Donnerstag, 27. September 2012

Das liebe Geld

Der Umgang mit dem lieben Geld ist der Kirche auf deutschem Boden immer mal wieder schwer gefallen und hat in den letzten 500 Jahren schon die eine oder andere Vertrauenskrise hervorgerufen.
Nun haben wir innerhalb von wenigen Tagen zwei Ereignisse, die bei nicht ganz so hart gesottenen Zeitgenossen ein kleines Glaubwürdigkeitsproblem provozieren könnten. Da ist zunächst einmal die Umwidmung des Weltbildkonzerns in eine Stiftung. Neues Etikett, dieselben Köpfe, veränderte Kassenführung. "Entweltlichung" habe ich etwas anders verstanden. Aber sicherlich hänge ich wieder nur zu fundamentalistisch an den Buchstaben der Rede. Sicherlich hat man auch hier "den Geist" entdeckt, der ja auch bei anderen Texten unserer Kirche nicht unbedingt etwas mit dem Text zu tun haben muß.
Also: Weiter gehts!
Daneben tritt nun eine sehr weiche römische Aussage zum Thema Kirchensteuer und Mitgliedschaft auf ein Urteil aus Leipzig. Die DBK sieht sich auch hier bestätigt.
Weiter gehts!
Ich persönlich habe nichts dagegen, wenn die Kirche Geld verdient.
Es fragt sich nur,  wodurch, womit, mit welchem Mittel?
Ich bin auch der Meinung, daß wer Mitglied sein will, auch entsprechend finanziell Unterstützung zu leisten hat. Doch wofür?
Für immer weiter wachsende Verwaltungsapparate, deren Ziele eher aus dem Portfolio einer libertären Unternehmensberatung gespeist zu sein scheinen?
Für Verbände wie BDKJ, kfd und ZKs, die keine Gelegenheit auslassen, wenn sie dem Heiligen Vater eins auszuwischen können?
Für eine Teilkirche, in der "fromme Minderheiten" dank entsprechender Personen und Organe der verfassten Kirche die Ausübung ihres Glaubens erschwert oder verhindert wird?
Ich würde lieber einen "Peterspfennig" in die Schatulle des Heilgen Stuhles einzahlen und so meine Unterstützung in klingender Münze ausdrücken, als durch eine Zwangsabgabe die zu unterstützen, die in der, und gegen die eigene Kirche arbeiten.
Nun ist die Lage der realexistierenden Kirche auf deutschem Boden formalrechtlich zunächst einmal abgesichert. Das Geld wird weiter sprudeln und damit wird auch der Einfluß an entsprechenden Stellen nicht geringer werden.
Denn wer die Musik bezahlt, der sagt auch, was gespielt wird!
Das Ziel ist erreicht.
Doch ist es letztendlich zielführend?
Vertrauen wird verloren!
Glaubwürdigkeit wird verloren!

Der reiche Jüngling... fällt mir ein
Die Endzeitvisionen eines Hieronymus Bosch.... ziehen vor meinem geistigen Auge vorbei.
Entweltlichung um des Heiles willen sie anders aus, oder?

Beten wir um den Beistand des Heiligen Geistes!

Mittwoch, 19. September 2012

Reine Poesie

ist dieser Artikel von Armin Schwibach zur Reise des Heiligen Vaters.
Wohltuend und rührend.

Dienstag, 18. September 2012

Irritationen

Etwas verspätet - schließlich war superpelliceum ja auch unter der Rubrik "Trägheit" beim diesjährigen Schwester-Robusta-Preis nominiert - kommt ein Eintrag zu Mariä Namen. Mein Beruf hatte mich in den letzten Tagen einfach zu fest im Griff, als daß ein Eintrag möglich gewesen wäre.
Mariä Namen.
Das Fest ist Dank der Kalenderreform von 1970 nicht mehr im römischen Generalkalender, weil man darin angeblich eine Doppelung zum Fest Mariä Geburt (8.9.) sah. Den historischen Grund für die Einführung des Festes hatte man geflissentlich übersehen. Es ist ein Dankfest für die Befreiung aus der osmanischen Herrschaft und ist später auf den Tag der Schlacht am Kahlenberg auf den 12. September verlegt worden, den Tag der Befreiung Wiens von den Türken. In Wien wird dieser Tag immer noch mit einer liturgischen Ausnahme begangen, dem berühmten 5-Männer-Amt.
Mariä Namen.
Ein politisch nicht besonders korrektes Fest, weil es an Zeiten erinnert, in der die Kulturen nicht so fröhlich und verständnisvoll in Europa miteinander umgingen, als es noch um Territorien und Herrschaft ging. Doch wenn auch die multikulturelle Gesellschaft mit ihren vielseitigen Bereicherungen immer wieder beschworen worden sind, so habe ich schon immer Zweifel an dem Gelingen dieses Modelles gehabt. Wenn man von deutschen Klerikern hört, mit welch eindeutigen Gesten in der Halsgegend sie schon mal aus Dönerbuden bedacht werden, wenn sie "soutaniert" auf dem Weg zur Kathedralkirche sind, oder die Entwicklung in manchen Stadtteilen im Ruhrgebiet erlebt, so mag man das Gerede mancher Politiker nur noch als weltfremd bezeichnen.
Nachdem es nun über viele Jahre verpönt war, sich mit der gewalttätigen Schattenseite des Islam auseinanderzusetzen, hat ein Film, den zwar keiner gesehen hat, der angeblich grottenschlecht sein soll,  neue Gewaltexzesse entfacht, an deren Brutalität und Irrationalität nun nicht mehr so einfach vorbeigeschaut werden kann, weil es auch mal in einer deutschen Botschaft geknallt hat. Gepflegtes Multikulti scheint wohl keinen Schutz mehr vor einem entfesselten Mob zu bieten. War vor Wochen noch die Freiheit der Meinungsäußerung, Pressefreiheit und die Freiheit der Kunst beschworen worden, als Titanic eine Klage drohte oder ein paar grenzdebile Mädels in Russland vor den Kadi mußten, schweigen nun die Allversteher in Politik und Medien oder überholen mit ihren Forderungen nach Aufführungsverboten noch jenen Mann ganz weit rechts, den sie noch vor Monaten als reaktionären Zensor abgetan haben, Martin Mosebach.
Wie kann sich ein hessischer Innenminister zu der Aussage hinreissen lassen: "Nichts rechtfertigt die Verletzung religiöser Gefühle!" und dabei nicht bedenken, in welche Ecke er sich damit redet. "Die subjektive Empfindung verletzter Gefühle kann und darf nicht zum Maßstab eines freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates werden." So hätte es doch wohl heißen müssen!
Wie habe ich bitte den Beitrag des Zentralrates der Muslime zu verstehen, der vor Ausschreitungen warnt, wenn es zur Aufführung des Filmes in Deutschland kommt, dabei aber nicht zur Wahrung des öffentlichen Friedens und nicht die Achtung der verfassungsmäßig garantierten Rechte anmahnt?
Gewinnt nun wieder das Recht des Gewaltbereiten Einfluß auf die Politik?
Ich bin höchst irritiert, wenn ich eine stotternde und stammelnde Kanzlerin in der Bundespressekonfernez erleben muß, die vor nicht allzu langer Zeit dem Heiligen Vater in aller eloquenten Unverschämtheit vor den Koffer getreten hat. Aber mit Stalin gesprochen: "Wie viele Divisionen hat schon der Papst?" Hätten die katholischen Schützenbruderschaften vielleicht mal mit einem Aufmarsch vor dem Kanzleramt drohen müssen. Aber auf eine solche Idee kommt man als Europäer und Demokrat nicht!
Mariä Namen.
In Münster ist eine Hindenburgplatz nicht mehr tragbar, der dem Mann gewidmet worden war, der den Vormarsch der russischen Truppen gestoppt hat. Dass man zur Demontage der Person sich derselben Bilder bedient hat, die von der braunen Propaganda ausgenutzt wurden, mit der man den greisen Reichspräsidenten instrumentalisiert hatte, um "den Unnennbaren" salonfähig zu machen, zeugt im besten Fall von Ahnungslosigkeit, im schlimmsten Fall von Skrupellosigkeit.
Geschichtslosigkeit und gepflegte schwarzen Legenden.
Beides läßt mich erschauern!
Mariä Namen.
Mir hat das Fest noch einmal die fatalen Folgen aller ideologischen Sichtweisen auf die Vergangenheit vor Augen geführt.
Man kann nur beten, daß aus dem Land der egomanen Zalando-Besteller und iphone-Benutzer endlich wieder ein Land der Dichter und Denker werden möge!


Donnerstag, 6. September 2012

Bruchlandung

Wer das Diskussionforum von "Ökumene jetzt" aufmacht, wird unschwer erkennen, daß die Initiative weniger den Nerv getroffen hat, sondern vielmehr den Leuten auf die Nerven geht. Wenn man von einigen wohlmeinenden Schreibern einmal absieht, bekommen die Verfasser und Unterzeichner ihr offensichtliches Unwissen, ihre mangelnde Glaubenspraxis etc. um die Ohren geschlagen.
Bruchlandung!
Ein paar Beispiele mittels copy& paste für alle, die den Weg ins Forum scheuen:
"Eine Ansammlung von Vertretern des bundesrepublikanischen Establishments schleudert eine vage Forderung nach mehr Ökumene heraus. Kein einziger konkreter Vorschlag, wie das zu verwirklichen ist. Wunderbar.
Die illustren Damen und Herren Unterzeichner outen sich dabei durch ihre primäre Selbstdefinition als “Christen im Land der Reformation”, nicht etwa als Christen im Land von Bonifatius und Elisabeth von Thüringen. Es steht zu vermuten, daß mit dem Aufruf zur Einheit nicht gemeint ist, daß die Protestanten nun die katholische Eucharistielehre, den Papst, die Himmelfahrt Mariens, das uneingeschränkte Ja zum Lebensschutz oder irgendein anderes katholisches Alleinstellungsmerkmal anerkennen oder gar annehmen sollen, um damit einen “Kompromiß” zu ermöglichen. Nein. Gemeint ist natürlich einmal mehr, daß die katholische Kirche sich gefälligst protestantisieren möge. Daß sie sagt: eigentlich ist es egal, was Ihr glaubt, solange irgendwie Jesus auftaucht, notfalls auch nur als Lippenbekenntnis. Eucharistielehre? Ist doch egal – wir glauben ja selbst nicht an die Realpräsenz. Der Papst? Den könnt Ihr vielleicht als repräsentativen Grüßaugust behalten, aber was der zu Glaubenslehren sagt, das hat ab nun Wurscht zu sein.
Was hier gewollt ist, ist die Errichtung einer Nationalkirche, die sich um caritative Belange kümmert, die für die angepaßten Bürger eine Raum und einen würdigen Rahmen für soziale Kontakte, Familienfeiern, Kulturveranstaltungen etc. bietet, die ohne inhaltlich-theologsiche Verbindlichkeit eine vage “Orientierung” im Leben und vor allem bei Krankheit und Tod bietet. Diese Reichs-, pardon, Nationalkirche soll aber gefälligst nicht gegen die etablierten Mainstream-Meinungen verstoßen, soll nichts Unbequemes fordern oder den gesellschaftlichen Konsens in Frage stellen. Sie soll sich wie ein Fähnlein im Winde der Befindlichkeiten und Ansichten des bundesrepublikanischen Establishments drehen, das sich in diesem Aufruf zu Wort meldet.
Gott sei Dank: Deutschland ist klein und unbedeutend, und die katholische Kirche ist groß und weltumspannend – auch wenn das die hier jammernden Wichtigtuer nicht wahrhaben wollen."
Damit war um 11:09h am 5.09. schon alles gesagt.

Auch schön: "Ich bin solche anmaßenden Initiativen satt. Diese Leute sagen “Ökumene”, aber was sie damit meinen ist klar: Die katholische Kirche soll protestantisch(er) werden. Dafür habe ich als katholischer Christ nicht das geringste Verständnis. Das Gegenteil ist der Fall: Wir müssen wieder katholischer werden. Wir müssen die Glaubensschätze wieder heben, die in den letzten Jahrzehnten verloren gegangen sind, weil Traditionsfäden einfach abgerissen sind.Das wäre eine Aufgabe für Politiker und Prominente, die sich als “mutige” oder “engagierte” Katholiken bezeichnen. Nicht die Opposition in die Kirche tragen, sondern die Kirche in die Gesellschaft! Wie wäre es mal damit, Herr Dr. Lammert?"

oder: " PS. Ich vermisse Vokabeln wie “Liebe”, “Hoffnung”, “Gebet”, “Gott, “Jesus”, “Geist”, “Bekenntnis”, “Heiligkeit”, “Treue”, und viele andere...."

oder: " Die Tendenz dieses Aufrufs geht offenkundig dahin, innerhalb der katholischen Kirche Deutschlands einen nationalen Sonderweg zu propagieren, der darauf hinauslaufen würde, all das aufzugeben, was protestantischen Befindlichkeiten zuwiderläuft. Dieser Aufruf ist somit ein weiteres Indiz für die zunehmenden schismatischen Tendenzen innerhalb der deutschen katholischen Kirche, insbesondere des organisierten Verbandskatholizismus. Es ist in der Tat bedauerlich, dass katholische Politiker ihre Kräfte auf Initiativen verschwenden, die katholische Kirche den vorherrschenden Leitbildern einer utilitaristisch-pervertierten Gesellschaftspolitik gefügig zu machen, anstelle des so notwendigen Einsatzes für die Akzeptanz eines christlichen und deshalb wahrhaften Humanismus in Politik und Gesellschaft, der hierzulande immer stärkeren Gefährdungen ausgesetzt ist – ich denke hierbei nur an die Position einiger Unterzeichner bei der Erweiterung der Möglichkeiten zur Tötung ungeborenen Lebens für Forschungszwecke in der embryonalen Stammzellforschung – übrigens auch ein Beispiel dafür, dass sich die Konfessionen auch in zentralen gesellschaftspolitischen Fragen gerade nicht mehr einig sind! Wäre es in diesen Fragen nicht angemessener, konfessionsübergreifend mit einer Stimme zu sprechen, statt Kernpunkte kirchlichen Selbstverständnisses mit politisch begründeten Forderungen zu konfrontieren? Vielleicht wird sich den Katholiken in Deutschland in nicht allzu ferner Zukunft die Frage stellen, welcher Kirche sie weiter angehören wollen: einem kirchensteuerfinanzierten deutschnationalen Bundestags-Einheits-Protestantolizismus oder der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche unter dem Nachfolger des Oberhaupts der Apostel. Meinerseits steht jedenfalls fest, wie ich mich dann entscheiden werde."
Der offiziellen Stellungnahmen von evangelischer und römisch-katholischer Seite waren eigentlich schon fast zuviel des Guten!

Als Schlußbemerkung ein "echter Harald Schmidt": “Aber natürlich bin ich als guter Katholik auch für die Ökumene. Ich werde mich immer für die Wiederaufnahme der Protestanten in die katholische Kirche einsetzen.”
Für mich ist damit das Thema durch!

Mittwoch, 5. September 2012

Ausgeschwurbelt!

Leute, das ging aber mal wieder schnell!
Kaum war das Papier raus, schon sind die Analysen innerhalb der Blogozese schon durch:
Thema verfehlt!
Ausgeschwurbelt!
Metal und Christentum bietet eine handfeste Analyse entlang Lumen Gentium 8 und entlarvt die Tricks in der "Argumentation". So schnell und so gründlich seziert zu werden, Leute das ist verdammt bitter!
Bei Pagenotfound  gibt es einen Überblick auf die dünne Sicht der reformatorischen Kirchen, die "ö... gezz" hat.
Bei katholon gibt es dann etwas zum Exzellenzcluster und das Politikgeschwurbel.

Mit den Worten des Pottpoeten Frank Goosen (der dabei nur einen folkloristischen Gemeinplatz wiedergibt):
"Kein A... inne Hose, aber Lappalohma pfeifen wollen!"
Oder etwas freundlicher aber nicht weniger drastisch:
"Wer kein Kopp hat, kann  au nich aussem Fenster kucken!"

Einen besinnlichen Abend wünscht,
Laurentius

WICHTIGE EILMELDUNG!

Dank Thomas (sein Abendland) ist die Einrichtung dieser Diskussionseite von Schavan & Co bemerkt worden. Schaut Euch die Herausgeber und die Redaktion an. "Ökumene gezz" scheint auf allen Kanälen arbeiten zu wollen.
Vielleicht gelingt durch die Eröffnung dieser Seite die Schaffung einer entsprechenden Gegenöffentlichkeit und Besucherlenkung!
Genial!
Unbedingt ansehen!

Dienstag, 4. September 2012

Komiker beendet Genderforschung

Als kritisch denkender und gläubiger Katholik konnte ich der Genderforschung nie etwas abgewinnen. Es ist nicht zu allererst das Herkommen jener "Wissenschaft", die Verwurzelung im linken Feminismus der späten 1960er und der folgenden Dekaden, die mich in Opposition befangen hielt. Die offensichtliche Unterschiedlichkeit von Mann und Frau, die sich durch schlichte Betrachtung für jeden erkennen lassen, hat die Grundthese von der rein gesellschaftlichen Prägung der Rollen für mich ad absurdum geführt. Jeder Säugling weiß, bei wem er seinen Durst gestillt bekommt und bei wem nicht. Daß dieser Umstand ein Problem für die Genderforschung und den nachgelagerten Feminismus darstellen muß, ist begreiflich. Es ist folglich nicht verwunderlich, wenn ein Feministin wie Elisabeth Badinter in dem natürlichen Durst eines Säuglings und in der Sehnsucht nach der natürlichen Nahrungsquelle einen Akt der gesellschaftlichen Unterdrückung der Frau (auch durch den Säugling) erkennt und zur Nahrung aus der Flasche rät. Das Kind ist der Komplize des Mannes schlechthin. Der Wunsch nach Befreiung der Frauen "aus der süßen Tyrannei der Mütterlichkeit" scheint in diesem Fall auch durch geschäftliche Beziehungen zum größten Lebensmittelkonzern der Welt flankiert zu sein. Aber wer will bei solch hehren Zielen finanzielle Interesse unterstellen?
Die unverdächtige Frankfurter Rundschau hat den Artikel dazu, in dem auch darüber aufgeklärt wird, wie der ökologisch sinnvolle Verzicht auf "Papierwindeln" zum Instrument über die Herrschaft der Frau wird.
Wie dem auch sei: Ich halte diese "Forschung" nicht für eine Wissenschaft, sondern für eine Ideologie wider den gesunden Menschenverstand, ja es ist für mich "vitium contra naturam".
Nun hat ein Komiker mit Intelligenz, Witz und sehr schlichten Fragen in Norwegen für das Ende der Genderforschung in diesem Land gesorgt. Er hat die ForscherInnen befragt und die Interviews gesendet.
Danach war dann ganz schnell "Schluß mit lustig"!
Elsa hat einen kurzen Beitrag geschaltet und Agens e.V. hat die Meldung dazu.
Das ist jetzt schon ein paar Tage her (2011). Bis Deutschland hat sich dieser Beitrag des Komikers aus dem norwegischen Fernsehformat mit dem Titel "Gehirnwäsche" noch nicht bis in die Qualitätsmedien durchgesprochen. Warum eigentlich nicht? Ein Komiker ändert mit einem Beitrag die norwegische Politik grundlegend und 56 Mio. (Euro?) Fördergelder gespart hat.
Eines ist aber jetzt schon klar:
Von deutschen Comedians und Kabarettisten geht für das weitere Gedeihen der Genderforschung in Deutschland keine Gefahr aus!

Zum Beitrag über den Komiker geht es hier:

Montag, 3. September 2012

"Ökumene gezz" - Auftakt im Bergischen

In ein paar Tagen werden uns Nobert, Wolle und Co ein neues kirchenpolitisches Manifest vorlegen. Nach allen veröffentlichten Gerüchten über Form und Inhalt des Textes möchten wohl ein paar Damen und Herren Friedrich Wilhelm III. König von Preussen spielen. Soll nach der altpreussischen Union  nun die neudeutsche Verschwisterungskirche des Volkes entstehen? Denn schließlich verstehen wir uns ja alle, meinen alle im Prinzip dasselbe, nur der Papst nicht.
Wie gut wir mit unseren GeschwisterInnen im Herrn im Dialog sind und wie wenig uns nur noch trennt, zeigt momentan das Simultaneum am Altenberger Dom. Nach Jahrhunderten ist in Odenthal ein Teil der verschwundenen Reliquien von Altenberg wieder aufgetaucht. Sie lagen unbeachtet in einer Kiste der dortigen Sakristei herum. (Es geht doch nichts über große, unaufgeräumte Sakristeien!) Eine Forscherin konnte sie identifizieren und schreibt glücklich und froh eine Veröffentlichung, in der auch die Rückführung der Reliquien nach Altenberg angekündigt wurde.
Und gezz kommt Ökumene ins Spiel:
Mit der evangelischen "Domgemeinde" hatte darüber angeblich niemand den offenen Dialog auf Augenhöhe geführt. Monsignore Börsch behauptet zwar etwas anderes, aber was zählt das schon! Schriftliches hat er nicht!
Prompt gibt die evangelische Predigerin am Dom Zickenalarm und durch die Presse rumpelt die unversöhnte Geschwisterlichkeit der realexistierenden Ökumene in Deutschland.
Einen besseren Auftakt für die Ökumene-Offensive kann man sich kaum wünschen.
Artikel 1 (Auffindung)
Artikel 2 (Ärger 1)
Artikel 3 (Ärger 2)