Dienstag, 27. Dezember 2016

Heiter bis wichtig

Für alle, die sich im liturgischen Kalender nicht so auskennen, ist nun die Zeit "zwischen den Jahren" angebrochen, mit Reste-Essen und dem zweiten Jahresende-Lebensmittel-Panik-Kaufrausch für die Silvesterparty. Nun muß die Wäsche von der Leine bzw. Waschmaschine und Trockner ruhen, da nach (germanisch) heidnischem Verständnis nun die Rauhnächte anbrechen. Jetzt werden Waffeleisen wieder aus Schränken und Gelassen geholt und damit "Neujährkes" gebacken. Man hält dabei Weihnachtsnachlese, faßt gute Vorsätze fürs kommende Kalenderjahr.

Einen sehr erheiternden Beitrag zur Weihnachtsnachlese fand ich heute ganz zufällig.
Wenn man nicht weiter weiß, bildet man 'nen Arbeitskreis oder fragt nach bei "Tante Guggel".
Sie wollten immer schon wissen, wie man die anglophonen Zeilen des X-mas-Dauerbörners "Last Christmas" treffend ins Deusche übertragen kann?
Der "Guggeltranslatör" machts möglich:


In puncto Verkehrssicherheit sind in den letzten Jahrzehnten immer wieder entscheidende Fortschritte gemacht worden. Immer mehr Kraftfahrer verließen sich von da ab nur noch auf die bordeigenen Sicherungsysteme der Automobilindustrie. Eine besonders wichtige Form des Beistandes, geriet immer mehr in Vergessenheit. Nun wendet sich seit einiger Zeit dieser Trend. Lesen Sie dazu den unabhängigen Testbericht des leidenschaftlichen Autofahrers H. M. Broder und lassen Sie sich durch ihn zu einem guten Vorsatz für das neue Kalenderjahr anleiten!



Donnerstag, 22. Dezember 2016

Jahresendansprache, Bund, einfach

Liebe Zuschaurix und Zuhörix,
da draußen auf dem Territorium der früher so genannten Bundesrepublik inkl. der Osterweiterungsgebiete von 1990,
wieder neigt sich ein Steuerjahr dem Ende zu. Viele Menschix, die schon länger hier leben, kaufen nun seit Wochen für Familien und Freunde Waren in großen Mengen. Auch in den Supermärkten müssen die Regale ständig neu aufgefüllt werden. Das macht vielen Menschix Angst, besonders jenen, die noch nicht so lange hier leben.
Auch die vielen erleuchteten Fenster und Vorgärten, der Transport von Nadelgehölzen und der Konsum von wärmenden alkoholischen Getränken bei irritiernd fremder Musik ist für Viele ein Grund für Sorge. Wenn nun in den kommenden Tagen einige immer noch bevorzugte relljöhse Gemeinschaften von ihren Türmen Lärm schlagen, so ist das für nicht Wenige in diesem Land kein Grund zur Freude. Alles das fördert Gefühle der Ausgrenzung, ja Diskriminierung! Die Suche nach Sündenböcken ist von allen Jagdarten die einfachste. Die Vereinnahmung des Jahreswechsels durch Vertretrix der Alt- und Neurechten und unverbesserlicher Traditionalisten muss ein Ende haben. Nicht jede heilige Kuh kann mit einem Prinzip gerechtfertigt werden.
Es muss sich etwas ändern und es wird sich etwas ändern. Dafür stehe ich als (hier bitte entsprechende Funktion einsetzen) ein. Wenn wir nicht heute helfen, die Probleme vor Ort zu lösen, werden sie uns eines Tages im eigenen Land einholen.
"Gut leben" heißt aus meiner Sicht auch Angstfreiheit. Wir haben vor dem Hintergrund unserer Geschichte eine besondere Verantwortung, ja wir stehen in tiefer Schuld und damit in einer ganz besonderen Pflicht. Die Beschäftigung mit nicht vorrangigen Dingen darf aber kein Ersatz dafür sein, dass wir auf die eigentlich bedrängenden Fragen keine Antwort haben. Wir müssen hier eine Vorreiterrolle im vereinten Europa übernehmen. Denn wofür steht unser Land heute? Woran denke ich, ganz persönlich? Ich denke an dichte Fenster! Kein anderes Land kann so dichte und so schöne Fenster bauen.Wir müssen - und das sage ich in aller Offenheit - unsere Hausaufgaben machen! Aber Demokratie ist nicht immer eine Sache von einsamen Entscheidungen, sondern in der Regel ein Geschäft der Meinungsbildung vieler. Was jeder Einzelne von uns im Kleinen erreicht, das prägt unser Land im Ganzen. Ich halte das Vorgehen für alternativlos.Unser ärgster Feind kann nur unser mangelnder Glaube an uns selbst sein. Laßt uns den Mut haben, die heißesten Kartoffeln in großer Fairneß anzupacken! Wir brauchen den Geist der Zuversicht.
Ich ahne, wovon ich spreche!
Ich wünsche uns allen einen besinnlichen Kalenderwechsel.
Wir schaffen das!

NACHTRAG:
In der Zwischenzeit habe mich Kommentare und Emails erreicht, die eine "konsequente Genderierung" (Heißt das so?) des Textes bemängeln. Dies ist fein beobachtet und korrekt. Jedoch besteht der Text ab dem zweiten Absatz bis auf den Satz über den Kalenderwechsel nur aus aneinandergereihten Zitaten aus dem Munde von Angela Merkel, geborene Kasner! "Genderierung" wäre hier eine unverzeihliche Klitterung.

UPDATE:
Alexander Kissler hat recht: Schluß mit dem Floskelbingo!

Dienstag, 20. Dezember 2016

Nachrichtenwunschzettel

Kurz vor dem muslimischen Mordanschlag in Berlin hatte ich mit einem kleinen Nachrichten-Wunschzettel für das kommende Weihnachtsfest begonnen. Böse Zungen nennen so etwas seit ein paar Tagen FAKE-News und wollen Maasregelvollzug für sowas einführen.
Na, aber bitte, Wünsche wird man ja noch haben dürfen!

Beispiele:
Die Deutsche Bischofskonferenz gibt bekannt, daß sie die Anregung Card. Saras etwas verspätet ab 2. Februar umsetzen wird und in den Bistümer ab dann nur noch ad orientem zelebriert werden wird. Das hohe Kirchsteueraufkommen des Jahres 2016 wird in die Renovierung der Kirchengebäude fließen. "Die fürchterlichen Verwüstungen, die seit den 1960er Jahren in unseren Kirchen angerichtet wurden, müssen beseitigt werden." so Card. Marx, München.

Berlin:
Kanzlerin Angela Merkel bedankt sich in der diesjährigen Ansprache bei allen Steuerzahlern für die von Ihnen großzügig überlassenen Mittel. Sie stellte gleichzeitig ihre Pläne vor, wie diese zukünftig zum Wohle der Bürger eingesetzt werden sollen.

Zum 30.06.2017 wird Deutschland die EU verlassen. Die Deutsche Mark auf Basis des Goldstandards wird einziges Zahlungsmittel.

Finanzminister Schäuble kündigte an, nach Beschlußfassung durch den Bundestag, ab dem 01.03.2017 die Steuerklassen von 1902 wiedereinzuführen, was mit einer weitreichenden finanziellen Entlastung großer Bevölkerungsteile gleichzusetzen ist.

Außenminister Steinmeier trat von seiner Kandidatur zum Bundespräsidentenamt zurück. "Ein einziger Kandidat ist einer Demokratie nicht würdig!" Stattdessen werden nun folgende Kandidaten antreten: Henryk M. Broder, Wolfgang Bosbach, Thilo Sarrazin, Alexander Gauland und als Litterat Martin Mosebach.

Ab dem 1. Januar 2017 werden die Grenzkontrollen wieder aufgenommen. Personen ohne gültige Reisepässe oder Ausweise dürfen nicht einreisen.

Die Bundeswehr beendet alle Auslandseinsätze und wird in Zukunft nur noch der Verrteidigung des Vaterlandes dienen. Die allgemeine Wehrpflicht wird wieder eingeführt. Für die Restrukturierung wird die Schweiz als Vorbild dienen.


Würselen: Martin Schulz lädt nach seiner Rückkehr aus Brüssel alle Interessierten zu einem Heimatabend in seine Buchhandlung ein. Motto des Abends: "Kohlscheid is schon Frittenland und in Ofden hausen de Friesen!"

Köln: Die Karnevalsgarden und Traditionsvereine werden in der Silvesternacht die Domplatte besetzen und bei Kölsch, Marsch- und Schunkelmusik das alte Jahr ausklingen lassen. Kurz vor Mitternacht werden die vereinigten Musikkorps "Heimweh noh Kölle" von Willy Ostermann anstimmen, bevor der Dicke Pitter das alte Jahr ausläutet. Danach geht es mit "Viva Colonia" und "Wenn dat Trömmelschen jeht" munter in den Neujahrsmorgen, bis die Stadtreinigung kommt ..."

Zumindest die letzte Meldung wäre bei etwas Courage und Ideenreichtum mal ein starkes Zeichen aus Köln für "Glaube, Sitte, Heimat!"
Können Sie vergessen! Auf sowat kommt man in Deutschland nicht, wenn man mal jetzt von meinem Wunschzettelträumchen mal absieht.
Und selbst wenn: So wie ich de "Wölki" kenn, würde der glatt dat Licht am Dom abdrehen und die Glocken schweigen lassen. Stattdessen dafür auf jede Domtreppe mit abwaschbarer Leuchtsprühkreide gesprayt: "Ihr Dunkeldeutschen"   .... Dafür guck ich den an!

Spaß beiseite:

Mir verschlagen die staatstragenden Medien "am Tag eins nach Berlin" mal wieder die Sprache und die Reaktionen unserer "Volksvertreter" zu Berlin sind ebenso unsäglich wie redundant, man könnte auch sagen, sie zeigen die Lernunfähigkeit dieser "Kaste" und den Unwillen, sich endlich schützend vor die Bürger zu stellen. Die Krönung war eine Szene, die der WDR heute in der "Aktuellen Stunde" von einem Weihnachtsmarkt im Ruhrgebiet brachte. (Über die Einlassungen des "Ruhrbischofs" schweige ich diskret!) In Manier eines VoPo-Lehrfilms mit schlecht gestellten Szenen und und noch schlechter gesprochenen Monologen, beruhigte eine Polizistin eine "besorgte Bürgerin" am Glühweinstand.  Das Ganze im langsamen gehobenen Duktus des "Verkehrskasperles". Wie sie diese Sätze über die Lippen gebracht hat, ist mir schleierhaft:  "Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen. Feiern Sie Weihnachten wie immer. Wir passen auf Sie auf!"
Und das im Jahre 26 nach Einstellung der "Aktuellen Kamera" und 15 Jahre nach dem Ableben Karl-Eduard von Schnitzlers!!! Bevor ich nun zu Max Liebermanns Zitat komme, breche ich ab!
Ich verweise anstelle weiterer unerfüllt bleibender Wunschträume einmal mehr auf den geschätzten Michael Klonovsky, der zum heutigen Tage eine Liste aufgestellt hat, die ebenso traurig wie lesenswert ist.

Schlafen Sie besser, als ich es diese Nacht tun werde und schließen Sie die Ermordeten, die Verletzten und die Angehörigen in Ihre Gebete ein. Und wenn Sie schon dabei sind: Seine schweigende Heiligkeit kann Ihre spirituelle Unterstützung auch gut gebrauchen.
Bestürmen Sie mit mir den Himmel!

Gute Nacht!

Farbe bekennen!

Schleifenband kaufen und ran ans Revers!
Quelle:cliparts.co
Als Zeichen der Trauer
 und der Opposition
gegen die Ze
rstörung des Abendlandes!

Montag, 19. Dezember 2016

Ankara, Berlin ...

Requiem aeternam dona eis, Domine et lux perpetua luceat eis!
Requiescant in pace!

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Eine Zensur findet nicht statt.

Dieser hehre Vorsatz findet sich in unserem Grundgesetz. Warum ich es Vorsatz und nicht Grundsatz nenne?
Man hat sich bei der Niederschrift des Grundgesetzes vorgenommen, diese nie wieder zuzulassen. Doch wie das mit allen guten Vorsätzen so ist, die man z.B. beim Neustart eines Kalenders so ernsthaft ins Auge gefaßt hat, nach gut einer Woche sind sie durch Ausreden oder die berühmten Ausnahmen, die man ja mal machen muß, alle wieder ad acta gelegt. Irgendwann fing es aber doch wieder an, genauso wie die Streßzigarette, die Nervennahrungsschokolade oder das Feierabendbier. Man wollte es eigentlich nicht, fand aber doch wieder einen Weg und einen triftigen Grund. Wie lange es wohl gedauert hat, bis der erste Artikel in einer Zeitung verhindert wurde, ein Anruf beim Verleger eine Buchveröffentlichung stoppte ... Gott weiß es.
Was wir momentan jedoch erleben müssen, hat andere Qualitäten. Es feiern Leute und Methoden fröhlich Urständ, die wir eigentlich als Totgesagte auf dem Friedhof der Totalitarismen wähnten. Doch Totgesagte leben bekanntlich länger!
Aus der Geschichte der Völker können wir lernen, das die Völker aus der Geschichte nichts gelernt haben. Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831) 
Weder aus den zwölf Jahren des nationalen, noch aus den 40 Jahren des realexistierenden Sozialsmus sind nachhaltig Lehren gezogen worden. Stattdessen erleben wir nun einen Mix zwischen "Gutmenschen werbt nicht bei ..." und den zersetzenden und zerstörerischen Methoden der Stasi. Die Generation, die Ende der 1960er Jahre gegen die Eltern und die Naziseilschaften aufbegehrte, hat uns nun nach vielen Jahren der politischen Arbeit und Umerziehung eine neue Form des oppositionslosen und angeblich alternativlosen Staatslenkungs- und Volkserziehungsapparates beschert. Und die neuen, alten Seilschaften sind auch wieder da! Genauso wie sich alte Juristen in den 1960er Jahren freuten, wenn sie einen alten Gegner aus dem Widerstand vor die Richterbank bekamen (siehe Otto John), so sitzen heute wieder Leute an den Strippen und Pötten, die sich in anderen Bereichen um die Sicherheit des Staates verdient gemacht haben und nun gegen altgediente Bürgerrechtler und unbequeme Schriftsteller, Journalisten und demokratisch gesinnte Bürger ins Feld ziehen. Ihnen steht ein junges Heer von Hipstern, Startuppern etc zur Seite, die sich, dank des in deutschen Schulen genossenen Geschichtsunterrichtes, als Denunzianten und Drückerkolonnen in den Dienst der vermeintlich guten Sache stellen. Als "unabhängig" sehen sich jene Aktivisten an und merken dabei gar nicht, wie sie in alten Mustern gefangen sind. Die Globalisierer und "Entgrenzer" von heute befördern Ideologien, die sich in der Vergangenheit schon zu genüge als verheerend erwiesen haben. Und die ach so unabhängigen Medienmacher, die zu einem erschreckend hohen Prozentsatz dem linksgrünen Spektrum angehören, begleiten und befördern das Treiben auf ihre Weise. Und wo man besser nichts sagt, da schweigt man dann gemeinsam. Da nicht sein kann, was nicht sein darf, kommt es gar nicht erst zu einer Gehirnleistung, die einer inneren oder äußeren Zensur bedürfte. Immer schön brav "postfaktisch" und nicht "scholastisch"! Is voll narsi! Die Störenfriede kommen gar nicht erst vor, werden - wenn möglich - wirtschaftlich zerstört und nervlich zerrüttet. Schlag nach bei Mielke!
Das Grundgesetz wird also nicht berührt und ruht in Frieden!


Am Ende steht heute ein Bilderrätsel. Kennen Sie "Original und Fälschung"? Es ist seit vielen Jahrzehnten fester Bestandteil einer großen deutschen Fernsehzeitung. Als Kind hat mich immer fasziniert, wie gut die Retuschen waren und wie unauffällig die Fehler häufig waren. Man mußte schon sehr genau hinsehen, wenn man die Unterschiede finden wollte. Ich mag es heute noch sehr gern und ist für mich mit ein Grund, das Heft wöchentlich zu erwerben.
Folgen Sie Link 1 und Link 2
Vergleichen Sie die Bilder.
Finden Sie die kleinen Unterschiede?


Wenn Sie mich fragen: Es wird Zeit, daß wir in Deutschland endlich die Demokratie und die Meinungsfreiheit einführen!*

* (Nicht das Sie jetzt schockiert sind. Bei mir bedeutet das bekanntlich immer: Gerne auch mit erblichem Staatsoberhaupt aus entsprechend prädestinierter Familie. Da darf es auch gerne eine protestantische sein. Bitte, da bin ich sehr offenherzig!)


Dienstag, 6. Dezember 2016

Zum Nikolaustag

Im Ruhrgebiet sagt man: "Heute is Nickelaus!" Kurz und bündig. Ebenso kurz, bündig und eintönig ist auch das hier gepflegte Liedgut. Wenn überhaupt noch bekannt, so singt man noch "Nicke-laus, komm in unser Haus!" und kommt damit dann auch direkt zur Sache "Pack die große Tasche aus!" Knecht Ruprecht, Hans Muff oder Swatte Piet sind von vorn herein raus aus der Nummer. Haustür auf, Taschenkontrolle! Lustig, lustig, Traleralalaa! Also lustig ist das nicht, eher etwas unverschämt. Der weitere Verlauf dieser Abzocke erschließt sich aus den anschließenden Strophen.
Das begleitende Pferd wird in die Wohnung gezwungen (Es steht ein Pferd auf dem Flur!), danach wenig artgerecht unter den Tisch gezwungen und dann mit Heu und Hafer verköstigt. Das völlig verstörte Tier will auf den "Bunten Teller" zugreifen, wird aber daran (gewaltsam?) gehindert. Merke: Keine Hände, keine Kekse! Lustig, lustig, Traleralalaa! Hier endet der Liedtext und verschweigt, was danach kommt. Der "Nickelaus" steht mit leeren Taschen und einem traumatisierten Reittier irgendwo zwischen Kamen und Duisburg auf der Straße!
DAS IST NICHT LUSTIG!
Überhaupt ist Sankt Nikolaus in den Stammlanden der Reformation sehr übel mitgespielt worden. Als wenn man nicht schon mit der Abschaffung der zeitlichen Sündenstrafen, dem Ablaßwesen etc. genug Problemene in Theologie und Kirchenwesen verursacht, die Gläubigen in puncto "Jenseitsvorsorge" nachhaltig geschädigt, und, dem normalen Werktätigen durch die Streichung der Feiertage notwendige Erholungstage genommen hätte. Nein! Alle Bereiche des Lebens wurden rigoros zum Schlechten hin verändert. So fielen z.B. die gesundheitsfördernden Fastentage aus dem Kalender. Und dann - jetzt bin ich beim Thema - St. Nikolaus!!!
Auch das ist ein Punkt, der im ganzen Trubel um das "Jubeljahr der Reformation" im nächsten Jahr bisher unter den Tisch gekehrt wurde: Luther hat das Christkind erfunden und damit St. Nikolaus, Hans Muff, Knecht Ruprecht und Co in die Arbeitslosigkeit entlassen!
Warum? Das will ich Ihnen sagen: Es ging um die Destabilisierung der herkömmlichen Paidagogik! Hier wurden wichtige Erziehungsberater, die so manchem entgleisten Sprößling wieder in die Spur geholfen haben, einfach weg"rationalisiert". An die Stelle des handfesten Grampus trat nun das erste Modell einer Reformpaidagogik, die Mär vom lieben Christkind.
Aus der "Drohbotschaft" wurde ein "gewaltfreies Resozialisierungsprogramm" mit geordnetem Bonuspunktesystem. Im schlimmsten Fall gab es nix (Der Gabentisch ist öd und leer. Die Kinder schauen blöd umher!), im besten Falle konnte die vorher ans Christkind geschickte Einkaufsliste vollständig abgehakt werden.
Was man dabei mal wieder nicht bedacht hatte? Die katholische Tradition hat nichts dem Zufall überlassen. Alles war wohlgeordnet, erfüllte seine Zwecke zum Wohle der Menschen und zur Vertiefung der Frömmigkeit und zur Entfaltung der Frohen Botschaft. War St. Nikolaus ein nicht kalkulierbarer, externer Berater, der zum festgesetzten Termin zum Hausbesuch erschien und mit entsprechenden Sofortmaßnahmen einen Vorgeschmack auf die jenseitigen Sanktionen für diesseitige Verfehlungen bot, so ist das nie in Erscheinung tretende "Christkindchen" die paidagogische Manifestierung Luthers Gnadenangst, ein Säugling, klein, schutzlos, ein Kind, das geliebt werden möchte, das weint, wenn ich mich nicht um es kümmere, mir aber nicht den Hosenboden stramm ziehen kann.
Es war und ist der Gewissenserforschung absolut abträglich. Denn die Erklärung, die St. Nikolaus noch schwarz auf weiß in seinem großen Buch mitbrachte, wurde nicht mehr geliefert. (Das Buch als Zeichen göttlicher Allwissenheit. Man denke an die entsprechenden Zeilen des Dies irae.) An Stelle einer genauen Aufzählung der Missetaten, der daraufhin erfolgenden Befragung des Angeklagten und die sofortige Urteilsvollstreckung trat nun die diffuse Unterstellung, daß man wohl nicht brav genug gewesen sei, sonst hätte ja das Christkind ...
Letztlich wurde es so zum Handlanger der Eltern, das die Schuld trug, wenn es nichts gab, weil das Christkind nichts gebracht hatte.
Fördert man so ein inniges Christusverhältnis?

Infolgedessen wurde so aus dem Fest der Menschwerdung des Erlösers und der Vorbereitungszeit des Advents letztendlich eine Orgie des Konsumrausches gemacht. An die Stelle des großen Geheimnisses und Wunders, daß Gott Mensch wird, um der Welt die Erlösung zu schenken, trat nun das niedliche kleine Christkindchen, das für die Aufhäufung der Geschenkberge unter dem (ebenfalls von Luther erfundenen) Weihnachtsbaum verantwortlich gemacht wurde. Am Ende der Entwicklung steht die vollsäkularisierte Comicfigur "Weihnachtsmann" oder der Mann vom Paketdienst.

Mensch, jetzt bin ich wieder von Hölzken auf Stöcksken gekommen!
Was ich eigentlich schreiben wollte:
Es gibt wunderschöne Lieder zum Nikolaustag.

Ein ganz besonders schönes Lied kommt aus den Niederlanden.
Dem Blog Ad tiliam ist es zu verdanken, daß es einem (hoffentlich) weiteren Publikum in den Ländern hochdeutscher Zunge bekannt werden kann.

Folgen Sie dem Link und genießen Sie die Musik!

Dienstag, 22. November 2016

Was reden die da eigentlich für ein Zeug zusammen?

Nun hat das ZK der alternativlosen antifaschistischen Einheitsfront vor einigen Tagen bekanntgegeben, daß es einen "überzeugten Internationalisten" für das Amt des BGA* erwählt hat.
Nun hat die große Vorsitzende auch noch in die Kameras und Mikrophone der versammelten Agitprop-Kommissare** hinein verkündet, den nächsten 4-Jahresplan höchst persönlich ins Werk setzen zu wollen.


Da hat das Redenschreiberkombinat "Günter Mittag" das Plansoll bei der Worthülsenfindung wieder zu 100% erfüllt!
Spaß beiseite! Hören Sie noch einmal ganz genau hinein! Nicht nur, daß sie nicht ablesen kann, unkonzentriert ist! Achten Sie auf Sätze mit Wendungen wie "schon immer meine politische Überzeugung" u.ä.. Sehr spannend! Seeeehr interessant!
Eine kleine Verständnis- und Interpretationshilfe dürfte Ihnen an dieser Stelle der Eintrag bei Acta diurna sein oder vielleicht noch viel mehr Frau Vera Lengsfeld.

Eine weitere Frontfrau bei einer Rede kurz nach Beginn der Karnevalssession 2016/17 und dem Ausbruch der Vogelgrippe auf dem Kontinent:


Urkomisch, nicht wahr, wenn man einmal davon absieht, daß diese um Humor bemühte Person Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages ist. Sie damit u.a. eine Nachfolgerin von Carlo Schmid!

Hören Sie als Kontrast dazu seine Grundsatzrede vor dem Parlamentarischen Rat vom 08.09.1948:


Noch Fragen?
Nein!
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.



* Bundes-Grüß-August
** (vulgo: "Presse, Funk und Fernsehen")

Mittwoch, 16. November 2016

Wenn es nicht so traurig wäre,

wäre es fast zum Kaputtlachen.
Wie man über den Wahnsinn des Politbetriebes noch wirklich gute Sketche machen kann, zeigen uns Roland Tichy und Achim Winter bei einer unveganen Brotzeit auf Tichys Einblicke!
Wohl bekomm's!

Dienstag, 15. November 2016

Sie lernen es einfach nicht!

Sie geben sich ja noch nicht einmal mehr den Anschein, als wenn sie eine Wahl abhalten wollten.
Der Einheitskandidat der internationalen Antinationalisten steht fest. Die demokratischste Entscheidung seit der Nominierung von Wilhelm Pieck für das Amt des Präsidenten der DDR.
Ich verweise wieder einmal auf einen Artikel von Frau Vera Lengsfeld und einen Gastbeitrag beim geschätzten Penseur.
Bürger, hört die Signale!

Mittwoch, 9. November 2016

Die Wochenschau der 45. KW

Luthertum 1:
Die Antworten auf alle Fragen bezüglich des Luthertums lassen sich nach Msgr. Schneider sehr leicht finden. Ob Franz I. das auch schon weiß? Schließlich hatte Argentinien zur Zeit das Konzils gerade ganz andere Probleme als die Folgen der Reformation aufzuarbeiten.

Luthertum 2:
Der Lutherrock, ein der Soutanelle (die gute alte Hausjacke des katholischen Priesters) verwandtes Kleidungsstück, ist durchaus würdig und kleidsam. Mann (sic!) muß sie nur mit dem dazugehörigen Eckenkragen tragen. Ein darunter getragenes Kollarhemd zeugt von mangelnder Stilsicherheit, ein Soutanenkragen läßt Fragen an der Bekenntnistreue (Kryptopapist oder Halbanglikaner) aufkommen. Auch die Körperhaltung und der Umgang mit den oberen Extremitäten sind zuweilen heikel. Wer z.B. die Hände wie ein Abwehrspieler beim Strafstoß unterhalb der Körpermitte zusammenführt, fügt den eleganten Ärmeln unschöne Knitterungen zu, wie man auf diesem Bild oder auf jenem Bild sehen kann. Auf beiden Darstellungen hinterläßt der "Amtstrachttragende" keinen sehr günstigen Eindruck beim Betrachter.

Ritter des Blutes Christi 1:
Sie sind in einer ähnlich heiklen Bekleidungssituation wie luth. Pfarrer.
Zingula sollten vor Presseterminen immer auf ihren korrekten Sitz und passende Bundweiten hin überprüft werden.  (Siehe oben)

Ritter des Blutes Christi 2, sowie Luthertum 3:
Auch wenn man sich bei Auslandsbesuchen nicht sicher fühlen mag und deshalb bestimmte wertvolle Accessoires lieber zu Hause lassen möchte, sind sie dennoch als unverzichtbares Zeichen des Ranges und der Amtswürde unerlässlich. Was es zu diesem Thema zu sagen geben könnte, dürften Ihnen diese Artikel eins, zwei, drei, vier , fünf zu Genüge vorführen und damit Schluß!

Ritter des Blutes Christi 3:
Wer sich zu sehr als Streiter für die Sache Christi zu sehr ins Zeug legt, der bekommt auch schon mal Roß und Schwert, bzw. Mitarbeiter und Büros abgenommen! So schaut's aus!

Das Kirchenjahr neigt sich dem Ende zu, das ausgerufene Jahr der Barmherzigkeit ebenfalls. Die Kard. Koch und (von) Schönborn steuern auf die große Verbrüderung mit den Protestanten zu.  Aber innerhalb der Kirche mangelt es an Brüderlichkeit, Barmherzigkeit und Nächstenliebe. Da dürfte der Heilige Vater gerne noch ein Jahr dranhängen!
Mit der "Fernstenliebe" klappt es offensichtlich wie immer gut, wie man ja auf dem Schnappschuß aus Jerusalem (letzter Link unter Luthertum 2) sehen kann.
Semper idem!

Ein gesegnetes Wochenende wünscht Ihnen diesmal schon am Mittwoch

Ihr Laurentius

Nu isset passiert!

Was war es heute doch ein Vergnügen, bei der morgendlichen Autofahrt mal wieder das Radio einzuschalten und dem zwangsfinanzierten Staatsfunk zu lauschen. Wenn ich meine "Hörfrequenz" bedenke, so dürften diese Minuten wohl mit gut 70,- Euronen zu Buche schlagen und somit ein recht teures Vergnügen gewesen sein.
Was für ein Gejammer!
Die Börsen brechen ein. Die Anleger sind verunsichert. TTIP wird es nicht geben. Die deutsche Wirtschaft ..., der Export, ... Handelskrieg, .. Zölle, ... BUHUHUUUU!
Kein Wort darüber, wofür der gewählte Präsident denn nun positiv steht.
Kein Wort über sein kluges und versöhnendes Auftreten nach Bekanntwerden des Sieges.
Nichts zu seinen Friedenszielen, seinen guten Wünschen für die Partnerschaft mit allen Nationen und zuvörderst der Wohlfahrt des amerikanischen Volkes.
Kein Wort über die Skandale der anderen Kandidatin, ihre Ziele, die ihr in Amerika den Beinamen "Kill-ary" eingebracht haben, geschweige denn von ihren antichristlichen und besonders antikatholischen Plänen. Nur platte Bemerkungen wie zum Beispiel über das "Ende der Zeit von Frisurenwitzen"!

Das Niveau des Dargebotenen als "unterirdisch" zu bezeichnen, käme einer unverzeihlichen Beleidigung des Erdkernes gleich.

Lesenswerte Analysen und Gedanken bietet wie immer die verehrte Vera Lengsfeld.

Zu unpassenden Schablonen findet man bei Echo Romeo interessante Zeilen.

Wesentlich interessanter sind jedoch die beiden Videos, die J. P. Sonnen als gläubiger Katholik und Amerikaner am heutigen Tag ins Zwischennetz gestellt hat.
Der erste Film führt uns die unverhüllte Freude über den Wahlausgang vor Augen. Der Humor mag manchem zu spitz sein, läßt aber Einiges ahnen, was man uns zu verheimlichen suchte.
Danach gibt es einen kurzen Redeausschnitt von Donald Trump, der sich an seine katholischen Landsleute wendet.

Schauen wir mal, was kommt!

Mittwoch, 2. November 2016

"Niemand hat die Absicht

einen Flughafen zu eröffnen" kann man auf einer Bildpostkarte lesen, die man momentan in Schreibwarengeschäften erwerben kann. Dem "Bauherrn" Walter Ulbricht wird hier ein Satz über die nicht enden wollende Flughafenmisere unterschoben. In der Hauptstadt der Schlamperei wagt der Erzbischof den Umbau der Kathedrale. Die geplanten Kosten (60 Mio) sind schon vor dem Start doppelt so teuer wie die skandalisierten Umbauten in Limburg.
Aufschrei in der Presse?
Fehlanzeige
Die bei kath.net im Video vorgestellten Entwürfe für die Innengestaltung entsprechen eher den Erfordernissen eines Parlamentes als der Liturgie der Kirche.
Aufschrei irgendwo?
Bis auf einige kritische Leserzuschriften - Fehlanzeige!
Der Aufschrei wird wohl erst kommen, wenn die Bauzeit sich langsam an die Fertigstellung des Kölner Domes angleicht.

Montag, 31. Oktober 2016

Allerheiligen naht! Wo sind sie nur alle hin?

Erinnern Sie sich noch an die Berichterstattung in der Causa Limburg? Wochenlang wurden wir mit Petitessen wie Rechnungen für Badezimmerrenovierungen oder nicht nennenswerte Kostensteigerungen bei der Instandsetzung denkmalgeschützter Ensembles genervt. Am Ende gab es dann Bilder und Filmberichte von empörten Pensionisten in "Outdoorbekleidung", die betroffen wiewohl stolz unter dem Deckenhaken für den Adventkranz standen und den Eindruck vermittelten, als hätten sei gerade mit ihrem Heldenmut den Bischof höchstpersönlich aus dem Palais gejagt. Das war alles schlimm und mehr als peinlich. Aber darauf möchte ich gar nicht hinaus.
Es war eher eine Episode am Rande dieses, zur großen Tragödie hochgejubelten Schmierentheaters. Man erboste sich auch darüber, daß für eine Vielzahl von Reliquien (würdige) Gefäße angeschafft worden waren. Die achso bescheidenen, vorbildlichen Vorgänger im Amte (die über Jahrzehnte die wertvollen Gebäude vergammeln ließen und dadurch die "sündhaft teure" Sanierung nötig machten) hatten sie in Keksdosen aufbewahrt.
Daran nahm niemand Anstoß.
Warum nicht?
Ich werde nicht die "Jahre falschen Heldentums" als wohlfeile All-Erklärungsklatsche benutzen. Ich werde auch nicht die Entmythologisierung, die historisch-kritische Wissenschaft, Deschner, den Paderborner Strickpulloverträger oder gar "uns Uta" oder Vat. II in Position bringen. Stammlande der Reformation? Auch, vielleicht ...
Ich möchte eine andere These wagen, die m. E. viel schlimmer ist:
Es ist Neid und Mißgunst.
Das, was vielen Heiligen zu ihren Lebzeiten Prüfung und manchmal auch Verhängnis war, schlägt ihnen wieder entgegen.Weg! In die Keksdose, Tresor, Keller oder ebay!
Auch die Verwohnzimmerung der Kirche(n) ist beinahe abgeschlossen. So wie man sich heutzutage gerne die Urne von Gatte oder Gattin ins Wohnzimmer holen möchte, ist ein Urnenregal in der Kirche denkbarer als die Aufstellung von Reliquienmonstranzen.
 Das Ego steht im Mittelpunkt. ICH und MEIN Verhältnis zu Gott. (Damit sind wir dann irjenzwie wieder beim Luther!) Wie komme ICH in der Kirche (Gemeinde) vor, werden MEINE Bedürfnisse gestillt. Ein Korrektiv ist nicht erwünscht. Das Vorbild wird nicht ertragen und mißtrauisch beäugt. Autorität ist Zwang. Alles, was über das (selbstverschuldete) Mittelmaß hinausgeht, wird gestutzt oder geschnitten.
Chesterton schreibt an einer Stelle: "Neid und Mißgunst läßt das Lachen verdorren!" Es nimmt die Freude. [Mir fällt jetzt gerade ein Satz von Loriot ein, der nicht minder diese Geisteshaltung aufs Korn nimmt: "Ich freue mich immer, wenn du etwas besser weißt."]

Die Freude an unseren Vorfahren im Glauben gilt es wiederzugewinnen!

Es gilt wieder kennen zu lernen und daraus Lehren zu ziehen. Vom heiligen Martin kann man lernen, daß man vor der von Gott gestellten Aufgabe nicht weglaufen kann, von Thomas Becket wie man vom Establishment zur Wahrheit kommt und vom seligen Clemens August, wie man sich in Zeiten der Gleichschaltung mutig für Menschen, Kirche und Vaterland zu Wort melden kann. Von Thomas Aquinatus kann man nicht nur wissenschaftlichen Scharfsinn und Redlichkeit lernen sondern auch die tiefe Liebe zur Eucharistie. Jean Marie Vianney als unermütlicher Beichtvater kann uns zur Befreiung der Seele durch das Bußsakrament neu bewegen und von der seligen Anna Katharina können wir von den großen und kleinen Wundern erfahren, die eine so arme und schwache Frau erfahren hat und welche wunderbaren Gaben der Herr manchem Menschen schenkt.

Es wird soviel vom "ganzen Menschen" oder "Beten mit/für Leib und Seele" gesprochen und am Ende stehen oder hocken wieder alle im Kreis herum und gucken sich gegenseitig an!
Wie wunderbar es sein kann, wenn man nach einer anstrengend Wallfahrt am Ziel ankommt und den oder die herzlich begrüßen kann. Am Ende des Weges die Büste umarmen zu können.
Haben Sie es einmal gewagt? Versuchen Sie es! Aber Vorsicht! Es könnte Folgen für ihr Weltbild haben. Ich weiß, wovon ich schreibe ... Es muß auch nicht das "High-End-Event" beim Heiligen Jakob sein!

Schenken wir unseren von Gott begnadeten Mutmachern im Glauben wieder mehr Beachtung!
Sie sind zur Ehre der Altäre erhoben.
Geben wir Ihnen wieder die Ehre!
Erheben wir sie wieder auf die Altäre!

Grüßen wir Sie wieder im Gebet, mit Blumenschmuck und Prozessionen, die Apostel, Martyrer, Jungfrauen, Priester, Bischöfe, Einsiedler, Nonnen, Könige, Kaiser, Eheleute, Tagelöhner, Arbeiter, Bauern, armer Leute Kind!

Rufen wir sie um Hilfe an in diesen bedrängten Zeiten und befehlen wir uns ganz besonders unter den Schutz und Schirm der Allerseligsten Jungfrau!
Und niemals vergessen: Freude und auch das berühmte Quentchen Humor darf nicht fehlen!
Prof. Wolfgang Seifen macht es vor!


Einen gesegneten Allerheiligentag wünscht Ihnen von Herzen,

Laurentius Rhenanius



Samstag, 29. Oktober 2016

Unbedingt lesen

sollten Sie den Eintrag zum 29.10.2016 in den Acta diurna des hochverehrten Michael Klonovsky!

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Quo vadis, Mariawald?

Wer auch weiterhin eine Kontinuität zwischen Benedikt XVI. und Franz I. sehen möchte, der mag das gerne tun. Ich erlaube mir hingegen ebenfalls weiterhin die Diskontinuitäten zu sehen und als Zeichen eines unheilvollen Umschwungs zu deuten.
1. Luther statt Fatima!?
2. Schauen wir nach Trient (sic!), so können die Äußerungen des neuen Bischofs (wenn er sie so wirklich getätigt haben sollte) nur noch als Suboptimalismen bezeichnet werden.
3. Im bislang blühenden Bistum Albenga-Imperia verwechselt der Neuinstallierte mal wieder Zuwendung mit Zelebrationsrichtung und redet Unsortiertes über "falsche Altäre".
4. Und Mariawald?
Der Abt legt nach einer Visitation sein Amt nieder!
Was?
Aha!
Was war doch noch mal mit den Franziskaner der I...? Jahr der Barmherzigkeit ...

Als Freund, ja als Liebhaber des außerordentlichen Ritus' kann ich gar nicht anders, als die Zeichen der Zeit entsprechend zu deuten.
Als Katholik, der durch den überlieferten Ritus binnen kürzester Frist zu einer bis dato ungeahnten Tiefe des Glaubens und der Lebensfreude gekommen ist, ahnt, befürchtet etwas, nämlich:
H. Clinton läuft der Zeit hinterher!!!
Der "katholische Frühling", den sie plante, ist als "Akt der Selbstauflösung von oben" schon längst im Gange. Franz I. führt die Zentrale wie eine Vorstadtpfarre von Buenos Aires. Und nicht nur die Musealisierung der Sommerresidenz ist ein Zeichen dafür, daß er aus Rom und dem Rest der Kirche genau das machen will!
Die Kirche wird als gesichtslose Sozialstation mit vorgelagertem weltanschaulich neutralem Raum der Stille enden, in dem die Polyesterbetsäcke wilde Funken schlagen, wenn es so weitergeht.
Herrschaften, so schaut's aus! (Dr. A. Proebstl)

Noch ist der Rosenkranzmonat noch nicht zu Ende!
Es gibt noch viel zu tun!
Packen wir es an!
Sancte Michael, defende nos in proelio!

Freitag, 21. Oktober 2016

Biedermeier 2.0 (Gedankensplitter)

Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.
(Realitätsverweigerung als aktiver Beitrag zum Umweltschutz)

Ruhe ist die erste Bürgerpflicht.
Davon ausdrücklich ausgenommen sind Applaus und Huldigungsrufe des Souveräns für die Vertreter des Souveräns.
(Quintessenz der "Einheitsfeierei" in Dresden)

"Wir schaffen das!"
Beschwichtigungssatz; häufig zu hören bei Kinder- und Zahnärzten, auf Mitarbeiterversammlungen kurz vor Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, ebenso häufig als Durchhalteparole an verlorenen Frontlinien gebraucht, bei gleichzeitiger Garantie des Endsiegs durch die im Bunker sitzende OHL.

(Paßt hier nicht ganz in den Duktus, gehört aber in diese Woche)
Hinweis für einen möglichen Akt der Selbstbefreiung:
Stellen Sie das zwanghafte Start-up-Selbstvermarktungslächeln ab und nehmen Sie sich selbst wieder ernst!

Die nahende Bundespräsidentenwahl ist ein Mysterium.
Ist sie Ausdruck der Schuld, die Kaiser Franz II. (Heiliges römisches Reich deutscher Nation) 1806 auf sich geladen hat, als er aus Furcht vor dem korsischen Emporkömmling abdankte oder ist sie Zeichen des Fluches, der uns alle ereilte, als man Wilhelm II., von Gottes Gnaden deutscher Kaiser, zur Abdankung drängte?

Luthers Standbild ist bei Franz I. in Rom angekommen. Nun warten wir auf die kommenden Gedenktage, an denen entsprechende Figürchen von Heinrich VIII., Jean Calvin, Huyldrich Zwingli, John Knox, Joseph Smith oder L. Ron Hubbard abgegeben werden können. Der "Katholische Frühling" (H. Clinton) scheint mitten im Herbst begonnen zu haben!

Die Gedanken sind frei
... und das ist gefährlich.

Worte zur Buchmesse:
Die Freiheit wohnt in den Antiquariaten!

Lesen Sie Brecht aber niemals Precht!

Halbbildung ist Fortsetzung der Ignoranz mit anderen Mitteln!

Die Zensur ist das lebendige Geständnis der Großen, daß sie nur verdummte Sklaven treten, aber keine freien Völker regieren können. (J. N. Nestroy)



Montag, 17. Oktober 2016

Déjà vu? !!!

Nach einigen Tagen Zwischennetzpause melde ich mich mit einem Kurzbeitrag zurück.
Michael Klonovsky hat vor einigen Tagen auf ein Video hingewiesen, das dem Betrachter ein Gefühl vermittelt, welches eine bekannte britische Komikertruppe in einem kleinen Filmbeitrag dargestellt hat.


Hier das Video zu den Jahrestag, damals wie heute



Was wir seit 1989 (leider in dieser vollendeten Form) nicht mehr zu sehen bekommen haben ist dagegen folgendes:





Freitag, 23. September 2016

Bildung, liturgische

findet sich auf der neuen Seite von Pfr. Ulrich Terlinden in Reinstform:
ARS MINISTRANDI

Die Leseempfehlung auch für Ministri a.D.!

Mittwoch, 21. September 2016

Pünktlich zur Kaminsaison

stellte die DBK (nicht verwandt und nicht verschwägert mit gleichlautender Versicherung) das neueste Altpapiererzeugnis (klassische Ausschußware) aus garantiert agnostischer Produktion vor,
die Einheizbibel 2.0*!

* Komplett durchgegendert und wunderfrei; kann Spuren von Herrenworten enthalten!

Dienstag, 20. September 2016

Idaho 1907 - Deutschland 2016

Der Unterschied zwischen einer Missionsgemeinde bei den sog. Pfriemherz-Indianern oder bei den Sioux im Jahre 1907 und einer hiesigen Durchschnittsgemeinde?

Lesen Sie einfach den Beitrag auf dem Weblog "Die auswärtigen Missionen"!

Freitag, 16. September 2016

Wochenschau 37. KW



1. Botschaften aus dem Paralleluniversum I
Die "Alternativlose" beschenkt uns mit neuesten Einsichten.
Zitat: "Eine überwältigende Mehrheit der Flüchtlinge schätzt an Deutschland die Toleranz und die Religionsfreiheit. Das erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei einer Internationalen Parlamentarierkonferenz am 14. September in Berlin."
Wenn es Sie noch nicht genug gruselt, dann dürfen Sie Ihr Nervenkostüm beim Lesen des gesamten Artikels bei kath. net einer weiteren Prüfung unterziehen.

2.  Botschaften aus dem Paralleluniversum II
Wie sehr ich den sehr einheitlichen Berichten unserer Qualitätsmedien traue, dürfte Ihnen hinläglich bekannt sein. Im "Falle Bautzen" zeigt sich wieder ein starker Kontrast. Da ist einerseits die einheitliche Berichterstattung Empörungswelle der koalitionstragenden Edelfedern im klassischen Stile der Prawda, die sehr viel über die Zustände in den "Redaktionsstuben" verraten, aber leider nur sehr wenig über die Realität "bei den Menschen draußen im Lande" (H. Kohl). Hier könnte man den Eindruck bekommen, im Osten sei das Expeditionskorps der Truppen vom Planeten Addi 2.0 mit einem Raumschiff gelandet und bereite die Öbernahme vor!


Mich wunderte es nicht, wenn eine Minderheit in den Redaktionen damit rechnete, daß Dr. Marbuse mit Hypno-Gasen erste Versuche am Menschen gemacht hat, um von hier aus Chaos und Schrecken zu verbreiten, um die Weltmacht zu erlangen ...
Andererseits  gibt es etwas investigativere Berichte, wie diesen verlinkten aus dem Zwischennetz, die Ortskenntnisse vorweisen können. Lesen Sie dazu auch unter dem 15. September 2016 den Kommentar von Michael Klonovsky, in dem er einige, bisher von Presse, Funk und Fernsehen ungestellte kritische Fragen aufwirft.

3. Der Kindlein
 

Der bayerische Klerus hat, wenn man Kennern dieses Biotops Glauben schenken darf,  einen Hang zur oft ungewollten Komik. Man denke nur an den berühmten Rektor Falkenberg aus den "Lausbubengeschichten" des Ludwig Thoma, der diesem Typus von Landgeistlichen in seiner Romanfigur ein unvergängliches Denkmal gesetzt hat. Sogar sonst eher als trocken verschriehene Westfalen scheinen - bei guter Bergluft und tüchtiger Hausmannskost - ebenfalls in dieser Richtung zu gedeihen, wie uns diese Watschen erahnen läßt, die sich unlängst ein importierter "Ritter des Blutes Christi" eingefangen hat.



4. Wahres von heute über Gestern
Zu den gelassen ausgesprochenen Ansichten und Einsichten unseres geliebten Heiligen Vaters Benedikt XVI. (leider emeritus) über den postkonziliaren "Ikonoklasmus aus Glaubensschwäche" (M. Mosebach) ist mir keine ander Überschrift eigefallen.



5. Wie geht es eigentlich ...
den Franziskanern der Immakulata?
Sie erinnern sich vielleicht an den prächtig aufblühenden altrituellen Reis im nachkonziliaren, minderbrüderlichen Gestrüpp?
Der hier versteckte Link ist nichts für Katholiken, die beim Lesen antiker Martyrerberichte kaltschweissig werden. Der Eingangsvers der alten Komplet (1. Petr. 5, 8f.) kam mir direkt in den Sinn.
(Warum ist der in der "Neuen" nicht mehr mit drin?)

Schließen möchte ich mit einem Gruß an die Gottesmutter!


Einen gesegneten Sonntag wünscht Ihnen

Laurentius Rhenanius

Freitag, 9. September 2016

Wochenendkomposition

1. Praeludium
Wenn wir uns Anfang September bei Temperaturen über 25 °C noch zwischen Strandbad und Eiscafé bewegen, so raunt uns doch der Lebensmittelhandel schon jetzt ein "Bedenke das Ende!" zu, denn:
Die Jahresendbackwaren sind angekommen!
Sommerlaunenverderbende Aktionstürme mit Dominosteinen und Christstollen gemahnen uns an die zu erledigenden Geschenkeinkäufe, die drohenden Familienzusammenkünfte und das jähe Ende aller gelungenen Diäten. Jedes Jahr bricht dieser Tag über uns hinein wie ein Jüngstes Gericht. Niemals erfahren wir Tag noch Stunde, wann der Spekulatius wieder in tannenzweigumflorten Paketen in den Regalen festlich aufgebahrt wird. Plötzlich ist er da! Jeder, der noch letzte Woche Grillsaucen eingekauft hatte, wird es bei diesem Anblick bitter bereuen. Das Ende ist nahe,...  zumindest das Jahresende ...

2. Andante religioso
Mit Blick auf das Ende und die bis dahin zu erreichenden Ziele hat Benedikt XVI. In dem heute erscheinenden Buch "Letzte Gespräche" hat er dem realexistierenden Katholizismus eine offensichtlich treffende Analyse der hiesigen Mißstände geschenkt. Anders ist die nationale Einheitsempörungsfront der ewiggestrigen Funktionärskaste kaum zu erklären. Wir danken dem ZK für diese hervorragenden Buchtip!
3. Scherzo
Kirchenmusik und Humor gehen angeblich getrennte Wege. Ein junger Organist aus Süddeutschland führt uns in seinem interssanten Kanal ein Kurzvideo vor, was man so gemeinhin von Katholiken* denkt. Nun hat sich Derselbe in Anschluß an Verballhornungen "traditioneller" Lieder, die immer wieder für Schenkelklopfer sorgen, auch einmal an eine Parodie auf ein weltlichen Kinderliedes gemacht, um auf den doch eher seichten Inhalt hinzuweisen. (Achten Sie bitte mehr auf den Text als auf die übertriebene Mimik!)  Wie er in einem weiteren Video dazu berichtet, ist es um den Humor bei "Modernisten" wohl nicht sonderlich gut bestellt.

4. Allegro con fuoco
Die Wahlen in Mecklenburg und Vorpommern haben genau das hervorgebracht, was zu erwarten war, einen kräftigen Tritt vor die Schienbeine der nicht minder ewiggestrigen Funktionärskaste im Weltlichen. Auch hier deutet sich eine Ende an. Doch dürfen wir im Gegensatz zu den Verhältnissen im kirchlichen Verbandsapparat hier auf eine schnelle Veränderung hoffen. Noch dürfen wir in Bund, Land und Stadt wählen, ganz im Gegensatz zum ZdK, wo wir noch nie die Wahl hatten. Nun drehen sich auch schon die ersten Fähnchen im Wind. Die Meinungsmacher ändern unter den sich andeutenden Veränderungen schon mal schnell ihre Meinung und lassen endlich die zu Wort kommen, die sie bisher verschwiegen haben. Realität und verbohrte Ideologie treffen ungebremst wie entlarvend aufeinander!


5. Fuga
(über das Volkslied "Es gibt auf Erden kein Denkmal fein, auf das nicht ein Täublein geschissen!")
Den neueste ahistorischen, ideologischen Blödsinn zur angeblichen "Führervorbereitung" ist ein so unsäglich erbärmlicher, ehrabschneidender und erlogener Konstrukt, daß ich an dieser Stelle nur auf die Kommentierung beim hochverehrten Michael Klonovski verweisen möchte. Sie findet sich in seinen "acta diurna" zum  28. August und 4. September im Jahre des Herrn 2016.



 Einen gesegneten Sonntag!

(*Hier schließe ich mich Dom Nicola Bux an, der zwischen Katholiken und Modernisten unterscheidet und nicht zwischen "Traditionalisten" und "Reformflügel".)


Dienstag, 30. August 2016

Die Nachrichten

Liebe Leser,

Nachrichten, die uns über die Medien erreichen, sind in aller Regel schlechte Nachrichten. Das verdirbt die gute Laune, führt eventuell zu seelischen Verstimmungen, Eßstörungen, Bluthochdruck oder Diabetes und führt im schlimmsten Fall zum Nachdenken, infolgedessen dann zur Störung der öffentlichen Ordnung oder zu ungewünschten Veränderungen im Wahlverhalten des sogenannten Souveräns. Majestät brauchen Sonne, so meinen offensichtlich die meinungsbildenden "Diener zweier Herren"! Die ARD haben deswegen beschlossen, mit Rücksicht auf die Volksgesundheit und die Karriereabsichten der amtierenden Staatsdiener alles aus den Nachrichten wegzulassen, was diesen höheren Zielen zuwiderlaufen könnte.
(Anders ausgedrückt: Wir sind nicht nur zwangsweise verpflichtet, für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zu zahlen, (ob wir sie nun hören und schauen oder nicht). Sie haben sich auch noch zum Vormund aufgeschwungen, haben uns entmündigt, unter Kuratel gestellt!)

Hier nun ein paar Vorgänge und Berichte, die Ihnen als erwachsener Staatsbürger Mündel von ARD und ZDF aus "guten Gründen" vorenthalten werden:

1. Bundestagsinitiative zur Verbesserung der Handschrift
Berlin. In einer groß angelegten Initiative haben Mitglieder des Hohen Hauses erstmals seit Gründung der BRD für die Anschaffung erstklassiger Füllfederhalter besorgt. Es wurden keine Steuerzahlermittel gescheut, um die Unterschriften von Bundestagspräsident Lammert und einer Reihe von MdB endlich auf ein leserliches und vorzeigbares Niveau zu bewegen. Ob es in Zukunft auch Kalligraphiekurse geben wird, hängt allerdings von der Entwicklung der Steuereinnahmen ab.

2. Grenzschutz gefordert
Berlin. Die als "rechts"-apostrophierte (was so viel bedeutet wie, normal denkende und patriotische) Jugendorganisation "Identitäre Bewegung" hat mit einer Aktion am Brandenburger Tor auf die Probleme der ungesicherten Staatsgrenzen und die Folgen für die innerer Sicherheit hingewiesen. Auf der Seite der Sezession kann man zwei Artikel dazu lesen, auf die ich Sie freundlichst hinweisen möchte:
eins
zwei

3. Hamsterkäufe
Der allgefällige Witz über hausfähige Kleinnager wird an dieser Stelle nicht wiederholt! Dafür gibt es die Comedy-Sendungen im Staatsfunk.
Das wir aber im kommenden Winter vielleicht einen hausgemachten Supergau dank der "Chefinnensache Energiewende" erleben könnten, der eine Notbevorratung notwendig macht, darüber erfahren Sie hier mehr!

4. Klimakatastrophe
Demnächst dürfen wir nicht nur erwarten, daß wir unseren Elektroschrott beim Hersteller kostenlos wieder abgeben dürfen. Auch das Zeh-Oh-Zwei, das bei der Herstellung des Schrotts anfällt, muß zum Teil rückwirkend für x Jahre wieder aus der Atmosphäre rausgeholt werden.
Kein Scherz! Lesen Sie hier!
(Dagegen waren die sozialistischen 5-Jahres-Pläne geradezu unideologischer, gesunder Pragmatismus!)

5. Strippenzieherei
G. Soros, Börsenspekulant, Multimilliardär und "Weltverbessserer" hat bei seinen Daten nicht gut genug aufgepaßt. Nun sind einige Tausend Papiere in Umlauf gekommen, die seine weltweite Strippenzieherei (besser bekannt als "Verschwörungstheorie) belegen. Eine "Hammermeldung", die leider kaum irgendwo auftaucht. Hier zwei Lesehinweise, einer in Englisch, der andere, etwas salopp, aber auf Deutsch.

6. Kultur (Kulturk(r)ampf gegen rechts)
a) Nazijagd
Schon länger ist ja bekannt, daß Richard Wagner, Martin Luther und auch die Schlümpfe waschechte Nazis waren. Der Vorbehalt, daß mindestens zwei der hier genannten Persönlichkeiten aufgrund der zeitlichen Abläufe nicht Mitglied der NSDAP sein konnten, spielt in Zeiten der Inkulturation, wo ja auch jeder, der ins Bild paßt, schon ein Anhänger des Schlächters aus Medina war (auch wenn er Jahrhunderte vor der Räuberbande seinen irdischen Lauf vollendete) und die Gesellschaft das Geschlecht bestimmt (und nicht durch den Blick in den Spiegel korrigiert werden kann), kaum noch eine Rolle.
Nun ist auch Johann Sebastian Bach von "Experten" als strammer Parteigenosse enttarnt worden!
Wer sich über diesen ahistorischen Stumpfsinn der antideutschen Agitations- und Propagandaabteilung informieren möchte, kann bei Cicero über die Betroffenheitsaustellung im Eisenacher Bachhaus lesen. Lesenswerter sind aber die meisten Kommentare unter dem Artikel, die mehr Sachverstand und historische Bildung vermitteln, als es Autor und Aussteller vermögen.

b) Nazijäger
Wie wir ja alle wissen, ist die DDR an der Unzufriedenheit der Bürger zugrunde gegangen, nicht zuletzt auch am mangelnden Verständnis der Führungskader für die Bedürfnisse der Jugend, wie es Walter Ulbricht  in diesem kleinen Einspieler deutlich vorführt:
Diesen Fehler muß man ja nicht noch einmal machen! Anstatt also die Jugend an einen Altnazi wie Bach heranzuführen, der sowieso "uncool" ist, bewegen sich heutige Politiker ganz selbstverständlich in den Tiefen zwischen Indy und underground und spätpostpubertärer Dauerrevolte, wie der Herr Justizminister in den socialmedias zeigt.

7. Kirche
Das Wort hat der Hochwürdigste Herr Prälat Dr. Wilhelm Imkamp!


8. Mode
Auch diese Meldung ist in den deutschen Leidmedien bis heute unterdrückt worden:



9. Vermischtes
Was sonst alles noch in den letzten Tagen nicht über die Regionalblätter hinausgekommen ist, können Sie dieser wie immer unvollständigen Auflistung aktueller Bereicherungen unseres sonst so langweiligen Lebens entnehmen.


10. Das Wetter
Schauen Sie einfach aus dem Fenster!

Mahlzeit!

Freitag, 12. August 2016

Schönheit in Sprache und Bekleidung

Gestern fand ich in der hiesigen Lokalpresse eine dpa-Meldung mit folgender Überschrift:

Polka Dots lockern Basics auf

???
In den folgenden Zeilen geht es nicht um eine Anleitung für eine heitere Zusammenstellung von Volksmusik. Ein weiblicher "Stilcoach" (also eine Stilcoachin) aus Berlin gibt vielmehr äußerst fragwürdige Bekleidungshinweise. Sie rät u. a. zum Mustermix von gestreiften Stoffen, Paisley-, Karo-, Blumenmustern mit "Polka Dots", gerade auch in Verbindung mit Jumpsuits!
Hä?
Wat issen Polka Dot?
Da stellen w'r uns ma janz dumm und sagen: Früher nannte man das "getupft", also quasi Pünktchenmuster!
Solche Musterkombinationen als "Dernjehr Krieh" auszugeben, kann auch einer Person passieren, die ihre Kindheit nicht im Ruhrgebiet der 1970er verbracht hat. Solche Musterkombinationen kamen nur in bestimmten Vierteln vor, wenn die Hausfrauen in Rock, Bluse und Kittelschürze mal eben an 'ne Aschentonne gefitscht sind. Das ist Wiederholung bekleidungstechnischer Stillosigkeiten aus den Zeiten zwischen Ölkrise und Startbahn West!

So etwas zeugte damals schon von Geschmacklosigkeit, die man auch nicht mit Eile oder schlechtem Wetter entschuldigen konnte und durch die Bezeichnung "trendiger Look" nicht eben besser wird. Quittiert wurden solche Entgleisungen damals wie folgt:
"Die hatte 'n paar Farben an! Als die durche Tür kam, da fing der Blindenhund von Onkel Franz an zu knurren, aber frag nich wie!" oder
"Braun und blau, Pollacks Frau!" So hieß dat früher!
Mit solche Sprüche hat man uns früher Stil beigebracht, ganz ohne "Coach" und nicht nur für nen Trend! Da hasse dein ganzet Leben wat von! Sowat prägt!

In diesem Sinne: Mahlzeit!

Donnerstag, 4. August 2016

Das Lied vom braven Steuerzahler

Das kann jedem passieren! so heißt ein Filmtitel aus dem Jahre 1952. In ihm spielt Heinz Rühmann einen Steuerberater. Auf der Rühmann-Gedenkseite wird dieser Steuerberater als eine Person beschrieben, die in ihrer Korrektheit verhaftet ist und im Laufe der Handlung durch die Tücken des Lebens zurechtgerüttelt wird. Das kann man so beschreiben.
Wie ich darauf komme?
Fangen wir ganz vorne an.
Ich war "letzte Tage" bei einem bekannten Videoportal unterwegs, weil ich ein Stück von Iska Geri suchte.
Iska Geri?
Sie ist mir im Hessischen Fernsehen bei den ""aufgefallen.
(HEUTE WIEDER UM 22.50 Uhr im hr-Fernsehen! BESTE FERNSEHUNTERHALTUNG AUS DER GUTEN ALTEN BRD!!!)
Sie spielt dort die (leider) singende Gattin des Stadtrates Dr. Meyer, die sich immer wieder als Stütze des Kulturlebens aufspielt. Wunderbar!
Sie war schon in den 1930er aktiv als Kabarettistin und Diseuse. Ihre Interpretation von "Goodbye Johnny!" aus dem Jahre 1939 ist derart lakonisch! Vergessen Sie Hans Albers!!! ... mehr als hörenswert.
Ihre "parodistische Arie" von 1943, die bei den Hesselbachs erklingt, suchte ich eigentlich und fand sie dort auch. Ein herrlicher Spaß einer talentierten und leider etwas vergessenen Künstlerin.
Kein Wunder, daß sie von den Nazis mit einem Auftrittsverbot "geadelt" wurde.

Beim Stöbern unter den weiteren Empfehlungen auf eben diesem Videoportal fand ich dieses Lied vom Steuerzahler. Die Einwürfe von Heinz Rühmann und Gustav Knuth legen mir ein etwas anderes Bild nahe, als es auf der Seite für Heinz Rühmann gezeichnet wird. Der Steuerberater hat Lebensgefühl und Jargon der Zeit bis 1945 konserviert und ist noch nicht in der Entspanntheit der BRD angekommen.
Dieser Tonfall von vorgestern ist übrigens aktueller denn je, finden Sie nicht auch?
Mich erinnert der Rühmann an jemanden ...


Übrigens scheint die Härte im Umgang mit "Steuerverbrechen" auch nicht ganz neu zu sein.


Freitag, 29. Juli 2016

Gebetsempfehlung

Gerade bei et nunc gefunden:

Gebet für das eigene Volk, für ein christliches Deutschland.


Heiliger Apostel Matthias, ruhend in deutscher Erde,
   -bitte für uns!
Heiliger Bonifatius, großer Apostel Deutschlands,
   -bitte für uns!
Heiliger Petrus Kanisius, Kirchenlehrer und Retter Deutschlands aus Glaubensnot,
   -bitte für uns!
Heiliger Kilian, Totnan und Kolnat, Blutzeugen Christi im Frankenland,
   -bitte für uns!
Heiliger Kolumban und Gallus, Apostel der Alemannen,
   -bitte für uns!
Heiliger Disibod, Zeuge Christi in der Pfalz,
   -bitte für uns!
Heiliger Ingbert und Philipp von Zell, als Gottes Einsiedler Vorbild christlichen Lebens,
   -bitte für uns!
Heiliger Pirmin, Glaubensbote und Volksmissionar,
   -bitte für uns!
Heiliger Fridolin, Apostel am Oberrhein,
   -bitte für uns!
Heiliger Korbinian, Apostel der Bayern,
   -bitte für uns!
Heiliger Willibrord, Apostel der Friesen,
   -bitte für uns!
Heiliger Bischof Ansgar, Apostel der nordischen Völker,
   -bitte für uns!
Heilige Bischöfe Adalbert und Bruno, Blutzeugen Christi im Preußenland,
   -bittet für uns!
Heiliger Severin, Ratgeber und Führer in gefahrvollen Zeiten,
   -bitte für uns!
Alle heiligen Apostel deutscher Lande,
   -bittet für uns!

Heiliger Florian und Gefährten, Blutzeugen in Oberösterreich,
   -erflehet uns Treue im Glauben!
Heiliger Gereon, Märtyrer in Köln, erflehe uns Treue im Glauben,
   -erflehe uns Treue im Glauben!
Heiliger Trudpert, Blutzeuge im Breisgau,
   -erflehe uns Treue im Glauben!
Heiliger Bischof Engelbert von Köln, Schirmvogt der Schwachen,
   -erflehe uns Treue im Glauben!
Heiliger Werner von Oberwesel, Märtyrer des Allerheiligsten Sakraments,
   -erflehe uns Treue im Glauben!
Heiliger Fidelis von Sigmaringen, im Kampf gegen die Irrlehren treu bis in den Tod,
   -erflehe uns Treue im Glauben!
Seliger Liborius Wagner, Blutzeuge für ein katholisches Deutschland im Dreißigjährigen Krieg,
   -erflehe uns Treue im Glauben!
Heiliger Eppo, heiliger Gottschalk, als wendische und deutschblütige Fürsten treue Blutzeugen für ein katholisches Brandenburg,
   -erflehet uns Treue im Glauben!
Alle heiligen Märtyrer Deutschlands,
   -erflehet uns Treue im Glauben!

Heiliger Papst Leo IX., Verteidiger der kirchlichen Einheit,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Albertus Magnus, Geistesfürst des Mittelalters,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Bischof Otto von Freising, du Mann des Glaubens und der Wissenschaft,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Bischof Rupert, Missionar der Alpenländer,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Bischof Burkhard, Glaubensbote in Thüringen,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Bischof Willibald, treuer Gefährte des Heiligen Bonifatius,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Bischof Liudger, Missionar in Westfalen und Friesland,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Maximilian vom Pongau, du Vorbild eines christlichen Lebens,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Bischof Ulrich von Augsburg, Retter des Abendlandes,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Wolfgang, Bischof von Regensburg,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Hartwig, Bischof von Salzburg, du Helfer der Armen,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heilige Bischöfe Bernward und Godehard, tätig im Sachsenland,
   -bittet um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Bischof Konrad von Konstanz, Vater der Priester und Armen,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Bischof Benno von Meißen,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Bischof Otto, Bischof von Bamberg, Apostel der Pommern,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Heiliger Bischof Norbert, Stifter des Prämonstratenserordens,
   -bitte um Licht und Kraft für uns!
Alle Heiligen deutschen Bischöfe,
   -bittet um Licht und Kraft für uns!

Heiliger Wunibald, Abt von Heidenheim,
   -sei unser Fürsprecher bei Gott!
Heiliger Sturmin, Abt von Fulda,
   -sei unser Fürsprecher bei Gott!
Heiliger Meinhold, Erzdiakon in Paderborn,
   -sei unser Fürsprecher bei Gott!
Heiliger Meinrad,
   -sei unser Fürsprecher bei Gott!
Seliger Jordan von Sachsen,
   -sei unser Fürsprecher bei Gott!
Seliger Hermann Joseph,
   -sei unser Fürsprecher bei Gott!
Seliger Petrus Faber,
   -sei unser Fürsprecher bei Gott!
Heiliger Klemens Maria Hofbauer, Apostel Wiens,
   -sei unser Fürsprecher bei Gott!
Heiliger Konrad von Parzham, demütiger Pförtner in Altötting,
   -sei unser Fürsprecher bei Gott!
Alle heiligen Priester und Ordensleute Deutschlands,
   -seid unsere Fürsprecher bei Gott!

Selige Kaiserin Hildegard,
   -bitte für unser Volk und Vaterland!
Heilige Kaiserin Irmgard,
   -bitte für unser Volk und Vaterland!
Selige Königin Hemma,
   -bitte für unser Volk und Vaterland!
Heilige Kaiserin Richardis,
   -bitte für unser Volk und Vaterland!
Heilige Königin Matilde,
   -bitte für unser Volk und Vaterland!
Heilige Kaiserin Adelheid,
   -bitte für unser Volk und Vaterland!
Heiliger Kaiser Heinrich, Lehrer des Gottesreiches,
   -bitte für unser Volk und Vaterland!

Heilige Kaiserin Kunigunde,
   -hilf uns!
Heilige Königin Radegunde von Thüringen und Franken,
   -hilf uns!
heiliger Bernhard, Markgraf von Baden, bitte für unser Volk und Vaterland,
   -hilf uns!
Heilige Elisabeth von Thüringen, Fürstin der Caritas,
   -hilf uns!
Heilige Hedwig von Schlesien, groß in Pflicht und Leid,
   -hilf uns!
Alle heiligen Fürsten und Fürstinnen Deutschlands,
   -bittet für uns!

Heilige Ursula und Gefährtinnen, Märtyrerinnen von Köln,
   -bittet für uns bei Gott!
Heilige Walburga und Lioba, Erzieherinnen deutscher Frauenjugend,
   -bittet für uns bei Gott!
heilige Hildegard von Bingen, erleuchtete Seherin,
   -hilf uns durch deine Fürbitte!
heilige Mechthild und Gertrud von Helfta, Verehrerinnen des Herzens Jesu,
   -helft uns durch eure Fürbitte!
Heilige Notburga, fromme Dienstmagd in Tirol,
   -hilf uns!
Heilige Kreszentia von Kaufbeuren, Leidensbraut Christi,
   -hilf uns!
Heilige Hemma, du Landesmutter und Schutzfrau Kärntens,
   -hilf uns!
Alle Heiligen deutschen Frauen und Jungfrauen,
   -helft uns!

Heiliger Koloman, du Helfer derer, die Unrecht leiden,
   -bitte für uns!
Seliger Klemens August Graf von Galen,
   -bitte für uns!
Heiliger Rochus, Patron der Pestkranken,
   -bitte für unser Volk und Vaterland!
Selige Bernhard Lichtenberg, Jakob Gapp, Karl Leisner, Rupert Mayer, Otto Neururer, Georg Häfner, Märtyrer des Sozialismus,
   -bittet für unser Volk und Vaterland!
Alle Märtyrer von Sozialismus und Kommunismus, alle Opfer des linken Terrors,
   -bittet für uns!
Alle Heiligen Deutschlands,
   -bittet für uns!

Sankt Michael, Schirmherr des Reiches der Deutschen,
   -beschütze uns und unser Vaterland!

Maria, unsere liebe Frau,
   -breite deinen Mantel aus über unser deutsches Volk!

Lasset uns beten.
Gott und Vater, siehe in Gnaden auf unser Volk und Vaterland. Du hast aus ihm eine große Zahl von Heiligen und Seligen berufen. Sie haben dich allzeit geliebt und Dir in Treue gedient. Ihre Heimat ist auch unsere Heimat. Ihre Sprache ist auch unsere Sprache. Ihre Treue ist darum auch unsere Treue. An deinem Throne bitten sie für uns. Erhöre ihr Flehen. Laß uns nach diesem irdischen Leben zu ihnen gelangen, unseren Brüdern und Schwestern, durch Christus unseren Herren. Amen.

Ich füge dem noch fü kirche und Welt das Gebet zum Erzengel Michael an, wie es uns Leo XIII. geschenkt hat (ungekürzte Fassung):

Heiliger Erzengel Michael
von Papst Leo XIII. (1810 - 1903)


Heiliger Erzengel Michael,
Du ruhmreicher Prinz der himmlischen Heerscharen,
verteidige uns in diesem schlimmen Krieg, den wir gegen Mächte und Gewalten,
gegen die Beherrscher der Welt der Finsternis
und gegen die bösen Geister in den Himmelshöhen führen müssen.
Komme den Menschen zu Hilfe,
die Gott nach seinem Bild und Gleichnis gemacht, unsterblich erschaffen,
und aus der Tyrannei des Teufels um einen teuren Preis erkauft hat.

Kämpfe - vereint mit dem Heer der seligen Engel – heute wieder so die Schlachten des Herrn,
wie Du einst gegen Luzifer, den Anführer des teuflischen Stolzes
und seine abtrünnigen Engel gekämpft hast!
Denn sie siegten nicht! Ihre Stätte ward nicht mehr gefunden im Himmel.
Hinab gestürzt wurde stattdessen der grausame Drache, die alte Schlange,
die Teufel und Satan genannt wird und der die ganze Welt verführt.
Er wurde vom Himmel hinabgeworfen auf die Erde, und mit ihm all seine Engel.

Doch sieh! Der Urfeind hat sich wieder erhoben.
Der Menschenmörder hat wieder Mut gefasst.
Als Engel des Lichts verwandelt und getarnt schweift er mit einer Vielzahl böser Geister
in Raubzügen auf der Erde umher,
um hier den Namen Gottes und seines Gesalbten auszumerzen
und sich der Seelen zu bemächtigen, die für die Krone ewigen Ruhms bestimmt waren,
um sie umzubringen und dem ewigen Untergang zu weihen.
Wie Abwasser gießt der feindselige Drache
das Gift seiner Bosheit auf Menschen, deren Geist und Herzen er verführt verdorben hat:
Den Geist der Lüge, der Ehrfurchtslosigkeit und Gotteslästerung;
den todbringenden Hauch der Ausschweifung und aller Laster und Gemeinheit.

Die überaus durchtriebenen Feinde erfüllen die Kirche,
die Braut des unbefleckten Lammes,
mit Galle und Bitterkeit und berauschen sie mit Wermut.
Ihre frevlerischen Hände haben sie an die heiligsten Schätze gelegt.
Selbst am heiligen Ort, wo der Sitz des heiligen Petrus und der Lehrstuhl der Wahrheit
zur Erleuchtung der Völker errichtet ist,
haben sie den Thron ihrer abscheulichen Gottlosigkeit aufgestellt,
voller Heimtücke, damit, nachdem der Hirt geschlagen ist,
sie auch die Herde zerstreuen können.

Erhebe Dich also, unbesiegbarer Prinz,
und stehe dem Gottesvolk gegen den Ansturm der bösen Geister bei! Gib Du ihm den Sieg!
Die heilige Kirche verehrt Dich als ihren Hüter und Beschützer.
Du bist ihr Ruhm, weil Du sie gegen die bösen Mächte der Erde und Unterwelt verteidigst.
Dir hat der Herr die Seelen der Menschen anvertraut,
um sie in die himmlische Glückseligkeit zu geleiten.

Bitte inständig den Gott des Friedens,
Er möge den Satan unter unseren Füßen zermalmen,
damit er die Menschen nicht länger gefangen halten und der Kirche schaden könne!
Bringe Du unsere Bitten vor das Angesicht des Allerhöchsten,
lass sie zur Aussöhnung mit der Gnade und dem Erbarmen des Herrn kommen,
während Du den Drachen ergreifst,
die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist,
und ihn gefesselt in den Abgrund stürzt und bindest,
damit er die Völker nicht mehr verführe.
Amen.