Mittwoch, 5. Dezember 2012

Der Jagd nächster Teil

Wie schon letztens im herbstlichen Bilde der Drückjagd angedeutet, scheint die Jagdsaison nicht vorüber zu sein. Offensichtlich wird nun zur Hatz geblasen!

Ein paar Anhaltspunkte dafür bieten folgende Ereignisse

Wie man bei Pater Hagenkord im Kommentarbereich nachlesen kann -Stanislaus berichtete darüber- meinen manche nun, einige untrügliche Anzeichen dafür gefunden zu haben, wer als mögliche Überträger so gefährlicher Seuchen wie "Ultramontanismus", "Homophobie" oder "Ordo-originis-Syndrom" mit auf die Abschußliste gehörte: Weblogs, Blogger und Autoren mit latinisierenden Namen!  Einen Moment lang habe ich überlegt, ob eine Neueröffnung unter z.B. "Bryan Cohns Tagebuch" mich vor den Geschossen aus einer gekauften Tüte Kiesel bewahren könnte.
Wer aber diese Kommentare, die nicht selten auf psychische Auffälligkeiten und seelische Anomalien wie ungezüglten Haß hinweisen, liest, wird bemerken, daß es nur ein erstes "Abschußkriterium" ist. Letztlich ist es egal, ob man als "Schmuel" oder  "Ignatius" firmiert: Es geht blank gegen alles "Unzeitgemäße", das es mit aller Macht auszurotten gilt.

Daneben tritt die schockierende Meldung über die Bombendrohung gegen einen "Geweihten des Herrn".
Und was hat das Insolvenzblatt aus der deutschen Bankenmetropole über den Chefredakteur von kath.net noch mal an Unwahrheiten verbreitet?
Die "Peinlichkeiten" während und nach einer sogenannten "Diskussionssendung" einer sog. "öffentlich-rechtlichen Anstalt" lassen die Vermutung zu, daß Vertreter der "offenen Gesellschaft" nun bereit sind, einen Schritt weiter zu gehen. Neben verbalen Verunglimpfungen scheut man sich offensichtlich nicht mehr vor Handgreiflichkeiten, wenn ein "Kontrahent" sich zu gut auf ein Thema vorbereitet  hat. Was wäre wohl passiert, wenn Herr Morgenstern so angegangen worden wäre?
Es zeugt nicht nur von mangelnden Umgangsformen und es ist mitnichten nur eine kindische Rangelei um ein Stück Papier, die so unter Erwachsenen nicht vorkommen sollte. Dieser Angriff des Moderators ist nicht nur ein weiterer Tiefpunkt in der Diskussionskultur im Fernsehen. Vielleicht mag es Ihnen überdreht oder überempfindlich erscheinen, aber für mich ist damit eine Grenze überschritten worden und eine neue Qualität im Umgang mit Andersdenkenden erreicht. Unter dem Vorwand eines angeblichen "Papiermonopols" wurde unter Anwendung von Gewalt privates Eigentum in aller Öffentlichkeit weggenommen! Moderatoren scheuen sich also nicht mehr davor, Christen im laufenden Abendprogramm physisch zu attackieren, um Ihnen die Wahrnehmnung ihrer Positionen zu erschweren. Dagegen erscheint mir die Twitterei um Hexen und Verbrennungen beinahe nur als frustrierte Dummheit nach einem langen Tag. Und über eine schwul-lesbische "christmas avenue", die den Ramschbuden auf den Weihnachtsmärkten nun noch ein paar weitere sinnfreie Attraktionen hinzufügt, kann ich mich nun gar nicht mehr wundern oder ärgern.

Lassen wir lieber St. Nikolaus hochleben, uns auf das "Puer natus est nobis" freuen und daran denken: Schon am 2. Weihnachtstag gedenken wir des ersten Martyrers der Christenheit und am 28. derjenigen, die schon vor der Geburt Christi den Tod fanden, weil die Mächtigen der Welt in verhindern wollten.

Die Zeichen der Erlösungsbedürftigkeit werden auch hierzulande immer deutlicher.



Kommentare:

Admiral hat gesagt…

Moment:

Blogger mit lateinischem Namen sind suspekt.
Blogger mit griechischem Namen sind OK?

Hab ich das jetzt richtig verstanden?

Laurentius Rhenanius hat gesagt…

Das scheint die Annahme jener Person zu sein

la femme hat gesagt…

Einen schönen St. Nikolaus Tag und eine gute Adventszeit....sehen wir, was als nächstes kommt. Gott ist mit uns!