Mittwoch, 10. September 2008

Zur Causa Bittlinger

hat der gute Alipius schon einen lesenswerten Kommentar geschrieben. Eines möchte ich aber noch ergänzen, da es bisher noch nicht genugend gewürdigt worden ist:
Clemens Bittlinger ist Beauftragter für Mission und ÖKUMENE in seinem Sprengel. Ich frage mich, wie der Beauftragte Bittlinger seinen "Song" verstanden wissen möchte:
Ist es ein Abwerbesong für frustrierte Katholiken (in Funktion des "Missionsbeauftragten") oder ein Beitrag zu einem neuen Modell von Ökumene, das sich nicht mehr durch Wissen über und Achtung gegenüber der anderen Konfession auszeichnet?
Vielleicht arbeite man ja im Sprengel an einer "Ökumene der Profile", die auf Basis egomaner, beleidigter Befindlichkeiten, alter Stereotypen und strafwürdiger Uninformiertheit zu neuen Ufern aufbrechen möchte.
Oder war er komponierend und singend nur "irgendwie Privatmann und Christ"?
Hier drängen sich weitere Fragen auf:
1. Wie ist er an diesen Posten gekommen?
2. Ist dieser "Song" Ausdruck der Haltung seiner Landeskirche zur römisch-katholischen Kirche?
3. Wie steht er eigentlich zu den römisch-katholischen Priestern, mit denen er ja qua Beauftragung zu tun hat? Sind die auch nur Vorposten einer bösen Herrschaftskirche?
Stimmen sie gar mit ihm überein und finden das ja auch alles schrecklich..?
Wenn ichs mir recht überlege, möchte ich darauf gar keine Antworten!

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