Sonntag, 31. Oktober 2010

ich schreibe wie...

Georg Wilhelm Friedrich Hegel


Ob ich mich darüber nun freuen soll oder nicht, ich weiß es nun wirklich nicht. Kompliziert und unverdaulich wie Hegel ...
Man sollte solche Tests einfach nicht machen!

Mittwoch, 27. Oktober 2010



In den letzten Wochen ist es hier etwas stiller geworden. Auch der letzte Eintrag kam schon mit Verspätung ins Netz. Die Themen der letzten Wochen, wie Marxens Erhebung in den Kardinalsstand haben mich wenig berührt. Auch der Rapp der kfd (steht das jetzt für "Kakophonie frustrierter Dauerwellenträgerinnen" oder für "Krach für Deutschland"?) hat mich nicht mehr so interessiert, als daß es mir mehr als diese beiden hohlen Wortspiele entlockt hätte.
Die immer kürzer werdenden Tage, die Kälte, der Regen, das fallende Laub, sie alle führen mich in eine wenig wortreiche Stimmung, eine ungewohnte westfälische Maulfaulheit überzieht meine rheinische Schwatznasigkeit wie Rauhreif die Wiesen. Gleich der Erde, die sich in Isaac Asimovs "Last Trump", nach der letzten Posaune des Gerichtes in eine öde graue Landschaft einebnet und keinerlei Landmarken mehr bietet, so grau und frei von Landmarken scheint mir auch das zu sein, was sich mir in Kirche und Politik so zeigt. Es ist immer dasselbe, immer dieselben Gesichter, die immer gleiche, immer weiter voranschreitende kleinliche Verwohnzimmerung von Gesellschaft und Kirche, die genauso kleinlich, spießig und jämmelich verteidigt wird, wie die Lage der Fernbedienungen in Griffweite des Hausherren in manchen Wohnzimmern dieser Republik.
Alle Tage läuft das Mutantenstadel, es grüßt täglich das Murmeltier. Pünktlich um 06.00h springt dann wieder der Radiowecker an und immer wieder jodelt es aus dem Lautsprecher: hmtata hmtata hmtata hmtata i got you babe, hmtata... ohne Gnade, ohne Chance aus der ewigen Wiederholung des ewig gleiche Gesummses herauszukommen.
Langeweile, ungepflegte, plüschig, miefige Langeweile. Noch so kleine Ansätze der Hoffnung auf eine Besserung werden immer wieder von denjenigen beendet, die die Macht haben, diesen Wecker immer wieder auf 06.00h des vergangenen Tages zurückspringen zu lassen. Die Klettergerüstaufsteller, die immer noch mehr an die Kraft des Freizeiteventes glauben als an die vewandelnde Kraft des Evangeliums Christi. Die Entscheider in den Personalabteilungen der Firma, die ihren spießig-zwanghaften Laubenpieperästhetizismus ausleben und keinerlei Blüten dulden, die sich auf dem von von ihnen kultivierten Betonrasen zeigen und sofort alles niedermähen, was die von ihnen gewollte Pastoral in der Fläche farblich stört.

Es sind die Hauptamtlichen vor Ort, die die Ehrenämtler zur Verfügungsmasse ihrer Zielvorstellungen herabwürdigen. Die mediengewandten Vertreter des kirchlichen Neusprechs, die sich professionell mit der Kamera mitdrehen und immer lächelnd den Zuschauer daheim ihre niederschwelligen Religionsversatzstücke vorstellen und dabei vergessen, daß sie sich nicht in einem Studio des Senders, sondern im Hause und am Altare dessen stehen, der sie gesandt hat und dessen Evangelium sie würdig zu verkünden haben.

Wer jetzt meint, ich trauerte einen Tag einer vermeintlich besseren Vergangenheit nach, der hat mich mal wieder gründlich mißverstanden. Ich bedauere den Verlust jener Persönlichkeiten der Vergangenheit, die noch die Macht und die Möglichkeiten nutzen konnten, um diesem Triumph des Stumpfsinns etwas entgegenzustemmen. Ich bedauere noch viel mehr die kalte Ausschaltung ebensolcher Persönlichkeiten in der Gegenwart. Es ist semper idem!
Ich weiß, daß nach den Erkenntnissen der historischen Forschung ein Dorfpriester im Mittelalter wahrscheinlich nicht in der Lage war, den Kanon zu lesen. Heute sind sie durch die allgemeine Schulbildung zwar durchaus dazu in Lage, was sicherlich ein Fortschritt in die richtige Richtung ist, aber wer von ihnen ist denn heute noch gewillt das auch zu tun? Die einen konnten vielleicht nicht, wollten aber vielleicht, die anderen können sehr wahrscheinlich, wollen aber ganz bestimmt nicht. Semper idem!
Die Kirche war immer zugleich societas perfecta und permixta. Aber die Zahl der sichtbaren, spürbaren und den Glauben auf- und zurichtenden Zeichen und Per-sonen ist sehr gering. Es herrscht eine Art Kalter Krieg.
In mir wächst das Gefühl von Einsamkeit, Diaspora und Schwäche, so wie Chesterton schon die Frage nach der Effizienz als klares Zeichen von Schwäche und Krankheit ansieht. (Ketzer,13) Es sind halt die Stammlande der Reformation...
Nun gehen mir wieder Worte und Gedanken aus. Schwäche?
Der Text bleibt ein Bruchstück. Ich werde meine trüben Gedanken gleich durch eine Trainigseinheit beim Sport vertreiben. Ausdauersport führt ja bekanntlich zur Ausschüttung von diversen Glückshormonen. Außerdem ist es besser als der Verzehr von ähnlich wirkenden Süßigkeiten. Der Besuch einer hiesigen Abendmesse ist auf jeden Fall kontraindiziert, leider!

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Entdecke den Hassknecht in dir!

Wer am letzten Freitag die "heute show" gesehen hat, wird auch Gernot Hassknecht wieder einmal erlebt haben. Sein Kommentar zu "ein Jahr schwarz-gelb" war ein nonverbales Wutgebrüll, bei dem er sich noch die zerknüllten Blätter in den Mund stopfte. Das Thema hatte ihm offensichtlich schon im Vorfeld der Sendung derart zugesetzt, daß er es diesmal nicht einmal mehr schaffte, die sonst üblichen 45 Sekunden Contenance zu bewahren, auf die dann sonst seine cholerischen Verbailinjurien und Entgleisungen folgen.
Hier das erschütternde Video:

Seit diese Kunstfigur des austickenden Kommentators nun wöchentlich an den Volksempfängern draußen im Lande (Rainer Pause) gehört und gesehen werden kann, scheint sich eine neue Welle der unkorrekten und schamlos offenen Rede zu verbreiten. Gernot als Ausdruck einer neuen Protestkultur des unverblümten Wortes? Ist er vielleicht sogar schuld an dieser zügellosen Entwicklung oder bricht sich auch hier der "Geist des Konzils" endlich Bahn? Das Volk will endlich seine participatio actuosa auch in der Politik ausleben?

Rentner wie Schüler gehen auf die Straße, um ihrer Verärgerung über eine nicht mehr nachvollziehbare Baupolitik deutlich Ausdruck zu verleihen.
Das Tabu der Integrationsprobleme ist gebrochen.
Offene Kritik am Islam wird geäußert.
Die Kluft zwischen den nur noch wahltaktisch denkenden und agierenden Talkshow Clubs (früher bekannt unter dem Begriff "Volksparteien") und denen, die sie für vier Jahre mit der Zugangsberechtigung zu den Sendungen von Will, Beckmann, Plasberg & Co und den entsprechenden Namenszusätzen versehen dürfen (gemeinhin auch als "das Volk" bekannt), ist so deutlich geworden, daß es auch dem letzten Politpromi nun endlich langsam dämmert. Und so reagieren sie nun, wie sie immer reagiert haben, jeder auf seine Weise.
Schon schiebt sich ein bayerischer Bundespolitiker nach vorne und "schärft die Debatte um die Integration an". Im Hintergrund ruckelt sich hüstelnd das "große Mädchen" (Helmut Kohl) auf dem Kanzlerstuhl zurecht und probiert sich vorsichtig in ein wenig Kritik hier und da, tritt für ein fröhlicheres C in der DU ein (HÄ?????) und wird danach die Umfragewerte beobachtet haben wie ein Banker die Aktienkurse. (Bloß keine Stimmen verlieren!)
Nebenbei vernuschelt Heiner G. die Konflikte um "Sturgert 21". Ich wünschte mir, er würde dort die Verve als Politiker einmal zeigen, die er sonst bei seinen wenig konstruktiven Beiträgen zu kirchlichen Themen in Talkshows an den Tag legt.
Mensch Heiner, sonst hauste immer auf den Putz, wenn es darum geht, die angebliche Abgehobenheit des Vatikans zu benöckeln und da wo ein "Landesvater" wie ein wild gewordener Handfeger auf sein störrisches Stimmvieh eindrischt, äh ich meine kastanienwerfenden Halbstarken den Hosenboden mal ordentlich stramm zieht, wo bleiben denn da deine mahnenden Worte der Weisheit?

Eine anderen Weg des Politikersatzes beschreitet momentan das linke Lager in ebenso alter wie bekannter Manier: Betroffenheitskurs! Hier wird ganz einfach das Versagen der eigenen Umerziehungspolitik in Sachen Multikulti diagnostiziert (Opferhaltung) und denen die Schuld in die Schuhe geschoben, die schon immer zum erklärten Feind der Internationale gehört haben: Christen und andere Reaktionäre. Auf einmal sind es nicht mehr die Horden der arbeitslosen Ostdeutschen (ExgenossInnen) die sich als Gefahr für die Multikultikratie in Deutschland darstellen, weil sie Parteien aus dem rechtesten Lager goutieren. Nein, plötzlich rückt eine andere Bevölkerungsgruppe in den Fokus des Interesses und vielleicht wird es auch eine Aufgabe des Verfassungschutzes sein, diese Gruppe zu überwachen: Christen lutherischer wie katholischer Provinienz sind nach Aussage einer Studie der Friedrich Ebert Stiftung überdurchschnittlich ausländerfeindlich. Auf einmal sind nicht mehr die Befürworter der Scharia das Problem sondern die Vertreter der Bergpredigt, Papisten und Lutherböcke!
KLAR!
SICHER!
GEHTS NOCH?
HABT IHR NOCH ALLE RIEMEN AUF DER ORGEL?

Ihr Folklore-Freunde solltet nicht nur zum Fastenbrechen am Ende des Fastenmonats gehen. Das ist doch nur was für Kinder! Geht doch mal zu ner richtigen Veranstaltung für Erwachsene und schaut euch doch mal ne richtige echte Scharia-Veranstaltung an, wie z.B. so ne nette Steinigung für Ehebrecher?

Wie wäre es, wenn wir Taschendiebe im Sinne des interkulturellen Austausches mal zur Bestrafung nach Saudi-Arabien schickten? Wie wäre es denn mal damit, Frau Schleuthäuser-Narrenberger?

Die Kosten im Gesundheitswesen könnten wir doch dadurch senken, daß wir die öffentliche Prügelstrafe für Alkoholgenuß und Tabakkonsum einführen? Ich stelle mir gerade vor, wie das wäre, wenn dann Montag bis Freitag durchgehend ganze Oberstufen, Schützenvereine, Fußballfanclubs von Mitarbeitern der gesetzlichen Krankenkassen zur Vernunft geprügelt würden. Das wär doch mal ne echte Gesundheitsreform, was Herr Rösler? Da sind uns die Muselmanen echt voraus, wie? Dann gäbe es auch keine Probleme mehr mit der Eckkneipenlösung... Schade nur ums Oktoberfest, was?

Und andereseits:
Wo bleibt denn bitte schön euer mutiges Eintreten für die Einhaltung der Menschenrechte, wenn in Teheran mal wieder ein paar harmlose Jungs aufgehängt werden, nur weil sie angeblich schwul waren?

JA WO SEID IHR DENN DA? HÄ?
WO BLEIBT DA DAS MEER VON PROTESTNOTEN HÄ?

IHR SOLLTET MAL WIEDER DAS SACRUM TRIDUUM MITFEIERN UND DANACH ZUM EIERKITSCHEN IN DIE PFARRHEIME GEHEN, DAMIT IHR MAL WIEDER KONTAKT ZUM CHRISTLICHEN BEVÖLKERUNGSTEIL BEKOMMT!

ABER EIN SOLCHER BESUCH WIDERSTREBT SEHR WAHRSCHEINLICH EURER WELTANSCHAULICHEN NEUTRALITÄT, WAS??

ZU EXTREMISTEN GEHT MAN NICHT, WIE?

Wenn ich dann noch lese, daß ein betagter Auslandsseelsorger sein ziemlich beschränktes Halbwissen in katholischen Bildungshäusern zum besten gibt, von keinerlei Benachteiligung von Christen in der Türkei zu berichten weiß, das als Verzerrung der Wirklichkeit darstellt und damit Bischöfen, Radio Vatikan, Dokumentationen unterschiedlichster Konfessionen, säkularen Medienberichten über religiös motivierten Priester- und Bischofsmorden widerspricht, ja dann frage ich mich...

FÜR WIE BLÖD HALTEN DIE UNS EIGENTLICH ALLE?
HERZLICH WILLKOMMEN IN ABSURDISTAN ODER WAS?!

ganz ruhig Laurentius, ganz ruhig... Atmen kommen lassen ... warten... gehen lassen... warten

Zurück zur sogenannten Studie der FES:
Hier gilt mal wieder der Satz von Sir Winston Churchill: "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!"
Mittlerweile weiß doch wohl jeder, daß solche Umfragen und Studien ungefähr genauso viel zur Wahrheitsfindung beitragen wie eine Flasche Waschbenzin zu einem gesunden Frühstück: überhaupt nichts!
Wer auch nur einigermaßen die deustche Sprache beherrscht, kann durch entsprechende Fragestellung bei ein und derselben Gruppe zu ein und demselben Thema genau die entgegengesetzten Antworten bekommen.
Hier ein kleines Forbildungsvideo aus dem Vereinigten Königreich zum Thema Umfragen:




Ein Auschnitt aus der legendären Politsatire "YES, PRIMEMINISTER!", die von der BBC in den 1980er Jahren ausgestrahlt wurde. Die Serie wurde in Deutschland nur in Teilen ausgestrahlt...

Es wundert mich also nicht, daß Stanislaus den Hassknecht in sich entdeckt und im Laufe der letzte Woche seinem Unmut mal Luft gemacht hat. Mir ging es genauso!

Freitag, 1. Oktober 2010

schlechte Musik aus britischer Sicht

Gestern Abend gab es zu später Sunde bei Brause und Bier noch eine "Redaktionssitzung" in der Provinz. Man versammelte sich am Rechner, tippte Artikel und Layoutideen in den rechner und berieb Recherche im Zwischennetz. Dabei geriet man auch auf die Seite von sinfonia sacra e.V. und dort auf die Seite mit Fachartikeln. Ein gewisser James MacMillan (* 1959) ist dort mit dem Artikel "Schlechte Musik zerstört die Kirche" (pdf) zu finden, der sich über die massenhafte Abwanderung katholischer Kirchenmusiker ins anglikanische Exil in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren äußert und eine treffende wie traurige Analyse zur Situation der Kirchenmusik in den römisch-katholischen Bistümern Großbritanniens liefert. Wer sich an deutsche Verhältnisse erinnert fühlt, liegt nicht ganz falsch, wie ich meine. Wer es aushält, sollte sich diesen Artikel zumuten. Lesenswert sind die anderen Artikel auch, besonders die über Kleriker und musikalische Notwendigkeiten.

Vademecum

Das wird vielleicht den einen oder anderen Leser an die Marke eines Kaugummis aus den 1970er Jahren erinnern. Für mich ist das aber seit einigen Jahren ein kleines Büchlein, ein Moleskine, schwarz, im Westentaschenformat. Eines meiner Patenkinder hatte es mir zu Weihnachten geschenkt und es dient mir seither als Sammelbüchlein für Zitate aller Art. Vor einigen Monaten bin ich mit meinem Büro umgezogen und seither war es verschollen. So sehr ich es auch vermißte, hatte ich mir dennoch geschworen, es bewußt nicht zu suchen. Denn alles, was ich bewußt und intensiv suche, scheint sich auf einmal in eine Art Paralleluniversum zu verabschieden. So verschwinden Schlüssel, die ganz sicher auf dem Schränkchen im Flur abgelegt worden sind und tauchen plötzlich in der Küche auf dem Kühlschrank auf. Sonnenbrillen verschwinden aus den getragenen Jackets und liegen auf einmal im Auto. So war es auch mit diesem Vademecum. Ich war mir sicher, es im Regal zu den anderen Notizbüchern gestellt zu haben, also immer griffbereit und in Reichweite. Dort war es immer und auf einmal war es weg. Ich wußte ganz genau: Je mehr du danach suchst, als umso schlimmer wird sich das Versteck des Büchleins herausstellen. Je intensiver die Suche, umso unmöglicher der Ort der späteren Auffindung. Da hilft nur bewußtes Ignorieren dieses Umstandes, so schwer es auch fallen mag. Mittlerweile waren mir natürlich ganz wunderbare Gedanken großer Schriftsteller und Heiliger, humorige Äußerungen, etc. untergekommen, die ich gerne in diesem Büchlein festgehalten hätte. Egal! Nicht daran denken! Die Stunde wird kommen!
Als ich nun vorhin ewas völlig anderes aus dem Regal ziehen wollte, etwas das ich gerade für meine Arbeit brauchte, fiel mir ein schwarzer, schmaler Buchrücken auf. Mein Vademecum hatte sich wieder in meinem Büro eingefunden!
Nun kann ich endlich in einer stillen Stunde das Ende meiner Zettelwirtschaft einläuten.
Wer nun in aller Aufgeklärtheit meint, das Büchlein hätte ich beim Umzug einfach dort hingeräumt und vergessen, tja der mag vielleicht recht haben, aber sicher bin ich mir da nicht! Es stand immer bei den Notizbüchern. Warum sollte ich es zu den Lexika stellen?
Wie ließ schon der gute Shakespeare seinen Hamlet zu Horatio sagen:"Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als Eure Schulweisheit sich träumen läßt!"

Was steht nun in dem Büchlein so alles drin?
Das Zitat von Shakespeare bisher nicht, wird es auch sehr wahrscheinlich nicht bis dort hin schaffen. Das Zitat kennt man ja auch so. Es gibt andere Bonmots, die sich zu sammeln lohnen, weil man sie nicht so schnell parat hat wie die Sprüche über die Inhaltsstoffe bestimmter Kleinhunde oder die Dienstwege eidgenössischer Landesbeamter.

Chesterton steht zum Beispiel drin:
Wenn ein Volk dabei ist, in allen Dingen schwach und untüchtig zu werden, dann fängt es an, von Effizienz zu reden. So fängt auch ein Mensch zum ersten Mal an, sich mit seiner Gesundheit zu beschäftigen, wenn sein Körper kaputt ist. (Ketzer 13)

und Martin Mosebach:
Die viel geschmähten Ästheten verfügen über eine schreckliche Gabe: die äußere Gestalt einer Sache, eines Vorgangs, eines Gedankens enthüllt ihnen mit Sicherheit die innere Wahrheit des Angeschauten. (Häresie 23)

Philip Stanhope Earl of Chesterfield:
Eine gute Unterhaltung verträgt so wenig einen Diktator wie ein freies Staatswesen.
(Briefe über die anstrengende Kunst, ein Gentleman zu werden)

und Sir Alec Guiness:
Schlechte Argumente bekämpft man am besten, indem man ihre Darlegungen nicht stört.

Nun werde ich auch die nächsten Seiten wieder füllen, alles sorgsam mit Feder und Tinte, in Ruhe und Freude über das Gefundene.