Montag, 4. August 2014

"Hümnendiskussion" (blogozesane)

Etwas spät geselle ich mich nun auch noch in die Reihe derer, die sich um die Hymnenfrage kümmern. Bei Pro Spe Salutis ist ein Eintrag mit dem Vorschlag von Pappa Heuss aufgetaucht, der durch das beherzte Eingreifen des hochverehrten Bundeskanzlers, Dr. Konrad Adenauer ("Wir singen jetzt die dritte Strophe des Deutschlandliedes!") vereitelt werden konnte. Auch die anderen Versuche hier und da wollen nicht wirklich überzeugen.
Auch Vorschläge wie "Wir treten zum Beten" (was mal wieder in den Zapfenstreich reintegriert gehörte), sind ebenso verfehlt wie das alte Turnerlied "Ich hab mich ergeben".
Nationalhymnen, sind sie nicht eine Erfindung des 19. Jh's und somit für einen Katholiken neumodischer Schnickschnack?
Was ist schon "Land der Berge" (Republik Österreich" wenn man dagegen die katholische Erkennungsmelodie "Salve Regina" hört?
Oder das "Tantum ergo". Da haben die Ösies ja eine ganz wunderbare Austauschmelodie, Die alte Kaiserhymne, also unsere jetzige Nationalhymne "mit nur dritter Strophe".
Ich finde die Melodie durchaus schön und passend, dieses Kaiserquartett des Haydn Josef.
Auch der alte Text war schön, aber seit 1866, ach ihr wißt es ja ...

1 Kommentar:

Ester hat gesagt…

Im neuen Gotteslob firmiert das Salve Regina mitsamt den anderen marianischen Antiphonen z.B regina caeli unter der Nummer 666.
Was dazu führen wird, dass dieses "katholischen Nationalhymne" noch schneller vergessen werden wird, als ohnehin schon,