Mittwoch, 22. August 2012

Im Westen nichts Neues

Ein syrisch-katholischer Erzbischof ist (wieder einmal) zu Gast in Deutschland und findet deutliche wie warnende Worte zum Islam in Europa. Es kam, wie es kommen mußte, wenn jemand die friedliche Ponyhofstimmung deutschen Gutmenschentums stört: Der gastgebende Dechant distanziert sich etwas peinlich berührt und die örtliche Monopolzeitung schiebt einen unglaublich uninformierten Artikel über einen "anstrengenden Gast" in die Öffentlichkeit. Damit alles wieder ins Weltbild paßt, kehrt man die Rollen um: Aus dem Opfer wird ein Störenfried und Hetzer!
Nein, werte Praktikantin, werter Dechant, Exzellenz wissen nur zu genau, wovor es zu warnen gilt! Es ist die Realität da draußen, außerhalb der Redaktionsstube und der Multikulitkgesprächskreise!
Zur Erweiterung des Denkhorizontes empfehle ich Ihnen einen Gegenbesuch im Libanon und besuchen sie bei dieser Tour doch direkt unsere christlichen Brüder in Ägypten, der Türkei (wo man gerade wieder einmal Kirchen in Moscheen umbauen will), im Irak oder in einem der aufblühenden Gottesstaaten in Afrika. Sollte Ihnen das zu kostspielig sein, so machen Sie doch einmal einen Ausflug in den Dortmunder oder Essener Norden.
Herr Dechant, wie wäre es, wenn Sie der Neuevangelisierung des Ruhrgebietes einmal ein etwas Schwung verleihen, indem Sie z.B. den migrationsbevorteilten jungen Herren auf dem Altenessener Karlsplatz - in aller versöhnten Verschiedenheit - Einladungen zu einem Taufbewerberseminar zukommen lassen. Sollte Ihnen das zu kulturimperialistisch oder zu waghalsig sein (man soll das Martyrium nicht bewußt suchen!), dann habe ich einen Lektürevorschlag für die gute Stube: Nehmen Sie sich doch einmal die letzten Berichte der UNO über die steigenden Übergriffe auf Christen vor. Ist Ihnen das zu global und wenig griffig, so lesen Sie doch bitte wenigstens diese Studie, nach der 8% der in Deutschland lebenden Türken Christen für minderwertig halten und 18% so über Juden denken und religiös nicht auf Liberalisierungskurs sind.
Wenn nun schon das schlechte Denken über Christen kaum einen Menschen interessieren dürfte, so sollten doch die 18% den BND aus der Reserve locken.

Einen nachdenklichen Abend wünscht,
Laurentius von der schäl sick!

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