Montag, 22. Februar 2010

Ach nee, nich auch noch dat Uta!

Uta, die Tochter des verstorbenen, hochgeschätzten Bundespräsidenten a.D. Gustav Heinemann, hat im Focus ein Interview gegeben.
Schonungslos werden Geheimpapiere der Päpste benannt.
Die Frau im türkisfarbenen Lederkostüm zerschlägt das Netzwerk des Schweigens.

Wahnsinn! Das absolute MUST HAVE der Woche?

Von wegen!

Fast so gut informiert wie Stephen Fry (schaut bei Alipius rein!) werden hier Dinge in das Licht der Öffentlichkeit gezerrt, die seit Jahr und Tag auf der Homepage des Vatikans abrufbar sind. Das Ganze wird komplett falsch dargestellt und mit dem üblichen Schuß Rankescher Verbitterung zu einem unansehnlichen Antirom - Cocktail vermischt.

Es ist unglaublich, was da alles verarbeitet wird!

Wer alle Fehler dieses "Aufmachers" wissen möchte, der lese bei kath.net den entsprechenden Artikel von Dr.Alexander Pytlik, der HIER zu finden ist.
Wer sich das Interview bei FOCUS online antun möchte, der kommt HIER zu seinem zweifelhaften Vergnügen!
Bluthochdruckpatienten möchte ich dringend vom Besuch dieser Seite abraten.
Wer sich einen Verträglichkeitstest zutraut, der mag die folgenden Zeilen in Kursivdruck lesen
Alle anderen sollten diesen Teil überspringen!!!

"Die Komödie, die die Kirchenoberen uns vorspielen. Nehmen Sie die irischen Bischöfe, die sich in Rom beim Papst „entschuldigen“ für ihre jahrzehntelange Vertuschung der Pädophiliefälle und die jetzt „reuig“ Rat suchen beim Heiligen Vater. Das Ganze halte ich für eine einzige Irreführung der Menschheit. Die Szene sieht nicht so aus, als würden bußfertige Sünder um Vergebung vorsprechen. Richtig, der Papst betonte die besondere Verabscheuungswürdigkeit der Pädophilie und bedauerte die vielen Fälle in Irland. Er will in Kürze einen Brief an die Iren schreiben und Hilfe für die Betroffenen anregen. Die „reuigen“ Bischöfe stimmen in allem zu. Der Fernsehzuschauer hat den Eindruck eines gemütlichen Kaffeetrinkens unter Freunden, auf dem Tisch fehlt nur der Kuchen."

Das Bild von U. R. H. muß eine Fälschung sein, weil es sie nicht mit Weintraubenohringen und Lederkostüm zeigt.
Die echte Uta findet ihr HIER!

Es ist schon erstaunlich, wer sich in den letzten Monaten mal wieder alles zu Wort meldet und auch noch die Zeilen in Zeitungen und Sendeminuten in den Medien bekommt.
Wenn es darum geht, der Kirche und dem Ansehen des Heiligen Vaters zu schaden, sind sie alle wieder da und jedes Mittel scheint ihnen recht zu sein.

Neid?
persönliche Eitelkeit?
Haß?
Warum?
Ein kleines verifiziertes Zitat aus Utas reifem Spätwerk "Nein und Amen" möge einen Einblick in ihre Glaubenswelt verdeutlichen, ihr "siebenfaches negatives Credo":



•Die Bibel ist nicht Gottes-, sondern Menschenwort.
•Dass Gott in drei Personen existiert, ist menschlicher Fantasie entsprungen.
•Jesus ist Mensch und nicht Gott.
•Maria ist Jesu Mutter und nicht Gottesmutter.
•Gott hat Himmel und Erde geschaffen, die Hölle haben die Menschen hinzuerfunden.
•Es gibt weder Erbsünde noch Teufel.
•Eine blutige Erlösung am Kreuz ist eine heidnische Menschenopferreligion nach religiösem Steinzeitmuster (Nein und Amen S. 417)

Noch Fragen?
DANKE!

Kommentare:

Arminius hat gesagt…

Ihr siebenfaches Credo steht so oder so ähnlich im Koran. Vielleicht ist Frau H. ja heimliche Mohammedanerin.

Laurentius Rhenanius hat gesagt…

Das würde aber nicht zu ihren Emanzipationsideen passen!

Sarah hat gesagt…

Ich frage mich, wieso werden Frau H.s und Herr K.s Meinungen noch abgedruckt. Wo ist der Bruch im Leben mit Gott, das man auf soetwas abfährt....Ich meine okay Atheisten kann es ja nur recht sein, aber wieso gibt es tatsächlich auch unter Katholiken Menschen, die Frau H. und Herr K. zustimmen? Ist das eine Frage mangelnder Intelligenz, eine Frage von zuviel Phantasie oder einfach nur eine Bruch-Frage, damit meine ich, irgendwo im eigenen Leben war es bequemer den falschen Weg zu gehen und dadurch kam ein tiefer Bruch zustande, den man nicht mehr schließen möchte oder kann. Es ist für mich wirklich unbegreiflich, also denke ich, ist es der Bruch.

leo hat gesagt…

Sie ist ja die Tochter des ehemaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann. Gegen den rebellierte sie einst, als sie katholisch wurde. Dann war das aber bald langweilig, weil es ja jetzt keine Vaterfigur mehr gab, gegen die man feministisch-emanzipiert angehen konnte. Aber zum Glück fiel ihr dann ja der Papst ein...