Montag, 27. Oktober 2014

FSSPX darf die Sakramente nicht mehr spenden?

Wenn die Nachricht auf dem Weblog von Father Z. http://wdtprs.com/blog/2014/10/italian-bishop-forbids-people-to-receive-sacraments-from-sspx/ keine Falschmeldung ist, dann hat der "barmherzige" Vater in Rom durch den Bischof von Albano (dem Sekretär des Gremiums der neun Granden, zu dem auch der Erzbischof von München gehört) mit diesem Verbot das Zentrum der FSSPX in Italien belegt.
Wer die Sakramente dort empfängt, zieht sich die Tatstrafe der Exkommunikation zu.
Aha! Aber was nicht gefeiert wird, kann man doch auch nicht empfangen?
*** logikauflöswölkchen ***
Und wie steht das im Zusammenhang zu den Gesprächen mit der Glaubenskongregation?

Da bleibt dann die Frage, wann es denn dann den anderen an den Kragen gehen soll, der Petrusbruderschaft, dem Institut Christuskönig, den Klöstern in Le Barroux oder in Heimbach?



ES WIRD LANGSAM ZEIT, SICH EINE KATAKOMBE ZU SUCHEN UND GEHEIMZEICHEN ZU VERABREDEN!

Kommentare:

Jürgen Niebecker hat gesagt…

Geheimzeichen?

Aha:
http://www.erzbistum-paderborn.de/medien/21556/original/38/forum-2-web.jpg

Oder besser nicht…

Laurentius Rhenanius hat gesagt…

Ui, die sind aber gut drauf!
Haben die das beim zdf abgeguckt?
;-)

Theodor hat gesagt…

Hm, das ist doch jetzt nichts wirklich Neues. Die Bischöfe und Priester der FSSPX sind aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer schismatischen Vereinigung a divinis suspendiert und damit ist es ihnen verboten, die Messe zu feiern und die Sakramente zu spenden. Ein Katholik, der seiner Kirche treu ist, kann dort nicht die Sakramente empfangen.

Dass man sich in diesem Fall die Exkommunikation als Tatstrafe zuzieht, halte ich für fraglich (der verlinkte Artikel sagt das ja auch nicht, sondern spricht nur von einem "Risiko".

Die wiederaufgenommenen Verhandlungen scheinen mir mit dieser Sachlage nicht in einem automatischen Widerspruch zu stehen. Letztlich kann das Ziel solcher Verhandlungen immer nur eine "Klärung" sein, was im negativen Fall dann natürlich auch bedeuten kann, dass der gegenwärtige Status der FSSPX den Katholiken klar vor Augen geführt wird.

Laurentius Rhenanius hat gesagt…

@ Theodor: Und was ist mit der Aufhebung der Exkommunikation durch Benedikt XVI.?

Theodor hat gesagt…

Die Antwort ist etwas länger geworden und findet sich daher hier: http://summa-summarum.blogspot.de/2014/10/mal-wieder-irritationen-um-die-fsspx.html

Frischer Wind hat gesagt…

Sicher wird der Bischof von Albano in großzügiger Weise für die Gläubigen, die sich der außerordentlichen Form des Römischen Ritus verbunden fühlen, ein Netz von Gelegenheiten zum Empfang der Sakramente in o.g. Form schaffen.

Da darf man mal gespannt sein...

Johannes hat gesagt…

Der Artikel spricht nicht von der "Tatstrafe der Exkommunikation". Er spricht nur davon, daß ein Gläubiger, der an einem Heiligen Messopfer teilnimmt, das ein FSSPX-Priester zelebriert, die Exkommunikation riskiert. Die Tatstrafe der Exkommunikation droht nur bei schwersten Delikten wie einem tätlichen Angriff auf den Papst, der Vornahme einer Abtreibung etc. pp. Der Artikel spricht aber nur von einer sogenannten Spruchstrafe. Außerdem wird es den Gläubigen der FSSPX herzlich egal sein, wenn sie von einem Bischof der schismatischen Bergoglio-Sekte exkommuniziert werden.