Mittwoch, 30. Dezember 2015

Von wegen Zeh-Oh-zwei!

Es ist schon merkwürdig: Der angeblich moderne, postmoderne, aufgeklärte, entmythologisierte Mensch glaubt auf Basis naturwissenschaftlicher Prämissen nicht daran, daß das Wetterläuten ein Gewitter vertreiben kann. Gleichzeitig glaubt derselbe Mensch an die Verhinderung einer angeblich kommenden Klimakatastrophe durch die Unterzeichnung eines Dokumentes am Ende einer Konferenz.
Damit wäre wieder einmal bewiesen, daß der Irrglaube wesentlich mehr Glaubenskraft von dem Irrenden abverlangt, als die schlichten, einfachen Dogmen der katholischen Kirche (zu denen die Kräfte des Wetterläutens nicht gerechnet werden). Deswegen führt der Glaube der Kirche zu Schlichtheit, Einfachheit und Lebensfreude. Das einfache Ja zur -nehmen wir einmal ein gerne zerredetes Thema- Jungfrau Maria läßt Leute gesunden, Kränze winden, Feste feiern, Musik komponieren, Kirchen bauen. Die ganzen "Jeins" und "Vielleichts" hingegen haben letzendlich nur zu Artikeln in Fachzeitschriften und Vorträgen geführt, die Produzenten und Konsumenten in einer Mischung schlechter Laune, Zweifeln und "Verzweifelung" zurückgelassen haben.
Zurück zum Klima:
Der von mir hochgeschätzte Apostolische Protonotar, Msgr. Dr. Wilhelm Imkamp hat das Thema "Klimawandel" schlicht, einfach und im besten Sinne "katholisch" in den Blick genommen und damit die engen Schranken der Expertentümerei zerbrochen.
Die Sprache ist einfach, für manchen sicherlich zu einfach.
Wie das schlichte "Ja" ist auch das klare "Nein" pro multis zu einem Problem geworden.
Die Wurzel allen Übels liegt ganz woanders, viel tiefer. Das Problem sind nicht die Stahlwerke, Verbrennungsmotoren oder die Bevölkerungszunahme. Alle Probleme sind nur Symptome für etwas anderes, beinahe allumfassendes Übel, welches  man nur in der Einfachheit des Katholischen ganz erfassen mag, gerade weil es so schlimm ist.
Jetzt habe ich Ihnen, verehrte Leser, schon eine Andeutung für eine Ausdeutung der Worte geliefert, die ich Ihnen noch gar nicht präsentiert habe.
Lesen Sie doch einfach selbst auf der Seite, die sich "Die Achse des Guten" nennt!
In diesem Sinne: Kommen Sie gut über!

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Weihnachtsansprache

Nicht neu, aber aktuell ...
Allen Lesern dieser Seite wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Dienstag, 22. Dezember 2015

Jes 55,1f. und der Einzelhandel

Wir haben uns an sehr viel gewöhnen müssen. So wurde nach und nach in jeder Branche des Einzelhandels die Bedienung durch geschultes Fachpersonal aufgegeben. Nur noch wenige Branchen leisten sich heute als Zeichen besonderer "Kundenorientierung" Mitarbeiter, die zahlungswilligen Käufern den Weg zur gesuchten Ware weisen. Ansonsten herrscht "Selbstbedienung", dieser Selbstwiderspruch, der bisher kaum bedacht wurde, aber zu einer ganz eigenen Mentalität führte, die irgendwo zwischen Unerzogenheit und knapp vor Plündern anzusiedeln ist.
Mittlerweile ist das "bargeldlose Einkaufen" per Bankkarte usus, kaufen ohne Geld, bis der Dispo platzt. Es war sicherlich nicht diese Form des "Kaufens ohne Geld", die dem Propheten Jesaja in seiner Vision vorschwebte. Noch weniger jedoch wird er jene Form völlig bezahlungslosen Zugreifens gemeint haben, die momentan das Leben so vieler Händler schwer macht.
So hat ein Lebensmittelfilialist in einer ungenannten Kleinstadt in letzter Zeit nicht nur einen Strom von Neukunden verzeichnen dürfen, er durfte daneben auch einen bisher nicht gekannten Schwund im angebotenen Sortiment feststellen. So bestellte er sich an einem Tag in der letzten Woche zwei Detektive, die der Sache einmal nachgehen sollten. Innerhalb der ersten Stunde (sic!)  gingen den Herren ein gutes Dutzend Personen (sic!) ins Netz, die ihre portemonnaieschonende Verdiesseitigung von Jesaja 55,1 verwirklicht hatten.
Bei der Aufnahme der Personalien kam es dann zu erheblichen Verzögerungen, da sich die Ergriffenen mit einer Ermittlertruppe konfrontiert sahen, die nur der Landessprache mächtig waren. Diese Probleme konnten dann aber gelöst werden. Ebenso war das Problem des Marktleiters nach dieser Stunde zunächst einmal gelöst. Denn die stabilen Mobilfunknetze garantierten in Windeseile eine Umleitung der Interessentenströme. Seither wird wieder ordentlich bezahlt, bar oder per Karte.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

DER Parteitag

Ob man sie nun als "Kohls Mädchen" oder als "Honeckers Rache" bezeichnet, ist letztlich egal. Ihr ist es gelungen, aus der CDU eine Partei zu machen, deren Parteitage wieder bei der Tradition der großen Parteitage des 20. Jahrhunderts anschließen. Man übt noch, aber schon bald wird man das Niveau der großen Vorbilder erreicht haben. Bei technischen Details kann man durchaus den einen oder anderen Kniff 1:1 übernehmen.
Von Josef Wissarionowitsch lernen, heißt applaudieren lernen!
HOCH! HOCH! HOCH!

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Geschichtsrevision

JuSos und Jung-Grüne, die sich in ihrem Haß auf alles Deutsche auf den gegenwärtigen Parteitagen gegenseitig zu überbieten suchen, haben die Kriegs- und Nachkriegspropaganda ab WK I verinnerlicht, sind aber nicht auf der Höhe der Zeit. Aber auch der vergreiste Geißler Heiner, der am liebsten in ulbrichtscher Manier die Siegessäule sprengen würde, ist mehr starrsinnig als weise.
Eine Revision dieser "Geschichtsschreibung" tut not. Es wird Zeit, sich dieser Zerrbilder zu entledigen und sich auf die goldenen Zeiten vor 1914 zu besinnen. Nicht "Willy wählen!" sondern ""Mehr Wilhelm wagen!"
Wer den Ursachen für den Untergang des Kaiserreiches nachspüren will, der sollte sich manchen Nebensatz in den Werken des unverdächtigen Sir Winston noch einmal durch den Kopf gehen lassen.
Als Einstieg für alle, die nicht an den Glaubenssätzen der Altvorderen festhalten wollen und zu frischen, neuen, ja geradezu revolutionären Einblicken kommen möchten, empfehle ich zum Einstieg einen Artikel auf der Zwischennetzseite "eigentümlich frei" inkl. der Leserkommentare!