Mittwoch, 24. Februar 2010

2010er Schnarrenberger Bischofstrost

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Was ist in diesen Tagen eigentlich los?

Die Politiker der FDP (stand früher mal für "Fast Drei Prozent") zeigen ihr wahres Gesicht.

Die Kanzlerin zeigt ihr Gesicht mal wieder nicht.

Frau Käßmann verliert ihr Gesicht samt Führerschein.

Erzbischof Zollitsch widersteht der Bundesministerin Schleutheuser-Narrenberger ins Gesicht!

Ich finde keine diese neuen und alten Ansichten besonders attraktiv!
Mir gehen diese Nebensächlichkeiten, die unsere Presse und alle anderen Infoportale verstopfen gehörig auf die Nerven, den wir haben ja wohl ganz andere Probleme zu bewältigen!


Die Presse fällt über Bischöfin Käßmann her, daß es einen nur noch graust!
Wer die gestrigen Artikel bei Focus-online gesehen hat, weiß genau, was ich meine!
Wo Überschriften wie "Kriminalität" die Artikel zur Ampelaffäre einleiten, süffisant abgeschmackte Kommentatoren die Gestrauchelte in einer Manier niederschreiben, die an schlimme Zeiten erinnert, da vergeht mir das lachen und ich frage mich, ob so etwas nicht justiziabel sein müßte.
Bei allem Unverständnis für das Fahrverhalten der Bischöfin fehlt mir noch mehr das Verständnis für den gemeinen Ton, der dort angeschlagen wird. Es geht nicht um eine satirische Überhöhung, die schon mal deftig werden darf und muß. Hier geht es um Beschädigung der Person und bösartige antikirchliche Propaganda!
Wenn alle, die jetzt ihren Kopf fordern, das auch aus den Gründen täten, die sie jetzt vorschieben und nicht aus anderen, sehr leicht durchschaubaren Beweggründen,... was hätten wir doch noch einen hohen moralischen Standard in der Gesellschaft!


Der "mutige Angriff" des DBK-Chefs wird in den Leserzuschriften beim gleichen Informationsanbieter in den Lesermeinungen in aller Dümmlichkeit derbe zerrissen.
Die Presse und die öffentliche Meinung sind deutlich antikirchlich gestimmt. Jeder Anlaß zum Aufregen wird genutzt, um das "Image" weiter zu beschädigen. Verständnis für die berechtigte Reaktion auf die unverschämten Unterstellungen einer kirchenfernen Ministerin wird kaum aufgebracht.
So notwendig eine solche Wortmeldung des DBK-Vorsitzenden auch ist, ausrichten wird es wenig und Robert wird deswegen noch lange nicht zu meinem Helden und Streiter für den wahren Glauben und die unverkürzt gefeierte Liturgie.
Wie viel es in der Meinungslandschaft anrichten wird, das werden wir noch sehen.

Deus semper maior hat auch so seine Schwierigkeiten, mit den Meldungen der letzte Tage, wie ich lesen konnte. Es läuft etwas ganz grundsätzlich schief, in diesem unseren Lande.
Mich macht das ratlos und auch ein wenig (typisch deutsch) depressiv!

Die Arbeit im Weinberg Gottes ist echte Kernerarbeit und kein Ponyhof! Das wird mir Tag für Tag mehr bewußt!

Aber eines weiß ich genau:
Schönsaufen klappt nicht weder mit einem 2010er Schnarrenberger Bischofstrost noch mit einem Châteauneuf du Pape!

Da hilft nur eines:
Ora und ganz besonders labora!

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