Freitag, 21. Mai 2010

Kirchenschändung in Genf

Wie kath.net vor knapp zwei Stunden berichtete, ist in Genf die Kirche des Heiligen Franz von Sales zu Christi Himmelfahrt von Kirchenschändern heimgesucht worden. Der Tabernakel wurde aufgebrochen, Ciborien ausgeschüttet und der Leib des Herrn wurde auf dem Boden zertreten.
Von diesem Sakrileg habe ich in den anderen Medien mal wieder keinen Hinweis gefunden, genausowenig wie die Zerstörung in Dinkelsbühl aus dem Mustopf der Lokalpresse herauskam, wo man der Reliquie eines Heiligen ein Bein abgerissen hat, das seither verschollen ist.

Waren das nur skrupellose Verirrte oder sind das nun die ersten Gewaltresultate der "gelungenen Pressearbeit" in Europa?

Auffallend ist der Ausfall der Medien bei diesen unsäglichen Verbrechen!

Wäre an einer Koranschule ein falscher Zettel aufgetaucht oder ein Grabstein auf einem jüdischen Friedhof umgekippt worden,... was wäre dann wieder durch die Medien ein Aufschrei gezogen. . .

Kommentare:

Paul Miller hat gesagt…

Es ist zum Kotzen.

Laurentius Rhenanius hat gesagt…

Was soll ich sagen?
Stimmt!

Arminius hat gesagt…

Die Reaktion der Presse hängt auch wesentlich davon ab, wer so ein Verbrechen begeht.
Bezeichnend ist in diesem Zusammenhang das lautstarke Schweigen der Presse nach dem kürzlich erfolgten Brandanschlag auf eine Synagoge in Worms.

Stanislaus hat gesagt…

Nene, beim Brandanschlag auf die Synagoge in Worms hat sich Tante Charly ja auch darüber aufgeregt, daß die Empörung in unserer Gesellschaft darüber ausgeblieben sei.

Warum wohl?