Freitag, 26. Februar 2010

Semper idem!

Immer wenn man mal mit einem deftigen Schlagabtausch rechnet, geht alles auch schon wieder auf Deeskalation und Kuschelkurs. Es wird der Weg des Friedens beschritten. Schnarre schreibt, Mutti telephoniert und schon ist wieder alles gut! Keiner aus der DBK ruft mehr nach dem Staatsanwalt.
Alles wieder gut?
Ich bin mir da nicht so sicher.
Schadensbegrenzung heißt jenes Wort, das durch die Nachrichten tickerte, wenn es um den Konflikt zwischen Regierung und Kirche geht. Der Vorsitzende der DBK bemüht sich um Schadensbegrenzung beim Streit mit der Justizministerin.
Das klingt nicht nach einer zurecht vorgebrachten Klage gegen die unverschämten Anwürfe von Frau Schleutheusser-Narrenberger. Das klingt vielmehr nach einem ehrenvollen Rückzug nach einem derben Fauxpas von Erzbischof Robert.
Der Chef der Vertuscherbande mault dumm gegen Muttis Rechtsabteilung.
Prompt hat auch ein weibliches (sic!) Opfer gegen Erzbischof Robert eine Klage wegen Strafvereitelung gestellt.
Was kann der heutige Erzbischof von Freiburg i.Br. für Fälle in Berlin, München und sonstwo, die vor 20-50 Jahren begangen wurden und nun erst an die Oberfläche kommen?
Nichts!
Was kann Frau L-S (S-N) dafür, wenn sie als Justizministerin den Grundsatz der Unschuldsvermutung vergißt und die Gesamtkirche und Generalverdacht stellt?
Entweder hat sie von den Grundlagen unseres Rechtssystems eine wichtige Grundlage, vergessen (Blackout à la Ellmütt?) oder sie weiß nichts davon oder versucht sie als Figur aus dem Umfeld des Humanistenverbandes der Kirche zu schaden um ihre eigene Weltanschauung zu befördern?
Ich weiß nicht, was sie dazu bewogen hat derart zu holzen.
Eines weiß ich aber sehr wohl: Um vom Amt des Justizministers der Bundesrepublik Deutschland jeden Schaden und Makel fernzuhalten, wäre eigentlich ein Schritt notwendig, wie ihn Frau Margot Käßmann vollzogen hat.
Chapeau, Madame, kann ich zu diesem Schritt nur sagen.
Die selbstkritische Reflektion ihrer Geisterfahrt hat sie einen Schritt wagen lassen, der nicht nur den verlassenen Ämtern ihre Unabhängigkeit und Größe wiedergegeben hat. Dieser Schritt hat die Glaubwürdigkeit und Ernsthaftigkeit ihrer Person und der von ihr gemachten Aussagen noch verstärkt!
Anders betrachtet, mal mehr so rheinisch oder bayrisch:
Frau Käßmann hat (aus welchen Gründen auch immer) einen über den Durst getrunken, hat in der Nacht in einer menschenleeren Stadt eine rote Ampel nicht ernstgenommen. Niemand ist geschädigt worden und wenn sie sich nicht hätte erwischen lassen, wäre auchsonst nix passiert. In südlichen Ländern wie z.B. Bayern wäre das eher ein Beweis für ihre Regierungsfähigkeit gewesen. Nicht so im kühl-protestantischen Niedersachsen!
Fleppe weg! Amt aufgegeben. Gemeindepastorin in Wolfenbüttel-Dingenskirchen. Zack!!!

Und Frau Justizministerin?
Die Justizministerin der von uns gewählten Regierung erhebt Pauschalverdächtigungen, die dem Ansehen der deutschen Bischöfe schaden, den Priestern und Ordensleuten, der Gesamtkirche, die ich persönlich als Hetze empfinde, verletzt dabei Grundlagen unserer Justiz, die sie eigentlich schützen und befördern soll und was passiert?
Gar nichts!
Nicht gerade um Ruf und Amt gesorgt, schreibt sie einen Brief, nimmt nichts persönlich in der Öffentlichkeit, die sie vorher für ihre Unterstellungen mißbrauchte, zurück und gleichzeitig zieht sich die DBKfreundlich, lieb und gut die Klageandrohung wieder ein.
Ist ja auch nicht so wild, wenn man gegen einen Grundsatz unsrer Gerichtbarkeit verstößt, der sowieso immer unbeliebter wird. Unschuldsvermutung!
Son komplizierter Mist, der Selbstbeherrschung und Sachlichkeit verlangt. Unschuldsvermutung! So ein Quatsch!
Ja wenn einer mal besoffen ist und Auto fährt, au, da weiß ja jeder wie schlimm das ist, was da alles passieren kann und wie unverantwortlich das ist. Weg! Untragbar! Pfui!
Aber Gesetze und ihre Grundlagen? Wen schert das noch? Kleinigkeitenkrämerei ist das!

Von wegen! Vor den Kadi mit der Frau, vor das höchste Gericht des Landes gehört dieser Fall!

Oh, was für eine Land!

Denk ich an Deutschland in der Nacht,
bin ich um den Schlaf gebracht!

Das erinnert mich an einen Satz, den ein alter Dechant sagte: " Wenn es um die Frage nach 1 oder zwei Mio bei der Errichtung eines Pfarrheimes geht, das interessiert keinen! Da wird immer einstimmig verabschiedet. Aber wehe es geht um die Farbe der Waschbecken!"
Rechtsordnung, die mich selbst schützt? Ejaal.
Schicker im Auto unterwegs! Dat jeht nitt!
Eine qwinselig autofahrende Krichenfrau ist zwar eine Gefahr für den Straßenverkehr, aber eine offensichtlich nüchterne Ministerin sollte wissen, was sie mit solchen Worten anrichten kann und wie wenig sie zu einem solchen Amt passen. Konsequenzen?
Leider nicht!
Schnarre bleibt im Amt und die DBK begeht Schadensbegrenzung in der Fläche.
Ich fasse es nicht!
Für mich ist das ein klarer Fall von Appeasement-Politik.

Es ist aber auch schrecklich!
Auf einmal schießen die Mißbrauchsfälle aus dem Boden. München, Hamburg, Hiltrup....
Es werden immer mehr!
Ettal. Der Abt von Ettal tritt zurück.
Jeder Fall, der passiert ist, ist ein Fall zuviel!!!
Egal ob in Familie, Kirchengemeinde, Schule,.... Sportverein!

Fürchterlich ist aber auch das ganze Gerede, das sich in den letzten Wochen entwickelt-
An den Theken kommen die Sümpfe der Adenauerzeit zu Sprache.
Im Kolpinghaus um die Ecke werden an der Theke Schauergeschichten von Patres erzählt, die in den 1950er Jahren angeblich die Jungs xxxxxx haben sollen, also wat da so alle passiert is..
Vom vermeintlichen Wissen angeekelte und verzerrte Münder in nickenden Gesichtern bestellen schnell noch ne Runde Hörnerkorn... bah, alles Perverse... Dat kann ja auch nich jesunnt sein, sowat, ohne ... ne? Prost!
Jeder kennt angeblich ne Geschichte, und schnell wird es irgendwie jedem zugetraut. Eigentlich haben es am Ende ja alle schon immer gewußt.
Egal ob kirchentreu, ob kirchenfern, ob kirchenfremd:
Niemand traut mehr dem geweihten Stande etwas zu, außer die halbgaren Geschichten, die je schlimmer umso wahrscheinlicher...
Gehen Sie da mal dazwischen und reden Sie von Unschuldsvermutung und vom Straftatbestand der üblen Nachrede!
Freundschaften werden sie damit sicherlich nicht generieren!

Generalverdacht, Mißtrauen. Die Hetze gegen unliebsame Priester wird wieder so einfach..., der Anfangsverdacht reicht, um die ganze Atmosphäre zu vergiften und Leute aus dem Amte oder der Stadt zu kicken.
Ich strenge keine Vergleiche mit einer irgendwann stattgefundenen Vergangenheit an! Nein! Ich tue es bewußt nicht, egal wie ähnlich sich das alles anhört. wie vergleichbar es auch immer scheinen mag.

Aber ein Satz sei gesagt:

Welch ein altes, probates und böses Mittel!!!

So schädigt man nachhaltig das Ansehen und befördert die Selbstzerstörung durch Streit und Mißtrauen.
Was für ein Flurschaden!

Wer sich mal genau umschaut, wer genau liest, der merkt, wie deutlich sich in den letzten Wochen die alten Vorbehalte gegen Jesuiten wieder hochgespült werden. Ganz alte Ressentiments noch aus den Zeiten vor Gxxxxxxs kommen da wieder hoch.
Bismarck? Wer hat eigentlich mit der Hatz auf Jesuiten angefangen?
Ich weiß es nicht? Aber ich merke in mir selbst, wie tief dieses Zeug in mir steckt, das Gerede von Geheimnissen, Einfluß, Macht.....

Wäre da nicht ein vertrauensbildendes Wort aus dem Justizministerium oder aus dem Kanzleramt vonnöten, daß solche Antistimmungen abfängt? Wäre es nicht im Sinne der Gesamtgesellschaft, wenn die Justiz der angeblich so wichtigen Sinn- und Wertevermittlungsgröße Kirche Hilfe zu Krisenbewältigung anböte?
Ja sicher, wenn die Kirchen den Status hätte, der immer dann behauptet wird, wenn Kirche mal nicht so funzt, wie es angeblich von ihr doch von allen und schon immer erwartet wurde.

Zu hoch gehängt? Zu übertrieben?
Ich glaube nicht! Es ist halt immer nur dasselbe!


es wird frühling

es wird immer kälter in diesem deutschland

bis es sich mal wieder überhitzt

seid nüchtern und wacht

Mittwoch, 24. Februar 2010

Schnarre auf Konfrontationskurs

Die zweite Runde ist eröffnet!
"Hic Rhodos, hic salta!" heißt es nun für die DBK.
Schnarre nimmt nichts zurück und legt nach!
Sabine spielt Bruce allmächtig!
Ich weiß nicht, welche Getränke momentan in der FDP konsummiert werden, aber seit der hochprozentig ausgefallenen Bundestagswahl scheint es da wohl ein echtes Fraktionsproblem mit Champagner zu geben!

Was ich mir jetzt wünsche? Etwas ganz und gar Abwegiges..!
I have a dream...
Es wäre jetzt an der Zeit, wenn die DBK und EKD mal sowas wie nen Schulterschluß suchten:
DBK verteidigt EKD-Vorsitzende gegen die Häme in der Presse.
EKD verteidigt DBK gegen Schleutheusser-Narrenbergers perfide Propaganda!
Das wäre mal was ganz Neues oder?

2010er Schnarrenberger Bischofstrost

Mein Weblog hakte, weil der neue Editor nicht geladen wird. Fehler ist gefunden und abgestellt.

Was ist in diesen Tagen eigentlich los?

Die Politiker der FDP (stand früher mal für "Fast Drei Prozent") zeigen ihr wahres Gesicht.

Die Kanzlerin zeigt ihr Gesicht mal wieder nicht.

Frau Käßmann verliert ihr Gesicht samt Führerschein.

Erzbischof Zollitsch widersteht der Bundesministerin Schleutheuser-Narrenberger ins Gesicht!

Ich finde keine diese neuen und alten Ansichten besonders attraktiv!
Mir gehen diese Nebensächlichkeiten, die unsere Presse und alle anderen Infoportale verstopfen gehörig auf die Nerven, den wir haben ja wohl ganz andere Probleme zu bewältigen!


Die Presse fällt über Bischöfin Käßmann her, daß es einen nur noch graust!
Wer die gestrigen Artikel bei Focus-online gesehen hat, weiß genau, was ich meine!
Wo Überschriften wie "Kriminalität" die Artikel zur Ampelaffäre einleiten, süffisant abgeschmackte Kommentatoren die Gestrauchelte in einer Manier niederschreiben, die an schlimme Zeiten erinnert, da vergeht mir das lachen und ich frage mich, ob so etwas nicht justiziabel sein müßte.
Bei allem Unverständnis für das Fahrverhalten der Bischöfin fehlt mir noch mehr das Verständnis für den gemeinen Ton, der dort angeschlagen wird. Es geht nicht um eine satirische Überhöhung, die schon mal deftig werden darf und muß. Hier geht es um Beschädigung der Person und bösartige antikirchliche Propaganda!
Wenn alle, die jetzt ihren Kopf fordern, das auch aus den Gründen täten, die sie jetzt vorschieben und nicht aus anderen, sehr leicht durchschaubaren Beweggründen,... was hätten wir doch noch einen hohen moralischen Standard in der Gesellschaft!


Der "mutige Angriff" des DBK-Chefs wird in den Leserzuschriften beim gleichen Informationsanbieter in den Lesermeinungen in aller Dümmlichkeit derbe zerrissen.
Die Presse und die öffentliche Meinung sind deutlich antikirchlich gestimmt. Jeder Anlaß zum Aufregen wird genutzt, um das "Image" weiter zu beschädigen. Verständnis für die berechtigte Reaktion auf die unverschämten Unterstellungen einer kirchenfernen Ministerin wird kaum aufgebracht.
So notwendig eine solche Wortmeldung des DBK-Vorsitzenden auch ist, ausrichten wird es wenig und Robert wird deswegen noch lange nicht zu meinem Helden und Streiter für den wahren Glauben und die unverkürzt gefeierte Liturgie.
Wie viel es in der Meinungslandschaft anrichten wird, das werden wir noch sehen.

Deus semper maior hat auch so seine Schwierigkeiten, mit den Meldungen der letzte Tage, wie ich lesen konnte. Es läuft etwas ganz grundsätzlich schief, in diesem unseren Lande.
Mich macht das ratlos und auch ein wenig (typisch deutsch) depressiv!

Die Arbeit im Weinberg Gottes ist echte Kernerarbeit und kein Ponyhof! Das wird mir Tag für Tag mehr bewußt!

Aber eines weiß ich genau:
Schönsaufen klappt nicht weder mit einem 2010er Schnarrenberger Bischofstrost noch mit einem Châteauneuf du Pape!

Da hilft nur eines:
Ora und ganz besonders labora!

momentan kann ich keinen Text verfassen

Montag, 22. Februar 2010

Ach nee, nich auch noch dat Uta!

Uta, die Tochter des verstorbenen, hochgeschätzten Bundespräsidenten a.D. Gustav Heinemann, hat im Focus ein Interview gegeben.
Schonungslos werden Geheimpapiere der Päpste benannt.
Die Frau im türkisfarbenen Lederkostüm zerschlägt das Netzwerk des Schweigens.

Wahnsinn! Das absolute MUST HAVE der Woche?

Von wegen!

Fast so gut informiert wie Stephen Fry (schaut bei Alipius rein!) werden hier Dinge in das Licht der Öffentlichkeit gezerrt, die seit Jahr und Tag auf der Homepage des Vatikans abrufbar sind. Das Ganze wird komplett falsch dargestellt und mit dem üblichen Schuß Rankescher Verbitterung zu einem unansehnlichen Antirom - Cocktail vermischt.

Es ist unglaublich, was da alles verarbeitet wird!

Wer alle Fehler dieses "Aufmachers" wissen möchte, der lese bei kath.net den entsprechenden Artikel von Dr.Alexander Pytlik, der HIER zu finden ist.
Wer sich das Interview bei FOCUS online antun möchte, der kommt HIER zu seinem zweifelhaften Vergnügen!
Bluthochdruckpatienten möchte ich dringend vom Besuch dieser Seite abraten.
Wer sich einen Verträglichkeitstest zutraut, der mag die folgenden Zeilen in Kursivdruck lesen
Alle anderen sollten diesen Teil überspringen!!!

"Die Komödie, die die Kirchenoberen uns vorspielen. Nehmen Sie die irischen Bischöfe, die sich in Rom beim Papst „entschuldigen“ für ihre jahrzehntelange Vertuschung der Pädophiliefälle und die jetzt „reuig“ Rat suchen beim Heiligen Vater. Das Ganze halte ich für eine einzige Irreführung der Menschheit. Die Szene sieht nicht so aus, als würden bußfertige Sünder um Vergebung vorsprechen. Richtig, der Papst betonte die besondere Verabscheuungswürdigkeit der Pädophilie und bedauerte die vielen Fälle in Irland. Er will in Kürze einen Brief an die Iren schreiben und Hilfe für die Betroffenen anregen. Die „reuigen“ Bischöfe stimmen in allem zu. Der Fernsehzuschauer hat den Eindruck eines gemütlichen Kaffeetrinkens unter Freunden, auf dem Tisch fehlt nur der Kuchen."

Das Bild von U. R. H. muß eine Fälschung sein, weil es sie nicht mit Weintraubenohringen und Lederkostüm zeigt.
Die echte Uta findet ihr HIER!

Es ist schon erstaunlich, wer sich in den letzten Monaten mal wieder alles zu Wort meldet und auch noch die Zeilen in Zeitungen und Sendeminuten in den Medien bekommt.
Wenn es darum geht, der Kirche und dem Ansehen des Heiligen Vaters zu schaden, sind sie alle wieder da und jedes Mittel scheint ihnen recht zu sein.

Neid?
persönliche Eitelkeit?
Haß?
Warum?
Ein kleines verifiziertes Zitat aus Utas reifem Spätwerk "Nein und Amen" möge einen Einblick in ihre Glaubenswelt verdeutlichen, ihr "siebenfaches negatives Credo":



•Die Bibel ist nicht Gottes-, sondern Menschenwort.
•Dass Gott in drei Personen existiert, ist menschlicher Fantasie entsprungen.
•Jesus ist Mensch und nicht Gott.
•Maria ist Jesu Mutter und nicht Gottesmutter.
•Gott hat Himmel und Erde geschaffen, die Hölle haben die Menschen hinzuerfunden.
•Es gibt weder Erbsünde noch Teufel.
•Eine blutige Erlösung am Kreuz ist eine heidnische Menschenopferreligion nach religiösem Steinzeitmuster (Nein und Amen S. 417)

Noch Fragen?
DANKE!

Freitag, 19. Februar 2010

Der Küng und die Queen -ein Krankenbesuch-



Die Glosse am Freitag

Der liebe Herr Alipius hat einen der wichtigsten Texte zur Analyse der gegenwärtigen Krise der Kirche übersetzt und ihm gebürt unser aller Dank, wir die wir des Französischen leider nicht mächtig sind!!!


Der große Hans Küng hat uns in seiner unergründlichen Größe und Güte alles das erklärt, was dem Otto Normalkatholiken verborgen bleibt. Mir sind da wirklcih die Augen aufgegangen!
Wat haben wir für ne schlimme Papa in Rom, Bah, wat fies! Ein Rädelsführer der Klerikalbombasten in barocker Kostümierung. Die Kleidung verrät den Antilutheraner! Selbst die Queen wird durch den von Küng behaupteten Kostümverzicht quasi zu einer Art Kronzeugin der Konzilsgeistanerkenner!
Ja, ehrlich! Ja, der weiß, was läuft, jaaa, ganz sicher weiß der Bescheid!

HANSI! GEHTS NOCH?
Haben Sie den Besuch der Quenn in einem Tierheim mit der feierlichen Parlamentseröffnung verwechselt?
Sie haben offensichtlich Sehstörungen!
Sie entwickeln  grundlos Weltverschwörungstheorien, die ihr Lebenswerk zerstören?
Herr Küng, das klingt ein wenig besorgniserregend!

HERR KÜNG, KÖNNEN SIE MICH VERSTEHEN?????? HALLOOOOOOOO????????
HERR KÜNG, SUCHEN SIE GANZ SCHNELL IHREN HAUSARZT AUF!!!
ALS SOFORTMAßNAHME RATE ICH IHNEN:
NEHMEN SIE VON DEM ALTERSBEDINGTEN PILLENCOCKTAIL EINFACH NUR NOCH DIE HÄLFTE!!!
VON IRGENDWAS NEHMEN SIE AUF JEDEN FALL VIEL ZU VIEL!!!
MIT SOWAS IST NICHT ZU SPASSEN!!!!!

Echt! Die Hansis aus den Bergrepubliken! Was der Musik der  Hinterseers Hansi ist, das ist der Theologie der Hansi Küng!

Beide haben den Saal voller Senioren, die sie für eine Stunde in eine heile, bessere Welt jenseits aller Realität entführen, wenn sie ihren Auftritt haben.
Egal, welchen Hansi sie auch hören, ihrem musikalischen Geschmack wird da ebensowenig aufgeholfen wie ihrem Sinn für das theologisch Notwendige für unsere Zeit.
Es sind gefährlich gefühlsduselige Nostalgieveranstalter!

ZU RISIKEN UND NEBENWIRKUNGEN BEFRAGEN NIKOLAUS HARNONCOURT ODER DIE GLAUBENSKONGREGATION!

Die heile Bergwelt der luschtigen Volksmusikanten hat es ganz genauso niemals und nirgendwo gegeben, wie es die Zeit der echten Konzilsversteher und -umsetzer nie gegeben hat.
Das ist Neverland, meine Lieben!
Die Leute, die ob guten Willens (oder auch nicht) so futuristisch agierten, Herr Küng, haben Kunstwerke zerschlagen, Gewänder und Bücher verbrannt, Altäre verheizt! Das kenne ich aus anderen Zeiten der Geschichte aber unter anderen Namen!
Na, wie heißt man sowas? Ikonoklasten, Kirchenschänder, Kunstbanausen? JA! Richtig! ... jetzt nur mal die unbedenklicheren Namen zu nennen. Ich will ja nicht mit dem Totschlägerargument kommen! Ich nicht!
Das ist jetzt wieder hart von mir!  Mir fehlt da die nötige Gabe der Unterscheidung und die echte Tiefenschärfe!
Tridentinische Meßbücher verbrennen und Altäre veheizen ist ja bekanntlich ein Zeichen der geistlichen Reife, ein gleicher Umgang mit den Werken Hans Küngs wäre ein barbarischer Akt eines intellektuellen Nazis!

So sieht doch die Rechnung der Generation der katholischen Kulturrevolutionäre aus oder?
Wir wollen doch das Kind beim Namen nennen.
Wenn zwei das Gleiche tun ist das noch lange nicht dasselbe!

MENSCH, HANSI, ES REICHT!

Was wir brauchen, das ist eine echte Entmythologisierung!
Wir brauchen eine echte Aufarbeitung der Greueltaten dieser Generation und sie wird kommen, wenn die Machtverhätnisse es endlich erlauben!

NEIN, ES GING JA NIE UM MACHT, ES GING JA IMMER NUR UM DIE BEFREIUNG AUS DEN STRUKTUREN DER BEVORMUNDUNG, NICHT WAHR?

Ich warte auf den Tag, an dem der erste Prozeß gegen einen Pfarrer wegen Zerstörung von Kulturgut und Verschwendung von Kirchenbesitz eröffnet wird, weil er in den 1970er Jahren einen (Neu)gotischen Altar hat abreissen lassen und die damaligen KVS und PGR als Mittäter auch verknackt werden.
Warum gibt es keinen solchen Prozeß gegen diejenigen, die auf Gemeindebasaren Heiligenfiguren verramscht haben?
Warum führt keiner der Priester, die wegen ihrer Rom- und Glaubenstreue von ihren Amtsbrüdern und den lieben anvertrauten Schäfchen gepiesackt wurden und werden keinen Mobbingprozeß?
Vielleicht noch nicht...

Die Jungen in unserer Kirche stellen Fragen, sehr unbequeme Fragen und sind mit den Antworten der Generation Küng nicht mehr zufrieden.
Es wird eng für die gremiengeschädigten Senioren aus der Generation der befreienden Pater Knauer Seminare!
Die Realität Gottes ist ihnen verdampft. Der Allmächtige und Ewige ist auf einen schwachen Bezugspunkt zusammengeschmolzen, der als Alibi für alle denkbaren und undenkbaren Nachmittags- und Abendveranstaltungen herhalten muß. ER ist nicht mehr Zentrum des Anbetung, Ziel des Lebens, Herr der Welt. ER ist nur noch eine Generalausrede, seine Größe ist zur Floskel im Kampf gegen die angebliche Kleinlichkeit der Vorkonziliaren geworden. Die sich selbst immer wieder neu befreienden brauchen den Erlöser nicht und wollen ihn unter den bekannten Bedingungen auch nicht mehr.
ER ist eine LEERSTELLE, so leer wie die ausgeräumten Kirchen, so grau und schal wie die Sichtbetonästhetik der zeitgenössischen Kirchen.
Die neue Generation stellt Fragen, welche die selbstgebauten Legenden der Befreiung ins Wanken geraten lassen!!
Sie entdeckt die Frömmigkeit und Anbetung wieder, die vor der Zeit der Gremien, Arbeitskreise und Workshops das Leben der Kirche ausmachten!!

Es wird eng für die alten Kämpen, denn die Jugend wagt den Schulterschluß mit dem Heiligen Vater und betet wieder mehr als das sie kirchenkritisch diskutiert!

The Age of Aquarius geht für die Recken der katholischen Kulturrevolution ein wenig vorschnell zu Ende.
Die alten Parolen werden noch einmal mit heiserer Stimme aus der Wagenburg der Gerechten gestöhnt, die zu Überläufern gewordenen Jungen als verlorene Generation ausgerufen und verstoßen.
Auf zum letzten Gefecht!!!

SACCO DI ROMA, NE, HERR KÜNG, DAS WÄRS DOCH, ha ha ha!

Das könnte euch so passen!

Da wird dann Rom zum Hort der Häresie gegen die Errungenschaften der küngschen Moderne. Die Theologie der schnellen Moden bekommt Konkurrenz aus der Ecke des Dr. Angelicus, die den heimlichen Favoriten Dr. Martinus auf das rechte Maß zurückstutzt!
In dieser Zeit der Krise des eigenen Lebenswerkes fallen dann die freundlichen Masken und das wahre Gesicht kommt hervor.
Da werden Cappa magna Träger niedergeredet, der Heilige Vater wegen seiner Kleidung als Reformationsgegner dargestellt (Ich hoffe doch sehr, daß er das ist!)
Wer sonne Mütze trägt, der muß gegen das Konzil der Versteher sein!
Diese Argumentation über Äußerlichkeiten billige ich  Teenagern in bestimmten Orientierungsphasen gerne zu. Einem so hochkarätigen Emeritus laste ich das als verleumderisches Mittel als Ersatz für ausgegangene Argumente an.

JAAA, JAAA, WER CHATS ERFUNDEN? DER SCHWEIZER, GELL, HERR KÜNG???
ganz große Klasse!

Propaganda im Schlußgefecht?

Oder ist er nie erwachsen geworden?
Das unreife Kind im Manne?
Oder sind es doch die Tabletten?

HERR KÜNG; KÖNNEN SIE MICH HÖREN??? HALLOOOOOO!!!???!!!
RUFEN SIE GANZ SCHNELL EIN TAXI UND SUCHEN SIE NOCH VOR DEM WOCHENENDE DEN ARZT AUF!!!!!
IST GLAUB ICH DOCH BESSER!!!
SICCHHER IST SICCHHER, NICCHHT WAAAAAHR, HERR KCHÜNG!!!!

DIE APOTHEKENUMSCHAU WÜNSCHT GUTE BESSERUNG; HERR KÜNG!!!

Mittwoch, 17. Februar 2010

Aus gegebenem Anlaß


Auch auf die Gefahr hin, mich in die Langeweile der Wiederholung zu begeben, muß ich es trotzdem mal wieder tun! Hiermit erkläre ich dieses Weblog zum

 

 

Ash Wednesday

Einen guten Start in die Fastenzeit wünscht Ihnen und Euch der Laurentius.

Montag, 15. Februar 2010

Ritsch ratsch, de Botz kapott, de Botz kapott...

eine "ungehaltene" Büttenrede
(Immifassung)

Sitzungspräsident:
Bejrüssen sie mit mir jannz hätzlisch in der Bütt ein katholisches Orjinaal, de Doomschweizer!
Herr Kapellllmeister bitte!

Auftritt mit Klatschmarsch "Mer losse der Dom in Kölle"



Rums! tataaa!

Näh, wat haben wir doch Glück,
met Tänzler, Geißler un all de lieve Lück
von Wir sind Kirsche und von Frauenwürde,
die uns in dieser Zeit der Bürde,
den Blick erhellen in der Nuut,
den Strukturen tuen keinen juut.

Tusch!



Eenmaal im Joh haun se op der Teesch
und erklärn dem Zölibat der Kreeesch!
Ob Jesuiten, Piusbrüder,
Gründe gibt es immer wieder,
för all de Blödsinn den se ons verzälle
und täschlisch in de Zeitung quäle.
Mir jeht da zimmlisch op der Zwiebel
drum schmeiß ich sowat in de Kübel.
De ewig gleiche dummer Leier,
vermiest mir schon die Frühstückseier.

Tusch



Der alte Geisslers Heiner,
das ist ein unzufriedener Greiner.
In jeder Talkshow, die ihn ruft
der Zölibat wird von ihm eigestuft,
als ungesunder Marterpfad
weit ab von 68er Lebensart.

Dem Tänzler fällt auch nix bessers ein
und tutet ins gleiche Hörnschen erein.

Derselbe Driss seit Anno schnuff,
seit man den Gremienkatholik erschuf,
den Unglückswurm, der jederzeit
"Reform" und "Drohkirche" schreit,
wenn seine dussligen Ideen,
quer zum Glaube der Kirche stehn.

Ob ZdK, ob kfd,
ob KJG oder DPSG,
ob WisiKi överall dat selbe Gequater.
Im druff op de Hillije Vater.

Tusch



Trägt er im Winter ne Camauro,
machen die sofort ne jrooss Radau, Du!
Und wenn der Papst määt ne Amnestie,
dann schreien se wie jeck: DIE? NIE!

Tusch





Die Lefis, diese bösen, rechten Männer,
sind keine wahren Konzilsanerkenner,
so wie Küng, Drewi und Heinemanns Uta,
die wüssten, wat för de Leute juut war,
und nicht die alten Fummeltrienen,
die nur dem lieben Herrjott dienen,
im frommen Dienste am Altar!
Ein Dorn im Aug seit Tag und Jahr!!!

Denn nicht den Herren wollen sie loben,
viel lieber durch den Tempel toben,
mit Teelicht, bunten Schals und Klampfe,
bei Trulala und Tanzgekrampfe.
für all die Müh, ist der Jokus aus,
gibt man am Ende noch Applaus.
Ne, hasse de Kinderchen jesehn,
ach wat war dat widder schön.
Jede Woch ne andre Show,
tja unser Pastor, der ist SO! (zeigt mit den Daumen nach oben)

Doch weh der Pastor trägt Birett,
dann ist der grundsätzlich nicht nett.
Denn: Wer trägt diese schwarze Mütze,
gehört ganz klar zur Tradi-Grütze.
Wenn dann er trägt noch ne Soutane,
sofort den Römling man erahne
und kommt zur Mess er mit Manipel
überschreitet er damit den Gipfel.

Gibts dann Confiteor statt "Anspiel"
dann jeht et loss, dann heißt dat Ziel,
de Kähl moss wesch, wie is ejal.
Der ist ja katholisch! Wat ne Qual!

Dat Schiff, dat sisch Jemeinde nennt,
das man als nettisch  hier nur kennt,
dieser freundlich harmlose Kreuzfahrtdampfer,
mutiert zu einem Geisterstampfer,
voll Hexen, Geister und von Machten,
die nach dem Kopf des Priesters trachten.

Es wird jemobbt und drangseliert,
jezickt und auch viel Quatsch gekührt (der Gruß an die Westfalen!)
und so lange an den Dom geschrieben,
bis dass der Priester fortgetrieben.

Tusch!



Echte Fründe



Denn dieser Mann, was soll der Käse,
macht Katechese statt Polonaise.
Er verkündet das Wort zu klar und fromm,
zeigt den Weg, wie man in den Himmel komm.
Doch unser Härrjott isse ja nit so jenau,
das wissen wir, denn wir sind schlau!
Gericht und Hölle? Ne, wat fies!
Der macht uns Angst unds Leben mies.
Der Herjott hät doch alle lieb!
Dieser Mann stört den Betrieb!

Tusch



und Schunkellied " Wir kommen alle, alle, alle in den Himmel, weil wir so brav sind..."



Hinfort mit ihm, er spricht Latein!
Das dürfte dann das Ende sein!!!
Denn nichts ist hier so schwer verdäschtisch,
als wenn man dieser Sprache mäschtisch.
Mit diesem Satz, so voller Stuss,
machts tätlische Volk des Blattes Schuß.

Man trääscht de Duude (den Toten) jubelnd vor das Tor,
der wir maxemaal noch Kooptator
oder wie dat hejßt, is och ejaal!
Fott (Fort) is hee allemaal.

Die Ruh is widder herjestellt,
im Land des Kirchensteuergeld.

Die 55plus, ex sese,
macht weiter mit der Polonaise.
Dat Clubschiff, dieser Äppelkahn,
fährt weiter ohne Steuermann.
Nur ärme Matrosen an der Pinne,
den Kurs bestimmt des Volkes Stimme.

Nur ganz leise und von ganz fern,
schallt zu ihm noch der Ruf des Herrn.
Doch dank Applaus und Tanzmusik
kriegt keiner dieses Rufen mit.

Kein Lotse wird mehr angeheuert,
kein sichrer Hafen angesteuert.
Alles, was die Party stört,
wird gelöscht und ausradiert.

Der Proviant geht aus.
Das Volk verdarbt
auf offenem Meer,
bei voller Fahrt.

So wird es kommen lieben Leut,
hört ihr nicht auf den Hirten, HEUT!

Wer das Anbeten hat verlernt
und den Glauben euch entkernt,
mag zwar sein ein dufter Typ,
doch den Blick macht er euch trüb.


Publikforum ist Populismus.
Weiter hilft der Katechismus.

Tusch!



Denn weder Tänzler, Geißler, Drewermann
führen euch zum Himmel an!
De Glaub und die Lehr der Kirsch allein das tut,
das dem Papste anvertraute Gut.
Er verwaltet es mit Glaub und Liebe,
daß es euch die Früchte biete
die führn zur ewgen Seligkeit,
nichts sonst ist es, weit und breit.


Erkennt ruhisch die Konzilstexte alle an!
Das rät vom Dom de aale Mann!

Tusch!
Orden!
Ausmarsch