Freitag, 14. August 2015

Das Schweigen des Kölners

Aus Frankreich kommt die Initiative, am morgigen 15. August die Glocken für die verfolgten Christen zu läuten. Wie weit die Solidarität mit den verfolgten Brüdern und Schwestern ist, zeigt sich an dieser Aktion wieder einmal. In Frankreich machen nicht alle mit, die DBK (nicht verwandt und nicht verschwägert mit gleichklingender Versicherung) hält sich bedeckt. Den Vogel schießt dabei der Erzbischof von Köln ab! Während er im Juni noch für die mutmaßlich im Mittelmeer ersoffenen Flüchtling eine publikumswirksame Großaktion mit 23.000 Glockenschlägen mitinitiierte, sind ihm die bestialisch gefolterten, geköpften, verbrannten, gekreuzigten, erschossenen, erschlagenen, zerbombten, oder im Mittelmeer über Bord geworfenen oder versklavten Schwestern und Brüder nicht einen einzigen Zug am Seil wert. Anstelle des tönenden Protestes und in den Ohren klingenden Mahnrufes lädt er zur Schweigeminute in den Dom. "Totschweigen" hatte eine neue Qualität bekommen.
Meine Gefühle in Worte zu fassen und einer wie auch immer gearteten Öffentlichkeit zu präsentieren, verbietet mir der Anstand.
Ich hoffe nur, es gibt genug Pfarrer, die selbst die Initiative ergreifen.
Seliger Clemens August von Galen steh uns Deutschen bei!

1 Kommentar:

Gregorius Braun hat gesagt…

Schaut man sich die Karte von Frankreich an, auf denen die mitwirkenden Bistümer gezeigt werden, bleiben erstaunlich viele weiße Flecken übrig.