Freitag, 22. November 2013

Glück gehabt!

Zum ziemlich knappen aber wohl verdienten Wahlergebnis!



Vorwärts immer!
Rückwärts nimmer!

Freitag, 15. November 2013

Fast kommentarlos

möchte ich diese Woche beschließen.
In Berlin gibt es immer noch keine neue Regierung. Warum auch?
Das ZdK macht sich mit der alternativlosen Wiederwahl von A. Glück zur Karikatur seiner selbst. Es ist nun endlich in die Liga der echten Zks aufgestiegen. Jetzt ist nur noch die Frage, ob er mit 100% gewählt wird oder mit nur 97% abgewatscht wird. Vorwärts immer! Rückwärts nimmer! Das Zdk in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf!
Im Zuge der schlimmen Unterfinanzierung der "deutschen Kirche" findet man auf dem Lande jedoch den Weg zurück zu den alten Gebührenordnungen für die Seelsorge an den Lebenswenden. Da aufgrund der allgemeinen "Entsorgungsmentalität" im Bereich "Lebensende" kaum noch mit Bestattungen 1. Klasse gerechnet werden darf, führt man diese Klassen nun mancherorts neben der kostenfreien Massentaufe wieder ein. 
In Limburg räumt die Räuberbande den Tatort auf und weiß, daß alle anständigen Katholiken auf ihrer Seite sein müssen, weil sie sonst keine anständigen Katholiken seien oder so ähnlich.
Zulehners Paul traut "den Konservativen" einen Papstmord zu.
Es wird und wurde viel dummes Zeug geredet, niederträchtig, gemein, unter Mißachtung aller Regeln des Fairplay und des Benimms, widerwärtig und zutiefst unchristlich, ein großer Haufen "beichtfähiger Materie".
Diesem verbalen Blechhaufen kann man nur mit dem Erz begegnen. Da wir in dieser Woche auch des 90. Geburtstages eines ganz grossen Preussen gedenken durften, ist es erzpreussisches Erz!



Für alle diejenigen, denen das zu Grunde liegende Lied nicht bekannt ist, sei der Text dieser etwas gruseligen Volksweise noch einmal zu Kenntnis gebracht. Er paßt wie der sprichwörtliche "Knüppel auffen Kopp", den ich gerne in Manier eines Don Camillo manchem Dumpfschädel dieser Woche gerne übergebraten hätte.

Einen gesegneten Sonntag!

Üb immer Treu und Redlichkeit
Bis an dein kühles Grab,
Und weiche keinen Finger breit
Von Gottes Wegen ab.

Dann wirst du wie auf grünen Au´n
Durch´s Pilgerleben geh´n
Dann kannst du sonder Furcht und Grau´n
dem Tod ins Auge seh´n.

Dann wird die Sichel und der Pflug
In deiner Hand so leicht,
Dann singest du beim Wasserkrug,
Als wär dir Wein gereicht.

Dem Bösewicht wird alles schwer,
Er tue was er tu,
Ihm gönnt der Tag nicht Freude mehr,
Die Nacht ihm keine Ruh.

Der schöne Frühling lacht ihm nicht,
Ihm lacht kein Ährenfeld,
Er ist auf Lug und Trug erpicht,
Und wünscht sich nichts als Geld.

Der Wind im Hain, das Laub im Baum
Saust ihm Entsetzen zu,
Er findet, nach des Lebens Raum
Im Grabe keine Ruh.

Dann muß er in der Geisterstund
aus seinem Grabe gehn
und oft als schwarzer Kettenhund
vor seiner Haustür stehn.

Die Spinnerinnen, die, das Rad
im Arm, nach Hause gehn
erzittern wie ein Espenblatt
wenn sie ihn liegen sehn.

Und jede Spinnestube spricht
von diesem Abenteuer
und wünscht den toten Bösewicht
ins tiefste Höllenfeuer.

Der Amtmann, der die Bauern schund
in Wein und Wollust floß
trabt nachts, mit seinem Hühnerhund
im Wald auf glühendem Roß.

Oft geht er auch am Knotenstock
als rauher Brummbär um
und meckert oft als Ziegenbock
im ganzen Dorf herum.

Der Pfarrer, der aufs Tanzen schalt
und Filz und Wucherer war
steht nachts als schwarze Spukgestalt
um zwölf Uhr am Altar.

Paukt dann mit dumpfigen Geschrei
die Kanzel, daß es gellt
und zählet in der Sakristei
sein Beicht- und Opfergeld.

Drum übe Treu und Redlichkeit
Bis an dein kühles Grab,
Und weiche keinen Finger breit
Von Gottes Wegen ab!

Dann suchen Enkel deine Gruft
Und weinen Tränen drauf,
Und Sonnenblumen, voll von Duft,
Blüh'n aus den Tränen auf.

Montag, 11. November 2013

Das Christentum und die Schweigespirale

ein lesenswerter Artikel aus protestantischer Sicht:
Hier geht es weiter!


Freitag, 8. November 2013

Wochenschau 4. nachgeholter Sonntag nach Erscheinung

Was war das wieder eine verrückte Woche!
Das Wetter war und ist ausnehmend schlecht, was sich aber nicht negativ auf das Gemüt niedergeschlagen hat. Am Sonntag beginnt die Session: Ruuummms! Tätäää!
Zur Zeit aber läuft auf allen Kanälen das Vorprogramm. Das ist jetzt mit den Witzen schon so, wie mit dem Weihnachtsgebäck im September. Wenn das so weitergeht, findet der Rosenmontagszug schon auf Allerseelen statt. Das könnte man dann auch mit dem Besuch auf dem Friedhof verbinden. Dann wäre das ein wenig lockerer und nicht mehr so trist.Wobei, das ddann verkaufstechnisch mit den Hellwien-Kostümen kollidiert...
Zum Thema zurück: Es wird offensichtlich vorgeglüht!

Nehmen wir zum Beispiel St. Martin als Fest.
Da versuchen doch die LINKE ernsthaft zwecks "Entdiskriminierung" den Auftakt in die "Speckelaats"-Saison in ein "Sonne-Mond-und-Sterne-Fest" umzumodeln.
Was für ein Brüller! Da haben die doch glattweg den Volksaufstand der Niederlande zum Schutz des angeblich den "Sklavenhandel begünstigenden" Zwarte Piet verpennt! Seit die Ex-SED ohne IMs und nachgeordneten Infoapparat auskommen muß, ist die vormals so gute Verbindung zur Bevölkerung abgebrochen. Die wußten früher immer so gut über alles...
Die DBK leistet bei unseren schlecht informierten Genossinnen und Genossen Grundkatechese! Bildungsoffensive Ost!
Bravo! So setzt man Pointen!

Obwohl, St. Martin, ja da geht es jetzt wohl vor Gericht für den mann aus Tours, wie man bei Brodats Josef nachlesen kann.

Klasse war die DBK aber auch an anderer Stelle! Raketenverdächtig!!!
Mann, die Sache mit dem grpmf ... Medien grmpf... preis!  Uhahhahahaha!
An eine Journalistin von der Süddeutschen vergeben! Und die gibt das Preisgeld, -ich hau mich weg- an Abtreibungsbefürworter, die den "Marsch für das Leben" angreifen!
Wer hat sich das ausgedacht?
Da hätte selbst Monty Python nicht drauf kommen können!

Der diesjährige Sessionsorden ist von der "Blöd" auch schon gesichtet worden.

Wer es genauer wissen will, der suche einmal unter "BILD" und "Schrowange".
Das ist derart wissensfrei...
Dagegen waren die Witze vom legendären "Trötemann" ja quasi ein Ausflug in die Metaphysik.

Ihre Tollitäten (der IWF) scheint die Antwort auf die Frage von Jupp Schmitz: "Wer soll das bezahlen? Wer hat soviel Geld?" offensichtlich im Heimatland des kölschen Jungens gefunden zu haben, wobei die Rechnung von denen bezahlt werden soll, die aber offensichtlich nichts dergleichen bestellt haben, nämlich wir Deutschen mit Ersparnissen. Le Penseur hats geschrieben.
Damit ist dann die Grenze zum absurden Theater vollends überschritten.
Drei Strophen "Am 30. Mai ist der Weltuntergang!"
Klatschmarsch!
Ausmarsch!


Und bei zapp im NDR beschwert sich der Staatsfunk darüber, daß man Christen und Juden (Letztere werden am Rand genannt. Gedroschen wird auf die Katholiken und auch ein wenig auf die Protestanten.) Sendezeit einräumen muß und für die Übertragungen kein Geld bekomme.
Ooooh! Eine Runde Mitleid! Ja da fehlt nur noch der Ernst (ich traue mich kaum, es zu schreiben!) Neger und zehn Strophen  "Heile, heile Gänzche!" für die armen Öffentlich-rechtlichen Anstalten!
Da müssen die so spießige Kirchenprogramme bringen, wo man doch mit "Make Love" beim MDR endlich den Einstieg in das Kulturfernsehen des 21. Jhs. geschafft hatte.

Pappnasen allüberall!

Und Martin Schulz kandidiert als Vorsitzender der EU-Kommission!

Leute, das ist alles nicht wirklich witzig!

Trotzdem ist "schlechte Laune" "beichtfähige Materie", wie wir vom hochgeschätzen Prälaten Wilhelm Imkamp lernen können.

Also mit Schwung und Humor in die Session, St. Martin feiern, an Christkönig den wahren Herrscher im Auge behalten und nicht den Aschermittwoch aus dem Blick verlieren.

Gesegneten Sonntag und dreifach (sic!) Allaf und Helau!