Donnerstag, 21. März 2013

Heute vor 328 Jahren

wurde in Eisenach ein Menschenkind geboren, das die Musik des Abendlandes prägen sollte. In Angedenken an diesen großen Komponisten habe ich ein kleines Video eingestellt. Ein argentinischer Musiker interpretiert auf einem Carlsfelder Bandoneon (AA) ein Werk des Geburtstagskindes.



Danke, Hugo!
Herzlichen Glückwunsch, Johann Sebastian!

Freitag, 15. März 2013

Mit dem ÖPNV in die 70er

die Bilder und Videos, die bei "Buen Camino" zu sehen sind, lassen die schlimmsten Befürchtungen offensichtlich schon jetzt Wirklichkeit werden. Der Volxaltar ist wieder in der Sistina und auch bei der Wahl der Schuhe wird Tradition mit Füßen getreten.
Winter in Rom und eine neue liturgische Eiszeit kündigt sich an.
Seht selbst!

Donnerstag, 14. März 2013

Der letzte Artikel zur Kirche (UPDATE!!!)

im Eurpean ist nicht nur das Allerletzte und hoffentlich die wirklich letzte Äußerung jenes Herrn zu diesem Thema.
Wer es sich antun mag, bitte hier entlang!

UPDATE: Der Artikel scheint aus dem Netz genommen zu sein, ist aber noch über google lesbar:
 http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:http://www.theeuropean.de/alexander-wallasch/6602-die-bedeutung-von-papst-franziskus

Danke für die Kommentare und besonders für Deinen Hinweis, Damian

Genosse Don Camillo

Was war das für ein Abend! Völlig überraschend stieg der weiße Rauch auf und dann kam ein Mann auf den Balkon, mit dem keiner gerechnet hatte, Franziskus. Bescheiden, der Bürde des Amtes und der bevorstehenden Aufgaben bewußt, freundlich, zurückhaltend. Er lädt zum Gebet für den Vorgänger ein, bittet um das Gebet der Menschen, bevor er selbst den Segen spendet. Zutiefst angerührt, schließe ich mich der Gebetsgemeinschaft an.
Dann dauert es keine Viertelstunde und schon gibt es die ersten schwarzen Flecken auf der frischen Soutane, weil die mediale Dreckschleuder schon wieder auf Touren kam. Da war doch was in der Zeit der Militärdiktator, oder? Er ist doch auch gegen die Homo-Ehe! Wunderbar, dachte ich, machen wir so weiter, wie wir bei Benedikt aufgehört haben.
Ich freue mich, daß mit dem nun beginnenden Pontifikat, ... ja freue ich mich den wirklich?
Und nun ertappe ich mich selbst bei derselben Kaffeesatzleserei wie die Kommentatoren. Mir kam eine Sequenz aus dem Film "Genosse Don Camillo" in den Sinn. Don Camillo war mit der Delegation der KPI in die Sowjetunion gereist. Mitten in der Verbrüderungsfeier war Schluß mit lustig und alle mußten ins Hotel zurück. Im Hotel fielen dann auf, das die Bilder von Chruschtschow alle fehlten. Dann tauchten Bilder mit einem anderen Konterfei auf und italienischen Genossen fingen an, sich in wüsten Spekulationen zu ergehen, was zu einer Panik führt. Es kommt zur Ausarbeitung eines Fluchtplanes. Just als man sich schon im Treppenhaus befindet, geht das Licht an und die Feier geht weiter. Der Eiserne Vorhang war nicht zu und es drohte auch kein Aufenthalt in Sibirien.
Was will ich damit sagen:
1. Der Mann ist Papst und der Heilige Geist wird sich schon etwas dabei gedacht haben!
2. Ich war kein "Papalist", der zu jeder Entscheidung unkritisch "Tu es Petrus" gesagt und das Gehirn ausgeschaltet hat und werde es auch in Zukunft niht sein. Es ist galt und gilt das Prinzip des Gehorsams, welches jedoch strikt von einem "blinden Gehorsam sogenannter "Führerprinzipe" zu unterscheiden ist.
3. Auch das Pontifikat Benedikt XVI. ist keines der ungetrübten Freude gewesen. Man denke, was er alles leider nicht mehr auf den Weg bringen konnte. Das wiederum bedeutet:
4. Es wird nicht so heiß gegessen, wie gekocht wird.
5. Die Kurie ist auch noch da!

Andererseits deute ich unweigerlich Gesten und Gesichter, was zum berühmt-berüchtigten Bauchgefühl wird. Neben aller Rührung überkam mich schon ein leichter Schauer. Denn seine ersten Sekunden auf der Loggia entsprachen kaum den warmen Worten, die sich dann nach seinem "Guten Abend" in seinem Munde formten. Es tut mir leid, aber das stumme, regungslose Gesicht zeigte für mich kaum Zurückhaltung sondern Härte. Sein " Buona sera", ... Es tut mir leid, aber ich kenne zu viele Priester jenes Alters mit solchen liturgischen Manieren, als daß ich mich vorbehaltlos über eine solche Begrüßung freuen könnte.
Sicherlich steht auch zu befürchten, daß ein selbst kochender und ÖPNV benutzender Erzbischof auf dem Stuhle Petri das sein könnte, was Polo fahrender Bischof Kamphaus für das Bistum Limburg gewesen ist.
Kann ich von einem Jesuiten mit "franziskanischen Zügen" eine Vorliebe für "High-End-Liturgien" erwarten? Wohl kaum, wenn ich an jene Jesuiten und OFM's denke, bei denen ich das eher zweifelhafte Vergnügen eines Gottesdienstbesuches hatte! Auch da deutete sich schon bei seinem Auftritt "ganz in weiß" und in seinem Umgang mit der Stola etwas an, was ich nur mit "armer Marini!" beschreiben möchte.

Als gebeutelter Vertreter der Abteilung "Bömmelkes & Tröddlekes", der wider alle Vernunft auf einen Cappa magna Träger gehofft hatte, kann ich nur auf die angedeutete "Brüderlichkeit" vertrauen. Und seien wir doch einmal im Rückblick vorsichtig krtitsch: Benedikt hat den Ordo originis aus der Verbotszone geholt, nicht weniger, aber auch nicht mehr! Die Liturgien in Rom, ..."O je, Marini"

Es bleibt halt die offene Frage: Wille Gottes oder Gusto des Kardinalskollegiums?
Es bleibt der Vorbehalt, den der Heilige Vinzenz Palotti schon formuliert haben soll: "Papst ist nun der geworden, den Gott dazu ausersehen hat oder den er nicht verhindert hat."

Schließen wir Franz I. umso tiefer ins Gebet ein! Flehen wir umso eindringlicher um den Beistand des Heiligen Geistes! Schenken wir ihm unser Vertrauen!

Mittwoch, 13. März 2013

Habemus Papam!

Franziskus I.
Deo gratias!

Wieder schwarzer Rauch!

Weiterbeten!

Dienstag, 12. März 2013

Jetzt geht's los!

Die Messe ist gelesen. Ab heute Nachmittag geht es nun in die Wahl. Die Probleme der Medien mit dem "Event" Papstwahl beschreibt Michael Fleischhacker. Unwissen und Unvermögen der Medienmacher, sekundiert von absoluter Geheimhaltung, so etwas kann nicht gut ausgehen. Wie wohltuend es doch ist, wenn dann wenigstens das Wetter mitspielt und im richtigen Moment der Donner über St. Peter grollt.
Da hat der "Newsticker" des "focus" wenigstens eine schöne Titelzeile für einen Artikel, der von einem Redakteur mit Stopuhr geschrieben wurde. Was immer der Herr des Himmels und der Erde mit dem Donner angedeutet haben mag, dem Focus hat er schon mal geholfen!

Montag, 11. März 2013

Darf der Evang. Kirchentag überhaupt stattfinden?

Juden, die an den Messias Jesus glauben, dürfen sich nicht auf dem Kirchentag präsentieren.
Begründung:
"Kirchentagsgeneralsekretärin Ellen Ueberschär (Fulda) erläuterte auf Anfrage von idea, dass am Kirchentag nur Organisationen teilnehmen dürften, die dialogorientiert seien und andere nicht verletzten. [1. haben sich die EKD, ihre Landeskirchen und ihre Vorgängerorganisationen gegenüber den Anliegen der römisch-katholischen Kirche in den letzten knapp 500 Jahren nicht dialogbereit gezeigt, 2. haben Teile des "Festkomitees für die Lutherfestspiele 2017" durch die Nominierungsanliegen zugunsten russischer Religionsverächterinnen die Vertreter der Orthodoxie in Russland zutiefst verletzt, 3. bietet der Kirchentag dialogunfähigen Gruppierungen wie "WisiKi" Möglichkeiten zur Selbstdarstellung. Das Kirchentagspräsidium muß also folgerichtig die Teilnahme der EKD und "WisiKi" am Kirchentag ablehnen! Damit dürfte der Kirchentag 2013 wohl  bis auf ein oder zwei Stände hochkirchlicher Vereinigungen ausfallen!] Zudem besage ein Beschluss des Kirchentagspräsidiums aus dem Jahr 1999, dass die Teilnahme von jüdisch-messianische Organisationen grundsätzlich nicht möglich sei. In Übereinstimmung mit dem Rat der EKD und dem Zentralrat der Juden in Deutschland lehne man eine auf Bekehrung zielende „Judenmission“ aus theologischen und historischen Gründen ab. [Das nenne ich jetzt einmal "dialogorientiert"! Und was meint nun "historische Gründe"? Ich ahne die "Hännt'rgrönde", aber die daraus gezogenen Schlüsse sind politisch-korrekter Blödsinn.] Beim Kirchentag 1999 in Stuttgart wurde der Evangeliumsdienst für Israel, der messianische Gruppen unterstützt, ausgeschlossen mit der Begründung, dass diese Gruppen den christlich-jüdischen Dialog störten." [Kann es sein, daß hier die bloße Existenz solcher Gruppen eine Anfrage an den christlich-jüdischen Dialog protestantischer Provinienz ist? "Störe meine Kreise nicht..."]
Da haben ja Buddhisten und Muslime großes Glück, daß sie weltweit auf unanzweifelbare Dialogorientierung verweisen können.

Ein sächsischer Kirchenangestellter hat einen satirischen Beitrag zum Ausschluß solcher Gruppen vom Kirchentag 2011 verfasst.
Eines habe ich dem Programmheft des Kirchentages leider nicht entnehmen können:
Gibt es dort auch endlich "Unisextoiletten?"
Das wäre nun wirklich zeitgemäß angstfrei in den Untiefen der Gesellschaft angekommen.
Mahlzeit!

Freitag, 8. März 2013

Am Dienstag beginnt das Konklave!

Dienstag, 5. März 2013

Wo katholische Jungs

noch was fürs Leben lernen, hat Father Z. gefunden. Hier wird praktischer Reli-Unterricht gegeben, ganz auf der Höhe der Zeit, an wirklich wichtigen Themen orientiert, interaktiv und realistisch.
So geht Kirche!
Bin mal gespannt, wann dieses Modell auch nach Deutschland kommt!
Neugierig?
Dann geht es hier zu Father Z.

Freitag, 1. März 2013

Der erste "Papstfan" ist abgetaucht!

Matthias Matusseks wunderbare Replik auf Ring-Eifels Selbstdemaskierung!
Mit Humor und Verve!
Viel Freude mit dem Video!