Donnerstag, 9. Juli 2015

Paul VI. wurde belogen?

Ein Niederrheinischer Pfarrer wies mich auf einen Beitrag bei Summorum Pontificum hin, der über die Veröffentlichung der Memoiren P. Louis Bouyers berichtet.
Folgende Passage möchte ich der geneigten Leserschar besonders ans Herz legen:
"Einige anekdotenhafte Elemente des offenbar sehr kritischen Textes  haben bereits ihren Weg in eine größere Öffentlichkeit gefunden. Nach einem davon habe Papst Paul VI. Bouyer in den 70er Jahren einmal auf einige Elemente der Reform angesprochen, die ihm selbst nicht besonders gelungen erschienen und ihn ganz direkt gefragt, wieso er als Mitglied der Reformkommission diese mitgetragen habe. Darauf antwortete Bouyer: „Weil Bugnini uns versicherte, daß Sie darauf bestünden“ - worauf der Papst entgegnete: „Ist das die Möglichkeit? Und mir hat er gesagt, daß Sie das einstimmig verlangten“."

Hm,  dann beruhen also Teile der Liturgiereform auf Lügen Bugninis!
Da das Wahre aber niemals durch das Unwahre errichtet werden kann, 
kann also das Ergebnis der Liturgiereform nicht das Wahre sein.
Gedacht hatte ich mir sowas schon länger!

1 Kommentar:

Tarquinius hat gesagt…

Was mich bei diesen ganzen liturgischen Lügen und hohepriesterlichen Heulanfällen am ehesten Frage: Warum hat er dann nichts gemacht?!? "Ei, jetz isses halt so", oder was?