Dienstag, 24. April 2012

Tach! Post!

Die DBK - nicht verwandt und nicht verschwägert mit gleichlautender Privatkrankenversicherung -
hat Post aus Rom bekommen.
Damit dürften nun alle Unklarheiten über das "pro multis" vom Tisch sein und jeder sollte nun wissen, was er zu tun hat.
Ein HAMMERBRIEF!
Zu violett und rot dürfte sich sollte sich nun des Schames Röte hinzugesellen!
Benedikt XVI., er lebe...


HOCH!
HOCH!
HOCH!

Zum Lesen geht es hier weiter!

Mittwoch, 18. April 2012

Unterschrieben, aber

im Text der Präambel soll er rumgekrakelt haben, der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. . Jetzt liegt die bekritzelte Präambel beim Heiligen Vater, der sich das nun erst einmal ansehen muß und dann das letzte Wort hat.
Was wird wohl nun passieren?
Wenn der Heilige Vater nun sein Placet gibt, was im Sinne der Einheit und der Versöhnung zu wünschen wäre, was passiert dann mit der Bruderschaft? Wird sich ein Flügel mit Sedisvakantisten abspalten und neu aufstellen? Wie groß wird dieser Teil sein? Wird sie diese Trennung überstehen? Wie wird die Bruderschaft sich neben himmelblauen Truppen von Monsignore Schmitz und der Petrusbruderschaft positionieren können?
Ein neuer Anfang zeichnet sich ab, mit allen Fragezeichen, aber auch mit einem gutem Schuß Hoffnung!
Ich halte die Bruderschaft für eine echte Bereicherung, allein schon in Sachen Humor und guter Werbung!
Ein Mitblogger in Christo hatte es vor ein paar Tagen auf der Seite und ich habe mir den Link von youtube nun auch geholt:



Härrrlisch! Ich könnt mich immer wieder beömmeln! Peacebruder trifft Piusbruder! Wunderbar! Und diese Musik! Klasse!

Nun warte ich hier..., kerlnochemal! Wat hätt der den jeschriwwe! Wahrscheinlich hat der Fellay auch so eine Klaue. Und jezz stonn se aal om der Teesch eröm, sin am luure..., 'Tschuldigung, aber ich seh das so richtig vor meinem geistigen Auge: Der Papst gibt es an den Kardinalstaatssekretär und sagt: "Also das da...." Monsignore Gänswein schaut dem Heiligen Vater über die Schulter und sagt: "könnte das 'WisiKi' heißen?" Der Papst lächelt mild, als Kardinal Bertone zuckt und das Papier noch näher an die Lesebrille zieht?...
Da könnte man schon wieder ne kleine Satire von machen. Hahaha...
Aber jetzt mal wieder in Ernst, ne!
Da gibt es eine andere Frage, die von großer Wichtigkeit für den Fortbestand der Kirche sein könnte. Ja ich frage mich nämlich, wenn die Piusbrüder unterschreiben, ja ...
Wann unterschreiben eigentlich Küng Kong, WisiKi, das "alleinseligmachende" ZdK, kfd, BDKJ, Uta und die Wilde 13 eigentlich auch mal eine solche Präambel?
Ja!
Oder?
Is doch wahr, kernomal!

Dann wollen wir mal weiterbeten!

Tschö!

Donnerstag, 5. April 2012

Die Dummsdorfer Flimmerkiste

brachte gestern wieder ein Highlight des Qualitätsfernsehens:
Heiner Geißler, Jesuitenschüler und kongenialer Schlichter der schwäbischen Sitcom "Sturgert einunzwansich" bei Anne Will in der Rolle des reformkatholischen Frühlingsboten!
Seit 50 Jahren der gleiche Text! Seit 50 Jahren Aufbruchstimmung! Wahnsinn! Er macht langsam Jopi Konkurrenz!
Zur Abrundung Frau Kallwass von RTL, ein Altöttinger Schriftsteller, der seine Kindheit im Devotionaliengeschäft nicht verwunden hat (als armes Opfer), eine nicht ganz glaubensfirme Benediktinerin, der von mir hochgeschätzete Arnulf Baring und als katholischer Watschenmann der gute Matthias Matussek. Ich bewundere ihn, wie er das aushält und daß er sich immer wieder diesem Quatsch aussetzt.
Meine Güte, nein! Was für ein dämliches, abgekartetes Spiel!
Für mich erfüllt dieser Schwachsinn zwar noch nicht ganz den Tatbestand der Volksverhetzung. Ich frage mich aber mittlerweile, warum vorsätzliche Volksverblödung nicht auch unter Strafe gestellt wird.
Ich habe irgendwann reingezappt und keine 5 Minuten durchgehalten.
Dann schon lieber "Genosse Oberleutnant" im "Polizeiruf 110" oder die "Ludolfs"!

Vor, chassé seit, rück,...

Na, erkannt, liebe Leser? Wer eine Tanzschule besucht hat, der hat diese Wortfolge sofort entschlüsseln können. Es sind die ersten Schritte des eleganten Parkettfegers, der unter dem Namen "Quickstep" bekannt ist. Was für ein wunderschöner Tanz! Ich liebe ihn! Wenn ich nur an diesen wunderbaren Abend zurückdenke, an dem ich das Glück hatte, mit meiner damaligen Tanzpartnerin den legendären Hugo Strasser mit seinem Orchester erleben zu dürfen, dazu dieses traumhafte alte Parkett, ... nur fliegen kann noch schöner sein!
Soweit mein Bekenntnis zum Tanz! Ich tanze gerne, wenn auch die Gelegenheiten dazu in den letzten Jahre seltener geworden sind. Es fehlt die Zeit und leider finden sich kaum Möglichkeiten außerhalb entsprechender Tanzschulen diese Kultur zu pflegen, weil die meisten Tanzcombos, die bei Festivitäten aufspielen, heute nur noch Disco- oder Schuffelfox dudeln können.
Zeit, Anlaß und Ort müssen stimmen. Wenn ich nun wieder einmal mit einiger Verve ins Zeug lege, so tue ich es aus tiefer Leidenschaft zum Tanz und nicht als misanthropischer Grobmotoriker!
So erfreulich es auch ist, wenn sich junge Menschen für die Kultur des Tanzes einsetzen, so fragwürdig sind mir manchmal sowohl die Formen des Tanzes, als auch Anlaß, Zeit und Ort. So zum Beispiel dieses Engagement für die armen, diskriminierten und verfolgten Tänzer am Karfreitag! Oh welch eine unsägliche Unterdrückung! Welches Unrecht!
Karfreitag, als stiller Feiertag, ist mit einem Tanzverbot belegt!
Es muß etwas passieren! Ja, wenn es nicht fällt, wird es zu schlimmen gesellschaftlichen Verwerfungen kommen. Millionen zum Nichttanzen gezwungene Menschen werden aufgrund des akuten Bewegungsmangels an diesem Tag mit psychischen und medizinischen Problemen die Praxen in der kommenden Woche bestürmen. Die Frustration der Unterdrückung und die verordnete Stille werden zu Gewaltausbrüchen führen. Der Schaden für die Gesellschaft wird sich in Millionen beziffern.
Es tut mir leid, wenn ich mal wieder zynisch geworden bin, aber was soll dieser Hype um das Tanzverbot?
Ich setze noch einmal an.
Denken wir nur an die Videos bei youtube von den Ereignissen in Frankfurt am Main im letzten Jahr.
Dort "tanzten" mit Stöpseln in den Ohren junge Menschen in einer riesigen Gruppe einsam vor sich hin, jeder für sich, mit seiner Musik im Kopf. Wie wenig still dieser Protest blieb, zeigte sich, als die Karfreitagsprozession der römisch-katholischen Ausländergemeinde über den Platz zog. Die Respektlosigkeit, die akustischen und verbalen Angriffe, die auf die Gemeinde niedergingen, zeugten weniger von der Verankerung auf dem Boden des Grundgesetzes jenes "Flashmobs", sondern liessen mich einmal mehr über die Bedeutung der Silbe "mob" nachdenken. Wenn das der viel beschworene Schutz von Minderheitenrechten ist, ja wo sind wir denn dann wieder angelangt? Oder ist mir jene Tiefe der "Schwarmintelligenz", die sich in diesem Haufen pöbelnder Freiheitskämpfer zeigte, einfach nicht zugänglich?
Ich halte wieder ein und versuche, noch einmal einen Gang zurückzuschalten.
Betrachten wir diese unwirkliche, beinahe gespenstische Szenerie. Es schlägt vier und nach kurzem Gejohle wird es ruhig. Die versammlte Masse fängt an zu wippen, zu schwingen, zu wackeln. Jeder für sich allein, ohne Bezug auf irgendetwas, was alle einen könnte, außer "Wir sind gegen Tanzverbot!" Die äußere Stille, das Fehlen der Musik, was einerseits dem Verbot geschuldet ist, offenbart ganz ungewollt etwas anderes: Die Einsamkeit der Tänzer und ihre Gefangenheit in sich selbst. Alle sind unheimlich lässig und cool, aber derart langweilig und uniform in den Bewegungen, das es einen begeisterten Parkettlöwen wie mich graust und ich Mitleid bekomme. Leute, wenn dieses "analphabetische Auf-der-Stelle-treten" tanzen sein soll, dann sollte es aus kulturellen und orthopaidischen Gründen nicht nur am Karfreitag und den anderen stillen Tagen im Jahr verboten werden! Im Interesse unserer gemeinsamen abendländischen Kultur und zum Wohle der Bundesrepublik Deutschland fordere ich verpflichtenden Tanzunterricht ab der Kita bis zum Abitur!
Diese Bilder sind für mich zum Paradigma für den Zustand unserer Gesellschaft geworden, in der über die Bedürfnisse und Wünsche des Egos hinaus immer weniger verbindende und verbindliche Perspektiven existieren. Und diese Bedürfnisse werden eingefordert, zur Not mit dem Druck der Straße. Die Wünsche und Forderungen sind zu wahren, koste es, was es wolle.
Und nun werde ich im Ton bewußt altväterlich, weil ich für folgende Beobachtungen auch keinen anderen Ton mehr habe:
Das eigene schlechte Benehmen und die eigene mangelnde Bildung, die bis an den Rand des Unwissens geht, wird nicht als Mangel empfunden. Es scheint immer mehr zu einer Art Ausweis für das "Up-to-date"-sein und Coolness zu werden. Ich bin doof, ja und? Bildung ist spießig und macht nur nachdenklich! SPAAAAAAAAß!
Heute mal Katholenbashen in Frankfurt und morgen nen geilen Lynch-Flashmob in Emden!
Adieu Rechtsstaat! Hallo, bunte Spaßrepublik!
Apropos Bildung:
Tanzverbote sind eher Ausweis calvinistisch-puritanischer Gesinnung und verdienen sich in Deutschland eher der alten Verbindung von "Thron und Altar" als dem Erzbischof! Ich sehe diese stillen Tage als echte Bereicherung, besonders den Karfreitag schätze ich. Ein Dank und ein Gruß geht dafür an unsere noch von uns getrennten Brüder und Schwestern im Glauben!
Der CIC kennt keine Tanzverbote, ihr ... Opfer unserer Bildungsreformen! Es ist also kompletter "Lötzinn", sich vor den Kölner Dom zu stellen und rumzuzappeln wie ein Besessener. Es entspringt der legislativen Gewalt unserer Republik. Also geht nach Düsseldorf und hopst vor dem Parlament rum, wenn ihr Euch beschweren wollt!
Noch besser wäre es jedoch, wenn ihr uns den Anblick ganz erspartet, eine formelle Eingabe bei der Landesregierung abgäbet und -bis zur Entscheidung durch die Landesregierung- Tanzkurse belegtet.

Meine Hoffnungslosigkeit steckt diesmal im Irrealis der Verben!

Meine Hoffnung hingegen drückt sich im Indikativ folgender Sätze aus:

Im Kreuz ist Heil!
Im Kreuz ist Leben!
Im Kreuz ist Hoffnung!