Montag, 3. September 2012

"Ökumene gezz" - Auftakt im Bergischen

In ein paar Tagen werden uns Nobert, Wolle und Co ein neues kirchenpolitisches Manifest vorlegen. Nach allen veröffentlichten Gerüchten über Form und Inhalt des Textes möchten wohl ein paar Damen und Herren Friedrich Wilhelm III. König von Preussen spielen. Soll nach der altpreussischen Union  nun die neudeutsche Verschwisterungskirche des Volkes entstehen? Denn schließlich verstehen wir uns ja alle, meinen alle im Prinzip dasselbe, nur der Papst nicht.
Wie gut wir mit unseren GeschwisterInnen im Herrn im Dialog sind und wie wenig uns nur noch trennt, zeigt momentan das Simultaneum am Altenberger Dom. Nach Jahrhunderten ist in Odenthal ein Teil der verschwundenen Reliquien von Altenberg wieder aufgetaucht. Sie lagen unbeachtet in einer Kiste der dortigen Sakristei herum. (Es geht doch nichts über große, unaufgeräumte Sakristeien!) Eine Forscherin konnte sie identifizieren und schreibt glücklich und froh eine Veröffentlichung, in der auch die Rückführung der Reliquien nach Altenberg angekündigt wurde.
Und gezz kommt Ökumene ins Spiel:
Mit der evangelischen "Domgemeinde" hatte darüber angeblich niemand den offenen Dialog auf Augenhöhe geführt. Monsignore Börsch behauptet zwar etwas anderes, aber was zählt das schon! Schriftliches hat er nicht!
Prompt gibt die evangelische Predigerin am Dom Zickenalarm und durch die Presse rumpelt die unversöhnte Geschwisterlichkeit der realexistierenden Ökumene in Deutschland.
Einen besseren Auftakt für die Ökumene-Offensive kann man sich kaum wünschen.
Artikel 1 (Auffindung)
Artikel 2 (Ärger 1)
Artikel 3 (Ärger 2)


1 Kommentar:

Admiral hat gesagt…

Man könnte die Reliquien im Rahmen der Messe am Freitag zurückführen.... *duckundweg*