Dienstag, 20. Dezember 2016

Nachrichtenwunschzettel

Kurz vor dem muslimischen Mordanschlag in Berlin hatte ich mit einem kleinen Nachrichten-Wunschzettel für das kommende Weihnachtsfest begonnen. Böse Zungen nennen so etwas seit ein paar Tagen FAKE-News und wollen Maasregelvollzug für sowas einführen.
Na, aber bitte, Wünsche wird man ja noch haben dürfen!

Beispiele:
Die Deutsche Bischofskonferenz gibt bekannt, daß sie die Anregung Card. Saras etwas verspätet ab 2. Februar umsetzen wird und in den Bistümer ab dann nur noch ad orientem zelebriert werden wird. Das hohe Kirchsteueraufkommen des Jahres 2016 wird in die Renovierung der Kirchengebäude fließen. "Die fürchterlichen Verwüstungen, die seit den 1960er Jahren in unseren Kirchen angerichtet wurden, müssen beseitigt werden." so Card. Marx, München.

Berlin:
Kanzlerin Angela Merkel bedankt sich in der diesjährigen Ansprache bei allen Steuerzahlern für die von Ihnen großzügig überlassenen Mittel. Sie stellte gleichzeitig ihre Pläne vor, wie diese zukünftig zum Wohle der Bürger eingesetzt werden sollen.

Zum 30.06.2017 wird Deutschland die EU verlassen. Die Deutsche Mark auf Basis des Goldstandards wird einziges Zahlungsmittel.

Finanzminister Schäuble kündigte an, nach Beschlußfassung durch den Bundestag, ab dem 01.03.2017 die Steuerklassen von 1902 wiedereinzuführen, was mit einer weitreichenden finanziellen Entlastung großer Bevölkerungsteile gleichzusetzen ist.

Außenminister Steinmeier trat von seiner Kandidatur zum Bundespräsidentenamt zurück. "Ein einziger Kandidat ist einer Demokratie nicht würdig!" Stattdessen werden nun folgende Kandidaten antreten: Henryk M. Broder, Wolfgang Bosbach, Thilo Sarrazin, Alexander Gauland und als Litterat Martin Mosebach.

Ab dem 1. Januar 2017 werden die Grenzkontrollen wieder aufgenommen. Personen ohne gültige Reisepässe oder Ausweise dürfen nicht einreisen.

Die Bundeswehr beendet alle Auslandseinsätze und wird in Zukunft nur noch der Verrteidigung des Vaterlandes dienen. Die allgemeine Wehrpflicht wird wieder eingeführt. Für die Restrukturierung wird die Schweiz als Vorbild dienen.


Würselen: Martin Schulz lädt nach seiner Rückkehr aus Brüssel alle Interessierten zu einem Heimatabend in seine Buchhandlung ein. Motto des Abends: "Kohlscheid is schon Frittenland und in Ofden hausen de Friesen!"

Köln: Die Karnevalsgarden und Traditionsvereine werden in der Silvesternacht die Domplatte besetzen und bei Kölsch, Marsch- und Schunkelmusik das alte Jahr ausklingen lassen. Kurz vor Mitternacht werden die vereinigten Musikkorps "Heimweh noh Kölle" von Willy Ostermann anstimmen, bevor der Dicke Pitter das alte Jahr ausläutet. Danach geht es mit "Viva Colonia" und "Wenn dat Trömmelschen jeht" munter in den Neujahrsmorgen, bis die Stadtreinigung kommt ..."

Zumindest die letzte Meldung wäre bei etwas Courage und Ideenreichtum mal ein starkes Zeichen aus Köln für "Glaube, Sitte, Heimat!"
Können Sie vergessen! Auf sowat kommt man in Deutschland nicht, wenn man mal jetzt von meinem Wunschzettelträumchen mal absieht.
Und selbst wenn: So wie ich de "Wölki" kenn, würde der glatt dat Licht am Dom abdrehen und die Glocken schweigen lassen. Stattdessen dafür auf jede Domtreppe mit abwaschbarer Leuchtsprühkreide gesprayt: "Ihr Dunkeldeutschen"   .... Dafür guck ich den an!

Spaß beiseite:

Mir verschlagen die staatstragenden Medien "am Tag eins nach Berlin" mal wieder die Sprache und die Reaktionen unserer "Volksvertreter" zu Berlin sind ebenso unsäglich wie redundant, man könnte auch sagen, sie zeigen die Lernunfähigkeit dieser "Kaste" und den Unwillen, sich endlich schützend vor die Bürger zu stellen. Die Krönung war eine Szene, die der WDR heute in der "Aktuellen Stunde" von einem Weihnachtsmarkt im Ruhrgebiet brachte. (Über die Einlassungen des "Ruhrbischofs" schweige ich diskret!) In Manier eines VoPo-Lehrfilms mit schlecht gestellten Szenen und und noch schlechter gesprochenen Monologen, beruhigte eine Polizistin eine "besorgte Bürgerin" am Glühweinstand.  Das Ganze im langsamen gehobenen Duktus des "Verkehrskasperles". Wie sie diese Sätze über die Lippen gebracht hat, ist mir schleierhaft:  "Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen. Feiern Sie Weihnachten wie immer. Wir passen auf Sie auf!"
Und das im Jahre 26 nach Einstellung der "Aktuellen Kamera" und 15 Jahre nach dem Ableben Karl-Eduard von Schnitzlers!!! Bevor ich nun zu Max Liebermanns Zitat komme, breche ich ab!
Ich verweise anstelle weiterer unerfüllt bleibender Wunschträume einmal mehr auf den geschätzten Michael Klonovsky, der zum heutigen Tage eine Liste aufgestellt hat, die ebenso traurig wie lesenswert ist.

Schlafen Sie besser, als ich es diese Nacht tun werde und schließen Sie die Ermordeten, die Verletzten und die Angehörigen in Ihre Gebete ein. Und wenn Sie schon dabei sind: Seine schweigende Heiligkeit kann Ihre spirituelle Unterstützung auch gut gebrauchen.
Bestürmen Sie mit mir den Himmel!

Gute Nacht!

1 Kommentar:

Severus hat gesagt…

Na ja - aber so'n bisschen wird man noch träumen dürfen, oder ...:-)