Dienstag, 22. November 2011

Weg vom Fenster

ist demnächst wohl die Gelddruckerei "Weltbild", wenn die soeben über den Ticker gekommene Meldung stimmt.
Ein wenig gutes Licht auf die Denkungsweisen der Deutschen Bischöfe bietet jedoch jener Absatz in der Veröffentlichung:
"Die deutschen Bischöfe, die der Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands angehören, bedauern die verzerrende und unangemessene Weise der publizistischen Auseinandersetzung mit den anstehenden Fragen namentlich in Medien, die der Kirche nahestehen."
Nun habe ich nach Jahren der Vertuschung der Mißstände und dem rüden Umgang mit Kritikern von Seiten der Ordinariate weder ein Confiteor, noch ein Mea culpa erwartet. Aber dieser Satz ist ja das genaue Gegenteil von dem, was man in einer solchen Situation erwartet.
Mir kommen immer mehr Zweifel an der Geistlichkeit unserer Geistlichkeit, denn das klingt eher nach einem beleidigten Josef Ackermann als nach Dienern Christi, oder?

Kommentare:

tradi.nl hat gesagt…

Plebs obscura catholica vincit!
;-)

Nepomuk hat gesagt…

Ach hätten die Bischöfe diesen Satz mal über die Berichterstattung zum Papstbesuch gesagt...

Der Predigtgärtner hat gesagt…

Hätten die Bischöfe sich diesen unnötigen Tadel ihrer Kritiker verkniffen, würde ihr jetziger Schritt eher anerkannt.
Die kirchennahen Medien zu kritisieren und ihnen dann durch den Verkauf doch recht zu geben, wirkt befremdlich. Eine vertane Chance, Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen!