Dienstag, 4. September 2012

Komiker beendet Genderforschung

Als kritisch denkender und gläubiger Katholik konnte ich der Genderforschung nie etwas abgewinnen. Es ist nicht zu allererst das Herkommen jener "Wissenschaft", die Verwurzelung im linken Feminismus der späten 1960er und der folgenden Dekaden, die mich in Opposition befangen hielt. Die offensichtliche Unterschiedlichkeit von Mann und Frau, die sich durch schlichte Betrachtung für jeden erkennen lassen, hat die Grundthese von der rein gesellschaftlichen Prägung der Rollen für mich ad absurdum geführt. Jeder Säugling weiß, bei wem er seinen Durst gestillt bekommt und bei wem nicht. Daß dieser Umstand ein Problem für die Genderforschung und den nachgelagerten Feminismus darstellen muß, ist begreiflich. Es ist folglich nicht verwunderlich, wenn ein Feministin wie Elisabeth Badinter in dem natürlichen Durst eines Säuglings und in der Sehnsucht nach der natürlichen Nahrungsquelle einen Akt der gesellschaftlichen Unterdrückung der Frau (auch durch den Säugling) erkennt und zur Nahrung aus der Flasche rät. Das Kind ist der Komplize des Mannes schlechthin. Der Wunsch nach Befreiung der Frauen "aus der süßen Tyrannei der Mütterlichkeit" scheint in diesem Fall auch durch geschäftliche Beziehungen zum größten Lebensmittelkonzern der Welt flankiert zu sein. Aber wer will bei solch hehren Zielen finanzielle Interesse unterstellen?
Die unverdächtige Frankfurter Rundschau hat den Artikel dazu, in dem auch darüber aufgeklärt wird, wie der ökologisch sinnvolle Verzicht auf "Papierwindeln" zum Instrument über die Herrschaft der Frau wird.
Wie dem auch sei: Ich halte diese "Forschung" nicht für eine Wissenschaft, sondern für eine Ideologie wider den gesunden Menschenverstand, ja es ist für mich "vitium contra naturam".
Nun hat ein Komiker mit Intelligenz, Witz und sehr schlichten Fragen in Norwegen für das Ende der Genderforschung in diesem Land gesorgt. Er hat die ForscherInnen befragt und die Interviews gesendet.
Danach war dann ganz schnell "Schluß mit lustig"!
Elsa hat einen kurzen Beitrag geschaltet und Agens e.V. hat die Meldung dazu.
Das ist jetzt schon ein paar Tage her (2011). Bis Deutschland hat sich dieser Beitrag des Komikers aus dem norwegischen Fernsehformat mit dem Titel "Gehirnwäsche" noch nicht bis in die Qualitätsmedien durchgesprochen. Warum eigentlich nicht? Ein Komiker ändert mit einem Beitrag die norwegische Politik grundlegend und 56 Mio. (Euro?) Fördergelder gespart hat.
Eines ist aber jetzt schon klar:
Von deutschen Comedians und Kabarettisten geht für das weitere Gedeihen der Genderforschung in Deutschland keine Gefahr aus!

Zum Beitrag über den Komiker geht es hier:

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