Donnerstag, 11. Dezember 2008

Neues aus dem Vatikan


Wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautet, ist in Rom S. E. Antonio Card. Cañizares Llovera, Erzbischof von Toledo, zum Präfekten der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung ernannt worden.
Gratulation und ad multos annos!

Dienstag, 11. November 2008

Was bleibt...?

"Das eigentlich Interessante am Christentum sind längerfristig nicht die Dissidenten und Häretiker, sondern jenes uralte Ungetüm namens Orthodoxie."
Treffend formuliert, findet sich dieses Zitat auf dieser intelligenten Seite.

Witz zum Tage

Treffen sich zwei Gänse. Fragt die eine: "Kennst du 'Spiel mir das Lied vom Tod?' " –
"Klar", sagt die andere: "Sankt Martin, Sankt Martin ...".
Frohes Fest!

Freitag, 17. Oktober 2008

Wir brauchen eine echte christliche Spiriualität!

In einem lesenswerten Artikel beschreibt Prof. Karl Wallner OCist die fundamentalen Unterschiede zwischen einer echten christlichen Spiritualität und den spirituellen Trainingseinheiten der postsäkularen Trendgesellschaft.
Bei kath.net gefunden.
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Sonntag, 28. September 2008

LKA rettet Clemens Bittlinger vor explosiver Sendung!!!

Vorsicht! Glosse!!!!
Dank der unvoreingenommen und sachlichen Darstellung des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" wissen wir nun davon, daß das hessische Landeskriminalamt den Ökumene- und Missionsbeauftragten, Pastor Clemens Bittlinger davor bewahrt, sich mit Büchern auseinandersetzen zu müssen, die "seine engen Grenzen" im Verhältnis zur römisch-katholischen Kirche stark gefährdet hätten.
Ist das alles wirklich so abgelaufen? Wenn der Bericht des "Spiegel"s so stimmt -und davon muß ich nun einmal ausgehen, da es sich ja um ein seriöses Nachrichtenmagazin handelt- so kann ich nur entsetzt darüber sein, welche Vorstellungen sich Herr Pastor Bittlinger wohl offensichtlich von "konservativen Katholiken" macht: katholisch, romfreundlich und papsttreu ist gleichbedeutend mit bombenbastelnden sogenannten "Gotteskriegern" islamistischen Zuschnitts, die vom "Panzerkardinal" auf dem Stuhl von St. Peter angestachelt werden, verfassungsfeindliche Gottesstaatfanatiker... oder was? Dann bliebe nur noch die Frage, wer es denn gewesen ist: "die römische Volksfront" oder die "Volksfront von Rom"?
Um Herrn Bittlinger und alle freiheitsliebenden Menschen vor der Gefahr eines Kampfkatholizismus zu bewahren, sollten nach meiner Meinung generell alle katholischen Haushalte vom Verfassungsschutz überwacht werden, ebenso alle Buchhandlungen und Devotionalienhändler, die Katechismen, Rosenkränze und Weihwasserkessel verkaufen. Predigten katholischer Priester (besonders von den sog. "Soutanisten") sollten mitgeschnitten werden und auf ihren verfassungsfeindlichen und protestantenverachtenden Inhalt hin überprüft werden. Von Priestern und Ordenschristen sind Bewegungsprofile zu erstellen, ja von jedem, der sich privat oder öffentlich gegen das Lied von Herrn Pastor Bittlinger gestellt hat oder gestellt haben könnten, sei es "in Gedanken, Worten und Werken"!!!
Ich breche hier mal besser ab!
Kein auch nur einigermaßen geistig gesunder Christ wird Herrn Pastor Bittlinger etwas Böses wollen!!! Wenn er von einigen Wirrköpfen bedroht worden ist, so tut es mir aufrichtig leid. Aber letztlich ist dies das Los sehr vieler Menschen, die im Interesse der Öffentlichkeit stehen, seien es nun Politiker, Schauspieler, Lehrer, Finanzbeamte, Pfarrer und sogar Päpste!
Schade ist es nur, daß eine tiefe und inhaltliche Auseinandersetzung mit den Absendern des Katechismus wieder einmal nicht stattgefunden hat. Mit Hilfe der Medien ist eine Kampagne gestartet worden, die alte und neue Zerrbilder bemüht. Die Kritik der Blogger wird zerrieben, weil die Kritiker zu Unpersonen erklärt werden. Damit fällt auch die Notwendigkeit zur "Selbstkritik" oder wie es katholisch heißt: Gewissenserforschung. Ein Prozeß der Selbstimmunisierung beginnt: Der "Täter" wird zum "Opfer"! Die Infragestellung der sachlichen Richtigkeit des Liedtextes wird zum Angriff auf die Person Pastor Clemens Bittlinger und seine Weltanschauung. Der theologische Diskurs entfällt, es bleibt nur die Ebene der verletzten Emotion, der theologische Konkurs!
Deutschland im Herbst 2008: eine tragische Posse im rauschenden Blätterwald!

Freitag, 26. September 2008

"Act of Settlement" fällt?

"Bei der Durchsicht meiner Strombriefe fand ich im Rundbrief von Radio Vatikan (25.09.) folgende Meldung:

Großbritannien
Die britische Labour-Regierung will einem Pressebericht zufolge nach 300 Jahren wieder Katholiken zur Thronfolge zulassen. Wie die Tageszeitung „The Guardian“ (Donnerstag) berichtet, ist der Vorschlag Teil einer geplanten Verfassungsreform von Premierminister Gordon Brown. Sie solle nach der kommenden Parlamentswahl beraten werden. Laut einem Gesetz von 1701 sind Katholiken sowie mit Katholiken Verheiratete automatisch von der Thronfolge ausgeschlossen. Die Aufhebung des so genannten „Act of Settlement“ ist ein lange verfochtenes Anliegen der katholischen Kirche. Beendet werden soll laut „Guardian“ auch die traditionelle Bevorzugung männlichen Nachwuchses bei der Thronfolge. (kna)

"...the Guardian, ...anyway..." (A. Hacker)
Immerhin kommen doch nun einige Fragen ganz spontan auf, da solch schwerwiegende Veränderung in der Verfassung nicht einfach mal aus Freude an der Veränderung formuliert werden wird:
Warum diese Verfassungsänderung?
Ist es einfach nur "political correctness act"?
Was kommt als nächste Änderung?
Fällt der Status als Staatskirche demnächst oder erst, wenn der Fall x eintritt?
Ist es eine Verschwörung von ultramontanen High Church men im House of Commons und House of Lords?
Ist der Prince of Wales doch konvertiert oder wird er in der Thronfolge übersprungen und hat William eine kath. Freundin?
Ist Prince William römisch-katholisch geworden oder Harry oder vielleicht schon das ganz Haus Sachsen-Coburg-Gotha ( vulgo: Windsor bzw. Mountbatten-Windsor)?
Oder hat gar Ihre Majestät, die Queen höchstselbst die Nase voll (was ich Ihr nach den jüngsten Entwicklungen nicht verdenken könnte!) und will wieder zurück in die Arme der ASHMK?
Die höchste Verteidigerin des Glaubens im VK führt die Kirche von England heim, mit allen Konsequenzen! ... oder der Thronfolger, wer immer es denn auch sein wird?

Es bleibt spannend!"

Wer es ganz genau haben will, der schaue auf der Seite des Guardian ( the world's leading liberal voice ...)
nach und folge auch den Links zu den Meldungen des gestrigen Tages.
Das kölnische Domradio bietet ebenfalls ein Meldung auf der Heimseite.

Mittwoch, 10. September 2008

Zur Causa Bittlinger

hat der gute Alipius schon einen lesenswerten Kommentar geschrieben. Eines möchte ich aber noch ergänzen, da es bisher noch nicht genugend gewürdigt worden ist:
Clemens Bittlinger ist Beauftragter für Mission und ÖKUMENE in seinem Sprengel. Ich frage mich, wie der Beauftragte Bittlinger seinen "Song" verstanden wissen möchte:
Ist es ein Abwerbesong für frustrierte Katholiken (in Funktion des "Missionsbeauftragten") oder ein Beitrag zu einem neuen Modell von Ökumene, das sich nicht mehr durch Wissen über und Achtung gegenüber der anderen Konfession auszeichnet?
Vielleicht arbeite man ja im Sprengel an einer "Ökumene der Profile", die auf Basis egomaner, beleidigter Befindlichkeiten, alter Stereotypen und strafwürdiger Uninformiertheit zu neuen Ufern aufbrechen möchte.
Oder war er komponierend und singend nur "irgendwie Privatmann und Christ"?
Hier drängen sich weitere Fragen auf:
1. Wie ist er an diesen Posten gekommen?
2. Ist dieser "Song" Ausdruck der Haltung seiner Landeskirche zur römisch-katholischen Kirche?
3. Wie steht er eigentlich zu den römisch-katholischen Priestern, mit denen er ja qua Beauftragung zu tun hat? Sind die auch nur Vorposten einer bösen Herrschaftskirche?
Stimmen sie gar mit ihm überein und finden das ja auch alles schrecklich..?
Wenn ichs mir recht überlege, möchte ich darauf gar keine Antworten!

Procedamus!

Da die Zeit mal wieder drängt, erst einmal das Wichtigste zum Tage:
10. September, Fest des hl. Nikolaus von Tolentino, Bekenners, + 1306 -3. Kl.- Farbe weiß