Sonntag, 28. September 2008

LKA rettet Clemens Bittlinger vor explosiver Sendung!!!

Vorsicht! Glosse!!!!
Dank der unvoreingenommen und sachlichen Darstellung des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" wissen wir nun davon, daß das hessische Landeskriminalamt den Ökumene- und Missionsbeauftragten, Pastor Clemens Bittlinger davor bewahrt, sich mit Büchern auseinandersetzen zu müssen, die "seine engen Grenzen" im Verhältnis zur römisch-katholischen Kirche stark gefährdet hätten.
Ist das alles wirklich so abgelaufen? Wenn der Bericht des "Spiegel"s so stimmt -und davon muß ich nun einmal ausgehen, da es sich ja um ein seriöses Nachrichtenmagazin handelt- so kann ich nur entsetzt darüber sein, welche Vorstellungen sich Herr Pastor Bittlinger wohl offensichtlich von "konservativen Katholiken" macht: katholisch, romfreundlich und papsttreu ist gleichbedeutend mit bombenbastelnden sogenannten "Gotteskriegern" islamistischen Zuschnitts, die vom "Panzerkardinal" auf dem Stuhl von St. Peter angestachelt werden, verfassungsfeindliche Gottesstaatfanatiker... oder was? Dann bliebe nur noch die Frage, wer es denn gewesen ist: "die römische Volksfront" oder die "Volksfront von Rom"?
Um Herrn Bittlinger und alle freiheitsliebenden Menschen vor der Gefahr eines Kampfkatholizismus zu bewahren, sollten nach meiner Meinung generell alle katholischen Haushalte vom Verfassungsschutz überwacht werden, ebenso alle Buchhandlungen und Devotionalienhändler, die Katechismen, Rosenkränze und Weihwasserkessel verkaufen. Predigten katholischer Priester (besonders von den sog. "Soutanisten") sollten mitgeschnitten werden und auf ihren verfassungsfeindlichen und protestantenverachtenden Inhalt hin überprüft werden. Von Priestern und Ordenschristen sind Bewegungsprofile zu erstellen, ja von jedem, der sich privat oder öffentlich gegen das Lied von Herrn Pastor Bittlinger gestellt hat oder gestellt haben könnten, sei es "in Gedanken, Worten und Werken"!!!
Ich breche hier mal besser ab!
Kein auch nur einigermaßen geistig gesunder Christ wird Herrn Pastor Bittlinger etwas Böses wollen!!! Wenn er von einigen Wirrköpfen bedroht worden ist, so tut es mir aufrichtig leid. Aber letztlich ist dies das Los sehr vieler Menschen, die im Interesse der Öffentlichkeit stehen, seien es nun Politiker, Schauspieler, Lehrer, Finanzbeamte, Pfarrer und sogar Päpste!
Schade ist es nur, daß eine tiefe und inhaltliche Auseinandersetzung mit den Absendern des Katechismus wieder einmal nicht stattgefunden hat. Mit Hilfe der Medien ist eine Kampagne gestartet worden, die alte und neue Zerrbilder bemüht. Die Kritik der Blogger wird zerrieben, weil die Kritiker zu Unpersonen erklärt werden. Damit fällt auch die Notwendigkeit zur "Selbstkritik" oder wie es katholisch heißt: Gewissenserforschung. Ein Prozeß der Selbstimmunisierung beginnt: Der "Täter" wird zum "Opfer"! Die Infragestellung der sachlichen Richtigkeit des Liedtextes wird zum Angriff auf die Person Pastor Clemens Bittlinger und seine Weltanschauung. Der theologische Diskurs entfällt, es bleibt nur die Ebene der verletzten Emotion, der theologische Konkurs!
Deutschland im Herbst 2008: eine tragische Posse im rauschenden Blätterwald!

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