach der Veröffentlichung der neuesten Kirchnezahlen am 15.07. abgetaucht sind. Wie steht wohl das letzte ZK auf deutschem Boden zu seinen markanten Sprüchen, die es noch im Mai losgelassen hat? Alipius hatte es damals schon treffend kommentiert.

Franz I. schweigt sich aus. 
Die deutschsprachige Redaktion von Radio Vatikan tut es ihm gleich. Pater Hagenkord will sich auf seinem Blog lieber auf die Zunge beißen, als ... ja was eigentlich, ... den Tatsachen ins Auge zu sehen? (Meine Einlassung im Kommentarbereich ist entsprechend (pastoral an der Frage vorbei) beantwortet worden: Wir wissen ja eigentlich noch nix!) Auch hier wieder: Dat hat alles ma widder nix mit nix zu tun!

In München hingegen wurden von Card. Marx die Ergebnisse des neuen automatischen Worthülsengenerators der DBK vorgeführt. Man hat sich für das gleiche Modell wie das Bundespresseamt entschieden. Es ist nur ein zusätzliches Sprachpaket (church-togo.2.0) dazugekauft worden.
Etwas unglücklich ist nur, daß die ausgeworfenen Textbausteine
1. implizit den Christen denselben Haß unterstellt, der uns durch die Attentate entgegenspringt,
2. nicht zum Gebet gegen dieses Morden aufruft,
3. den Christen keine Handlungsoptionen öffnet und sich damit zwischen Franz und Hagenkord einordnet.

Card. Sarah, Card. Burke und Benedikt XVI. (ein noch nicht Abgeschobener, ein Kaltgestellter und ein  - aus welchen Gründen auch immer - emeritierter Papst, alle drei Realisten und nicht geschichtsvergessen) haben einen klaren Blick auf das, was man gemeinhin als Islam bezeichnet.
Lesen bildet halt!
Das gilt übrigens ebenso für unsere bekenntnistreuen evangelischen Geschwister, die sich offenbar als fleißige Bibelleser genauso fleißig im Koran kundig gemacht haben und uns Deftiges in bester lutherischer Tradition bieten. Sind das vielleicht die "radikalen Bibelkreise", vor denen man in der sächsischen Kirche so Angst hat?

In Ungarn nennt man das Kind beim Namen: Es geht um die Einnahme Europas!

Der geschulte Exorzist Pater Gabriele Amorth zu den dämonischen Hintergründen ist ebenfalls sehr eindeutig in seiner Stellungnahme. (bei kath.net in der für Deutsche besserverdaulichen Kurzfassung, bei cna in voller Länge und Härte!)
Ganz genau vor einem Jahr hatte Akif Pirincci prophezeit, es wird der letzte deutsche Sommer sein, mit allen seinen Annehmlichkeiten und der ganzen gefühlten Freiheit und Sicherheit der alten BRD. Teil 1 / Teil 2
Wenn wir mal von den nahezutäglichen Übergriffen in Freibädern und Badeseen absehen, sind solche Vorkommnisse, wie sie H. M. Broder beschreibt, eher eine kleine Dissonanz, nicht wahr?

Wir dürfen uns halt  nicht demoralisieren lassen und sollten uns laut ARD besser auf die echten Bedrohungen für Leib und Leben wie Feinstaub, Grippe oder Fischgräten konzentrieren.

Wer Angst hat, hat schärfere Sinne. Aber was ist, wenn man Angst für eine Dummheit hält oder als Willkommensbürger partout keine kriegen will, weil Angst ja eine Art der Diskriminierung sein könnte?

Die Kanzlerin hat übrigens spontan reagiert und nur knapp 4 Tage nach dem Anschlag in München sofort den Urlaub unterbrochen. Wo war sie noch? Schorfheide?
Wird es jetzt auch Selfies aus einer Polizeikantine geben?
Apropos: Im Pott sacht man "Dienstach is Schwienstach!"

In diesem Sinne: Gesegnete Mahlzeit!




Dienstag, 26. Juli 2016

26.07.2016 in Saint-Etienne-du-Rouvray, Normandie

zwei bewaffnete Muslime stürmen eine Messe am Morgen, nehmen Geiseln und enthaupten den Priester.
Die Polizei hat beide Täter erschossen.

Unweigerlich muß ich an die Worte denken, mit denen sich S. M. Kaiser Wilhelm II. nach Ausbruch des 1. Weltkrieges an sein Volk richtete: "Mitten im Frieden überfällt uns der Feind!"
Genauso schaut's aus und nicht anders! Dem Abendland ist der Krieg erklärt. Nichts ist heilig, es gibt keine Tabus oder - noch einmal mit den Worten S. M. - "Pardon wird nicht gegeben!"

Wenn diese Meldung oder dieser Bericht  über ausgehobene Waffenlager stimmt, dann haben wir ein gewaltiges Problem!

Präsident Hollande hat das begriffen.
Unsere Kanzlerin macht Urlaub.

Wer so wie ich in seiner Sprachlosigkeit ein paar Anredungen braucht, um in diesen Zeiten von halbstattlicher Gedankenpolizei und Mediengleichschaltung zu einem gesunden Wortschatz zu kommen, dem ist neben den immer lesenswerten acta diurna dieser Artikel bei conservo empfohlen!




Herr, gib Deinem ermordeten Diener die ewige Ruhe!

Wie ich gerade lese, hat in Berlin Steglitz ein Patient im Krankenhaus erst den behandelnden Arzt und dann sich erschossen.
Meine Güte ... wo bin ich hier eigentlich?

Kann mir mal einer erklären, wie bitteschön alle diese Durchgeknallten an Waffen kommen?

Montag, 25. Juli 2016

24.07.2016 in Reutlingen und Ansbach

In Reutlingen war ein Massenmörder mit einem Messer unterwegs. Folge: Ein Tote Schwangere und fünf Verletzte. Hintergrund: Täter: Asylbewerber, angeblich eine Beziehungstat. In der Kronenzeitung aus Österreich findet sich ein bemerkenswerter Artikel, der so in Michelland nicht möglich ist.

In Ansbach war ein Selbstmordbomber unterwegs! Neben seiner eigenen unappetitlichen Zerlegung brachte er fünfzehn Menschen zum Teil schwerste Verletzungen bei. Auch das ist in der Kronenzeitung zu lesen.

Ein offenes Wort zur Lage der Gastgeber finden Sie dort ebenfalls.

Ach und dann war da noch der junge "Neubayer", der einer Gedenkveranstaltung in München mit seinen Zwischenrufen eine ganz besondere Note verlieh, wie Tirol24 meldete!

Wir aber gehen immer noch davon aus, daß dies alles nichts mit Nichts zu tun hat!




Freitag, 22. Juli 2016

22.07.2016 in München

Brandaktuell!
Schüsse im Münchener Olympia-Einkaufszentrum und am Stachus (Karlsplatz).
Tote und Verletzte.
Täter auf der Flucht.
Die Büchse der Pandora ist auf.

Danke, Erika!

Dienstag, 19. Juli 2016

18.07.2016 bei Würzburg

Nachdem nun die Handgreiflichkeiten und Vergewaltigungen in der Silvesternacht den schlafenden Michel nicht wecken konnten und das Massaker von Nizza mit 84 Toten von den Medien vernuschelt wurde, könnten vielleicht die Axthiebe eines "Abrakadabra"-Schreiers in einem Würzburger Regionalzug zum schrillen Weckerklingeln werden und das Ende des hiesigen postdemokratischen Regimes einläuten?
Beim Focus finden Sie mehr, auch die Versuche der Nomenklatura, bis in die frühen Morgenstunden Identität und Beweggründe zu verschleiern.

Nun warten wir alle gespannt auf die Auswahl von Worthülsen, welche uns die Alternativlose, die ehemalige FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda, die Mutter der Nation, Kanzlerin darreichen wird, um die Nebenwirkungen der notwendigen europäischen Genpoolauffrischung (Wolfgang S.) zu erklären.

Ein spezieller Dank geht an IM Victoria & Co. Mit dem mutigen Einschreiten gegen den Haß im Internet haben die Behörden und ihre nachgeordneten Spitzelvereinigungen ein wichtiges Zeichen zur Disziplinierung tumber germanischer Barbaren für Frieden und Freiheit gesetzt und Schlimmeres verhindert.

Allen Verletzten wünsche ich von Herzen eine baldige Genesung an Körper und Seele!

Montag, 18. Juli 2016

Ein Gruß nach Frankreich

Der große Organist Pierre Cochereau hat eine Improvisation über die Marseillaise geschaffen, die er am Ende des Requiems für Charles de Gaulle spielte und in einem Gottesdienst für den Frieden 1977.





Mir ist in den letzten Tagen häufig jener Satz von Prof. Böckenförde durch den Sinn gegangen, an dem sich besonders sog. Humanisten und andere Denkschulen stoßen, die sich vom jakobinischen Erbe nähren:
"Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann. Das ist das große Wagnis, das er, um der Freiheit willen, eingegangen ist. Als freiheitlicher Staat kann er einerseits nur bestehen, wenn sich die Freiheit, die er seinen Bürgern gewährt, von innen her, aus der moralischen Substanz des einzelnen und der Homogenität der Gesellschaft, reguliert. Anderseits kann er diese inneren Regulierungskräfte nicht von sich aus, das heißt mit den Mitteln des Rechtszwanges und autoritativen Gebots zu garantieren suchen, ohne seine Freiheitlichkeit aufzugeben und – auf säkularisierter Ebene – in jenen Totalitätsanspruch zurückzufallen, aus dem er in den konfessionellen Bürgerkriegen herausgeführt hat."
Es ist das christliche Abendland, von dem wir alle zehren, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht. Es sind dies "Freiheit", "Wahrheit", "Liebe", Grundbegriffe des Philosophierens wie des katholischen Dogmas in seiner Entfaltung und Vertiefung der Erkenntnis bis auf den heutigen Tag. Es sind die großen Sehnsuchtsworte der Menschheit. Es sind die Geschenke des dreifaltigen Gottes an den Menschen, der ihn in Wahrheit sucht und den Weg der Liebe in die Freiheit der Kinder Gottes wagt. Sie sind Stachel im Sitzfleisch selbstzufriedener Politiker. Sie sind die Hämmer, die die tönernen Füße der menschenverachtenden Ideologien zerschlagen haben und werden. Sie sind Prüfstein und Maßstab für jede Konfession, Religion oder Weltanschauung.

Es ist für die Völker Europas Hohe Zeit, die ideologisch bedingte Ignoranz gegenüber der offenbaren Wahrheit aufzugeben, aus Liebe, zur Rettung der Freiheit.

Allmächtiger Gott, Du Vater unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus,
wir bitten Dich, nimm die Ermordeten auf in Dein Reich, sende den Trauernden Deine Boten, damit sie wahre Hoffnung und Trost finden und schenke uns allen die wahre Erkenntnis unserer Dummheit und Sünde. Amen.

Dienstag, 12. Juli 2016

Was bin ich? und ein nicht gebotener Gedenktag

Die Älteren unter uns kennen sicherlich noch diesen "Quiz-Klassiker" mit Robert Lembke. Das Rateteam (Hans Sachs, Guido Baumann, Marianne Koch und Annette von Arentin) sollte die Berufe der Gäste durch geschickte Fragen herausfinden. Der Gast mußte die Fragen mit Ja oder Nein beantworten können. Bei einem Ja durfte weitergefragt werden. Bei einem Nein bekam der Gast 5,- DM und der Nächste im Rateteam durfte fragen. Nach 10 Neins war Schluß. Höchstgewinn für den Gast waren also 50,- DM! Am Ende der Sendung gab es einen Stargast, dessen Namen es zu erraten galt. Das Rateteam setzte für diese Runde immer klassische Masken ohne Sehschlitze auf. Für jedes Nein in dieser Runde gab es eine Rose oder eine Flasche Wein o.ä.. Es gab keine Hintergrundmusik, keine Lichteffekte oder sonstige Ablenkungen. Nur wenn Name oder Beruf eingeblendet wurde, schlug Robert Lembke sanft einen Gong, damit alle, die mitraten wollten, für diesen Moment die Augen schließen konnten.
Wäre eine solche Sendung heutigentags den Fernsehzuschauern noch zumutbar? Ich stelle diese Frage nicht wegen der geradezu meditativen Atmosphäre und der sehr überschaubaren Gewinnhöhe. Es geht um einen anderen Punkt, den ich - kultursensibel - bisher verschwiegen habe, nämlich was mit den 5-DM-Stücken passierte:
Sie wurden in ein Sparschwein gesteckt, das sich der Gast nach der einleitenden Frage "Welches Schweinderl hätten S' denn gern?" aussuchen durfte.
Nachdem A. Merkel mehr oder minder entschuldigend bei den Zugerasten aus Südland um Verständnis für den in Deutschland immer noch verbreiteten Genuß von Schweinebraten nachgesucht hat, könnte ein Sparschwein durchaus ein Grund für Beschwerden sein.
Hier in Bild und Ton!

In Bild und Ton an dieser Stelle ein Stück Musik:
Aus der Operette der Zigeunerbaron von Johann Strauß jun. das Lied des Schweinefürsten Zsupan. Sie hören Kurt Böhme, begleitet vom Bayerischen Rundfunkorchester unter der Leitung von Siegfried Köhler in einer Aufnahme aus dem Jahre 1966:



Aus gegebenem Anlaß außerdem einen herzlichen Gruß an den katholischen Niederrhein:
Thomas, ich freue mich über jedes schöne Schwein, das Du auf Deiner Seite veröffentlichst!

Wer lieber etwas zu Kühen und CO2 lesen möchte, darf munter zu H.M. Broder wechseln!

Apropos Stimmvieh und dumme Kälber:

Morgen ist übrigens der Gedenktag des Steuerzahlers, ein nicht gebotener Gedenktag der allerletzten Klasse, der es aus erklärlichen Gründen nicht einmal in den stattlichen Kalender geschafft hat.