Mittwoch, 12. Dezember 2012

Auf, auf zum fröhlichen Jagen!

 
Die Jagdgesellschaft macht sich wieder auf die Pirsch! Nachdem nun dings.net von der Bildfläche geschoben worden ist, kommt nun die unbequeme, proisraelische, proamerikanische, EU- und islamkritische "pi-news" unter Feuer. Wer genauere Angaben haben möchte, der kann sich ja bei "pi" informieren.
Man mag zu dieser Seite stehen wie man will, aber ich wüßte mindestens zwei Dutzend Seiten vom anderen Ende des Spektrums, die dann ebenso verschwinden müßten.
22 Jahre nach dem Fall des "antifaschistischen Schutzwalles"  nimmt die ideologische Bevormunderei und Gängelei nimmt Formen an, die sich selbst die beiden großen Erichs wohl nicht hätten träumen lassen!

Wer einen Einblick in die "Streitkultur" jener Szene bekommen möchte, die jetzt zur Hatz bläst, dem sei dieses Video empfohlen, daß zeigt, wie die Herren Beckstein und Wiefelspütz mit den neuen Umgangsformen im angstfreien Dialog auf Augenhöhe unterrichtet werden.
Nichts für schwache Nerven!



Kommentare:

Morgenländer hat gesagt…

"Ich, Torsten Krauel, bin ein doofes, tumbes,
begriffsstutziges, infantiles, blödsinniges, bescheuertes, dämliches, saudummes, antifantisches, einfältiges, idiotisches, ungebildetes, beknacktes, unwissendes, beklopptes, grenzdebiles, gehirngewaschenes, politkorrektes, unterbelichtetes, linksextremes Arschloch mit rotbraunen Unterhosen und schreibe im einst konservativen Springer-Verlag als Chefidiot!"

So der pi-Autor 'kewil' über einen pi-kritischen "Welt"-Redakteuren.

In der Tat, man kann über pi denken, wie man will.

Viele Gründe
Morgenländer

Laurentius Rhenanius hat gesagt…

Ähnliche Entgleisungen findet man z.B. auch bei Henryk. M. Broder und anderen Journalisten, die sich z.b: über Thilo S. aus B. in unglaublicher Verachtung auslassen bis hin zu sozialdemokratischen Zeitungen in Skandinavien.
Schlechte Manieren und mangelnde Achtung findet man an jeder Ecke des Netzes.
Das ist alles nicht sehr kultiviert, aber letztlich handelt es sich um Erwachsene, über die wir keinen Erziehungsuftrag haben.
Doch den "Jägern" geht es weniger um den unhaltbaren Ton, den sie selbst pflegen, es geht um die Beschränkung der als gegnerisch ausgemachten oder behaupteten Position.

Morgenländer hat gesagt…

Lieber Laurentius,

als die 'taz' Sarrazin mit einer alten Hure verglich, ging dieser (zu Recht!) gerichtlich gegen die Zeitung vor; daran sind pi-Geschädigte durch das Fehlen eines Impressums gehindert.

Bei pi gehören solche (und üblere) Entgleisungen zum Geschäftsmodell - ich sehe nicht, dass man sich im Namen der Meinungsfreiheit mit dieser Seite solidarisieren sollte.

Herzliche Grüße
Morgenländer

Laurentius Rhenanius hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Laurentius Rhenanius hat gesagt…

[Meine Tastatur hat gehakt]

Lieber Morgenländer,
ich meinte auch nicht jenen gerichtlichen Fall, sondern jenen, wo sich eine Schreiberin über die Folgen des erlittenen Schlaganfalls abfällig äußerte und ihn als (Entschuldigung, ich zitiere jetzt) "...Karikatur" bezeichnete.
Ob die Entgleisung zu einem Geschäftsmodell gehört, weiß ich nicht zu sagen.
Mir ging es auch eher darum, im Sinne jenes Satzes zu denken, den man Voltaire unterschoben hat:
"Ich missbillige, was du sagst, aber würde bis auf den Tod dein Recht verteidigen, es zu sagen."

Morgenländer hat gesagt…

Lieber Laurentius,

ja, ich erinnere mich an die unglaublich schäbige Auslassung der FR-Journalistin - dass die FR so etwas veröffentlicht, ist eigentlich kaum zu glauben.

Ich meine allerdings, dass sich in diesen (und ähnlichen) Fällen die Frage der Meinungsfreiheit nicht stellt, denn hier geht es um Äußerungen, die im Sinne des Grundgesetzes eben nicht schützenswert sind (Art. 5 Abs. 2 GG).

Herzliche Grüße
morgenländer

Herzliche Grüße
Morgenländer

gutscheine zum ausdrucken hat gesagt…

sehr guter Kommentar