Mittwoch, 30. Dezember 2015

Von wegen Zeh-Oh-zwei!

Es ist schon merkwürdig: Der angeblich moderne, postmoderne, aufgeklärte, entmythologisierte Mensch glaubt auf Basis naturwissenschaftlicher Prämissen nicht daran, daß das Wetterläuten ein Gewitter vertreiben kann. Gleichzeitig glaubt derselbe Mensch an die Verhinderung einer angeblich kommenden Klimakatastrophe durch die Unterzeichnung eines Dokumentes am Ende einer Konferenz.
Damit wäre wieder einmal bewiesen, daß der Irrglaube wesentlich mehr Glaubenskraft von dem Irrenden abverlangt, als die schlichten, einfachen Dogmen der katholischen Kirche (zu denen die Kräfte des Wetterläutens nicht gerechnet werden). Deswegen führt der Glaube der Kirche zu Schlichtheit, Einfachheit und Lebensfreude. Das einfache Ja zur -nehmen wir einmal ein gerne zerredetes Thema- Jungfrau Maria läßt Leute gesunden, Kränze winden, Feste feiern, Musik komponieren, Kirchen bauen. Die ganzen "Jeins" und "Vielleichts" hingegen haben letzendlich nur zu Artikeln in Fachzeitschriften und Vorträgen geführt, die Produzenten und Konsumenten in einer Mischung schlechter Laune, Zweifeln und "Verzweifelung" zurückgelassen haben.
Zurück zum Klima:
Der von mir hochgeschätzte Apostolische Protonotar, Msgr. Dr. Wilhelm Imkamp hat das Thema "Klimawandel" schlicht, einfach und im besten Sinne "katholisch" in den Blick genommen und damit die engen Schranken der Expertentümerei zerbrochen.
Die Sprache ist einfach, für manchen sicherlich zu einfach.
Wie das schlichte "Ja" ist auch das klare "Nein" pro multis zu einem Problem geworden.
Die Wurzel allen Übels liegt ganz woanders, viel tiefer. Das Problem sind nicht die Stahlwerke, Verbrennungsmotoren oder die Bevölkerungszunahme. Alle Probleme sind nur Symptome für etwas anderes, beinahe allumfassendes Übel, welches  man nur in der Einfachheit des Katholischen ganz erfassen mag, gerade weil es so schlimm ist.
Jetzt habe ich Ihnen, verehrte Leser, schon eine Andeutung für eine Ausdeutung der Worte geliefert, die ich Ihnen noch gar nicht präsentiert habe.
Lesen Sie doch einfach selbst auf der Seite, die sich "Die Achse des Guten" nennt!
In diesem Sinne: Kommen Sie gut über!

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Weihnachtsansprache

Nicht neu, aber aktuell ...
Allen Lesern dieser Seite wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Dienstag, 22. Dezember 2015

Jes 55,1f. und der Einzelhandel

Wir haben uns an sehr viel gewöhnen müssen. So wurde nach und nach in jeder Branche des Einzelhandels die Bedienung durch geschultes Fachpersonal aufgegeben. Nur noch wenige Branchen leisten sich heute als Zeichen besonderer "Kundenorientierung" Mitarbeiter, die zahlungswilligen Käufern den Weg zur gesuchten Ware weisen. Ansonsten herrscht "Selbstbedienung", dieser Selbstwiderspruch, der bisher kaum bedacht wurde, aber zu einer ganz eigenen Mentalität führte, die irgendwo zwischen Unerzogenheit und knapp vor Plündern anzusiedeln ist.
Mittlerweile ist das "bargeldlose Einkaufen" per Bankkarte usus, kaufen ohne Geld, bis der Dispo platzt. Es war sicherlich nicht diese Form des "Kaufens ohne Geld", die dem Propheten Jesaja in seiner Vision vorschwebte. Noch weniger jedoch wird er jene Form völlig bezahlungslosen Zugreifens gemeint haben, die momentan das Leben so vieler Händler schwer macht.
So hat ein Lebensmittelfilialist in einer ungenannten Kleinstadt in letzter Zeit nicht nur einen Strom von Neukunden verzeichnen dürfen, er durfte daneben auch einen bisher nicht gekannten Schwund im angebotenen Sortiment feststellen. So bestellte er sich an einem Tag in der letzten Woche zwei Detektive, die der Sache einmal nachgehen sollten. Innerhalb der ersten Stunde (sic!)  gingen den Herren ein gutes Dutzend Personen (sic!) ins Netz, die ihre portemonnaieschonende Verdiesseitigung von Jesaja 55,1 verwirklicht hatten.
Bei der Aufnahme der Personalien kam es dann zu erheblichen Verzögerungen, da sich die Ergriffenen mit einer Ermittlertruppe konfrontiert sahen, die nur der Landessprache mächtig waren. Diese Probleme konnten dann aber gelöst werden. Ebenso war das Problem des Marktleiters nach dieser Stunde zunächst einmal gelöst. Denn die stabilen Mobilfunknetze garantierten in Windeseile eine Umleitung der Interessentenströme. Seither wird wieder ordentlich bezahlt, bar oder per Karte.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

DER Parteitag

Ob man sie nun als "Kohls Mädchen" oder als "Honeckers Rache" bezeichnet, ist letztlich egal. Ihr ist es gelungen, aus der CDU eine Partei zu machen, deren Parteitage wieder bei der Tradition der großen Parteitage des 20. Jahrhunderts anschließen. Man übt noch, aber schon bald wird man das Niveau der großen Vorbilder erreicht haben. Bei technischen Details kann man durchaus den einen oder anderen Kniff 1:1 übernehmen.
Von Josef Wissarionowitsch lernen, heißt applaudieren lernen!
HOCH! HOCH! HOCH!

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Geschichtsrevision

JuSos und Jung-Grüne, die sich in ihrem Haß auf alles Deutsche auf den gegenwärtigen Parteitagen gegenseitig zu überbieten suchen, haben die Kriegs- und Nachkriegspropaganda ab WK I verinnerlicht, sind aber nicht auf der Höhe der Zeit. Aber auch der vergreiste Geißler Heiner, der am liebsten in ulbrichtscher Manier die Siegessäule sprengen würde, ist mehr starrsinnig als weise.
Eine Revision dieser "Geschichtsschreibung" tut not. Es wird Zeit, sich dieser Zerrbilder zu entledigen und sich auf die goldenen Zeiten vor 1914 zu besinnen. Nicht "Willy wählen!" sondern ""Mehr Wilhelm wagen!"
Wer den Ursachen für den Untergang des Kaiserreiches nachspüren will, der sollte sich manchen Nebensatz in den Werken des unverdächtigen Sir Winston noch einmal durch den Kopf gehen lassen.
Als Einstieg für alle, die nicht an den Glaubenssätzen der Altvorderen festhalten wollen und zu frischen, neuen, ja geradezu revolutionären Einblicken kommen möchten, empfehle ich zum Einstieg einen Artikel auf der Zwischennetzseite "eigentümlich frei" inkl. der Leserkommentare!

Montag, 16. November 2015

Wach geworden?


Anstelle eines eigenen Beitrages kann ich Ihnen nur einige Weiterleitungen zu Texten anbieten.
1. Zum allgemeinen Staatsversagen
2. Europas Tag der Zähren
3. Was man von Helmut Schmidt hätte lernen können
4. Ein Testat über die Gesinnungstreue des Deutschen Fernsehfunks (vulgo: WDR)

Wer danach immer noch nicht von der Ernsthaftigkeit der Lage überzeugt ist, der möge beim verehrten Michael Klonovski in den Acta diurna unter dem 3. November nachschlagen und das Gruppenbild der Verteidigungsminister von Norwegen, Schweden, Niederlande und Deutschland betrachten.


Orate, fratres!






Mittwoch, 11. November 2015

Bundeskanzler a. D. Helmut Schmidt +


Nun ist er von uns gegangen! Der unangepaßte, unbequeme und so gradlinige Hanseat. Für mich war er nicht einfach ein Bundeskanzler in einer Reihe seit Konrad Adenauer. Für mich war er der Bundeskanzler schlechthin. Ein pragmatischer Mann, der sich nicht von Terrororganisationen wie der RAF erpressen ließ, ein Mann, der eine Partei führte, die noch den Bürger im Blick hatte. Kohl mag als "Kanzler der Einheit" in die "Gechichte" eingehen. Doch die wahre Größe eines Menschen erkennt man in den Krisen, wie die Sturmflut, die Hamburg 1962 heimsuchte oder den berüchtigten "Deutschen Herbst" 1977. 1982 beendete ein konstruktives Mißtrauensvotum seine Kanzlerschaft. Bei allen Erwägungen wer, wie, wann, was tat, ist es letztlich ein innerparteilicher Flügelkampf gewesen. Die Parteilinke hat ihn im Streit um NATO-Doppelbeschluß und Konjunkturkrise (als Folge der damaligen Ölkrise) letztlich zur Strecke gebracht und uns allen die "geistig-moralische Wende" unter Kohl beschert.
Helmut Schmidt war ein wahrhafter Bürgermeister seiner Heimatstadt Hamburg, selbst wenn er nur Innensenator war.
Helmut Schmidt war ein wahrhafter Bürgerkanzler seines Heimatlandes Deutschland.
Ich hätte ihm gegönnt, wenn er der Kanzler der Einheit geworden wäre und ich hätte es auch diesem Land gegönnt, denn es wäre uns allen manches erspart geblieben.
Ich habe ihn mir häufig in den Jahren seit 1982: "Wenn er noch Kanzler wäre..."Seither, so muß ich gestehen, habe ich keinen der nachfolgenden "richtlinienkompetenten" Personen mehr schätzen können. Ich erkannte in ihnen nur noch Taktierer, die um des Machterhaltes willen agierten und den Bürger, den grundgesetzgemäßen Souverain dieses Landes immer mehr aus den Augen verloren, danach immer mehr verachteten um ihn schließlich und endlich heutigentags zum potenziellen Staatsfeind Nr. 1 zu machen.
Requiem aeternam ...

Dienstag, 10. November 2015

Einst und jetzt

Deutschland um 1900: das Land der Historiker
Deutschland um 2015: das Land der Hysteriker

Samstag, 7. November 2015

Leckere Schweinereien

Schwäbische Schönheiten
Sowohl die Biere dieser Brauerei als auch die Haller Mohrenköpfle sind eine regionale Delikatesse!

Mittwoch, 4. November 2015

Katholischer Blogger von Terroristen bedroht

Josef Brodat wird von Meinungsfaschisten via Strompost bedroht.
Er soll seine Mitarbeit bei Gloria.tv einstellen. Ansonsten werden
"Bestrafungen" angedroht.
Nach einem kurzen Schock hat sich Josef Brodat besonnen und wird sich nicht dieser Erpressung beugen und zwar aus Überzeugung und aufgrund rechtstaatlicher Prinzipien, die es zu verteidigen gilt!

Chapeau, Herr Brodat!

Den anonymen Terroristen wünsche ich eine schnelle Enttarnung durch die Kriminalpolizei, einen knackig-kurzen Prozeß und einen möglichst langen Aufenthalt in einer unserer multikulturell aufgestellten Haftanstalten!

Montag, 2. November 2015

Ein Heldenleben

Als Horst S. aus B. anfing, gegen die Ewiguntätige aufzubegehren, war ich beinahe für eine Sekunde geneigt, in seinem Reden das Aufleuchten gesunden Menschenverstandes in einem Politikerhirn zu vermuten.
Ein Ultimatum ward gestellt. Palastrevolution?
Der Löwe aus Bayern setzte zum Sprung an. Doch kaum saß er auf den Hinterpfoten, da war er auch schon wieder zum uckermärkischen Bettvorleger zusammengesunken.
Nihil novi sub sole!
.

Wie konnte das passieren?

Liebe Leser,

diese kleine Allerweltsfrage treibt mich seit Tagen um. Wie konnte aus unserer so schönen, bequemen und freien Bundesrepublik ein solcher Einheits-Untertanenstaat werden?
Ganz einfach wir haben alle miteinander nicht gut genug aufgepaßt!

Wie heißt es so treffend:
Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur wieder auf!

Freitag, 16. Oktober 2015

Wochenschau: Durchstecher und Denunzianten

Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, ich halte es bei Denunzianten mit Hoffmann von Fallersleben und dem "wahren Jakob".

Exkurs:
Worum geht es dem Denunzianten?
Nehmen wir das klassische Paradepferd: Der ohnehin nicht sonderlich beliebte Streber beobachtet in der Pause eine Gruppe seiner Mitschüler beim Rauchen. Er meldet den Vorfall beim Klassenlehrer, der diese dann auch inflagranti erwischt.
Ging es ihm um den Schutz der Gesundheit?
Wollte er verhindern, daß weitere Schüler durch aktives oder passives Rauchen gefährdet werden könnten?
Wohl kaum!
Es ging ihm darum, sich beim Lehrkörper als vorbildlicher und aufmerksamer Schüler ins Gedächtnis zu rufen, sprich Beachtung geschenkt zu bekommen, die ihm von den Mitschülern versagt geblieben ist.
Einer der sich nichts traut, bestraft so andere, die sich was trauen. Er gehört nicht dazu, weiß, daß er nie dazu gehören wird und will aus, ... tja "niederen Beweggründen" wie Neid, Mißgunst, o. ä. möglichst großen Schaden anrichten. Rache für seine eigene Mickrigkeit, die ihn noch mickeriger werden läßt, als er ohnehin schon ist. Und wenn es ganz schlimm kommt, dann wird das Rauchen auch noch frei erfunden.

Mit einem solchen Subjekt muß sich momentan ein Professor der Berliner Humboldt-Universität herumschlagen. Wer diese unappetitliche Geschichte in wohlkommentierter Form lesen mag, den verweise ich auf den Artikel von Vera Lengsfeld bei "Die Achse des Guten".

Auch und gerade unsere Kirche ist leider nicht frei davon.
Wenn Klerikern - insbesondere den geweihten Gefässen innerhalb der Mauern des Vatikans - präpubertäres oder weibisches Verhalten von Kirchenkritikern attestiert wird, so lehne ich eine solche Diagnose ab, wenn sie sich auf liturgische Feinheiten oder standesgemäße Bekleidung zu stützen sucht. Wenn aber in kindischer Manier "gepetzt" und in der Art alter Waschweiber getratscht und durchgestochen wird, dann folge ich dieser Einschätzung uneingeschränkt. Es geht auch hier in aller Regel darum, möglichst großen Schaden anzurichten, besonders an der jeweiligen Person.
Erinnern wir uns an die "Causa Williamson":
Es ging vordergründig um seine Äußerungen zum Holocaust, die für ihn als britischen Staatsbürger, wenn auch durchaus abwegig, dennoch durch die landestypische Nachsichtigkeit für spleenige Gestalten gedeckt waren (siehe Speakers corner). Ging es den Durchstechern und Empörern wirklich um das Ansehen der angeblich nicht in KZ Ermordeten? Ziel war nicht die Verteidigung der Opfer und ihre wissenschaftlich belegten Zahlen. Der Zeitpunkt der Skandalisierung verriet die wahren Beweggründe: Die Schritte der Aussöhnung zwischen Ecône und Rom sollte verhindert, die Bruderschaft erledigt und Benedikt XVI.  beschädigt werden. Es ist nachhaltig gelungen.
Oder denken wir an das schändliche Treiben in Limburg! Die echten Zahlen, die in einem namhaften Architektenblatt veröffentlich wurden, interessierten niemand. Reine Hysterie und blanker Haß! Bis hin zu den kruden Vorwürfen der Untreue.
(Wohlgemerkt: Ich unterstütze weder Williamsons Ansichten zum Holocaust noch bin ich ein Freund des Ex-Limburgers!)
Und nun die Durchstecherei mit dem Beschwerdebrief der 10plusX Kardinäle.
Das gehört nicht in die Öffentlichkeit. Es schadet der Synode. Es wird den Unterzeichnern in Zukunft sehr schaden, wenn ich mich in Franz I. nicht schwer täusche. Gerhard Ludwig Card. Müller wird wohl wie Card. Burke seinen Stuhl räumen müssen. Vielleicht wird er Titularbischof von Minden? Es skandalisiert die Intervention und ihre Unterzeichner. Man schreit "Rebellion!" und was erreicht man damit?
Wir werden sehen! Der Heilige Geist möge bei der Scheidung der Geister helfen!

Ansonsten sprießen die Denunzianten in diesem Herbst wie Giftpilze aus dem Boden.

Oder denken wir an die "Enttarnung" von  Dr. Proebstl ...

Und auch wenn es altvorder klingt: Ein Mann von Ehre tut so etwas nicht und für eine Dame geziemt es sich ebenfalls nicht.
Aber der Ehrenmann (Gentleman) scheint ausgestorben.
Vera Lengsfeld erinnert zurecht an Heinrich Mann und seinen Roman "Der Untertan".
"Diederich Hessling war ein weiches Kind, das am liebsten träumte ..."
Genau wie die Realitätsverweigerer, die den freikirchlichen Prediger wegen angeblicher "Volksverhetzung" angezeigt haben, weil er sich kritisch mit den Folgen der ungebremsten Invasion auseinandersetzt.
Genau wie eine Gruppe von Bischöfen, die nicht willens sind, die Wahrheit des Dogmas gegen den Zeitgeist zu verteidigen.
Genau wie die Politiker, die ...

Ich zitiere an dieser Stelle lieber ein Lied aus alter Zeit:

Was vormals Unrecht, Sünd' und Schand',
das tut man jetzt gut preisen.
Was vormals Blei und Zinn genannt,
das heißt man jetzt hart Eisen.
All Ding' han sich so gar verkehrt.
Unrecht hat sich sehr hoch gemehrt.
Solch's tut die Tat erweisen.
...
Dieweil denn Deutschland gar nicht will
an Gottes Wort sich kehren
und häuft der Sünden täglich viel,
es lässt ihm niemand wehren,
so wird auch Gott ein scharfe Rut,
viel Strafen senden wie ein Flut
und Deutschland mores lehren.
...
Wach auf, Deutschland, ’s ist hohe Zeit,
du wirst sonst übereilet,
die Straf dir auf dem Halse leit,
ob sich’s gleich jetzt verweilet.
Fürwahr, die Axt ist angesetzt
und auch zum Hieb sehr scharf gewetzt,
was gilt’s, ob sie dein fehlet.
...
(Diese Strophen haben es übrigens leider nicht in das EG geschafft!)

Und damit es jetzt mal wieder richtig unkorrekt kracht, verabschiede ich mich mit einem alten, frommen martialisch klingenden Stoßgebet ins Wochenende und wünsche damit allen Lesern, geneigt oder nicht, einen gesegneten Sonntag:

Gott schütze unsere Kirche und unser Vaterland!

Meine Güte! Wenn mir vor 20 Jahren einer gesagt hätte, daß ich das einmal schreiben würde ...

ERWEITERUNG:
Auf die Frage, um welches Lied es sich denn handele, hier die Antwort:
Wach auf, wach auf, du deutsches Land, EG 145.


Samstag, 10. Oktober 2015

Min. 150.000 (!!!) gegen TTIP und CETA auf der Straße

Jetzt bin ich mal gespannt, was die anderen Medien aus dieser Demo machen und wie die angebliche "Kanzlerin der Herzen" mit dieser Realität umgehen wird. Denn das sind doch eigentlich alles Menschen, die nicht global sondern eher national denken und dann noch gegen Amerika eingestellt sind.
Sehr spannend!
Die Berliner MoPo berichtete.

Freitag, 9. Oktober 2015

Zur Lage von Kirche und Nation

Wenn morgen um 11.ooh der Friedensnobelpreisträger 2015 bekannt gegeben wird, so ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß der Name Angela Merkel genannt wird. Damit dürfte die Möglichkeit eines Umschwungs wohl gen Null gehen. Sollte doch ein anderer Name fallen, besteht noch eine kleine Hoffnung.
Mir kam ein Spruch aus dem 30jährigen Krieg in den Sinn::
"Bet', Kinder, bet',
morgen kommt der Schwed'!"

Die Desinformationsversuche im Vorfeld und jetzt im Verlauf der Synode sind peinlich. In den Zeiten des Zwischennetzes haben Lügen manchmal zwar längere Beine, aber in aller Regel aber kürzere. Man merkt den unsäglichen Versuchen an, daß die "Hirten" offensichtlich keine Erfahrung mit diesem Medium haben.
Der etwas laxe Umgang läßt ahnen, welche Geister dort ihr Unwesen treiben.

Der Mensch hinter der Kunstfigur Dr. Alfons Proebstl ist nun bekannt. Die Denuntiation des Darstellers hatte Folgen, die man nur aus den 12 GröFaZ-Jahren kennt. Die Kreise, die "gegen rechts" agitieren, haben, ohne es zu merken (?), jene Mittel angewendet, die in jeder Diktatur zur Beseitigung von Regimegegnern zum Einsatz kommen: Gesinnungsschnüffelei, Denunziation, ökonomische Zerstörung, Sippenhaft.
So verlor nämlich nicht nur der Darsteller seinen Arbeitsplatz, seine Frau wurde auch "freigesetzt". Vor dem Hintergrund der pekuniären Katastrophe versuchte der Denunzierte nun durch öffentliche Selbstkritik, Distanzierung und Verleugnung bis an den Rand der Selbstvernichtung seine Zukunft zu retten.
Es ist eine verständliche Reaktion, wenn man Frau und Kinder hat. Ob ihn das retten kann. Man liebt den Verrat aber nicht den Verräter, so wußte G. J. Caesar schon.
Mancher wird sich nun fragen, wie ich auf die Idee komme, daß wir es bei der BRD mit einem totalitären System zu tun haben könnten.
Ganz einfach:
In einer Demokratie wäre es nicht möglich, daß jemand wegen einer Satire in solche Bedrängnis kommen könnte.
In einer Demokratie hätte der Denunziant in einen gehörigen Tritt in den Allerwertesten bekommen!

Der größte Lump im ganzen Land,
das ist und bleibt der Denunziant!
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

oder mit dem "Wahren Jakob":
Verpestet ist ein ganzes Land,
wo schleicht herum der Denunziant.

Wie konnte der NS-Staat funktionieren und wie konnte die Stasi über Jahrzehnte die Bürger der DDR schikanieren?
Genau so!

Rufen wir den Erzengel Michael an!
Bitten wir die Gottesmutter um ihren Beistand!
Bestürmen wir den Heiligen Geist!

Dienstag, 29. September 2015

Zum Michaelistag

Es gäbe genug, wofür wir Deutsche unserem Schutzpatron, dem Erzengel Michael, zu danken hätten und noch mehr, worum wir ihn demütigst bitten müßten. Mancher wird vielleicht mit Blick auf die kommende Synode die Novene zum Heiligen Michael gebetet haben, wie es "rorate coeli" vorgeschlagen hat.
Außerhalb der Blogözese wird es aber in Deutschen Landen nicht mehr ganz so einfach sein, einen Gottesdienst zu finden, in dem das entsprechende traditionelle Liedgut gesungen werden kann. Denn - Gepriesen sei die Weisheit und die geballte Kompetenz unseres gesamtdeutschen Gesangbuchausschußes!!! - das einzige Michaelslied (und dann auch noch mit dem Text des großen Barockdichters Friedrich Spee von Langenfeld!!!) ist nicht mehr ins "Adobe"-"Gotteslob" hineingekommen. Wie konnte das passieren? Abstimmungspanne? Oder eine Art Kompromiss: "Du darfst das saudämliche neue "Credo" mit der sinnfreien 4-Zeiler Einteilung nur reinbringen, wenn Du auf das Michaelslied verzichtest!" oder wie? Wußten die Damen und Herren etwa nicht, wer St. Michael ist? Wo lebe ich eigentlich?

Gesegneten Abend!

Nachtrag am späten Abend:
Besuchte in einem niederrheinischen Wallfahrtsort die Abendmesse. Auf dem Gesangbuchwagen lagen Zettel mit diesem Lied. Die Messe wurde in bester Weise zelebriert (u.a. gesungenes Evangelium, I. Hochgebet), eine kurze und sehr erbauliche Predigt gab es noch dazu, ... nur die Kirchenmusik war trotz passender Weise gesungener "Missa de angelis" gewöhnungsbedürftig. Die Organistin war der Messe nicht mächtig, dudelte sich teilweise arhythmisch durch die Lieder. Damit es nicht zu feierlich wurde, sang sie dann noch sub communione mehr schlecht als recht den NGL-Rührschinken "Gott hat mir längst einen Engel gesandt".
Am Ende als Te deum zwei Strophen "Großer Gott".
"Unüberwindlich starker Held" ? Fehlanzeige!
Traf den Zelebranten auf dem Kirchplatz und fragte kurz nach dem Liederzettel.
Er sagte, er habe nur um dieses Lied gebeten. Gespielt hat sie es trotzdem nicht!
Entweder war es schlichte Unfreundlichkeit, Selbstherrlichkeit (in diesem Falle wohl eher "Selbstdämlichkeit"), vielleicht konnte sie es einfach nicht spielen oder es muß etwas mit diesem Lied auf sich haben ...
... Verschwörungstheorie .... ick hör dir trapsen!

Samstag, 26. September 2015

Die Verschwörung

Wem war beim plötzlichen Rücktritt unseres hochverehrten Heiligen Vaters Benedikt XVI. im Jahre 2013 nicht ein wenig mulmig ums Herz? Es konnte nicht mit rechten Dingen zugegangen sein, war mein erster Gedanke. Man denke nur an die Geschichte mit den Indiskretionen, Aktenklau, die Daueropposition aus gewissen Kreisen der Weltkirche, die Skandalisierungen von Nichtigkeiten etc. Es gab Kreise im Vatikan, die, wie immer aus der sicheren Deckung schießend, ihr Schlimmstes getan haben, um größtmöglichen Schaden zu verursachen. Denn wo viel Licht, ist auch viel Schatten und im Vatikan treiben so manche Wesen ihr Unwesen, wie Don Gabriele Amorth zu berichten wußte. Wie und ob gewisse Kardinäle zu diesen Kreisen zu rechnen sind, das weiß Gott und wird dementsprechend Gericht halten.
Nun ist aber zumindest ein Teil eines Netzwerkes an die Öffentlichkeit gekommen, das offensichtlich Strippen gezogen, Ränke schmiedete und ... ach, es ist alles dermaßen fürchterlich, noch schlimmer, als man es sich in einer "Verschwörungstheorie" hätte ausdenken können.
Für Leser mit guten Nerven stelle ich einige Weiterleitungen zusammen:
Das "netzwerk st. gallen" hier
Wem das "zu nahe bei den Piusbrüdern" sein sollte,
kann es beim mainstreamigen kath.net auch lesen.

Und hier noch einmal ein Blick auf Benedikt XVI., Entweltichung etc.

Freitag, 25. September 2015

Pack, verblödetes!

In den letzten Wochen, werte Leser, durften wir uns als Souverän diverse Beschimpfungen und Beleidigungen durch das von uns, zur Erledigung administrativer Aufgaben gewählte Personal anhören. Diesen Domestiken ist der Respekt offensichtlich komplett abhanden gekommen. Lassen Sie sich in Ihrer Firma oder läßt sich Ihr Chef solches Verhalten gefallen? Wohl kaum! In der sogenannten "freien Wirtschaft" hätte man einen stellv. Geschäftsführer, der die Inhaberfamilie als "Pack" bezeichnet hätte, kurzerhand wegen "unüberbrückbarer Differenzen" rausgeworfen. Einen Aufsichtsrat, der in der Öffentlichkeit von "Dunkelmännern" redete, wäre wohl mit einem Blumenstrauß feierlich aufs Altenteil und in psychische Behandlung geschickt worden. Gleiches gälte wohl auch für eine Geschäftsführerin, die vor dem Werkstor Blankocheques an Passanten verteilte.
Und was passiert unserem ""Staatspersonal"?

Nun haben wir neben diesen Herrschaften ja noch echte Monarchen, den höheren und niederen Adel des Königtums Christi. Sie sind uns geschenkt von Gottes Gnaden und sind als Obrigkeit über uns eingesetzt. Diese müssen wir halt so nehmen, wie sie ist. Es gibt - wie beim echten Adel -  gute Fürsten, vorbildliche Fürsten aber auch den hinlänglich bekannten degenerierten Adel. Die einen mausern sich von "Prinz Plumps" zu einem geachteten Natur- und Kulturschützer (Prince of Wales), andere machen seit der Jugend "Bella figura" wie Ihre Majestät Elizabeth II., wieder andere kommen aus den Kinderschuhen nie raus und ziehen pinkelnd und prügelnd durch die Landschaft (Sie wissen, wen ich meine...) Alle sind aber auf ihre Art und Weise im 21. Jahrhundert angekommen.
Das unterscheidet diesen echten Adel vom kirchlichen Wahladel. Eigentlich sollten genetische Defekte und Erbkrankheiten unmöglich sein. Doch im Gegensatz zur Vergangenheit mehren sich die Ausfälle und Lichtgestalten wie Ildefons Schuster oder Clemens August Graf von Galen sucht man vergebens. Gewisse Defekte scheinen "milljöhbedingt" und epidemisch! Anders lassen sich gewisse Äußerungen aus dem deutschen Kirchenadel kaum noch erklären.
Wenn z. B. ein Card. Kaschper das Sakrament der Ehe nur noch aus der Perspektive derer betrachtet, die auf die Nase gefallen sind, dann liegt das an einer Fehlhaltung seines Kopfes und an einem sehr beschränkten Gesichtsfeld. Ein Fall für den Augenarzt oder den Orthopäden, denn der Blick in den Katechismus und auf die vielen gesegneten und geglückten Ehen ist wohl nicht mehr möglich!

Wenn ein Ruhrbischof (sic!) namens Overbeck kommende "Wohlstandsverluste" aufgrund der Invasion für unvermeidlich wie zumutbar hält, dann liegt das offensichtlich daran, daß der aus begütertem Hause Stammende mit seinem bischöflichen Salär gut auskommt, er nicht wie Otto Normalverbraucher unter Steuerlast und Energiekosten ächzt und ihm sein Palais am Burgplatz eher zu geräumig ist. Er wird sich ob des Gegenwindes aus der Bevölkerung vielleicht wie weiland Nero (Peter Unstinov) in "Quo vadis?" fragen: "Was will mein Volk von mir?" oder noch schlimmer: Er sieht sich als Martyrer für die gute Sache! Hier könnten ein paar "Sozialstunden" als Angestellter in einem DAX-notierten Unternehmen abhelfen, mit Raten fürs Häuschen, Kindern in der Schule und einem Wirtschaftsberatungsunternehmen, das im Zuge der Optimierung am Arbeitsplatz sägt! Mal ein paar Monate als selbständiger Handwerker in einem "Problemviertel"? Oder direkt die harte Tour: Bootcamp als Hartzer, Aufstocker und Flaschensammler!
Das könnte alles noch reparabel sein. 
Doch was tut man mit einem Kardinal, der offen zugibt, daß er nicht weiß, wovon er redet, aber das worüber er redet und er nicht kennt, ist ganz bestimmt gefährlich und führt zur Verblödung. Das weiß er ganz genau! Jaaaaa ...
Mei, der Marx, Reinhard halt! So kennen wir ihn, den gemütlich-neobarocken Fürstbischof aus Minga!
Zwischen Weißbier und Knödeln mit Rahmschwammerln immer für einen flotten Spruch am Stammtisch gut, nicht wahr? Besser ihr geht's mit ihm auf die Gamsjagd zum Bockschießen als in eine Pressekonferenz, gell! Da müßt ihr schon a bisserl aufpassen, wo der hinlaaft!

Ich darf zusammenfassen:
Die Domestiken halten uns für dunkeldeutsches Pack, wenn wir nicht nach ihrer Pfeife tanzen.
Der Kirchenadel hält uns internetnutzende Steuerzahler für verblödete Leute, mit denen man sich nicht abgeben muß und denen es noch viel zu gut geht!

Sehr wahrscheinlich treffen diese Einschätzungen sogar zu! Verblödetes Pack!
Wenn es aber einfach nur Langmut und Gutmütigkeit ist?
Dann kann es für manchen Schwadronierer noch ziemlich eng werden.

Gesegneten Sonntag!



Donnerstag, 24. September 2015

Rent a Demo!

Wieder einmal haben die ehemals investigativen Nachrichtenmagazine der ehemaligen Qualitätspresse die Chance verpaßt, einen veritablen Skandal zu lüften. Dieses Versäumnis wird von der "Kritischen Wissenschaft" nun wettgemacht. Was einige ja schon geahnt hatten, wird nun durch amtliche Papiere bestätigt: Die überall auftretenden Gegendemonstranten aus dem sog. "linken Spektrum" werden finanziell vom Staat unterstützt. Die Freunde der Demokratie, die ihre Diskursoffenheit gerne einmal durch den Gebrauch von Faust und Pflasterstein beweisen, sind systematisch zugekauft worden, wenn es an "staatstragenden Menschenfreunden" fehlte.

Eine Notiz am Rande:
In letzter Zeit haben sich die Akzente hier etwas verschoben, weg von kirchlichen Themen, hin zur Politik. Da ich nicht nur wie weiland G. Heinemann der Ehefrau in inniger Liebe zugetan bin, sondern auch  Mutter Kirche und dem so geschundenen Heimat- und Vaterland (ja genau VATERLAND!), schreibe ich diese Artikel. 


Ceterum autem censeo Merkelam esse abeundum.

Aktualisierung:
Hier noch eine Weiterschaltung zu einem weiteren Artikel zu diesem Thema bei ScienceFiles. 

Mittwoch, 23. September 2015

Sine ira et studio

Zuhören lohnt!



Ceterum autem censeo Merkelae esse abeundum.

Freitag, 18. September 2015

Nächstenliebe = Sozialkasse?

Werte Leser,
am Ende einer Woche, die ich witterungsbedingt auf dem Krankenlager zubringen mußte, fasse ich noch einmal ein paar Gedanken zusammen, die mich schon seit geraumer Zeit beschäftigen und ich hier noch einmal zur Diskussion stellen möchte.

Sozialkassen
Die Sozialkassen wie Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung sind Errungenschaften, welche beginnend bei Reichskanzler Otto v. Bismarck von den jeweiligen Regierungen und Staatsformen auf Deutschem Boden ausgebaut oder beschnitten wurden. Der Zweck dieser Kassen besteht zunächst einmal darin, den "abhängig Beschäftigten" eine Absicherung für Alter, Krankheit oder Arbeitsverlust zu geben, die sie sich aufgrund der Einkommensverhältnisse sich selbst nicht schaffen könnten. Die Einbehaltung des Geldes bewahrt den jeweiligen Versicherten vor den Gefahren der Selbstverwaltung, die in Zweckentfremdung oder Fehlinvestition liegen können. Gleichzeitig wird durch das Prinzip der Solidarität die Finanzierung größerer Leistungen für besonders betroffene Einzelpersonen (z.B. GroßOP) möglich, die sonst unbezahlbar wären. Eingeführt wurde dieses System, um große soziale Unterschiede zu mildern. Der Staat wollte die innere Ordnung und Ruhe im Lande absichern und nahm dafür Arbeitgeber wie Arbeitnehmer in die Pflicht.
Wir haben es also mit einem staatstragenden System zu tun, das einen Interessenausgleich schafft und aus einem dreifachen Eigennutz (Absicherung der Arbeiter, Wahrung innerbetrieblicher Ruhe, Wahrung des inneren Friedens) einen gemeinsamen Nutzen für alle macht und so Frieden und Sicherheit beförderte. Solange alle diese Seiten den eigenen Nutzen erkennen können und sich nicht übervorteilt fühlen, ist dieses System Sozialstaat ein sehr stabiles. Es verlangt von allen Seiten ein gewisses Ethos. Dieser besteht einerseits in der Bereitschaft, dem Staat vertrauend, diese Absicherung der Interessen zu überlassen und gleichzeitig die Kassen nicht unnötig zu belasten. Es ist ein Geschäft auf Gegenseitigkeit, bei der die Extreme der Unterversorgung (Wofür zahle ich überhaupt ein?) ebenso zum Problem werden können wie die Überversorgung (Die bekommen alles nachgeschmissen!). Beides kann den inneren Frieden eines Staatswesens nachhaltig erschüttern. Ebenso gefährlich ist es, wenn der Staat aus ideolgischen Gründen eine der Seiten (Arbeitnehmer oder Arbeitgeber) begünstigt. Als Beispiel sei hier z.B. HartzIV genannt, eine Reform, die passenderweise den Namen eines Managers trägt und zur Verelendung weiter Bevölkerungsteile geführt hat, wie auch andere Reformen der Regierung Schröder.
Noch einmal in geraffter Form: die Sozialkassen werden aus dem hart verdienten Löhnen und Gehältern finanziert und dienen zur Absicherung der Bürger des Landes.
Wenn wir diese Definition zunächst einmal festhalten, kommen wir nun zum nicht minder strapazierten Begriff :
"Nächstenliebe"
Durch die der Romantik und der Empfndsamkeit entlehnte Deutung der Liebe als ein geradezu wundersam geschenkter Gleichklang der Herzen und damit der Gefühle, ist der Begriff "Liebe" in einer Weise unglücklich überformt, daß er gleichermaßen Kinos, Buchhandlungen und Plattenläden wie Familiengerichte mit den Produkten dieser Sicht flutet.
Liebe ist keine Frage der Hormone oder Gefühle, es ist zunächst einmal ein Willensakt. Man vertraut sich einer Person, die man als ebenbürtig anerkennt. Man entscheidet sich für eine Person, ohne Bedingungen, freiwillig, unbefristet. Das muß noch nicht einmal erwidert werden. Liebe widerspricht damit allen Grundsätzen eines Vertrages! (Und damit habe ich auch schon alles zu sog. Eheverträgen gesagt.) Diese Liebe ist Grundlage einer funtionierenden Familie und eines entsprechenden Verhältnisses zu gut. Alles ganz unromantisch, wunderlos, nüchtern. Liebe befördert Treue. Treue macht aus einem (Ehe)mann einen Ehrenmann.
"Nächstenliebe" ist als Gebot dabei eine Erweiterung, die sich zunächst einmal auf das Umfeld außerhalb der direkten Familie erstreckt. Die Durchbrechung des Clanwesens, was in manchen Teilen des Christentums immer noch nicht gelungen ist, ist das entscheidende, das Christentum prägende Element. Die "Abgehängten" in der Gemeinde, in Not, krank, vereinsamt, ohne Schutz eines Clans, kommen in den Blick, Sie bedürfen als Mitchristen unserer Hilfe, Fürsorge und Achtung!
Dies geschieht aus Liebe (s.o.). Wir erkennen sie als ebenbürtig an, da sie Getaufte und damit von Gott wie wir mit Treue beschenkte Geschöpfe sind.

Die "Feindesliebe" weitet diesen Blick noch einmal. Es ist eine noch größere "Zumutung" als die Nächstenliebe. Aber merke: Nächster und Feind sind zu erkennen und zu unterscheiden!
Sie dient der Versöhnung und verhindert Rache. Sie lähmt und verhindert jedoch nicht die Verteidigung des Christen durch vorauseilende Kapitulation. Denn bin ich als Liebender und Getreuer meines Nächsten nicht dazu verpflichtet, diesen, wenn ihm Gewalt angetan werden soll, zu schützen und zu verteidigen und wenn es sein muß mit Waffengewalt?
Wer seine Eltern, Frau oder Kinder aus pazifistischen Erwägungen heraus notfalls nicht mit der Knarre verteidigen will, ist entweder ein treuloser (s.o.) Feigling oder reif für die Psychatrie!!!

Zur Sache:
Die Sozialkassen sind eine Errungeschaften zum Nutzen des Staates, der Unternehmer und Arbeitnehmer, die in einem Vertragesverhältnis ein System der gegenseitigen Absicherung geschaffen haben. Es dient somit diesen. Wenn sich an diesem Vertrag bez. an der Nutzung der Gelder etwas ändern soll, muß das Einverständnis der Vertragspartner eingeholt werden. Dies geschieht zur Zeit (unzureichenderweise) durch die Wahl von Parteien und deren Wahlprogramme.

Nächstenliebe ist vor dem Hintergrund der Liebe als eines freilwillig eingegangenen Vertrauensverhältnisses (ohne Bedingnung einer Gegenseitigkeit) ein Gebot Jesu, dieses Vertrauensverhältnis auf das Umfeld außerhalb der Familie zu erweitern. Es ist ein Gebot, das die Unterscheidung von Feind und Nächsten nicht einebnet sondern wie sich an der Existenz des Gebotes der Feindesliebe zeigt, beläßt.

Die Mittel der Sozialkassen sind für die Belange der Einzahler zu verwenden. Alles andere ist Zweckentfremdung und gefährdet den Frieden zwischen den Vertragspartnern!

Die Nächstenliebe ist ein persönlich geschenktes Vertrauen zwischen Einzelpersonen.

Ergo: Nächstenliebe hat nichts mit Sozialkassen zu tun!!

Solange die Unterscheidung von notleidenden Nächsten (=Nichtfeind) und Feind nicht gemacht werden kann, ist nicht Sentiment sondern Vernunft gefordert.
Wenn es an Vernunft fehlt, dann gehen schnell die Lichter aus.
Denn wie heißt es im Volksmund: "Nichts ist schlimmer, als wenn die Dummen fleißig sind!"


Donnerstag, 17. September 2015

Bibel bleibt lutherisch?

Zum Trauer- und Gedenkjahr anläßlich der nunmehr 500 Jahren währenden westlichen Kirchenspaltung hat die EKD eine erneute Revision der Lutherbibel vornehmen lassen. Eine Kommission von siebzig Theologen hat diese Arbeit bewerkstelligt. Eingriffe habe es nur an "notwendigen Stellen gegeben". Mehr gibt der Text des epd nicht preis. Wir müssen also warten, bis die entsprechenden Ausgaben im Handel zu erwerben sind. Erst dann werden wir sehen, ob unter "notwendig" nur eine sanfte Korrektur verstanden werden darf, die fromme Hörgewohnheiten nicht stört. Eine "gegenderte" oder gar "geschlechterneutrale" Ausgabe (Jüngix, Apostelix) wird aber wohl nicht zu befürchten sein.
Ich selber neige bei Lutherbibeln zu den Vorkriegsausgaben. Die letzte noch lesbare Ausgabe ist m. E. die Textfassung von 1912.
Warum das so ist, mag eine unkommentierte Gegenüberstellung entlang der Übersetzung von Mt 24, 13-14 möge meinen Standpunkt verdeutlichen:

Textfassung 1912:
 13. Wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig. 14. Und es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis über alle Völker, und dann wird das Ende kommen.

 "Bibel in gerechter Sprache" 2006:
13 Alle, die durchhalten bis zum Schluss, werden gerettet werden. 14 Diese Heilsbotschaft von Gottes Nähe wird in der ganzen Welt verkündet werden, um allen Völkern Zeugnis vom Heil abzulegen. Danach erst wird sich die Zeit vollenden.

Die Revision der 1980er Jahre hat die Menschen in Deutschland ebensowenig zu den Quellen des Heils und den Grundlagen unserer abendländischen Kultur geführt wie die "Bibel in heutigem Deutsch", die Bibel in gerechter Sprache" oder die "Volxbibel".
Die mangelnde Bindungskraft, die den protestantischen Kirchen allen gemein ist und die sich schon in den Spaltungen der frühen reformatorischen Bewegung andeutete, hat seit den 1970er Jahren ihre Vollendung in der Selbstauflösung im linken Flügel der Gesellschaft zwischen rot und grün gefunden. Diese Selbstauflösung zeigt sich nicht nur in den Mitgliedszahlen, sie deutet sich auch in den Bestattungsgebräuchen an: Vom alten Gottesacker geht der Weg über Wackersdorf zur umweltfreundlichen Kompostierung im Friedwald.
Eingedenk der schwindenden Besucherzahlen und des gleichzeitig steigenden Durchschnittsalters nimmt sich diese Neufassung eher wie ein Luxusprojekt aus, wie ein letzter Gruß einer längst untergegangenen Epoche.

Mittwoch, 16. September 2015

Petition gegen Oktoberfest?

Bei "Change.org" ist eine Petition gelaufen, die eine bitterböse Satire sein könnte. Ein Moslem (sic!) aus den Niederlanden (sic!!!) will damit den Münchener Stadtrat zur Abschaffung des Oktoberfestes bewegen. Schließlich sei dieses "unislamische Fest" eine Zumutung.
Als Kind des Ruhrgebietes habe ich aber leider so meine Erfahrungen mit der radikalen Veränderung von Stadtteilen, in denen eine bestimmte, so ungemein bereichernde Friedensreligion eingezogen ist. Von daher kann ich mir vorstellen, daß die von Arroganz und Selbstüberschätzung strotzende Herrenmenschenart, die sich in diesen Zeilen ausdrückt, kein Witz ist.

Hier eine Übersetzung des englischen Originaltextes:
"Lieber Stadtrat von München,
ich schreibe diesen Brief, um Ihre Aufmerksamkeit auf etwas zu richten, was ich und viele Muslime als unfair ansehen und Aufmerksamkeit erfordert. Ich möchte Ihnen mitteilen, dass das Oktoberfest eine intolerante und anti-islamische Veranstaltung ist. Wir haben versucht, das Ereignis zu ignorieren, aber es gibt zu viele unislamische Handlungen auf dem Oktoberfest wie Alkoholkonsum, öffentliche Nacktheit usw.

Wir verstehen, dass das Oktoberfest eine jährliche deutsche Tradition ist, aber wir, die Muslime, können dieses unislamische Ereignis nicht tolerieren, weil es uns und alle Muslime auf der Erde beleidigt. Wir fordern die sofortige Aufhebung der kommenden Oktoberfest-Veranstaltung.
Wir glauben auch, dass das Oktoberfest alle muslimischen Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und dem Irak beleidigen könnte.
Die Abschaffung des Oktoberfests wird Flüchtlingen helfen, ihre islamische Herkunft nicht zu vergessen.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit.
Morad Almuradi"

Zum Original geht es hier!

In diesem Zusammenhang möchte ich an die zweite Strophe aus dem "Lied der Deutschen" erinnern, das uns August Heinrich Hoffmann von Fallersleben geschenkt hat:

Deutsche Frauen, deutsche Treue,
Deutscher Wein und deutscher Sang
Sollen in der Welt behalten
Ihren alten schönen Klang,
Uns zu edler Tat begeistern
Unser ganzes Leben lang –
Deutsche Frauen, deutsche Treue,
Deutscher Wein und deutscher Sang!

Aktualisierung: Selbst wenn diese Petition ein übler Scherz sein sollte, das "Handelsblatt" läßt eine Redakteuse ernsthaft zum Boykott des Oktoberfestes aufrufen, weil Horst Seehofer ... lesen Sie selbst!

Dienstag, 15. September 2015

Jena und Auerstedt

Am 14. Oktober jährt sich wieder einmal der Tag der Schlachten bei Jena und Auerstedt von 1806. Die eigentlich zahlenmäßig überlegenen preußischen Truppen sind durch das Zaudern Friedrich Wilhelms III. in die Niederlage gegangen. Schließlich verlor Preußen nach dem Frieden von Tilsit am 7. Juli 1807 die Hälfte seines Staatsgebietes. Dieser Tiefpunkt war zwar direkte Folge des verlorenen Krieges, verdankte sich aber einer Staatskrise, die seit dem Tode Friedrichs des Großen das Land lähmte. Sein Nachfolger Friedrich Wilhelm II. war Genußmensch und nicht 1. Diener seines Staates. Das Kabinett regierte, während der König die Berliner Musikszene aufmischte, mit drei Frauen gleichzeitig verheiratet war und sich dem Spiritismus hingab. Veraltete Beamte und eine veraltete Armee, die in Frankreich die unorganisierten Revolutionstruppen nicht aufreiben konnten (Valmy 20.09.1792), Mätressengezänk und und und. Gelungen ist ihm hingegen das Brandenburger Tor sowie die Erweiterung des Staatsgebietes. Sein Thronfolger, Friedrich Wilhelm III. räumte zwar mit dem Durcheinander bei Hofe auf, war künstlerisch fortschrittlich gesinnt, konnte sich jedoch zu durchgreifenden Reformen nicht durchringen und außenpolitisch auf Erhaltung des Friedens bei größtmöglicher Neutralität. In den knapp 9 Jahren Regierungszeit bis zum Zusammenbruch 1806 führte diese zu lang durchgehaltene Neutralität und Zauderei in die Katastrophe.

Napoleon hatte in seiner Grand Armeé, mit der er bis 1806 halb Europa überrannte, gut 200.000 Mann. (bei Jena: 95900 Franzosen gegen 53000 Preußen und Sachsen; bei Auerstedt: F 27300, P/S 49800!!!)

Schauen wir mal auf aktuelle Zahlen:
In diesem Jahr sollen 800.000 plus x allein nach Deutschland kommen wollen, von deren Motiven wir nichts wissen. Politisch wie administrativ stehen wir noch schlechter dar als unter dem "dicken Lüderjahn", die Staatsfinanzen sind à la "Louis seize" und von unserer gleichberechtigten Gurkentruppe mag ich erst gar nicht reden.
Wenn man Oswald Spengler adaptiert, laufen wir nun vielleicht in einer Art Zyklus wieder auf so etwas wie 1813-1815 zu, wenn nicht das Abendland nach Spenglers eigentlichem Modell diesmal definitiv den Bach runter geht.

Ich wollt' es wär Nacht ...

Montag, 14. September 2015

Das Civitas Institut

an dem der werte Kreuzknappe kaum noch ein gutes Haar gelassen hat - u.a. weil Pater Schmidberger von der FSSPX im Beirat sitzt -, veröffentlicht auf der Zwischennetzseite lesenswerte Artikel. Einführungen in die katholische Sozial- wie Gesellschaftslehre, Medien, Naturrecht im Werk Benedikt XVI., Kritisches zur EU aus kirchlicher Perspektive etc. Daneben gibt es eine übersichtliche Presseschau sowie eine Rubrik "Nachrichten". In dieser findet sich mit Datum vom 9.9.2015 ein Reisebericht von der italienisch-österreichischen Grenze. Der Berichterstatter ist eine Person, die, wenn wir den Kritikastern Glauben schenkten, auf dieser Seite nur verurteilt aber nicht zu Worte kommen dürfte, nämlich ein schwuler Weltbürger aus Polen. Die Seite hat mit ihm einen unverfänglichen Zeugen gefunden, der, aus dem "gegnerischen Lager kommend", einen Situationbericht liefert, der nicht so ganz ins Bild derer passen dürfte, die in den nach einem Refugium Suchenden bedauernswerte Kulturträger sehen, denen es zur abendlichen Entspannung nur am Flügel für den Chopin gebricht.
Während es den Refugierenden offensichtlich gelingt. die Grenzen in Richtung Deutschland zu überwinden, ist dem polnischen Reisebus die Ausreise aus Italien nicht mehr gelungen, da der Bus von den marodierenden Horden derart zugerichtet war, daß eine Weiterreise nicht möglich war.
Man muß kein "Dunkeldeutscher" nach Gauckschem Dictum sein, um an der "Auffrischung" unserer Kultur und Wirtschaft durch diese Invasoren gelinde Zweifel zu hegen.




Donnerstag, 10. September 2015

Mogelandacht mit Achmed

Zu den schon vor Jahren abgelegten Gewohnheiten gehört das Anhören der sog. "Morgenandachten", mit denen uns die großen Konfessionen via Staatsfunk erbauen wollen. Die protestantischen Beiträge kommen selten aus der Horizontalen des allzu Zwischenmenschlichen heraus und die katholischen Aussendungen bemühen in aller Regel die moralische aufrichtende Person aus der Vergangenheit, die mit Vor- und Zunamen Jesus Christus zu heißen scheint. Erbaulich ist das im Normalfall nicht. Daher ist für mich nach dem Choral ein Senderwechsel obligat. Heute Morgen habe ich dann nicht schnell genug reagiert und in der irrigen Annahme, der Spiritual eines rheinischen Priesterseminars könnte eventuell doch etwas mehr zu bieten haben, blieb ich am Volksempfänger. Nach einem knappen "Guten Morgen" wurde dann die Lebensweisheit eines Flüchtlings namens "Achmed" vorgestellt. Ein Mann der viel erlebt und erlitten haben soll, dem Spiritual vorgeblich persönlich bekannt. Seine Maxime, ein blumig formuliertes "Egal! Weitermachen!", wurde im Brustton tiefer Betroffenheit zu einer Größe erhoben, die weit über aller Philosophie und Weisheitsliteratur liegen muß. Kohelet wird gern als Sammlung platter Kalendersprüche abgetan. Ist ja schließlich auch nur Teil des Alten Testamentes! Aber wenn ein Geflüchteter namens "Achmed" spricht, dann erstarrt ein Spiritual in lauschender und meditierender Ehrfurcht. Zur Abrundung gab es dann noch ein Zitat einer niederländischen Jüdin. Sie soll in Erwartung ihres Abtransportes ein paar gewichtige Sätze aufgeschrieben haben. Gewichtig war sicherlich die Angst dieser Frau, die sich nach den vorgestellten Zeilen in einer offensichtlichen Persönlichkeitsspaltung manifestierte. Ein katholischer Geistlicher, der für die geistliche Begleitung zukünftiger Priester zuständig ist, erzählt in einer Morgenandacht über Ansichten eines Muselmanen und einer traumatisierten Jüdin auf dem Weg ins KZ.

Eine Mogelandacht wars, frei von jeder göttlichen Perspektive, kurz: gottlos, aber unheimlich menschlich und total zeitgemäß!

Freitag, 4. September 2015

Presse, Wahrheit und öffentliche Meinung

Der Kommentarbereich einer Zwischennetzseite ist das, was in der in der Zeit ehemals die Seite mit den Leserbriefen war. Im Gegensatz zur guten alten Zeit geht der kommentierende Leser davon aus, daß im Zuge der sog. "Meinungsfreiheit" sein Beitrag selbstverständlich veröffentlicht wird, ungekürzt und unzensiert. Der realistische Leserbriefschreiber früherer Zeiten rechnete in aller Regel nicht mit einer Veröffentlichung. Der Platz auf der Seite war begrenzt. Die Redaktion wählte aus. Doch welche Kriterien wurden damals angelegt?

Der Journalist, Kabarettist und Schauspieler Wolf Schmidt (1913-1977) beschrieb das wie folgt:
"Alles, was der Redaktion zustimmt, liebevoll herauspicken und den Gegenstandpunkt durch möglichst unflätige, unlogische und orthographisch falsche Briefausschnitte vertreten lassen."
(Die Panne)

Wer kann vor diesem Hintergrund den Medien einen Vorwurf machen, wenn sie bei der dünnen Personaldecke aus Überlastung lieber gar keine Kommentare mehr veröffentlichen? Daneben beobachten wir jedoch eine Art von "Gleichschaltung" der Medien, die uns neu zu sein scheint. Alle tuten in das gleiche staatstragende Horn, schreiben dabei noch ungeprüft wie wortgetreu die Agenturmeldungen ab und tragen damit zum uninteressanten Einerlei bei. Fehler über Fehler. Skandale werden erst aufgebauscht. Wenn sich herausstellt, daß es keinen solchen gab, ist das Thema plötzlich futsch!
Ganz neu ist das aber nicht.

Ich erteile dem heutigen Zeugen der Krone, Wolf Schmidt, noch einmal das Wort:
1. "Das beweist nur, wie sehr der schreibende Mensch die Wichtigkeit seiner Schreiberei überschätzt. Als ob der Zeitungsleser nicht darauf trainiert wäre, Widersprüche, Irrtümer, Falschmeldungen, Behauptungen und Gegenbehauptungen nicht nur hinzunehmen, sondern sich geradezu daran zu ergötzen! Der Unterhaltungswert und der anvisierte Effekt einer Blamage gehören doch zum Besten, was wir zu bieten haben, selbst wenn es einmal auf unsere eigenen Kosten geht. Solange der Staatsanwalt nicht eingreifen muss, kann man doch drucken, was man will."
(Die Panne)

2. "Wenn sich wegen jeder Falschmeldung in der Presse ein Redakteur aufhängen würde, dann wäre dieser Berufsstand schon längst ausgestorben."
(Die Panne)

3. "Sobald ein peinlicher Fall in den Verdacht gerät, überhaupt nicht peinlich zu sein, ist kein Mensch mehr am wirklichen Sachverhalt interessiert."
(Die Panne)

Vom unternehmerischen Standpunkt betrachtet:
4. "Eine Druckerei muss dankbar für jeden Blödsinn sein, solange er bei ihr gedruckt wird!"
(Das Techtelmechtel)

Und die öffentliche Meinung; wie ist sie denn nun wirklich? Warum bewegt sich denn nichts?
5: "Die Tragödie der öffentlichen Meinung ist ja, dass die Leute öffentlich immer eine andere Meinung haben als privat."
(Der Betriebsausflug)

Auch hier gilt der Spruch des Predigers: Nihil novi sub sole.

Einen gesegneten Sonntag wünscht Ihnen, werte Leser

Laurentius


Mittwoch, 2. September 2015

Dr. Alfons Proebstl No. 84


Dienstag, 1. September 2015

FJS - AD 1986

Ein großer Denker, der nicht ahnen konnte, was aus der Union werden sollte ...


Montag, 31. August 2015

Der Abfall der Senioren

wer nun meint, ich zöge nun gleich in der Manier gewisser Möchtegernmachthaber aus "unserer Regierung" gegen Angehörige der älteren Generation vom Leder, die noch nicht der Vielvölkerseligkeitsduselei anheimgefallen sind, der wird sich getäuscht sehen. Es geht auch nicht um eine Studie über das Mülltrennverhalten der Rentner und Pensionäre, die es, so wie ich unsere Forschungsschmieden kenne, sicherlich schon gibt. Es geht um etwas wesentlich wichtigers.
Während ich mich über jeden freue, der langsam die Schlafmütze des Deutschen Michels abnimmt und den Staatsschauspielern keinen Glauben mehr schenkt, so sehr bedauere ich jeden Austritt aus der katholischen Kirche. Hierzulande wird es jdem durch einen Gang zum Amtsgericht recht leicht gemacht, wenn er sich aus "dem Verein" abmelden will. Ob ihnen bewußt ist, daß sie damit ihren Glaubensabfall manifestieren? Auch wenn es für manche nur ein Steuerspartrick zu sein scheint: Wer so wenig Verbindung zu seiner Kirche hat, daß er selbst den mickerigen Steueranteil lieber für sich behalten will, der kann nur vom rechten Glauben abgefallen sein, den Geiz ist ... Na? Nicht das, was uns die Werbung glauben machen will sondern eine der sieben ... Na?
Doch nun läßt sich ein ganz neues Phainomenon beobachten, geradezu ein Novum, denn die Generation 60+ verabschiedet sich vermehrt per Amtsgericht aus der Gemeinschaft der Gläubigen, wie kath.net berichtet.
Die Frage ist nun, warum die Generation, die bisher das Gros der Kirchenbesucher außerhalb der Evente Taufe, Weihnachten, Erstkommunion, Hochzeit, Familiengottesdienste stellte, sich nicht mehr mit den Tröstungen der Heiligen Mutter Kirche auf das Ende vorbereiten will und dafür lieber Steuern spart.
Die Deutungsversuche schießen ins Kraut. Für die einen ist die Ausweisung der Kirchensteuer auf den Kontoauszügen schuld, für die anderen die unvermeidlichen 68er, am Ende ist es dann wieder der alte Käse aus Limburg oder die Backpfeife im Internat, das man nie selbst besucht hat. Kann alles sein, muß aber nicht stimmen. Menschen werden mit zunehmendem Alter wunderlicher. Auch das könnte ein Grund sein oder die Seuche, sich sonntags aushäusig mit der Familie in einem Ausflugslokal zum Frühstücken ("Bransch") zu treffen.
 Vor einiger Zeit bekam ich einen Hinweis über ganz andere und zutiefst verständliche Bewegggründe. Denn nicht wenige der Älteren gehen, weil sie ihre Heimat verloren haben. Sie fühlen sich in den neuen Pastoralkombinaten Großgemeinden schlichtweg nicht mehr zu Haus!
Die Messe feiert Pfarrer x oder u. Für Beerdigungen ist diese Woche Pastoralreferentin y zuständig. Krankenbesuche machen in diesem Quartal Diakon z und Vic. coop. abc. Messen können nur im Büro Dudeldorf, Dienstag und Freitag in der Zeit von 10.00-10.20 Uhr bestellt werden oder am Mittwoch 16.45-17.00 Uhr in Bummelshausen (nur in geraden Kalenderwochen, ausgenommen: Ferien und Markttage!) Pfarrheim weg, die Kirche ums Eck, vielleicht nach Feierabend neben Hausbau und Familie mithochgezogen, ist zum Bürohaus oder zur Urnenhalle geworden.
Man trifft sich nicht mehr und über allem schwebt das Pastoralteam in aller Unfehlbarkeit.
Da nun Jammern bekanntlich nichts nützt und man diese Erfahrung auch mit dem eigenen Bischof machen konnte, machen sich diejenigen, denen es um gelebte Gemeinschaft in Christus geht, nun auf den Weg, aber ganz anders als die Bistümer es sich träumen ließen. Da seit den Aufbrüchen des Konzils der Buchhalter die Lehre der Kirche dem "allgemeinen-irgendwie sind-wir-ja-alle-Gottes-Kinder" gewichen ist, verabschiedet man sich vom anonymen Großbetrieb und wechselt zum sympathischeren Mittelständler mit gutem Kundenservice und hohem Nestwärmefaktor. Was jetzt etwas karikiert klingt, spielt anschenend für eine nicht geringe Gruppe ein Rolle und wird sich noch zu einem großen Problem auswachsen. Es ist wie bei der Firma, die ehemals als Deutsche Bundespost bekannt war und damals wie heute den Bittstellern (Kunden) nur in selten erwiesenen Gnadenakten (vulgo "Kundenhotline") entgegentritt. Der Exmonopolist hat immer noch nicht begriffen: Die Kunden brauchen heute keine behördlich zugewiesene Strippe mehr, um zu telephonieren. Wenn der Tarif nicht mehr paßt, wird gewechselt und die Nummer mitgenommen. Die Konkurrenz schläft nicht! Guten Morgen, Mutter Kirche!
So geht nun der eine zu den Baptisten, weil die Musik so schön flott ist und man so persönliche Predigten hört, der andere geht mit dem Ehegespons dann lieber zur photovoltaisch-veganen evangelischen Gemeinde, weil die Pastorin die Beerdigung von Kegelbruder x so persönlich gemacht hat. Und wieder andere, die gerne ihr nachkonziliares Idyll im überschaubaren Maßstab 1:87 weiterleben möchten, gehen dann zum Beispiel zu den Altkatholiken. Alles scheinbar wie gehabt nur alles überschaubar und persönlich.
Es geht um das Wort "PERSÖNLICH"!
Der Abfall der Senioren könnte den Bistümern noch viel früher als von den Beraterfirmen berechnet, leere Bänke bescheren. Und es wird ihnen ebensowenig wie den Großkonzernen der Wirtschaft eine Imagkampagne nützen, um verlorenes Vertrauen wiederzugewinnen. Die Gemeinden ehren die Alten nicht mehr. Dafür ist ja bekanntlich die Caritas zuständig. Die Kirchen hat verlernt, daß der persönliche Umgang, das persönliche Vorbild entscheidend für ein Leben im Glauben ist. Unsere Kirche hat viele Verwalter und viel zu viele Abwickler mit entsprechenden Mentalitäten und entsprechendem Verhalten. Die "Kollektive der pastoral Werktätigen" ersticken jede Initiative in Diskussionen, Ausschüssen, Leitbildern und QM-Zirkeln. Alle sind gut mit sich beschäftigt und zumeist noch überlastet wie die "Telefonhotline". Nie ist einer kompetent und/oder zuständig und wenn, ja dann ist der gerade außer Haus.
Da kannste wirklich manchmal vom Glauben abfallen!
Und für alle, die jetzt mit mangelnder Glaubensstärke, Kampf und sonne Kamellen ankommen:
Ich wünsche mir auch immer wieder eine kleine heile Kirchenwelt und ich kann jeden verstehen, der sich nach Durchsicht seiner Kontoauszüge die Frage stellt, warum er sein Geld dieser KcKinsey-Truppe zur Verfügung stellen soll! Und wer von uns ist nicht regelmäßig so angefressen, daß er oder sie nicht den Büttel hinwerfen mag?
Aber wir tun es nicht ...
 ... aus Liebe ...



Freitag, 28. August 2015

"Der Kindlein" und das Moralische (Wochenschau)

Was in den letzten Tagen "blogözesan" passiert ist, erinnert mich ein wenig an Ludwig Thomas unvergessliche Geschichten um den Pfarrer Falkenberg* aus den Lausbubengeschichten, der gemeinhin nur als "der Kindlein" bekannt ist. Er ist ständig in Angst, der Versucher könne ihn und seine Gemeinde verderben. Mal ist es der Lausbub Ludwig, mal die preussische Offiziersgattin, die der Gemeinde eine antikisierende Statue schenkt. Immer ist gleich die öffentliche Moral in Gefahr und es muß ein "Fanal angezündet" werden.  Es ist die Karikatur eines Kirchenmannes, der zwischen Puritanertum und Provinzpolitik steckt, lebensfern, verklemmt, freudlos, bigott und hysterisch. Er hält sich für den Vorposten katholischer Moral und Lehre, ist aber nur ein Spießer in Soutane, der unter bayerisch-barocker Putenseligkeit preussisch-protestantische Tristesse verbreitet, ohne es zu bemerken. Er überzeugt niemanden, höchstens vom Gegenteil. Ein zeitloses und immer noch weit verbreitetes Modell, heutzutage jedoch meistens ungeweiht, seltenst katholisch, dafür aber "engagiert".



Ein anderes zeitloses aber leider zu selten gewordenes Modell stellt jener andere Priester dar, der weder Herz, noch Hirn, noch Glaube dem Zeitgeist geopfert hat. Klar und deutlich führt er uns die unverfälschte Lehre auf, eins mit der Tradition, die heutigen Herausforderungen erkennend, den Weg weisend, keiner Staatsdoktrin verpflichtet, mutig, nicht auf Lob hoffend, ein entweltlichter Mitarbeiter der Wahrheit.




Wenn man hingegen die von uns gewählten Damen und Herren betrachtet, so scheinen sie offensichtlich mit den Problemen unseres Landes ebenso überfordert wie Hochwürden Falkenberg mit dem Lausbuben Ludwig. Die wenig staatsmännischen verbalen Entgleisungen und antidemokratischen Kontrollphantasien der letzten Tage lassen darauf schließen. Mancher hat anscheinend nicht nur die äußeren Maße vom "Kindlein". Sollte dies kein Streß gewesen sein, so liegt die Vermutung nahe, daß sich das Volk durch Proteste und Unmutsbekundungen das Vertrauen seiner Regierenden verspielt haben könnte.
Klingt bekannt? Hatten wir doch schon mal? Na, wer weiß es noch? 17. Juni 1953?

Bertold Brecht, meine Damen und Herren, ist nach gut 60 Jahren plötzlich wieder ein Tageskommentator:

"Nach dem Aufstand des 17. Juni
Ließ der Sekretär des Schriftstellerverbands
... Flugblätter verteilen
Auf denen zu lesen war, daß das Volk 
Das Vertrauen der Regierung verscherzt habe
... 
Wäre es da
Nicht doch einfacher, die Regierung
Löste das Volk auf und
Wählte ein anderes?"

TV-Tip für das Wochenende:
Samstag, 20.15 Uhr, n-tv: Führerabend
Sonntag, 20.15 Uhr, servusTV: Stars schlagen Alarm: Schwarzenegger und "la Waldsterben"


* von dem leider viel zu früh verstorbenen Rudolf Rhomberg (1920-1968) einzigartig verkörpert.



Mittwoch, 26. August 2015

Merkel in Marxloh (Filmbericht)

Aktualisierung: Wie mir erboste Leser mitgeteilt haben, soll es sich bei dem eingestellten Video um eine eher plumpe Fälschung handeln. Ich werde das bei nächster Gelegenheit prüfen!

Die "Aktuelle Kamera" Tagesschau berichtet:




Dienstag, 25. August 2015

Wörtersterben I

Während der unter medialem Tamtam schon in den 1970er gestorbene deutsche Wald sich immer noch bester Gesundheit erfreut, verkümmert dagegen unsere Sprache tagtäglich etwas mehr, gänzlich unbeweint.
Dilletantens Gedanken zum "Spülstein" waren es, die mich nach solchen Wörtern suchen ließen.
In loser Folge werde ich demnächst hier einige vorstellen, die mir in den Sinn kamen.
Vorschläge sind gern gesehen!
Den Anfang macht:

Anmut


Freitag, 14. August 2015

Das Schweigen des Kölners

Aus Frankreich kommt die Initiative, am morgigen 15. August die Glocken für die verfolgten Christen zu läuten. Wie weit die Solidarität mit den verfolgten Brüdern und Schwestern ist, zeigt sich an dieser Aktion wieder einmal. In Frankreich machen nicht alle mit, die DBK (nicht verwandt und nicht verschwägert mit gleichklingender Versicherung) hält sich bedeckt. Den Vogel schießt dabei der Erzbischof von Köln ab! Während er im Juni noch für die mutmaßlich im Mittelmeer ersoffenen Flüchtling eine publikumswirksame Großaktion mit 23.000 Glockenschlägen mitinitiierte, sind ihm die bestialisch gefolterten, geköpften, verbrannten, gekreuzigten, erschossenen, erschlagenen, zerbombten, oder im Mittelmeer über Bord geworfenen oder versklavten Schwestern und Brüder nicht einen einzigen Zug am Seil wert. Anstelle des tönenden Protestes und in den Ohren klingenden Mahnrufes lädt er zur Schweigeminute in den Dom. "Totschweigen" hatte eine neue Qualität bekommen.
Meine Gefühle in Worte zu fassen und einer wie auch immer gearteten Öffentlichkeit zu präsentieren, verbietet mir der Anstand.
Ich hoffe nur, es gibt genug Pfarrer, die selbst die Initiative ergreifen.
Seliger Clemens August von Galen steh uns Deutschen bei!

Donnerstag, 13. August 2015

Ein mutiger, unbequemer,

unerschrockener und dabei zutiefst herzlicher, sympathischer Mahner aus Dresden: Uwe Steimle.
Ich habe in den letzten Wochen an manchen Blogeinträgen herumgeschnitzt, gefeilt und werkelt, aber dann war es mir entweder zu spitz oder doch wieder zu weich und rund geraten. Ich wollte es Ihnen dann doch nicht zumuten.
Stattdessen, lasse ich lieber den Mann zu Wort kommen, den ich für den besten Kabarettisten unserer Tage halte:














Mahlzeit!






Donnerstag, 30. Juli 2015

Statistik zum Ramadan 2015

Bevor ab übermorgen der "Hassverbrechensparagraph" greift, möchte ich den Vorabend der Machtübernahme über die Münder, Federn und Tastaturen dazu nutzen, um noch einmal straffrei eine kleine Übersicht über die geistigen Früchte des vergangenen Ramadans im Jahre unseres Herrn 2015 zu zeigen. Denn an ihren Früchten sollen wir sie ja erkennen! Die ersten zwei Spalten sind nicht von Belang, da sie kaum etwas Neues bieten. Man beachte aber besonders die dritte Spalte, welche die Notwendigkeit des neuen Paragraphen auch dem letzten Unbelehrbaren vor Augen führen dürfte.





http://1.bp.blogspot.com/-BXu9yXR9-H0/Vayii1onu1I/AAAAAAAAjvM/soJwf2Ah0Q0/s1600/ramadan-bilanz%2B2015%2BTerror%2BTote.jpg
http://www.politplatschquatsch.com/2015/07/ramadan-bilanz-uberwiegend-friedlich.html

Mittwoch, 29. Juli 2015

Vor 5 Jahren: Schwester Robusta Preis vor dem Stapellauf!

Beim Durchstöbern meines Archives fiel mir auf, daß ich vor genau fünf Jahren einen Artikel über die baldige Auslobung eines Blogozesen-Preises ins Netz gestellt habe. Wir sollten dieses Jubiläum nicht vergessen und den Stifter dieses hochnoblen Ordens gebührend feiern!

Le Penseur Leser wissen wirklich mehr

Der hochgeschätzte Blogger Le Penseur aus der so beschaulichen Alpenrepublik gibt uns einen wenig erstaunlichen Einblick in das Wahlverhalten der Journalisten Österreichs und Deutschlands. Danach dürften sich alle Fragen zum nicht bestehenden Meinungsproporz in Presse, Hör- und Fernsehfunk erledigt haben.
Weiterschaltung zu Le Penseur

Dienstag, 28. Juli 2015

Testläufe der Apostaten

Beiboot Petri bietet einen lesenwerten Artikel zur drohenden Synode und den Vorbereitungen dazu.
Es läßt Böses ahnen...
Hier geht's lang!

Götzenkrieger und Mitglied der SPD???

Nur damit das nicht im Malstrom ständiger Meldungen untergeht:
Im Jahre 2013 unseres Herrn machten sich zwanzig eifrige Muselmanen aus Wolfsburg bei Fallersleben auf den Weg, um schießend, ggf. kreuzigend, vergewaltigend und köpfend den Worten seines Propheten Gehör und Respekt zu verschaffen. Nun hat einer dieser glühenden Kämpfer erkennen müssen, daß es offensichtlich noch viel glühendere Götzendiener als ihn gibt. Er teilt damit die Erfahrungen anderer Idealisten z.B. im damaligen sog. "Paradies der Werktätigen". Das SPD-Mitglied (so behauptet er) Ebrahim B - er ist wohl in eine Säuberungsaktion des IS geraten und hat wohl einige Zeit in der dortigen, etwas robusteren "Hotel Lux"-Variante verbringen müssen, angeblich weil er Mitglied der SPD ist. Wie ihm die Flucht gelang, wird leider nicht beschrieben. Für sich hatte er jedoch beschlossen, er wollte aber doch lieber eine ordentlich verhängte Haftstrafe in Deutschland inkl. anschließender Resozialisierung absitzen, als das bombige Angebot einer Dauerparty mit 72 Jungfrauen zu testen! Glücklich in Deutschen Landen angekommen, reichen nun die Medien den Ex-Helden als Augenzeugen und Opfer durch.
Unter Vernachlässigung aller pc und Sozialarbeiterfloskeln möchte ich es einmal wagen, den Sachverhalt anders darzustellen, auch auf die Gefahr hin, Sie, geneigte Leser dieses Blockes, etwas zu schockieren und morgen Besuch von den mitlesenden Schlapphüten zu bekommen.
Mein Klartext:
Wir haben es hier mit einem doppelten Landesverräter und Partisanen zu tun, der sich aus Feigheit und auf eigenen Vorteil bedacht, jegliches Ehrgfühl vermissen lassend, nun als Überläufer und "Glaubens"-Abfälliger in die Hände derer begibt, die er als sog. "Ungläubige" mit Terror und Tod überziehen wollte.
Kann man einer solchen Person auch nur eine Silbe glauben? Und kommen Sie mir jetzt bitte nicht christlichen Maßstäben (andere Wange/Nächstenliebe/Feindesliebe) oder Zweite-Chance-Phrasen! Denken Sie daran, daß diese "Werte" für Sie bindend sein mögen,  für diesen Menschen wohl kaum! Also ganz aus dem Bauch oder der Kaufmannsseele heraus: Trauen Sie diesem Menschen auch nur "für fünf Pfennig"?

Folgende Gedanken sind mir dazu gekommen:
a) Fragen
1. Ist der Mann Mitglied der SPD oder war er es? Wenn er es immer noch sein sollte, warum hat man gegen Thilo Sarrazin ein Parteiausschlußverfahren angestrebt, gegen Herr E. B. bisher nicht?
2. Wann ermittelt der Staatsschutz gegen die SPD, in der sich offensichtlich terroristisches und damit verfassungsfeindliches Gedankengut entwickelt? Ist die SPD etwa (horribile dictu) von der "5. Kolonne Moskaus" zur "5. Kolonne Mekkas" mutiert?
3. Wann fährt Minister Gabriel sagen wir einmal zu den Vertretern der syrisch-orthodoxen Christen und entschuldigt sich für das, was ihnen aus den Reihen seiner Parteifreunde angetan worden sein könnte?
4. Wer glaubt eigentlich die Revolverpistole von der Inhaftierung, weil er als SPD-Mitglied aufgefallen sein könnte? Hat er diesbezügliche Angaben in einem IS-Fragebogen gemacht oder ist ihm sein Parteibuch beim Bezahlen in der Kantine aus dem Portemonnaie gerutscht?

b) Schlußfolgerungen:
1. Der deutsche Strafvollzug gilt weltweit offensichtlich als vorbildlich.
2. Die SPD ist die klassische Partei der Kriegsdienstverweigerer.
3. Es gibt (wahrscheinlich) keinen Bonus für SPD-Mitglieder im Islam.
Zumindest das ist tröstlich!

Zum Artikel bei Focus.de


Donnerstag, 23. Juli 2015

Orden für die Watschenkinder (Wochenschau)

INLAND
BERLIN Nach einer Zwischenlösung, die in der von BP Horst Köhler eingeführten 30%-Klausel für Frauen bestand, hat sich das Bundespräsidialamt nun zu einer politish-correcten Ordensvergabe entschieden. Per "Zufallsgenerator" werden ab sofort jedes Jahr 100 BundesbürgerInnen ausgewählt, die ohne Ansehen der Person, Verdienste um das Deutsche Volk, Vorstrafenregister etc. in eine der Ordensklassen gelost werden. Es sind, so wird aus gut unterrichteter Quelle berichtet, alle möglichen Parameter vorgegeben worden, um eine vollkommen diskriminierungsfreie Vergabe zu sichern. Da die Genderangaben der Einwohnermelderämter noch nicht genug ausdifferenziert sind, sah man sich jedoch gezwungen, zur Verhinderung grundlegender Diskriminierungen das Zweigeschlechterschema anzuwenden.
Die Vergabe des Bundesverdienstkreuzes (welcher Klasse eigentlich?) an die vorbestrafte Kanzlerwatscherin, Bundes-Nazi-Jägermeisterin und MfS-Mitarbeiterin Beate Klarsfeld ist das Ergebnis eines Testlaufs des neuen Rechnerprogramms namens "Happy-Happy 1.0".

BERLIN Auf Initiative der CDU-Politikerin Sylvia Pantel wird es ab 2016 eine neue Gewerbeordnung für das horizontale Gewerbe geben. Ob es auch Gründerkredite für Startups geben wird, ist noch nicht entschieden.

GELSENKIRCHEN Ein neugeborenes Giraffenbaby landet im Matsch und konnte erst nach umfangreicher Reinigungsaktion wieder dem Publikum gezeigt werden. Über die Gefühle der wahrscheinlich peinlich berührten Mutter erfahren wir leider nichts.

DINSLAKEN ist bunt!

AUSLAND
BRÜSSEL "Lokalrunde! Deutschland zahlt für alle!" ist die bahnbrechende neue Idee des neuen "IWF-Chefökonoms" Maurice Obstfeld. Ob damit eine Erweiterung des Hoheitsgebietes der BRD einhergehen wird, muß noch verhandelt werden. Über die Rückgabe Ostpreussens, Schlesiens, Danzigs, Königsberg etc. oder den Anschluß Österreichs wurde nicht gesprochen.

USA Die NASA entdeckte einen erdähnlichen Planeten in nur knapp 1400 Lichtjahren Entfernung. Über mögliche Bewohner ist noch nichts bekannt. Präsident Obama hat sich noch nicht dazu geäußert, inwieweit die Streitkräfte der VSA ein prophylaktisches Demokratisierungsprogramm starten werden.

GRIECHENLAND Nach einem kleinen Systemfehler funktionieren die Geldautomaten dank der neu aufgespielten deutschen Software wieder.

PRESSESCHAU
greenpeacemagazin: Energiewende ist die Chance für Griechenland!
neuesdeutschland: Nazi-Anstieg in NRW!
taz: Gamer sind Sexisten!


DAS FERNSEHPROGRAMM AM WOCHENENDE (IN AUSWAHL)
Samstag, 25.07.2015,
MDR, 20.15 Uhr: Wenn die Musik spielt!
zdfinfo, ab 21.00 Uhr: Ein Abend für den Führer
n-tv, ab 21.05 Uhr: Ein Abend für den Führer
              

LESETIP:
Essay: Der unheilbare Islam (Die Welt)


Montag, 20. Juli 2015

Hitleriana

Im diesjährigen Sommerloch beschenken uns die Medien wieder einmal mit unglaublichen Geschichten aus der Welt des Hochadels. Da es ja weder über die Abstimmung über TTIP in Brüssel, noch über heldenhaft-wohldosierte Abstimmungsrebellion gegen die "Alternativlose" etwas zu berichten gibt, was man nicht abschreiben sondern mühsam recherchieren müßte, fährt man mal wieder die allseits beliebte Dreckschleuder an. Diesmal trifft es mal wieder den europäischen Hochadel. Da ihr Ältester mal nicht beim Polo vom Pferd gefallen ist und auch das Haus Hannover nicht mit aktuellen Nahkämpfen aufwarten kann, ist nun der Fund des Jahrhunderts gelungen. In einer Krise, in der nun Guido Knopp und Konsorten, nach Hitlers Leibarzt, Hitlers Verwandte in den Staaten, Hitlers Friseur, Hitlers Speisekarte und Führers Socken langsam die Puste auszugehen drohte, nun endlich der ultimative Knaller: Lilibeth gröößt Teutsch!
Nur wer geflissentlich das überall nachzulesende Klippschulwissen über das ausgesucht schlechte Verhältnis der damaligen "Queeneltern" zu Deutschland nicht zur Kenntnis nimmt, kann daraus einen Skandal machen und den damals zeitgemäßen Scherz nicht erkennen.
Was man über die wenigen britischen Gröfaz-Imitatoren hielt, hat der Schriftsteller P.G. Wodehouse festgehalten. Eine Verfilmung aus den 1990ern gibt diesen Spott in vielen Szenen wieder. Hier eine Miniatur:
Im Automobil: Zwei Sprößlinge aus hohem Hause, auf der Straße: die Sturmtruppen des Hilfsdiktators!



Was sonst noch zu sagen wäre, hat Le Penseur schon getan.

GOD SAVE THE QUEEN!

Dienstag, 14. Juli 2015

Eure Rede aber sei: Jein?

Den Eindruck einer gewissen Textverderbnis macht die aus Rom nach Münster gesendete Epistola, die sich mit dem über Hw. Paul Spätling verhängten Predigtverbot befaßt. Bischof Felix von Münster hatte zu Beginn dieses Jahres ein solches ausgesprochen, da Hw. Spätling auf einer Demonstration einige kritische Worte zur offensichtlichen Islamisierung Europas sagte. Da staatlicherseits die Möglichkeit einer Ausbürgerung seit den späten 1980er Jahren leider nicht mehr besteht, wurde mit der verfeinerten "Sarrazin-Herman-Methode" gearbeitet: Im Sinne der Staatsdoktrin sorgten Presse, Funk und Fernsehen für den "nötigen Nachhall" seiner Worte und zielten damit auf entsprechende Disziplinierungsmaßnahmen ab. Übliche Sitzblockaden, Farbbeutelattacken o. ä. nonverbale Argumentationshilfen aus den Reihen jugendlicher Demokraturverteidiger sind mir nicht bekannt geworden. Sehr wahrscheinlich hat das schnelle und beherzte Eingreifen S. E. das verhindern können. Dem unbequemen Gottesmann wurde also der Mund verboten. Die Kreise, die nicht müde werden, ihre verquere Darstellung des Falles Galileo G. als Begründung für ihre Abscheu gegenüber dem ach so schlimmen Machtapparat hervorziehen, klatschten Beifall.
In der Gemeinde nutzte man auch die gebotene Chance und ließ ihn -heldenhaft die Willkommenskultur verteidigend und in unverbrüchlicher Treue zu Bischof, Papst und Kirche - nicht einmal mehr in die Sakristei hinein. Im Zeitalter der elektronischen Medien die Damnatio memoriae neu belebend, ist der Vicarius cooperator weder auf der Netzseite noch in den Zelebrationsplänen der "Seelsorgeeinheit" zu finden. Wieder einmal alles im Namen der Buntheit und des realexistierenden Katholizismusses auf Deutschem Boden und wieder einmal alles allzu menschlich ...
Hw. Spätling hatte dann noch einen offenen Brief an seinen Bischof geschrieben. Er ist bei Gloria.tv und anderen Foren nachzulesen. Man muß nicht jede Zeile unterschreiben wollen, aber eines bleibt anzuerkennen: Er ist ein mutiger Streiter für die Sache des Abendlandes und der Kirche, welcher furchtlos Tradition und Lehre verteidigt, notfalls auch gegen Bischof und Papst!
Die Reaktion aus Münster dürfte - wenn ich bei dem doch z.T. brisanten Inhalt eine Vermutung anstellen darf - eher verhalten gewesen sein.

Es ging also dann irgendwie weiter nach Rom und schnurstracks kam auch schon die Antwort.
Doch was meint den "Rom" nun?
In bester diplomatischer Tradition (die wir im Vatikan ja immer mehr vermissen) ist eine Entscheidung formuliert worden, die selbst ein antikes Orakel hätte vor Neid erblassen lassen.
Kurz formuliert:
Das Predigtverbot sei unverhältnismäßig und nicht rechtens und von daher hinfällig, aber ein Reden im Namen der Kirche in aller Öffentlichkeit sei weiterhin untersagt ... Hä?
Also er dürfte nun zelebrieren, aber nicht predigen?
"Messe lesen" wäre dann möglich, wenn man sich auch im Novus ordo auf die Texte des Messbuches beschränkt. Aber: Zelebration besteht ja heutzutage aus reden, reden und nochmals reden! Dann wäre das schon einmal untersagt, also auch alle Besuche zum Geburtstagskaffee, Krankensalbung wäre jedoch möglich oder wie?
Also doch nur "Stille Messe", was wiederum die Zelebration exklusiv im Ordo origins bedeutete. Und Missa cantata? Dann müßte also doch auch noch ein Schreiben der Ritenkongregation, ... EGAL!
Die Gesichtswahrung für alle Seiten ist (wenn auch etwas zu Ungunsten von Hw. Spätling) gelungen, pragmatisch, undogmatisch (sic!), aber gut?

Wat lernt uns dat?
1. Mt 5,37 ist in der Una Sancta bis heute weder verstanden noch umgesetzt noch werden Umsetzungsversuche gern gesehen.
2. Als Bürger des sog. "vereinigten Deutschlands" hat man keine Aussicht auf eine mögliche Ausbürgerung!

Ein fröhliches Neo-Biedermaier und ein Wiedersehen in einem neuen Vormärz befürchtet für uns alle

Laurentius



Donnerstag, 9. Juli 2015

Paul VI. wurde belogen?

Ein Niederrheinischer Pfarrer wies mich auf einen Beitrag bei Summorum Pontificum hin, der über die Veröffentlichung der Memoiren P. Louis Bouyers berichtet.
Folgende Passage möchte ich der geneigten Leserschar besonders ans Herz legen:
"Einige anekdotenhafte Elemente des offenbar sehr kritischen Textes  haben bereits ihren Weg in eine größere Öffentlichkeit gefunden. Nach einem davon habe Papst Paul VI. Bouyer in den 70er Jahren einmal auf einige Elemente der Reform angesprochen, die ihm selbst nicht besonders gelungen erschienen und ihn ganz direkt gefragt, wieso er als Mitglied der Reformkommission diese mitgetragen habe. Darauf antwortete Bouyer: „Weil Bugnini uns versicherte, daß Sie darauf bestünden“ - worauf der Papst entgegnete: „Ist das die Möglichkeit? Und mir hat er gesagt, daß Sie das einstimmig verlangten“."

Hm,  dann beruhen also Teile der Liturgiereform auf Lügen Bugninis!
Da das Wahre aber niemals durch das Unwahre errichtet werden kann, 
kann also das Ergebnis der Liturgiereform nicht das Wahre sein.
Gedacht hatte ich mir sowas schon länger!

Mittwoch, 8. Juli 2015

Claudia Roth unter Nazihorden

oder so ähnlich geschehen (oder auch nicht?) im Süden der ehemaligen alten Bundesländer, wenn man der WELT Glauben schenken mag!
Die kommentierenden Leser hegen Zweifel.
Nach 16 Kommentaren schloß die Redaktion den Kommentarbereich.

Lesen Sie selbst!

PS: Wenig hat man über die Beeinträchtigungen angeblich "rechter" Parteien im Wahlkampf  durch Trotzkisten, Anarchisten oder wie man immer adäquat die Plakatabreißer aus dem Linksmilljöh nennen mag

Hagenkord im Hagelschlag

Pater Hagenkord hat bei einem Artikel seines Weblogs den Ton nicht ganz gefunden, hat dann noch ein Bild von zwei sich küssende Frauen von der Redaktion druntergemauschelt bekommen. Nun hat es im Karton gerappelt, äh in den Kommentaren und in den Emails wohl was mit dem Katechismus gegeben und schon ist die Seele waidwund und die Petersilie verhagelt. Es folgte ein  Artikel, der in der Kopfzeile des Browser mit "Enthemmte Diskriminierung" angezeigt wird und die kryptische Überschrift "Worte haben Wirklichkeit" trägt, was mich spontan an manche verunglückte NGL-Zeile erinnert.
Im Kommentarbereicht tummeln sich munter Leute, die Pater Hagenkord zu Klagen aufwiegeln und von öffentlichen Anhörungen träumen, in denen die Dunkelmänner ans Licht gezerrt und abgeurteilt werden.
An mancher Stelle im Kommentarbereich dachte ich: Nen Kirchenvolksgerichtshof, ja den hätten wir schon gerne, was?
Daneben entwickeln unwidersprochen Genderideologen neben ihren Theorien über allgemeine Bisexualität als Naturzustand, momentan bekannte Genderzahlen und zeigen dabei ihr differenziertes Weltbild, das sich durch Denkfiguren wie verklemmte Tradischwule, Chauvinisten, Katechismusneurotiker und sonstige völlig diskriminisierungsfreie und wertschätzende Begriffe auszeichnet.
Pater Hagenkord scheint sehr schwer angeschlagen zu sein, da er diesem ganzen Irrsinn und Wirrsinn im Kommentarbereich freien Lauf läßt und offenbar nicht in Lage zu sein scheint, auch nur einen Gran der katholischen Lehre zu verteidigen.
Mannomann!
Wie sagt in Bekannter von mir in solchen Sittewazionen immer:
Mit denen wärn wir nich mal bis in die erste Katakombe gekommen!

Gute Besserung in die verschnupfte Redaktion von Radio Vaticano!

Lesenswerter Artikel

zu Wurzeln und Entwicklung der Denk- und Sprachverhinderungsideologie "pc".

De discrimine V

Während das allgemeinwohlgefährdende Auftreten kleiner Gruppen von Großkapitalisten gern mit treffenden Vergleichen aus der Fauna beschrieben werden, verbietet sich dasselbe Tun jedoch beim allgemeinwohlgefährdenden Auftreten großer Gruppen von Kleinkapitalisten.

Montag, 22. Juni 2015

Die verschwiegene Million

In Rom waren am Samstag gut eine Million! - ja, 1.000.000 Menschen auf der Straße um gegen den Genderwahn zu demonstrieren. In Brüssel hat es wohl so manchem Polit-Honk von innen die Pilotenbrille beschlagen. Die italienische Polit-Kaste hat nun ein millionenschweres Problem, das sich trotz aller Versuche nicht mehr unter den Teppich kehren läßt. Da der deutsche Medienwald wieder einmal reichlich Schatten spendet, stelle ich im Sinne der Erhellung und Aufklärung ein paar Links ein. Dem geneigten Leserkreise stelle ich die Verbreitung dieser guten Nachrichten anheim.

Der Bericht I bei katholisches.info zur Demonstration

Der Bericht II bei katholisches.info

S.E. der Bischof von Ferrara zur Demonstration und zu den Reaktionen








Der Werbeblock! (ausnahmsweise)

Drubbeln sich die Ministranten zu kreativ im Hochchor?
Sie wissen nicht, wo Sie während des Tagesgebetes stehen sollen?
Sie sind sich nicht sicher, ob der Zeremoniar Sie nicht doch zu früh die Stufen hochnötigt?
Das muß nicht sein!

Mit dem ultimativen Rechenschieber für das gesungene Hochamt sind Sie ab sofort immer "recte rite"!
Ob für die Vorbereitung in der Sakristei, für die Nachbereitung am Stammtisch, als Lösungsbrett für das Ministrantenquiz: Dieses handliche Gerät werden Sie nicht mehr missen wollen!

Ordern Sie noch heute bei "Biretta books" den "Ceremonial of Solemn High Mass (1962)"!*

Für eine ruckelfreie Zelebration ohne Schubser und blaue Flecken!


*Damit unterstützen Sie außerdem einen sehr rührigen Konvent von Regularkanonikern!

De discrimine IV

Während sich die deutsche Regierung einerseits anschickt, Schwulen, Lesben und sonstigen Verpartnerungensformen , obwohl diese keine Nachkommenschaft auf natürlichem Wege bekommen können, alle Segnungen des Steuerrechtes zukommen zu lassen, denkt sie gleichzeitig wenig sensibel darüber nach, Eheleuten, denen es nicht vergönnt war, eine neue Generation zu zeugen, deswegen diese Segnungen zu entziehen.

Mittwoch, 3. Juni 2015

Die Entdeckung des Jahres ist

www.tiberente.de

So muß ein katholisches Nachrichtenportal aussehen!
Ein Freude für Auge, Geist und Zwerchfell!

Dienstag, 2. Juni 2015

De discrimine III

Während die Reste des abendländischen Christentums toleranztrunken vor den neuen goldenen Kälbern ihre albernen Tänzchen aufführen und jedem Gesslerhütchen eilfertigst Referenz erweisend, den Selbstmord im Namen des Zeitgeistes zelebrieren, tränkt sich im Orient wieder einmal mehr der Boden mit dem Blute derer, die selbst unter Folter und auf dem Schafott Christum nicht leugnen wollen.

Weiterleitung zu katholisch.info

Dienstag, 26. Mai 2015

Martin Mosebach

hat ein lesenswertes Interview zu Franz I. gegeben. Sie finden es auf der Seite der Katholischen Aktion Flandern.

Wie uns die Alten sungen ...

Die GEMA war schon immer für schlechte Scherze bekannt. Einer der berühmtesten "Kalauer" geht so:
Treffen sich zwei Männer. Sagt der eine: "Na, wie schmeckt Dir das Rentnerdasein?"
Darauf der andere: "Wieso Rentnerdasein? Ich arbeite jetzt bei der GEMA!"
"Wie, GEMA?"*
"Ja, weiß doch wie dat is: Heinz, geh ma hier hin! Heinz, geh ma da hin!"
Einen besonders blöden Seniorenulk hat sich die einzig wahre GEMA nun im hohen Norden dieses unseren Landes gerissen:
Dort hat sie einem Seniorenkreis, der bei einem Kaffeekränzchen Volkslieder sang, einen Gebührenbescheid geschickt. Natürlich wurde nicht überprüft, ob das gesungene Liedgut eventuell gemeinfrei war. Da unterscheidet sich die GEMA nicht von anderen Behörden dieser Republik: Sie gelten als schuldig, bis zum Erweis des Gegenteils. ES ist wie im guten alten Western: Erst hängen, dann fragen!
Da die Senioren dieses Kreises mehr oder minder mit Minirenten ihr kärgliches Dasein fristen, will man nun den Kreis einstellen, weil man sich die Gebühren kaum leisten kann.
Hier geht es zur Zeitungsmeldung.
Es ist überhaupt nicht meine Musik, aber mir kommt gerade der Titel
"Das Land der Vollidioten" in den Sinn.
Ist das jetzt auch schon GEMA?



* (Der Kenner bemerkt an dieser Stelle die Beheimatung an der rheinischen Gesprächsführung.)

Dienstag, 19. Mai 2015

Ich hab so Heimweh nach

dem Kurfürstendamm, sang uns' Hildsche Knef vor vielen Jahren, aber auch FürstErzbischof und Kardinal Marx verlangt es nach Berliner Luft, wie mancher Blogger zu berichten weiß. Im Zeitalter digitaler Vernetzung erscheint die Begründung, man sei von den Vorhöfen des Herrn, äh der Macht räumlich zu weit entfernt, eher vorgeschoben. Ich schließe mich in meiner Gerüchteküche den Vermutungen an und schiebe dem Poem des hochgeschätzen Kollegen von "Geistbraus" ein Lied des Berliner Liedermachers Reinhard Mey nach, das sich vortrefflich in das entworfene Tableau einpaßt.



Apropos 1970er:
Das Zentralkomitee, das angeblich deutsche Katholiken vertritt wie weiland das andere die Arbeiterklasse, glänzt mal wieder mit altbackener Modernität. Für dieses wäre die ehemalige Waldsiedlung Wandlitz bei Berlin ein idealer Wohnort. Und ein paar leerstehende Bureaukomplexe aus vergangenen Zeiten würden durch das ZK des realexistierenden Katholizismus würdige Nachmieter erhalten.

Doch Vorsicht: Dem letzten großen Vorsitzenden des Vorgänger-ZK's hatte ein kluger Mann aus der Zentrale in Moskau mit zwei Worten zu Sturz gebracht: Glasnost und Perestroika.
Die neuen Schreckensworte sind auch schon längst bekannt.
Sie heißen: "Entweltlichung" und "Fasten".

Aber wenn das stimmt, was der gute Kreuzknappe da gefunden hat, sind zumindest die Tage des "Wätschiedeis" gezählt und die Berliner Bulette kömmt zu neuen Ehren.

Doch es tun sich neue Fragen auf.
Werden weniger intelligente Pflanzen nicht diskriminiert?
Wo bleibt die Inklusion bei Pflanzen?
Wann gibt es endlich einen Lehrstuhl für botanische Genderforschung?
Na dann mal Prostmahlzeit!

Montag, 11. Mai 2015

De discrimine II

Die Lektüre der scholatischen Elfenbeinturmbewohner, die der Frage nachgingen, ob Geldverleiher überhaupt in den Himmel gelangen könnten, führt zu tiefen Erkenntnissen der Sündhaftigkeit und zu revolutionären Modellen für ein gerechtes und barmherziges Finanzwesen, ganz im Unterschied zu heutigen kirchlichen Denkschriften.

Freitag, 8. Mai 2015

De discrimine I

Im Unterschied zum Calvinismus, der glaubt, im wirtschaftlichen Erfolg einen Erweis göttlicher Gnade sehen zu dürfen, erhebt die katholische Kirche in aller Regel jene zur Ehre der Altäre, die sich nicht der Erlangung dieser Güter verschrieben hatten.

Mittwoch, 8. April 2015

Idiotes

Unter einem "Idioten" verstand die klassische Antike einen erwachsenen Mann, der sich nicht um die Belange der Polis kümmerte, keine öffentlichen Ämter übernahm und sich im Privaten erging. Es widersprach zutiefst der antiken Gesellschaftsordnung und galt als durchaus verwerfliche Einstellung. Nun könnte man aufgrund der unermeßlichen Anzahl an Beamten und staatlichen Angestellten durchaus den Eindruck gewinnen, Griechenland sei diesem Denken über alle Zeiten treu geblieben. Auch die Sorge um die "Polis" scheint immer noch stark in den Köpfen verankert, wenn man unter "Polis" die eigenen staatlichen Belange versteht. Ebenso bleibt sich Griechenland treu im Umgang mit anderer Leute Geld. So sind beispielsweise die Kredite, die nach Gründung des Königreiches Griechenland vom Königreich Bayern gegeben worden waren, bis zum heutigen Tag nicht bedient worden.
Eine weitere Tradition scheint der laxe Umgang mit dem Recht zu sein, wenn es um die Befriedung der Volksseele geht.
So kommt die Forderung nach Reparationen unter Mißachtung der sog. "2+4-Verträge" für in deutschen Bahnen und römischer Rechtstradition Denkende überraschend und willkürlich vor. Wer jedoch Hellas' aktuelle Schulden aufsummiert und die Stimmung auf der Halbinsel berücksichtigt, wird schnell verstehen, wie es zu diesem Irrsinn kommen konnte.
Wir erleben eine Tragödie geradezu klassichen Zuschnittes. Von unbekannten Mächten getrieben, sucht sich das Volk aus immer neuen Nöten zu befreien. Mit der wachsenden Verzweifelung geht ein zunehmender Realitätsverlust einher, der die Talfahrt nur beschleunigt.
Und wenn nicht bald ein Wunder geschieht und endlich den  Machenschaften der Finanzwelt ein Riegel vorgeschoben wird, dann werden wir den Schlußchor nicht mehr hören. Denn der Chor, der den Untergang Griechenlands beweinen wird, werden wir selbst anstimmen müssen. Es ist nur der Chor am Ende des zweiten Zwischenaktes eines viel längeren und scheußlicheren Stückes, in dem am Ende nicht nur der Dauerpleitier mal wieder am Ende sein wird. Es wird uns alle verschlingen. Aber am Ende wird niemand ein Klagelied anstimmen. Denn Sinn für Vers und Metrum ist den Schreibern dieses Stückes nicht gegeben.
Es werden nur Bilanzen geschlossen werden von Menschen, die sich um so etwas wie "Polis" nicht im Geringsten kümmern, Idiotes halt.

Dienstag, 24. März 2015





Requiem aeternam dona eis DOMINE
et lux perpetua luceat eis.
Requiescant in pace.
Amen

Montag, 23. März 2015

Der Frühling liebt das Flötenspiel...

doch auch auf der Posaune!
Die gute Botschaft für diesen Frühling:
Endlich haben einige Enthusiasten diesen beliebten, aber leider verschollenen Kanon aus dem Film "Die Feuerzangenbowle" rekonstruiert und gemeinfrei zur Verfügung gestellt.

Weitersagen, ausdrucken und singen; uns allen zur Freude und zu Ehren des leider vergessenen Komponisten Erich Knauf!

Hier geht es zum pdf!